Die IUCN warnt: Stechlin- und Luzin-Maräne aus Deutschland sind nun „vom Aussterben bedroht“ und stehen damit kurz vor dem Verschwinden.
Der Große Stechlinsee ist Heimat der Stechlin-Maräne, die kurz vor dem Aussterben steht (Bild @pixabay)
Zwei seltene Süßwasserfischarten aus Deutschland sind nach aktuellen Einschätzungen der Weltnaturschutzunion IUCN stark gefährdet und gelten inzwischen als „vom Aussterben bedroht“. Betroffen sind die ausschließlich regional vorkommenden Arten Stechlin-Maräne aus dem Großen Stechlinsee in Brandenburg sowie die Luzin-Maräne aus dem Breiten Luzin in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Luzin-Maräne ist lokal auch als „Quietschbäuch“ bekannt – ein Hinweis auf das charakteristische Geräusch, das beim Fang aus größeren Tiefen entsteht, wenn sich die Schwimmblase entleert. Laut aktueller Einstufung wurde die Stechlin-Maräne von einer vorher niedrigen Gefährdungskategorie direkt auf die höchste Warnstufe hochgestuft. Auch die Luzin-Maräne rutscht nun in die Kategorie „vom Aussterben bedroht“.
Die IUCN warnt in ihrer neuen Roten Liste der europäischen Süßwasserfische eindringlich vor den Ursachen des Artenrückgangs: Lebensraumverlust, Umweltverschmutzung, invasive Arten und der Klimawandel setzen den Beständen massiv zu. Ohne schnelle Gegenmaßnahmen drohe Europa ein weiterer erheblicher Verlust an aquatischer Biodiversität innerhalb nur einer Generation. Insgesamt wurden rund 560 europäische Süßwasserarten neu bewertet – mit einem ernüchternden Ergebnis: 42 Prozent gelten inzwischen als gefährdet oder stärker bedroht, ein Anstieg gegenüber der letzten Erhebung.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/...ne-jetzt-vom-aussterben-bedroht-15466538.html
Der Große Stechlinsee ist Heimat der Stechlin-Maräne, die kurz vor dem Aussterben steht (Bild @pixabay)
Zwei seltene Süßwasserfischarten aus Deutschland sind nach aktuellen Einschätzungen der Weltnaturschutzunion IUCN stark gefährdet und gelten inzwischen als „vom Aussterben bedroht“. Betroffen sind die ausschließlich regional vorkommenden Arten Stechlin-Maräne aus dem Großen Stechlinsee in Brandenburg sowie die Luzin-Maräne aus dem Breiten Luzin in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Luzin-Maräne ist lokal auch als „Quietschbäuch“ bekannt – ein Hinweis auf das charakteristische Geräusch, das beim Fang aus größeren Tiefen entsteht, wenn sich die Schwimmblase entleert. Laut aktueller Einstufung wurde die Stechlin-Maräne von einer vorher niedrigen Gefährdungskategorie direkt auf die höchste Warnstufe hochgestuft. Auch die Luzin-Maräne rutscht nun in die Kategorie „vom Aussterben bedroht“.
Die IUCN warnt in ihrer neuen Roten Liste der europäischen Süßwasserfische eindringlich vor den Ursachen des Artenrückgangs: Lebensraumverlust, Umweltverschmutzung, invasive Arten und der Klimawandel setzen den Beständen massiv zu. Ohne schnelle Gegenmaßnahmen drohe Europa ein weiterer erheblicher Verlust an aquatischer Biodiversität innerhalb nur einer Generation. Insgesamt wurden rund 560 europäische Süßwasserarten neu bewertet – mit einem ernüchternden Ergebnis: 42 Prozent gelten inzwischen als gefährdet oder stärker bedroht, ein Anstieg gegenüber der letzten Erhebung.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/...ne-jetzt-vom-aussterben-bedroht-15466538.html
