Stromschlag tötet Tausende Fische in Fischzucht

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Besonders bitter: Neben dem enormen finanziellen Schaden bedeutet der Vorfall auch den Verlust eines großen Fischbestands.

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Für den Fischzüchter ist der Vorfall ein erheblicher finanzieller Verlust (Beispielbild @pixabay)

Ein heftiges Unwetter hat in Schiedlberg im österreichischen Bezirk Steyr-Land einen massiven Fischverlust verursacht. Nach einem umgestürzten Baum wurde eine Stromleitung beschädigt. Der dadurch entstandene Erdschluss führte dazu, dass Tausende Fische in den nahe gelegenen Teichen verendeten.

Strom floss über das Erdreich​

Nach Angaben des Netzbetreibers Netz Oberösterreich schlug ein beschädigtes Kabel auf dem Boden auf. Dabei wurde Strom über das Erdreich abgegeben. Aufgrund der Nähe zu den Fischteichen war die Spannung offenbar ausreichend, um die Fische zu töten. Der Fischzüchter geht davon aus, dass rund 80 Prozent seines Fischbestands verendet sind.
Warum die Stromzufuhr nicht unmittelbar unterbrochen wurde, wird derzeit noch untersucht. Normalerweise schaltet sich die Anlage bei einem gerissenen Stromseil automatisch ab.Nach ersten Erkenntnissen riss die Leitung diesmal jedoch nicht vollständig, sondern wurde lediglich beschädigt. Dadurch könnte weiterhin Strom geflossen sein.

120.000 Euro Schaden​

Für den Familienbetrieb ist der Vorfall existenzbedrohend. Der Fischzüchter beziffert den finanziellen Schaden auf rund 120.000 Euro. Ob die Versicherung den gesamten Schaden übernimmt, ist noch offen. Netz Oberösterreich geht jedoch davon aus, dass der Schaden durch die Versicherung gedeckt sein dürfte. Die genaue Ursache und der Ablauf des Vorfalls werden weiterhin untersucht.



Quelle: www.heute.at
 
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