Spinnrolle für Zeck Big Stick?

HerrZebra

Member
Kaum 1 Woche im Forum angemeldet und schon komme ich mit meinem zweiten Frage. :blush

Sitze seit 1 Woche da und vergleiche und schaue und träume sogar von Rollen. Zuerst war es wegen meinem BC. Nun sind noch 2 Spinnruten die bespult werden möchten. Das einzig gute ist das die beiden letzteren ziemlich ähnlich sein werden. Nun zum eigentlichen Thema....

Mein Sohnemann hat einen Zeck Big Stick 2,50m Wg 40 - 150g bekommen. Nun muss natürlich eine Passende Rolle rann. Die Frage aller Fragen natürlich welche Rolle? Die Größe dürfte so 4000 aufwärts sein... Habe auch schon mitbekommen das der ein oder andere die Rute besitzt. Bevor ich die aber einzeln frage, darf es kollektiv sein.
Zur Auswahl stehen bis jetzt:

  1. Daiwa BG: besitzen schon 1x BG 3000 und 2x BG 3500. Die BG 3500 ist eindeutig zu klein und kommt bei der Rute ziemlich verloren vor. Außerdem könnte gerne mal was anderes her als nur Daiwa BG
  2. Sortiment aus dem Penn Lager. Angefangen beim Battle III DX ( scheint ne neue verbesserte Version zu sein), Spinnfisher VI, Slammer IV als auch doch schon in die Jahre gekommenen 460, 570.
  3. Fin-Nor Lethal: Lt40 aufwärts. Er hatte die Mega Lite im Laden in der Hand sowohl 40er als auch 60er und die gefiel ihm recht gut. Gleiche oder bessere Qualität wie Penn?
  4. Okuma Azores noch nicht so richtig damit befasst.
Shimano fällt eigentlich raus. Mögen diese filigrane dünnen Bügel an den Rollen nicht.

So, nun seid ihr drann euren Senf dazu zu geben :laugh2
Es dürfen natürlich auch andere Vorschläge sein.
 

Taxidermist

Well-Known Member
Ich fische in der Gewichtsklasse eine Quantum Cabo 5000, die passt sehr gut dazu, ist kurz übersetzt daher auch für Druckköder geeignet und überhaupt macht das Ding einen wertigen, äußerst stabilen Eindruck.
Die Bremse ist in dieser Klasse ebenfalls unübertroffen, der Schnurfangbügel wird von einem Magneten gehalten, bombenfest, auch bei Gewaltwürfen.
Die 3500 BG fischt mein Kumpel auf seiner Fox Terminator und ist damit auch recht zufrieden, aber im Größenvergleich zur Cabo ist diese sogar größer und wie ich finde passt diese Größe auch sehr gut zu Ruten in dieser Klasse, die Cabo ist aber die bessere Rolle.
Eine Penn Spinfisher V in 5000er Größe wiegt dann ca.650gr. und wird von mir am Rhein auf Waller drauf geschraubt, einfach weil da mehr und dickere Schnur drauf passt, obwohl man auch mit der Cabo sicher keine Angst vorm Waller haben muss.
Die Cabo wird aber schon aus Gewichtsgründen bevorzugt, vor allem wenn es an meinem Baggersee zum Bigbaiten auf Hecht geht, wo allerdings auch jederzeit mit Waller zu rechnen ist.

Jürgen
 
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Nordlichtangler

Well-Known Member
Genau um die Frage der Rollenklasse bzw. Masse geht es:
Klasse 400g oder 600g?
Beides mit klaren Vor- und Nachteilen.
Entscheidend ist die Haltezeit der Combo und damit Rolle.

P.S.: Bei der Daiwa BG (einfach) fangen die dicken Rollenkaliber und die andere Großfischbauart erst bei 4500+5000 an.
Darunter sind das einfach eher nur Ninja-Rollen.
 
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Riesenangler

Well-Known Member
Ich habe die Rute selber, geiler Stick. Daran höngt bei mir ne Penn Conflict2, noch. Das ist ne richtig geile Rolle, keine Frage,aber mir läuft die etwas zu schnell. Ich werde die gegen eine Daiwa BG tauschen.
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
Du weißt, dass die ca. 400g Rollen Daiwa BG 3500+4000 eine Übersetzung 1:5,7 haben?
Die Penn Conflict-2 in der Gewichtsklasse sogar "nur" 1:5,6 hat.
Ich setze eine gleichartige Schwestertype Daiwa 3500 mit 1:5,7 als schwere+schnelle Spinrolle ein, finde das mit der etwas kleineren Spule der 3500 gerade richtig, primär für's Gufieren, und schnelles Unterlaufen-Werden im Drill verliert seinen Schrecken bei Ausnutzung im schnellen Kurbeln.
Zumal 3500 wg. der mehr nachgefragten 4000 oft günstiger und verfügbar ist.
 

HerrZebra

Member
Also die 3500 BG wiegt ja laut Datenblatt 400g. Kommt uns oder mir auf der Big Stick eher verloren, klein vor. Benutze es auf einem 65g Quantum Zanderseeker.
Quantum Cabo preislich nicht drinnen.
Shimano Spheros kommt mal auf die Liste. Wobei wie schon geschrieben, diese dünnen Bügelchen schon abschreckend wirken. Oder vielleicht bin ich einfach kein Shimano Fan.

Was wäre mit der Fin-Nor Lethal? Jemand Erfahrungen? Und ja es wird sich wohl in der 400g - 600g Gewichtsklasse abspielen so wie es aussieht.
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
Die richtige 400g Klasse mit unabdingbar Alubody (ohne die hübschen u. teuren Shimano Wormshaft Salzwasser Spielzeuge) ist schon kniffelig, so viel gibt es da nicht zwischen den ganzen Blendern.
Shimano findet man ab der Shimao Spheros SW 5000+6000 460g mit klassischem Getriebe.
Kleine Cabo ist teuer, klar. Die erste rein silberne fand ich optisch viel besser, wobei der superdünne Bügel ...
Ryobi Applause/ZaltArc ist in fast allen Serien schon 600g, allerdings kenne ich die aktuell neuen nicht alle -> Spro Zalt Arc 6000 407g.
Früher Riesenlücke zwischen 300g und 600g. Die alten 600g Teile sind bombig, bestens fürs Geld, günstiges aber gigantisches Getriebe zum einfachen Rauskurbeln von Thuna.
Dann Penn Slammer 460/560, ist aber grobschlächtiges Werkzeug.
Nett sind weitere Okuma-Made Rollen wie die ABU Cardinal oder neueren Sorön S/SX/STX, bleiben als Type 60 unter 400g und Alu. Was ganz aktuell der Nachfolger ist, weiß ich nicht.
Muss einem aber auch alles gefallen, bunt und Papagei, da ist man von einer erlebten dezent-edlen BG-Gestaltung auch sehr schnell verwöhnt. ;)

Ich habe etliche Oldies aus den Tiefen des letzten Jahrtausends, die sind superstabil und packen das schwere Angeln mit ihren zudem niedrigeren Übersetzungen um 1:4 noch superb. Dazu wahlweise ein Set der schnellen Daiwa 3500, ergänzt sich für mich perfekt.
 
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Nordlichtangler

Well-Known Member
Kann diese Aussage jemand bestätigen:

Shimano Aero Wrap / Aero Wrap II
Bei Aero Wrap und dem nachfolgenden Aero Wrap II System handelt es sich um eine geschlossene, parallele Wicklung plus Zwei-Geschwindigkeiten-Spulenhubsystem. Die daraus entstehende, effiziente Kreuzverlegung der Schnur unterstützt hervorragende Wurfergebnisse. (Shimano-Rollen)

Wenn ja und damit Wormshaft-Oscillation-Drive, dann stinkt das laut offizeller Shimano-Angabe in den neuen Spheros und Saragosa-Modellen zum Himmel.
Bei den neu dazugemanschten kleinen Typen Spheros SW 4000 alias Stradic FK war mir das vor 2 Jahren schon aufgefallen.
Damit hat man keine Kurbelpower mehr, ist also ganz auf das Pumpen mit der Rute angewiesen.
 
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Nordlichtangler

Well-Known Member
Skandal im Sperrbezirk:

26.09.2009

Aero Wrap= Two-speed oscillation system layers the line onto the spool in a criss-cross pattern that reduces line-to-line friction for longer casts. Aerowrap reels utilize a worm gear design to move the spool upward quickly and downward slowly to wind the line in a precise pattern, reducing friction and giving smoother, longer casting ability.

OR

Aero Wrap II= A worm gear oscillation system with a specially designed pitch to create optimal oscillation speeds for the Propulsion Spool Lip design. It provides uniform line lay and winding shape to prevent loss of energy during the cast while providing longer casts than other oscillation systems. So, casting distance increases with less effort require
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
Hier echte Info von Modell 2020 im Vergleich zum Vorgänger.
Da steigt doch keine Sau mehr durch :mad:, kaum Angaben bei Shimano selber, neues Kunstwort Infinity-Drive,
und die Anbieter schreiben allen möglichen Shit zusammen.

NEW 2020 Shimano Saragosa SW A vs Old Saragosa SW Dunk test (Is it fully sealed) and casting test!
25.08.2020 Tackle Advisors

Danach ist in den großen Saragosa letzte beide Auflagen das Verlegegetriebe gleich und KEIN Wormshaft und damit KEIN Aero Wrap II
 

HerrZebra

Member
Da haben wir es. Wer bitte soll noch bei dem ganzen Werbegeschwafel verstehen was die Hersteller einem andrehen wollen? Wenn ich darauf hören würde, müssten die Fische mir schon in die Arme springen sobald ich die Rolle nur vorzeige. Was aber auch wieder langweilig wäre...
Darum ist es umso besser das den Board hier und andere Foren zum Austausch gibt.
 

Harrie

Active Member
Hallo Herrzebra,
nimm die Okuma Azores ZXP.
Die BG,Saragosa und Azores haben allesamt Exentergetriebe. Die Schnurverlegung der Azores kannst Du mit dehnen der Shimanos vergleichen.
Hast keinerlei Perückenbildung bei der Azores,Ersatzteile ist kein Problem, hat die beste Bremse von allen Vorgenannten und ist eine Vollmetallrolle.
Ich würde zur 6000er tendieren, aber das mußt Du entscheiden.

Nordlichtangler,
auch die alten Saragosas (F) und Spehros (PG) haben und hatte Exentergetriebe.
 

Riesenangler

Well-Known Member
Du weißt, dass die ca. 400g Rollen Daiwa BG 3500+4000 eine Übersetzung 1:5,7 haben?
Die Penn Conflict-2 in der Gewichtsklasse sogar "nur" 1:5,6 hat.
Ich setze eine gleichartige Schwestertype Daiwa 3500 mit 1:5,7 als schwere+schnelle Spinrolle ein, finde das mit der etwas kleineren Spule der 3500 gerade richtig, primär für's Gufieren, und schnelles Unterlaufen-Werden im Drill verliert seinen Schrecken bei Ausnutzung im schnellen Kurbeln.
Zumal 3500 wg. der mehr nachgefragten 4000 oft günstiger und verfügbar ist.
Danke für den Hinweiß. Aber die Daiwa BG, die ich mir anschaute, lief deutlich unter 5.0zu1. Aber ohne Garantie auf richtigkeit.
Jedenfalls stecke ich in so einer ähnliche Breduilie. Ich brauche eine langsam laufende Rolle für den Herbst wenn ich die Gufis in acht bis neun Meter tiefe anbieten muss.
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
Danke für den Hinweiß. Aber die Daiwa BG, die ich mir anschaute, lief deutlich unter 5.0zu1. Aber ohne Garantie auf richtigkeit.
Jedenfalls stecke ich in so einer ähnliche Breduilie. Ich brauche eine langsam laufende Rolle für den Herbst wenn ich die Gufis in acht bis neun Meter tiefe anbieten muss.
Das spricht mehr für eine Freams A oder Schwester, die ist langsamer von der Übersetzung her. Eine Caldia A gabs auch mal, ansonsten die Ninja A, alle bei 1:4,8 oder 1:4,7.
Man kann das langsamere Getriebe der Ninja A sogar einwechseln, letzten Oktober so ausprobiert.
Weil die Freams A leider aus ist und viel zu teuer in Resten, sowie das andere Bremsscheibensystem hat.
Das muss man mit den beiden verbreiteten inkompatiblen Spulenaufnahmen sehr aufpassen, wenn man die Spulen+Schnüre bei den eigenen Rollen durchwechseln können möchte.

Wer soll da denn genau durchsteigen, was in welcher Fertigungscharge wirklich eingebaut ist, wenn die Infos auf der Rolle (=nur leicht tauschbarer Spulenaufdruck) dermaßen spärlich sind. Der Baukasten von Daiwa erlaubt ja praktisch alle Teile munter zu tauschen, vertauschen und neu gemixt zusammenzusetzen.
Was ich für mich zum hindengeln und modden gut finde.
Aber auch sehr leicht für neue wilde Kreationen in den Manufakturen sorgt, wenn dort neue Monteusen mal ein paar Tage auf Halde wirtschaften.
Mitnichten wird das vernichtet, so es denn rollt. Das geht irgendwo als Sonderangebot hin, am besten über Onlinehandel weit wech und mit One-Way-Ticket.
Sehr günstige Preise sind oft ein Indiz für eine "Sondermontage", und sei es nur schlechte Schmierung.
Da habe ich schon viel lustiges bei der ersten Inspektion in den Rollen gefunden, was mich als Rollennutzer bei der Möglichkeit einer leicht machbaren Korrektur auch nicht stört, sofern der Preis wirklich niedrig genug war! :D
 
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HerrZebra

Member
So, paar Tage vergangen und auch ein Stück weitergekommen. Mittlerweile ist ein Okuma Azores 4000 eingezogen. Damit wäre 1 von 2 erledigt.
Jetzt fehlt nurnoch die Rolle für den Big Stick :roflmao

  • Azores: gefällt dem Herrn nicht
  • Battle DX : Fuß zu breit und passt nicht in die Aufnahme
  • Spinfisher, Slammer: Kurbel zu eng und passt irgendwie nicht
  • Fin Nor Lethal: Kaum ein Händler hat sie im Regal stehen. Gefällt aber auch weniger
Und jetzt kommt es.... es wird wohl entweder noch ein BG 4500 oder ein Black Cat Buster Spin FD

Was spricht dagegen mit einem Wallerrolle sprich dem Black Cat auf Hechte zu angeln?
Zumindest von den Daten her ist sie der BG ähnlich. Hätte sogar eine niedrigere Übersetzung / Schnureinzug. Über dem Innenleben finde ich außer den üblichen Werbetexte leider keine Infos.
 
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