Fischereiexperte fordert neue Bewertung des Heringsbestands in der Ostsee.
Fischereiexperte plädiert für eine neue Einschätzung des Heringsbestands in der Ostsee (Bild @pixabay)
Die Aussichten für die Heringsfischerei in der westlichen Ostsee bleiben schlecht. Nach aktuellen Beratungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist kurzfristig nicht mit einer Lockerung der Fangbeschränkungen zu rechnen.
Nach Einschätzung von Christopher Zimmermann, Leiter des Thünen-Instituts für Ostseefischerei in Rostock, liegt das auch an den wissenschaftlichen Bewertungsmaßstäben. Er hatte auf eine Neubewertung des Heringsbestands gehofft, die zu günstigeren Fangempfehlungen hätte führen können. Diese sei jedoch ausgeblieben.
Zimmermann kritisiert insbesondere den Referenzwert, den der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) für eine Wiederaufnahme der gezielten Heringsfischerei zugrunde legt. Forschungsergebnisse des Thünen-Instituts deuteten darauf hin, dass sich der Bestand aufgrund des Klimawandels nicht mehr auf das Niveau früherer Jahrzehnte erholen könne. Mildere Winter führten dazu, dass Heringslarven früher schlüpften, bevor ausreichend Nahrung verfügbar sei. Aus Sicht des Fischereiexperten sollte dieser veränderten ökologischen Situation bei der Bewertung des Bestands stärker Rechnung getragen werden.
Quelle: www.msn.com
Fischereiexperte plädiert für eine neue Einschätzung des Heringsbestands in der Ostsee (Bild @pixabay)
Die Aussichten für die Heringsfischerei in der westlichen Ostsee bleiben schlecht. Nach aktuellen Beratungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist kurzfristig nicht mit einer Lockerung der Fangbeschränkungen zu rechnen.
Nach Einschätzung von Christopher Zimmermann, Leiter des Thünen-Instituts für Ostseefischerei in Rostock, liegt das auch an den wissenschaftlichen Bewertungsmaßstäben. Er hatte auf eine Neubewertung des Heringsbestands gehofft, die zu günstigeren Fangempfehlungen hätte führen können. Diese sei jedoch ausgeblieben.
Zimmermann kritisiert insbesondere den Referenzwert, den der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) für eine Wiederaufnahme der gezielten Heringsfischerei zugrunde legt. Forschungsergebnisse des Thünen-Instituts deuteten darauf hin, dass sich der Bestand aufgrund des Klimawandels nicht mehr auf das Niveau früherer Jahrzehnte erholen könne. Mildere Winter führten dazu, dass Heringslarven früher schlüpften, bevor ausreichend Nahrung verfügbar sei. Aus Sicht des Fischereiexperten sollte dieser veränderten ökologischen Situation bei der Bewertung des Bestands stärker Rechnung getragen werden.
Quelle: www.msn.com
