Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Brillendorsch

Teilzeitangler
Multiresistente Keime in Flüssen und Seen, welche Konsequenzen kann das für uns haben?
Kann da gar ein Angelverbot draus entstehen?
 

Kochtopf

Chub Niggurath
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Glaub nicht, eher der Hinweis auf Rotaugensushi etc. Zu verzichten
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

es wurden ja auch noch keine Fische untersucht.

Dann könnte es schnell sehr eng werden.
 

Kochtopf

Chub Niggurath
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Vor Verzehr gut durchbraten - wir essen auch Schwein obwohl die Keime wohl von da kommen
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Das sagt Dir Dein gesunder Menschenverstand werter Kochtopf.
Der Laie und Anglergegner aber sieht einen Angler, der den ganzen Tag mit verseuchtem Wasser hantiert, sich schlimmstenfalls in den Zug oder in den Bus setzt und als Keimschleuder durch die Gegend fährt.
 

Lajos1

Well-Known Member
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Sehe dennoch eher Bade als Angelverbote
Hallo,

sehe ich auch so. Multiresistente Keime gibt es überall, zum echten Problem werden diese dort, wo sie massiert auftreten, eben Krankenhäuser etc.
Sicher kann es zu zusätzlichen Badeverboten kommen, da die Behörden dann reagieren müssen. Ich kenne allerdings bei uns in der Gegend keinen Fluss, in welchem das Baden offiziell errlaubt wäre, eben wegen gesundheitlicher Risiken und das schon seit "Gefühlten Ewigkeiten" aber mindestens seit 60 Jahren.

Petri Heil

Lajos
 

Kochtopf

Chub Niggurath
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Das sagt Dir Dein gesunder Menschenverstand werter Kochtopf.
Der Laie und Anglergegner aber sieht einen Angler, der den ganzen Tag mit verseuchtem Wasser hantiert, sich schlimmstenfalls in den Zug oder in den Bus setzt und als Keimschleuder durch die Gegend fährt.
Ich verstehe warum du dich sorgst aber kann deine Sorge einfach nicht teilen #c höchstens dass man die Angler durch Angelverbote vor den Keimen schützen möchte aber das glaube ich nicht
 

ralle

Leichtangler
Teammitglied
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Angeln ist dann nur noch unter Vollschutz möglich und mit ärztlicher Genehmigung.
 

kati48268

nicht mehr heimatlos
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Bin nun wirklich kein Mediziner oder Virologe/Bakteriologe,
aber ich meine, dass die Gesundheitsgefahr primär darin besteht, die Sch***dinger einzuatmen (durch Wasserzerstäubung z.B. an Wehren)
oder sekundär über Schleimhäute, Wunden, Magen,... aufzunehmen (also Baden).

Vielleicht haben wir ja einen fachlich bewanderten Boardie dabei.
 

Minimax

Well-Known Member
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Eine manchmal geäußerte Befürchtung ist ja, dass, wenn man Fische in bestimmten Gwässern aus diesen und jenen Gründen nicht mehr essen kann/darf (z.B. Schadstoffe), dass dann ja auch der "vernünftige Grund" zum Angeln wegfallen würde und man das Gewässer dann ja für ANgler dichtmachen könnte.

Ist aber noch nie passiert, gibt ja z.B. Für Aal vielerorts Verzehrwarnungen, oder auch für gewässer (teilw. Rhein)

Davon ab: Die Verbindung "Multiresistente Keime im Wasser und Anglerfeinde" herzustellen, zeigt natürlich auf, wie stark die persönliche Verunsicherung und gefühlte Bedrohungslage in diesem individuellen Fall fürs Hobby ist...
 
Zuletzt bearbeitet:

Damyl

Alte Schule
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Ich seh da auch kein grosses Problem.
Ich denke da nur mal an die Verzehrsempfehlung die es z.B. für Fische aus dem Rhein in RLP gibt. (Und nicht nur da)
Aale, Welse über 50cm nicht für den Verzehr geeignet. Aber beim Berufsfischer bekommste die als Delikatesse serviert :) Kräht kein Hahn danach #6
 

Gast

Gesperrter User
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Panikmache der Medien.
In jeder Klinik gibt es ein vielfaches an MRE als das was man in Füssen gefunden hat.
Diese Keime befinden sich ja überall, ist jetzt ja nicht ungewöhnlich das man sie auch in Seen oder Flüssen vorfindet.
 

kati48268

nicht mehr heimatlos
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

... Verzehrsempfehlung ... Kräht kein Hahn danach
So locker darf man es dann doch nicht sehen, bei dem Verseuchungsfall (Schwermetalle) im Dortmunder Hafen vor einigen Jahren z.B. sind wir nur ganz knapp und durch viel Engagement an einem Angelverbot vorbei geschraddelt.
Und damals hatte NRW keinen grünen Minister.

Der Umkehrschluss der bescheuerten Begründung "Angeln = Verzehr", ist eben sehr schnell herzustellen und kann (nicht muss) als ganz übler Bummerang zurück kommen.
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Ich erinnere mich gerade an Envio, damals gab es auch Angelverbote, die aber zwischenzeitlich wieder aufgehoben wurden.
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Und es waren sogar Angelverbote für Gewässer im Gespräch, die mit dem Skandal gar nichts zu tun hatten.
Man wollte eine Kettenreaktion für alle industriell belasteten Gewässer auslösen.
 

oberfranke

Active Member
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Panikmache der Medien.
In jeder Klinik gibt es ein vielfaches an MRE als das was man in Füssen gefunden hat.
Diese Keime befinden sich ja überall, ist jetzt ja nicht ungewöhnlich das man sie auch in Seen oder Flüssen vorfindet.
Stimmt Multiresistente Keime gibt es überall.
Gefährlich für abwehrgeschwächte Menschen sind die immer.
In Krankenhäuser sind sie so extrem gefährlich da die Gefahr besteht, dass sie bei Operationen usw. in den Körper eingebracht werden. Viele Keime sind anaerob und können sich in der Wunde gut vermehren und dort ihr Unheil treiben.
Im Regelfall sind für den gesunden Menschen ungefährlich also nicht primär pathogen. Außer wie oben erwähnt - geschwächtes Immunsystem, Operationen usw. Deshalb spricht man auch bei einem alleinigen Nachweis von resistenten Keimen nicht von einer MRSA Erkrankung sondern von einer MRSA Besiedlung. Also die Dinger sind auf bzw im Körper nachweisbar, dort warten sie geduldig auf die Gelegenheit losschlagen zu können.
Hygienemassnahmen, Behandlung (Sanierung - herstellen einer physiologischen Situation der besiedelten Stellen) usw.
Nicht so dramatisch? Naja, eigentlich nicht aber eigentlich schon.
Die Dinger machen nicht sofort oder dringend krank, aber irgendwann sind diese Keime gegen alle bekannten Antibiotikas resistent und dann wird`s mehr als lustig.

Die Dinger werden uns als Menschheit wohl überleben.

Fazit: Bewußtsein schärfen,Sauber arbeiten, Hirn einschalten, Leichtsinn ausschalten,
Wenn desinfiziert wird, dann richtig oder gar nicht.
z.b. Bei offenen evtl schon entzündeten Wunden besonders aufpassen das nicht noch was reinkommt. Kein Wasser aus belasteten Gewässern trinken, schlucken usw.

So mal auf die Schnelle.

Gerne noch ausführlicher und präziser, ohne Anspruch auf Vollständigkeit usw.

Ach ja. wie kommen die Dinger ins Wasser bzw Grundwasser.
Ein Weg ist die falsche Händereinigung und Händedesinfektion z.b in Pflegeeinrichtung, Krankenhäuser usw. von Personal, Patienten und Besuchern.
Falsch: - Hände waschen, desinfizieren abtrocknen oder nur Hände waschen. Hier werden die lebenden Keime abgewaschen und sie gelangen in die Kanalisation, Flüsse, Grundwasser usw.

Richtig. Desinfizieren statt waschen, bzw erst desinfizieren und dann waschen.
Hier werden die Keime erst "abgetötet" und die Leichen der Keime werden abgewaschen und gelangen in die Kanalisation usw. hier können sie aber kein Unheil mehr anstellen.

Hinweis: In Pflegeeinrichtung, KHs usw. erst Hände desinfizieren und dann zur Toilette.
Danach natürlich auch. :) (Obwohl gesunder Urin völlig steril ist)
Warum? Man(n) geht mit Keimen an den Fingern zum Pieseln, fasst seinen Schniedel an- anschliessend Händedesinfektion- die Dinger sind aber mittlerweile auch am Schniedel und Man(n) bringt sie als Geschenk seiner Frau -oder wem auch immer- mit heim.
 
Zuletzt bearbeitet:

crisis

ewiger Lehrling
AW: Multiresistente Keime in Flüssen und Seen

Bei uns gab es letztes Jahr einen fast identischen Fall wie in dem Artikel beschrieben. Nachdem sich der Medien-Hype gelegt hat blieben 2 vernünftige Aussagen:

- multiresistente Keime gibt es in fast jedem Fließgewässer, vor allem nach Kläranlagen
- ein gesunder menschlicher Organismus wird wahrscheinlich dadurch nicht erkranken

Meines Wissens ist im Moment eine der Kläranlagen der Isar in München die einzige deutschlandweit, die Keime per Bestrahlung abtötet. Nur dann kann in dem Gewässer bedenkenlos gebadet werden. Ist aber halt teuer.
 
Themenersteller Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
J PLZ 6 11
L Karpfenangeln 7
Oben