Neue Empfehlungen des IGB zeigen, wie Armleuchteralgen erfolgreich in Seen zurückkehren können.
Ein dichter grüner Teppich aus Armleuchteralgen (Nitellopsis obtusa) Foto: Solvin Zankl
Armleuchteralgen sind typische Pflanzen nährstoffarmer, kalkreicher Seen. Sie verbessern die Wasserqualität, erhöhen die Biodiversität und stabilisieren das Ökosystem. In vielen Gewässern sind diese Unterwasserwiesen jedoch stark zurückgegangen oder verschwunden – meist durch erhöhte Nährstoffeinträge, aber auch durch veränderte Fischbestände, Klimawandel oder weitere Stressfaktoren.
Ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und des Fördervereins Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft (FFUS) hat deshalb praxisnahe Handlungsempfehlungen zur Wiederansiedlung von Armleuchteralgen erarbeitet. Grundlage war eine vierjährige Untersuchung an 27 nährstoffarmen Hartwasserseen in Nordostdeutschland. Dort wurden Maßnahmen wie Anpassungen der Wasserchemie, Veränderungen der Fischgemeinschaften und der Schutz vor Fraß getestet.
Das Ergebnis: In rund 77 Prozent der Testseen nahmen die Armleuchteralgen wieder deutlich zu, während sich in unbehandelten Vergleichsseen keine Verbesserung zeigte.
Die Empfehlungen basieren auf einem Entscheidungsschema mit 26 Fragen, das zu passenden Maßnahmen aus insgesamt 17 Optionen führt. Es richtet sich an Behörden, Kommunen, Seen-Eigentümer*innen und Naturschutzverbände und hilft, standortspezifisch und zielgerichtet vorzugehen. Dabei wird berücksichtigt, dass meist mehrere Faktoren gemeinsam für den Rückgang der Armleuchteralgen verantwortlich sind. Die Handlungsempfehlungen stellen damit ein wichtiges Instrument zum Schutz und zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt in Seen dar.
Quelle: https://www.igb-berlin.de/news/unterwasserwiesen-statt-unterwasserwuesten
Ein dichter grüner Teppich aus Armleuchteralgen (Nitellopsis obtusa) Foto: Solvin Zankl
Armleuchteralgen sind typische Pflanzen nährstoffarmer, kalkreicher Seen. Sie verbessern die Wasserqualität, erhöhen die Biodiversität und stabilisieren das Ökosystem. In vielen Gewässern sind diese Unterwasserwiesen jedoch stark zurückgegangen oder verschwunden – meist durch erhöhte Nährstoffeinträge, aber auch durch veränderte Fischbestände, Klimawandel oder weitere Stressfaktoren.
Ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und des Fördervereins Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft (FFUS) hat deshalb praxisnahe Handlungsempfehlungen zur Wiederansiedlung von Armleuchteralgen erarbeitet. Grundlage war eine vierjährige Untersuchung an 27 nährstoffarmen Hartwasserseen in Nordostdeutschland. Dort wurden Maßnahmen wie Anpassungen der Wasserchemie, Veränderungen der Fischgemeinschaften und der Schutz vor Fraß getestet.
Das Ergebnis: In rund 77 Prozent der Testseen nahmen die Armleuchteralgen wieder deutlich zu, während sich in unbehandelten Vergleichsseen keine Verbesserung zeigte.
Die Empfehlungen basieren auf einem Entscheidungsschema mit 26 Fragen, das zu passenden Maßnahmen aus insgesamt 17 Optionen führt. Es richtet sich an Behörden, Kommunen, Seen-Eigentümer*innen und Naturschutzverbände und hilft, standortspezifisch und zielgerichtet vorzugehen. Dabei wird berücksichtigt, dass meist mehrere Faktoren gemeinsam für den Rückgang der Armleuchteralgen verantwortlich sind. Die Handlungsempfehlungen stellen damit ein wichtiges Instrument zum Schutz und zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt in Seen dar.
Quelle: https://www.igb-berlin.de/news/unterwasserwiesen-statt-unterwasserwuesten
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