Rheinangeln in Bonn, Koblenz nur Frust

alexpp

Well-Known Member
Bezüglich der Farbe der Köder. Es gab mal einen Artikel in der Fisch und Fang über eine Untersuchung, welchen Beutefisch die Zander am Tage und im Dunklen bevorzugen. Tagsüber gehen die Zander mehr auf Barsch, weil dieser sich mehr auf seine Tarnung verlässt und nicht so schnell flüchtet wie die Weißfische. Nachts werden dann vermehrt die Weußfische erbeutet. Ich passe die Farbe dementsprechend an, ohne zu übertreiben.
Im Dunklen gehen aber auch Farben wie Schwarz, "hot perch", also auch grelle Farben ganz gut.

Das Gewicht muss so angepasst werden, dass der Grundkontakt erkannt wird und eine Absinkphase von etwa 2 - 4 Sekunden gegeben ist.
 
Grundsatz sollte fast immer sein so leicht wie nur irgend möglich. decke dich mal mit Köpfen von 10g -25g ein, die brauche ich alle zum befischen von ein und der selben Buhne. Cheburaska ist ein interessantes Thema, gerade für den Anfang, da bist du flexibler in Sachen Gewichte tauschen. Bekommst auch etwas weniger Hänger, aber in erster Linie brauchst du weniger Material in deiner Kiste, weil du mit einem ein mal aufgezogenem Gummi das volle Gewichts Spektrum probieren kannst. Das Thema richtige Stelle zu finden, ist doch ziemlich Komplex, zieh dir da mal erst paar gute Videos zu rein. Aber letzten Endes wirst du beim angeln recht schnell erkennen welche Stelle tief ist und welche nicht, denn bei jedem Wurf lotest du ja auch, und tastest den Grund ab. Aber natürlich auch immer aufmerksam sein, im Sommer bei niedrig Wasser genau hinschauen zum Beispiel.
Ich habe mal irgendwo gelesen dass Buhnen in Außenkurven tiefer sind als welche auf gerader Strecke oder welche in Innenkurven. Gelesen hab ich auch dass die letzten Buhnen einer Strecke meist die tiefsten bzw. besten sind, oder hängt das immer davon ab in welchem Winkel wie die Strömung auftrifft?
 
Bezüglich der Farbe der Köder. Es gab mal einen Artikel in der Fisch und Fang über eine Untersuchung, welchen Beutefisch die Zander am Tage und im Dunklen bevorzugen. Tagsüber gehen die Zander mehr auf Barsch, weil dieser sich mehr auf seine Tarnung verlässt und nicht so schnell flüchtet wie die Weißfische. Nachts werden dann vermehrt die Weußfische erbeutet. Ich passe die Farbe dementsprechend an, ohne zu übertreiben.
Im Dunklen gehen aber auch Farben wie Schwarz, "hot perch", also auch grelle Farben ganz gut.

Das Gewicht muss so angepasst werden, dass der Grundkontakt erkannt wird und eine Absinkphase von etwa 2 - 4 Sekunden gegeben ist.
Okay danke das mit den Köderfarben werde ich dann mal dem Prinzip anpassen.
 

mefourlauber

hat zu selten urlaub
Also die Regel ist dass es keine gibt...Habe mich d letzten Jahre auch i d Zanderangelei reingefuchst und echt bescheidene Anfangsjahre gehabt. Im Prinzip stimmt sämtliches Lehrbuchwissen, aber d Zander haben das letzte Wort. Gummi ist immer gut, bei klarem Wasser tatsächlich Barschdekor, bei trübem Wasser chartreuse und viel Aktion. Vergesst mir das Dropshoten nicht, fängt manchmal echt viel besser und außer dem Stabblei verliert man nicht so viel. Komischerweise läuft dieses Jahr kaum was auf Gummi, dieses Jahr eher das Fischen im Flachen und dann auf Wobbler. Rotaugen wieder im Kommen, ich habe den Eindruck dass d Zander dadurch ne Etage höher stehen und dementsprechend auch eher im Dunkelnen beißen. Daher im Dunkeln eher Weissfischdekor bevorzugen.
 

thor1988

Member
Also der Rhein ist mein Heimatgewässer ,von Neuwied bis Köln, da hab ich eigentlich fast immer gefangen. Mit Gummi und Spinnerbaits ging eigentlich immer was wobei ich damals meist eher auf Barben aus war die ich gerne mit der Feeder rute gefangen habe ^^. Bisserl probieren und erfahrungen sammeln dann sollte es klappen....Ich wohn nu seid 2013 in Küstennähe und vermisse den Rhein, hier hab ich echt lange gebraucht bis mal ein Fisch am Haken war sei bloss froh das der Rhein keine Wollhandkrabben hat :D:D noch Nerviger wie Grundeln, wobei die Grundel zumindest lecker ist
 

bonobo

Member
Du hast nicht das beste Zanderjahr erwischt und es gibt bessere Fangplätze als den Bonner Rheinabschnitt.
Wenn ich mal fange, dann fast immer, wenn ein Schiff aus Kölle kommt. Klappt aber nur an Buhnenköpfen, die (sehr) nah an der Fahrrinne stehen. Schau mal wo und in welcher Entfernung die Kähne so lang schippern.
Ich verfolge die These, dass die Zander mit den Schiffen parallel und etwas voraus schwimmen und sich den Sog zu Nutze machen. Da wirbeln die Kleinfische und Grundeln nur so durch das Wasser…und natürlich mein Wobbler.
Viel Erfolg.
 

Bocinegro

Active Member
Ich habe mal irgendwo gelesen dass Buhnen in Außenkurven tiefer sind als welche auf gerader Strecke oder welche in Innenkurven. Gelesen hab ich auch dass die letzten Buhnen einer Strecke meist die tiefsten bzw. besten sind, oder hängt das immer davon ab in welchem Winkel wie die Strömung auftrifft?
Ja klar Winkel und Strömungsdruck spielen da ne gewichtige Rolle. Genaues Schema lässt sich aber nicht auf alle Buhnen Reihen übertragen aber meiner Erfahrung nach sind die mittleren oft die stärker verlandeten, die am weitesten in den Strom geht hat meist den größten und tiefsten Kessel. die letzte in der Reihe ist auf jeden Fall die wo am meisten Dreck und damit auch Nahrung ankommt.


Hatte am Wochenende endlich den ersten Wobbler Zander, war ein schöner Fisch 2,3kg 62cm. Bin aber das ganze WE auch ehrgeizig beim Hardbait geblieben., Mein Kumpel hat in etwa der selben Zeit 7 gute Barsche und 2 Zander(aber kleinere) mit Gummi gefangen. Nur zum Thema Erfolgs Chancen und Gummi vs Wobbler Vergleich.

Grüße Petri &
tight lines
 

Andal

Teilzeitketzer
Wieso eigentlich immer nur in den Buhnen? Glaubt ihr tatsächlich den Heftchen, dass sie nur dort wären? Oder weil es dort bequemer erscheint? Ich habe meine ganzen Rhein-Zander die letzten Jahre und das waren gewiss nicht wenige, fernab jeder Buhne und jedes Hafens gefangen.
 

Bocinegro

Active Member
Wieso eigentlich immer nur in den Buhnen
Weil er eben genau danach gefragt hat und schon in der Eröffnung erwähnte das er oft in Buhnen angelt. Wahrscheinlich nicht zuletzt weil er da guten Zugang hat, in der nähe wohnt oder was auch immer. Mit 17 ist man ja meist auch noch nicht so mobil , um mal ernsthaft km abzuklappern;). Der Rhein hier um Koblenz Bonn ist auch für Einsteiger nach meinem Empfinden kein einfach zu befischendes Gewässer mit Gummis. Auf der 1. Buhne stehend kann man aber schön alle Situationen durch angeln und die nötigen Erfahrungen sammeln.
Das auch ohne endlos durch die Gegend latschen zu müssen.
Verkehrt steht er da definitiv nicht zum üben. Das die Fische dort aber nicht angenagelt sind sollte wohl jedem klar sein.

Grüße Petri &
tight lines
 

Andal

Teilzeitketzer
Einen Zander will er mal fangen. Das hat er geschrieben. Das das in einer Buhne sein muss, steht dort nirgends.
 

Rheinspezie

Fischender Gentleman
Farben, Techniken , Stellen , Tips ... der ganze Ansatz ist schon falsch.

Wenn man einen Zander fangen "möchte" , sollte man sich zuersteinmal mit dem Revier auseinandersetzen.

Das Mittelrheinrevier hat sich extrem verändert , die Fischbestände haben sich massiv verändert.

Hört auf mit dem Zander-Spitzenrevier Mittelrhein , das WAR mal.

Hier dominieren mittlerweile der Rapfen und die Grundel als Raubfische , ein paar nette Barsche, wenige Zander und noch weniger Hechte.

Die Berichte über den Zanderstrom werden vom Bereich Niederrhein/Waal dominiert , wo der Fluss noch deutlich nährstoffreicher ist.

Während hier der Zanderbestand stark zurückging , startete das Marketing der "Branche" auf den Zielfisch richtig durch - also wurde ein natürlicher Rückgang noch verstärkt beangelt.

Der fragende Jungangler ist das beste Beispiel dafür - er möchte Zander fangen im fischreichen Rhein ... wie "vorgestellt" in den Medien.

Jetzt kommt die Keule - vergiss es besser !

Hier fängt man nur noch mit extremen Mitteln - extreme Angelzeit , immer wieder losgehen , Stellen abklappern , Tag und Nacht am Wasser sein.

Die Größe der beangelten Fische ist auch zurückgegangen , der Mittelstamm weggebrochen.

Wenig und klein , das ist die Realität am strom.

Petri.
 

Bocinegro

Active Member
Okay.....also das:
Einen Zander will er mal fangen
konnte ich wenn überhaupt nur zwischen den Zeilen erlesen. Ich habe ihm lediglich dazu geraten das Zandern in den Fokus zu stellen, speziell eben mit Gummi damit er sein Gewässer kennen lernt! "und nicht im dunkeln tappt" Den das ist für egal welche Art der Angelei wohl das wichtigste.
Ist ja nicht der erste Thread zu diesem Thema der durch schwammige Beiträge verlandet:thumbsdown.
Farben, Techniken , Stellen , Tips ... der ganze Ansatz ist schon falsch.
(Wenn das alles so falsch ist fange ich wohl nur Fische die Mitleid haben, damit kann ich aber sehr gut Leben)
"Wer fängt hat recht"
sagt man ja nicht umsonst.
Damit Moritz aber irgendwie weiter kommt habe ich meine Beiträge verfasst. Klar sind das alles Sachen die schon hunderte mal auf YT verfasst gesagt und zu Papier gebracht wurden,
aber ich fange meine Fische auf Basis dieses Wissens. Bin im Thema Kunstköder am Fluss speziell Gummi aus meiner Sicht auch noch blutiger Anfänger (nach knapp 4 Monaten),
aber mit ner super Frequenz an der Rute-1,3 Fische auf 1 h angeln(im Rhein an der Mosel ist sie etwas schlechter) Barsche unter 25cm zähl ich gar nicht.
So schlecht ist es also nicht bestellt um unseren schönen Rhein. Deshalb dran bleiben Moritz, konzentriert angeln, täglich dazu lernen.
Leidenschaft fängt Fisch!
In diesem Sinne also

Grüße Petri &
tight lines
 

Andal

Teilzeitketzer
Das man am Rhein, dem Mittelrhein, von der Zandern "überrannt" wird, haben allenfalls mittelprächtige Hefterlautoren behauptet und das auch vor vielen Jahren. ;)

Tatsache ist aber unbestritten, dass sich der Rhein laufend (wie jedes andere Gewässer auch) stetig ändert und das wohl kaum eine andere Fischart so bestimmten Abwachsraten und Bestandsdichten unterliegt, wie der Zander. Vorhanden ist er nach wie vor. Sogar zahlreich, wenn gleich auch nicht in herausragenden Größen. In den letzten 2-3 Jahren, besser gesagt Sommern, ist sehr viel Zander durch- und aufgekommen. Der muss aber halt erst mal abwachsen!

Raus aus dem Auto und dann veni, vidi, vici ist und war nicht, wird es auch nie werden. Auch wenn es bestimmte Autoren noch so predigen mögen, um den mauen Umsatz zu hebern.
 
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