Stechlinsee erholt sich

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Der Stechlinsee erholt sich zwar seit 2021, doch die Entwicklung bleibt unsicher.

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Die Gewässerqualität des Stechlinsees hat sich in den letzten 15 Jahren teilweise turbulent entwickelt. (Foto: Michael Feierabend)

Die Wasserqualität des Stechlinsee hat sich seit 2021 deutlich verbessert. Nach Jahren zunehmender Belastung ist die Phosphorkonzentration im See stark gesunken und lag 2025 nur noch etwa halb so hoch wie beim Höchststand 2020. Fachleute sehen darin ein positives Signal – warnen jedoch vor verfrühter Entwarnung. Forschende des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei führen die frühere Verschlechterung unter anderem auf Veränderungen in den Flachwasserzonen zurück. Diese machen fast die Hälfte der Seefläche aus und spielen eine wichtige Rolle beim Nährstoffhaushalt. Warum sich dort die Unterwasserpflanzen verändert haben, ist bislang unklar.

Trotz der aktuellen Erholung raten die Wissenschaftler von groß angelegten Eingriffen ab. Auch Vorschläge zur intensiven Befischung von Weißfischen sehen sie kritisch. Ein negativer Einfluss der Fische auf die Wasserqualität sei nicht belegt, während ökologische und ethische Risiken hoch wären. Stattdessen empfehlen die Forschenden, die Entwicklung weiter genau zu beobachten und offene Fragen zu klären – etwa den Einfluss von Grundwasser, Sedimenten und Wasserpflanzen. Erst bei klar erkennbarem Bedarf sollten Maßnahmen ergriffen werden. Der Stechlinsee zeigt derzeit eine positive Entwicklung, doch die Ursachen sind komplex – und die Zukunft des Ökosystems bleibt offen.



Quelle: https://www.igb-berlin.de/news/neue...gische-entwicklung-des-stechlinsees-seit-2021
 
Gewässerqualität besser? Für Badegäste ?:laugh:roflmao:laugh

Klareres Wasser = weniger Phosphor = weniger Phytoplankton = weniger Zooplankton = weniger Fische.

Sollte eigntlich jedem Wissenschaftler bekannt sein.
Klares Wasser ist kein Indikator für ein gesundes Ökosystem oder ein ertragreiches Fischwasser.
Sieht nur schöner aus für Badegäste.
 
Gewässerqualität besser? Für Badegäste ?:laugh:roflmao:laugh

Klareres Wasser = weniger Phosphor = weniger Phytoplankton = weniger Zooplankton = weniger Fische.

Sollte eigntlich jedem Wissenschaftler bekannt sein.
Klares Wasser ist kein Indikator für ein gesundes Ökosystem oder ein ertragreiches Fischwasser.
Sieht nur schöner aus für Badegäste.
Ich war kürzlich bei einem Vortrag eines leitenden Biologen eines Öko-Instituts. Dessen Aussage war folgende: "Ein gesundes Gewässer und ein gesunder Wald muss die biologische Situation vor der Besiedelung durch den Menschen widerspiegeln. Das bedeutet einen notwendigen Rückgang des Nährstoffeintrags in Boden und Wasser von mehr als 80%."

Das Weniger an Fischen sind also seitens dieser Leute ausdrücklich das Ziel. Darüber muss man sich im Klaren sein.
 
Ein gesundes Gewässer und ein gesunder Wald muss die biologische Situation vor der Besiedelung durch den Menschen widerspiegeln.

Da frag ich mich ernsthaft warum?
Menschen sind nunmal anwesend und hinterlassen ihren Abdruck auf dem Planeten. Das muss man akzepieren( oder die Menschen abschaffen).
Irgendwann nach dem Menschen reguliert sich das sowieso von selbst wieder.
Momentan wäre es sinnvoller die Natur für die Menschen bewirtschaften, wie es als Kulturlandschaft ja auch funktioniert.
 
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Ich war kürzlich bei einem Vortrag eines leitenden Biologen eines Öko-Instituts. Dessen Aussage war folgende: "Ein gesundes Gewässer und ein gesunder Wald muss die biologische Situation vor der Besiedelung durch den Menschen widerspiegeln. Das bedeutet einen notwendigen Rückgang des Nährstoffeintrags in Boden und Wasser von mehr als 80%."
Das Weniger an Fischen sind also seitens dieser Leute ausdrücklich das Ziel. Darüber muss man sich im Klaren sein.
Deswegen ist mir natürlich völlig klar warum "diese Leute" u.a. die Eindämmung der Kormoranpopulation sinngemäß als "Schlachtung einer heiligen Kuh"
betrachten und absolut nicht auf ihre unfreiwillig, freiwilligen Helfer verzichten wollen. Der Nährstoffeintrag durch Kormoranscheisse in die Gewässer fällt dabei natürlich, im wahrsten Sinne des Wortes, hinten runter.
Bei rund 24 000 Exemplaren in MeckPomm und einem täglichen "Kotabsatz" von geschätzten 50g fallen da täglich rund 1,2 Tonnen an.
Bei einer Fisch"entnahme" von 400g pro Vogel, 9,6 Tonnen täglich weniger an Fischen ! Dit rechnet sich auf Dauer und bringt "diese Leute" näher an's Ziel .Aber ick schweife vom Thema ab. :unsure
 
Da frag ich mich ernsthaft warum?
Menschen sind nunmal anwesend und hinterlassen ihren Abdruck auf dem Planeten. Das muss man akzepieren( oder die Menschen abschaffen).
Irgendwann nach dem Menschen reguliert sich das sowieso von selbst wieder.
Momentan wäre es sinnvoller die Natur für die Menschen bewirtschaften, wie es als Kulturlandschaft ja auch funktioniert.
Völlig korrekt. Diese Leute mögen keine Zivilisation.
 
Bei einer Fisch"entnahme" von 400g pro Vogel
Ich denk das ist der kleinste anzunehmende Wert, in Wirklichkeit liegt er weit sehr weit drüber.
Jedesmal wenn ich die beim fressen beobachte wird es zur Regelmäßigkeit das sie Fische mit hoch bringen, diese töten und feststellen das er zum Abschlucken nicht geeignet sind. Das wiederholt sich solange der Vogel Fische findet, dann zieht der Vogel wahrscheinlich hungrig weiter und es bleiben ein Haufen toter Fische zurück. Irgendwie Irre was man da manchmal zu sehen bekommt. Gab bei YouTube mal ein Video von einem Wehr, der Kormo hat innerhalb von kurzer Zeit über 70 Barben gekillt und diese liegen lassen. Diese Fischleichen belasten die Gewässer zusätzlich aber das ist ja alles nicht wahr.
 
Ich denk das ist der kleinste anzunehmende Wert, in Wirklichkeit liegt er weit sehr weit drüber.
So sieht es aus, diese Statistik ist von Ornithologen erstellt worden, zumeist im Auftrag von Nabu und/oder BUND, da sollte man sich nicht wundern, das diese frisiert ist bis zum Anschlag!
400 gr. wird der Mindestnahrungsanteil sein, in der Brutzeit und im Winter wird dieser sicher doppelt so hoch sein.
Man darf nicht vergessen, die Vögel haben bei niedrigen Temperaturen einen hohen Kalorienbedarf, nur um ihre Körperfunktionen aufrecht zu erhalten.
Die Kormorane haben keine Fettdrüse wie andere Wasservögel, denn mit einem gefetteten Gefieder könnten sie nicht so tauchen wie sie es tun.
Heißt das kalte Wasser dringt durch bis auf die Haut.
Die können auch nicht auf dem Wasser treiben wie ein Korken, so wie es andere Wasservögel tun, ohne beständige Beinarbeit würden die einfach absaufen!
Deshalb gibt es auch diese sehr erfolgreichen Gemeinschaftsjagden, besonders im Frühjahr und Winter.
Und wie von Kukö erwähnt, darf man die hohe Anzahl von verletzten Fischen auch nicht einfach ignorieren.

Jürgen
 
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Ich denk das ist der kleinste anzunehmende Wert, in Wirklichkeit liegt er weit sehr weit drüber.
Du hast recht ick habe bewusst etwas untertrieben. Ick war selbst bei Sektionen von sagen wir mal "plötzlich verstorbenen" Exemplaren dabei, die sich sogar an das vorgeschriebene Mindestmaß von Hecht und Zandern hielten. ;)
 
Gewässerqualität besser? Für Badegäste ?:laugh:roflmao:laugh

Klareres Wasser = weniger Phosphor = weniger Phytoplankton = weniger Zooplankton = weniger Fische.
Sorry, aber das ist jetzt sehr überspitzt ausgedrückt. Es ist unbestreitbar, daß für viele Arten Plankton in frühen Stadien sehr wichtig ist. Aber für die meisten ausser ein paar Spezialisten (Maränen, Rotfedern z.B.) verliert es seine Bedeutung relativ schnell.

Klares Wasser fördert Pflanzenwuchs, und Pflanzen bedeuten Nahrung in Form von Schnecken, Wasserflöhen und unzähligen weiteren Kleinorganismen. Nebenher dienen sie als Sauerstoffpumpe, Gewässerreiniger, Laichsubstrat, Einstand (Kormoran ! ), etc.
 
Sorry, aber das ist jetzt sehr überspitzt ausgedrückt

Aber grundsätzlich richtig.
So ziemlich jede Fischart benötigt als Jungfisch Zooplankton.

Sinkt die Menge, sinkt auch der Fischbestand.

Es gibt eben nicht nur "zu trüb für Pflanzen" oder "zu nährstoffarm für Plankton", sondern ein weites Spektrum dazwischen. Von diesem entfernt man sich aber leider absichtlich in Richtung klar und nährstoffarm.
 
Es gibt eben nicht nur "zu trüb für Pflanzen" oder "zu nährstoffarm für Plankton", sondern ein weites Spektrum dazwischen. Von diesem entfernt man sich aber leider absichtlich in Richtung klar und nährstoffarm.
Klar, am besten ist eine gesunde "Mitte", da geh ich voll mit. Kann man nur leider nicht perfekt steuern.
Ich fand nur das pauschale "viel Plankton, viel Fisch falsch" denn es nutzt gar nix wenn viel Brut hochkommt die in späteren Stadien dann nichts zum Fressen hat oder z.B. weils immer wieder ein Thema ist, weil die Fischlein mangels Deckung zu Kormoranfutter werden.
 
Nö.
Dass man nicht endlos steigern kann und mehr Fische erhält wenn mehr Plankton vorhanden ist, hab ich nicht geschrieben und gemeint, sondern nur dass die Fische logischerweise weniger werden wenn weniger Plankton als bisher vorhanden ist.
Nun verständlich was ich meine?;)
 
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