Stör - Wiederansiedelung

Andal

Teilzeitketzer
Eine Art wiederansiedeln, die seit über 40 Jahren als ausgestorben gilt. Für wie blöd halten die einen eigentlich?
 

Michael.S

”Und eines Tages kommt hoffent
Das ist von 2011, soweit ich weis hat man auch schon einige fangen können die dann zurückgesetzt wurden

Der Stör ist zurück in der Oste
15.10.2011
OBERNDORF. Die international vielbeachteten Bemühungen, den Europäischen Stör (Acipenser sturio) in der Oste wieder heimisch zu machen, haben am Wochenende einen Riesenschritt nach vorne gemacht. In Oberndorf startete das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerkunde und Binnenfischerei (IGB) die größte bislang im Osteland vorgenommene Besatzaktion mit dem in Deutschland seit langem ausgestorbenen Kaviarfisch.

Am 2009 eingeweihten schwimmenden Stördenkmal "Hein Stör" in Oberndorf und anschließend im Oberlauf der Oste zwischen Bremervörde und Zeven wurden insgesamt 500 Jungstöre aus französischer Nachzucht dem Elbnebenfluss übergeben. Weitere 500 Jungfische sollen sich vom kommenden Frühjahr an in der Oste tummeln können.

"Das ist ein historischer Moment," urteilte in Oberndorf der Vorsitzende des Arbeitskreises Wanderfische, Wolfgang Schütz (Osten), in Anwesenheit vieler Vertreter aus Kommunalpolitik, Wassersport und Sportfischerei. Schütz setzte gemeinsam mit dem Diplom-Biologen Dr. Jörn Geßner vom Leibniz-Institut in Obermdorf symbolisch 20 Jungstöre in die Oste ein.
 

kati48268

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Tobias85

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@Andal : Ich glaube, der Artikel ist an der Stelle einfach unsauber formuliert. Meiner Recherche nach gibt es noch ein letztes Laichgebiet in Europa, und zwar in Frankreich. Somit ist die Art zwar in Deutschland ausgestorben, aber noch nicht ganz.
 
G

Gelöschtes Mitglied 11191

Guest
es wurden auch in den Fischernetzen der boddenfischer störe gefangen
 

fishhawk

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Hallo,

in großer Stör im Oderbruch ist leider Opfer von Fischwilderei geworden:

Leider wird im Pressebericht nicht das Wort "Fischwilderer" sondern "Angler" verwendet. Das ist für unsere Zunft wahrscheinlich nicht besondeers imagefördernd.
 

Taxidermist

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Leider wird im Pressebericht nicht das Wort "Fischwilderer" sondern "Angler" verwendet.

Na es wird ja wahrscheinlich auch einer gewesen sein, ein Angler natürlich!
Fischgeil wie viele, Beute orientiert und Sau doof noch dazu, sich dann noch mit dem Fisch abfotografieren zu lassen!

Jürgen
 

fishhawk

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Hallo,

wenn es um Verkehrssünder geht, verwenden die Pressefritzen aber nicht "Autofahrer", sondern "Raser", "Drängler" "Rüpel" etc. .

Macht halt keinen Spaß, mit solchen Leuten über einen kamm geschoren zu werden und Auto fahren die meisten Journalisten selber.

Und da es in Brandenburg war, könnte es sogar sein, dass der Typ nicht mal nen Fischereischein hatte.
 
G

Gelöschtes Mitglied 11191

Guest
jetzt ne frage könnte das auch ein sterlet aus ner überfluteten anlage gewesen sein .hatte der fisch ne Markierung gehabt oder sogar einen Sender.
 

Taxidermist

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jetzt ne frage könnte das auch ein sterlet aus ner überfluteten anlage gewesen sein

Sterlet hat eine Endgröße von einem Meter und das was da am Galgen hängt, sieht eher nach 1,80m-2m aus!
Und da es in Brandenburg war, könnte es sogar sein, dass der Typ nicht mal nen Fischereischein hatte.
Die Oder hat ja auch noch eine polnische Seite, aber auch dies ist reine Spekulation, was die Herkunft des Fängers angeht?
Eigentlich ist es auch egal welche Dumpfbratze den Fisch nun abgeschlagen hat, es macht ihn nicht wieder lebendig!

Jürgen
 
G

Gelöschtes Mitglied 11191

Guest
na ja wenn ich bedenke das der stör bei uns geschützt war und der letzte im Rhein gefangene im Bonner Bundeskanzleramt verspeist wurde...…
 

Taxidermist

Well-Known Member
der letzte im Rhein gefangene im Bonner Bundeskanzleramt verspeist wurde...…

Ja stimmt, anlässlich einer Feier zur deutschen Einheit, entweder 1990 oder 1991, von unseren Volksvertretern auf gegessen!
Ich habe dazu sogar mal die Speisekarte im Netz gefunden, einen Zeitungsartikel gab es auch, weiß aber leider nicht mehr wo?

Jürgen
 
G

Gelöschtes Mitglied 11191

Guest
man sind wir alt geworden
aber im Rhein sind von einem angeltyp mit dem ich im netz kontakt hatte auch welche gefangen worden hat sie aber alle wieder eingesetzt
 

NaabMäx

Well-Known Member
Hallo,
ich halte das Störprojekt als eine großartige Aktion, auch wenn nicht alles auf anhieb klappt, bzw. es das Eine oder Andere schwarze Schaf gibt.
Auch in der Donau wurden Ende letzten Jahres wieder eine größere Anzahl Sterlete gesetzt.

MFG
M
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

ich halte das Störprojekt als eine großartige Aktion

Da bist du nicht der einzige.

Wenn man bedenkt, dass es in der Donau früher sogar Hausen gegeben haben soll. Aber lieber Sterlet, als gar keine heimische Störart.

Ich war Mitte der 90er mal zum Beluga-Angeln im Uraldelta. Die sollen mittlerweile auch vom Aussterben bedroht sein.

Die Angler sind da aber definitiv nicht schuld.
 

Lajos1

Well-Known Member
Hallo,

meines Wissens war früher der Hausen bis etwa Passau nachweisbar, aber die Staustufen am "Eisernen Tor" haben dem den Garaus gemacht.

Gruß

Lajos
 
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