Fischbesatz in Hochgebirgsseen schädigt empfindliche Ökosysteme nachhaltig.
In vielen alpinen Seen wurden Fische ausgesetzt, obwohl sie dort natürlicherweise nicht vorkommen (Bild @pixabay)
Das EU-Projekt FishME zeigt: Der von Menschen verursachte Fischbesatz verändert Hochgebirgsseen dauerhaft. Diese nährstoffarmen, sensiblen Gewässer reagieren besonders stark auf Eingriffe und sind wichtige Indikatoren für Umwelt- und Klimaveränderungen. In vielen alpinen Seen wurden Fische wie Forellen oder invasive Arten ausgesetzt, obwohl sie dort natürlicherweise nicht vorkommen. Sie fressen Bodenorganismen und tierisches Plankton, entziehen anderen Arten die Nahrungsgrundlage und fördern Algenwachstum. Die Folgen sind Sauerstoffmangel, schlechtere Wasserqualität und der Rückgang einheimischer Arten.
Untersucht wurden über 100 Seen in Österreich, Italien und Frankreich; mehr als die Hälfte enthielt Fische – oft trotz Schutzstatus. Für die Fische selbst sind die Bedingungen ungünstig: Hunger, Missbildungen und Kannibalismus wurden beobachtet. Erprobte Maßnahmen zur Fischentfernung zeigen Wirkung: Nach dem Abfischen erholen sich die Ökosysteme rasch. Die Forschenden betonen daher, dass Fische nicht in Hochgebirgsseen gehören. Das Projekt liefert konkrete Empfehlungen für Naturschutz und Management, um diese empfindlichen Lebensräume zu erhalten.
Quelle: https://regionalupdate.de/2026/01/05/fische-hochgebirgsseen-eu-forschungsprojekt/
In vielen alpinen Seen wurden Fische ausgesetzt, obwohl sie dort natürlicherweise nicht vorkommen (Bild @pixabay)
Das EU-Projekt FishME zeigt: Der von Menschen verursachte Fischbesatz verändert Hochgebirgsseen dauerhaft. Diese nährstoffarmen, sensiblen Gewässer reagieren besonders stark auf Eingriffe und sind wichtige Indikatoren für Umwelt- und Klimaveränderungen. In vielen alpinen Seen wurden Fische wie Forellen oder invasive Arten ausgesetzt, obwohl sie dort natürlicherweise nicht vorkommen. Sie fressen Bodenorganismen und tierisches Plankton, entziehen anderen Arten die Nahrungsgrundlage und fördern Algenwachstum. Die Folgen sind Sauerstoffmangel, schlechtere Wasserqualität und der Rückgang einheimischer Arten.
Untersucht wurden über 100 Seen in Österreich, Italien und Frankreich; mehr als die Hälfte enthielt Fische – oft trotz Schutzstatus. Für die Fische selbst sind die Bedingungen ungünstig: Hunger, Missbildungen und Kannibalismus wurden beobachtet. Erprobte Maßnahmen zur Fischentfernung zeigen Wirkung: Nach dem Abfischen erholen sich die Ökosysteme rasch. Die Forschenden betonen daher, dass Fische nicht in Hochgebirgsseen gehören. Das Projekt liefert konkrete Empfehlungen für Naturschutz und Management, um diese empfindlichen Lebensräume zu erhalten.
Quelle: https://regionalupdate.de/2026/01/05/fische-hochgebirgsseen-eu-forschungsprojekt/