Thüringen erleichtert Abschuss von Kormoranen

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Neue Verordnung in Thüringen: Kormorane dürfen zum Schutz von Fischbeständen nun auch an Seen und Teichen abgeschossen werden

Kormoran.jpg

In Thüringen dürfen Kormorane nun auch an Seen und Teichen leichter abgeschossen werden (Bild @pixabay)

In Thüringen dürfen Kormorane künftig einfacher abgeschossen werden. Eine neue Verordnung, die am Samstag in Kraft trat, erlaubt den Abschuss nun nicht mehr nur an Flüssen und Bächen, sondern auch an Teichen und Seen.Laut Umweltministerium ist dies zulässig, wenn die Vögel Schäden an natürlichen Fischbeständen verursachen. Umweltminister Tilo Kummer begründete den Schritt mit erheblichen Verlusten: Allein im vergangenen Jahr hätten Kormorane Fische im Wert von rund 500.000 Euro gefressen.
Der Konflikt zwischen Fischerei und Kormoranen besteht seit Jahren. Besonders im Winter fallen die Tiere in großer Zahl in Thüringer Gewässer ein. Bereits bislang durften sie unter bestimmten Bedingungen bejagt werden. Kritik kommt von Umweltverbänden. Organisationen wie BUND und Nabu betonen, dass der Kormoran eine geschützte Art sei. Sie sehen die Ursachen für sinkende Fischbestände eher in menschlichen Eingriffen und dem Zustand der Gewässer.




Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/kormoran-abschuss-verordnung-100.html
 
Umweltminister Tilo Kummer begründete den Schritt mit erheblichen Verlusten: Allein im vergangenen Jahr hätten Kormorane Fische im Wert von rund 500.000 Euro gefressen.

Politiker halt...die müssen halt alles irgendwie in Euro betiteln um es irgendwie abzubilden.
Ein wildlebendes Tier sorgt für erhebliche Verluste...tja, bei wem oder was denn?
Wohl eher beim Menschen, denn der teilt bekanntlich nur sehr ungern und fragt auch nicht vorher. ;)

So mal guggn ob ich mir heut mal wieder die Schnauze verbrannt habe:whistling:laugh
 
Wohl eher beim Menschen, denn der teilt bekanntlich nur sehr ungern und fragt auch nicht vorher. ;)
weil Ostern ist ein Bibeltext ,, und siehe die Welt die ich dir gegeben habe - mache sie Dir zu untertan mit allem was
darauf kreucht und fleucht " ( Gott zu ... )thumbsup
. ;)

So mal guggn ob ich mir heut mal wieder die Schnauze verbrannt habe:whistling:laugh
nein nur hast du nicht alles verstanden - hast du vor fünfzig Jahren Kormorane in Thüringen gesehen ? ich nicht !
nein durch Tolleranz der Menschen hat man diese Migration geduldet - weil sie dank ihrer ungezügelten Fortpflanzung
in ihrer Heimat ( Norddeutschland ) nicht mehr genug zu futtern hatten .;)
 
nein nur hast du nicht alles verstanden - hast du vor fünfzig Jahren Kormorane in Thüringen gesehen ? ich nicht !
nein durch Tolleranz der Menschen hat man diese Migration geduldet - weil sie dank ihrer ungezügelten Fortpflanzung
in ihrer Heimat ( Norddeutschland ) nicht mehr genug zu futtern hatten .;)

Du verstehst es nicht!! Ich hab vor 20 Jahren hier auch noch keine Grundel gesehen und dennoch sind sie zu Milliarden da.

Der Mensch ist nicht der Herrgot dieses Planeten, woher nimmt er sich das Recht heraus alles als sein Eigentum zu betrachten, in materielle Werte zu pressen und alles ihm unterzustellen was nicht seiner Gesinnung genüge tut?

Ohne Natur gäbe es ihn nichtmal, und Natur verändert sich...da kann der Mensch rumwettern wie er will, auch er ist nur ein Teil dessen und wird irgendwann davon segeln.

Leben und leben lassen....nur der Mensch rottet andere Lebewesen aus.
 
naja kann man so oder so sehen - die Grundeln sind illegale Zuwanderer - Kormorane gab es hier schon immer - wir sind keine Wildnis
sondern ein Kulturland und da sind Tiere die Schaden anrichten , wegen Überpopulation eben Schädlinge die in einem bestimmten
Rahmen gehalten werden müssen ( ist ja die neue Macke alles schützen zu wollen :mad: )
So nun glaube was Du willst - möchte mich nicht mit Dir deswegen streiten - ich wünsche Dir frohe Ostern und viele leckere
Grundeln - sind vielleicht das letzte was die Kormorane für Dich übrig lassen .;)
 
hast du vor fünfzig Jahren Kormorane in Thüringen gesehen ?
Nirgends auf dem ehemaligen Gebiet der DDR, die wurden zu der Zeit als Schädlinge gehandhabt und weggeschossen wo und wie es nur möglich war.


Ich hab vor 20 Jahren hier auch noch keine Grundel gesehen und dennoch sind sie zu Milliarden da.
Ja klar, wenn jeder Fluss mit jeden anderen über Kanäle verbunden werden muss, müssen wir uns nicht wundern. Vielleicht auch in Ballsttanks von Schiffen die ohne die Kanäle niemals in unseren Breiten gefahren wären. Wirtschaft geht über Natur, war so ist so und bleibt so.
 
Nirgends auf dem ehemaligen Gebiet der DDR, die wurden zu der Zeit als Schädlinge gehandhabt und weggeschossen wo und wie es nur möglich war.

Kormorane gab es schon immer an Elbe und umliegenden Gewässern, da wurde auch nix abgeschossen.

Die sollen in Thüringen mal ihre selbst eingesetzen Marmor-und Silberkarpfen vertilgen, davon gibts da unten sicher mehr wie paar lausige Vögel.
 
Kormorane gab es schon immer an Elbe und umliegenden Gewässern, da wurde auch nix abgeschossen.

Die sollen in Thüringen mal ihre selbst eingesetzen Marmor-und Silberkarpfen vertilgen, davon gibts da unten sicher mehr wie paar lausige Vögel.
Damals bin ich einige male mit gelaufen, Jagdschein machen, bis ich festgestellt habe das es nix für mich ist. Hab genug gesehen, auch Kormorane wurden weg geschrotet wie sie es nannten- Beinpaare ab und dann irgendwo für irgendwas eingelöst.
 
Damals bin ich einige male mit gelaufen, Jagdschein machen, bis ich festgestellt habe das es nix für mich ist. Hab genug gesehen, auch Kormorane wurden weg geschrotet wie sie es nannten- Beinpaare ab und dann irgendwo für irgendwas eingelöst.
Hallo,

das mit dem Jagdschein in der DDR war etwas kompliziert, wie mir mal ein Jäger aus Sachsen, welchen ich anläßlich einer Feier (nach der Wende) bei Bekannten kennenlernte, erzählte.
Erstmal musste man einen Jagdhund ausgebildet haben. Die Jäger (bei ihm in der Gruppe so 9) wurden einem "Oberjäger zugeteilt, welcher auch die Waffen verwahrte, Grundsätzlich gab es nur Flinten,. Die Gruppe hatte auch nur eine Büchse, welche man z. B. ordern konnte, wenn man eine Woche Jagdurlaub machte, da wurde einem aber auch gleich gesagt, das man da mehr als 5 Rehe erwartete, ansonsten gibts erstmal die Büchse nicht mehr ab51.

Gruß

Lajos
 
Hallo,

das mit dem Jagdschein in der DDR war etwas kompliziert, wie mir mal ein Jäger aus Sachsen, welchen ich anläßlich einer Feier (nach der Wende) bei Bekannten kennenlernte, erzählte.
Erstmal musste man einen Jagdhund ausgebildet haben. Die Jäger (bei ihm in der Gruppe so 9) wurden einem "Oberjäger zugeteilt, welcher auch die Waffen verwahrte, Grundsätzlich gab es nur Flinten,. Die Gruppe hatte auch nur eine Büchse, welche man z. B. ordern konnte, wenn man eine Woche Jagdurlaub machte, da wurde einem aber auch gleich gesagt, das man da mehr als 5 Rehe erwartete, ansonsten gibts erstmal die Büchse nicht mehr ab51.

Gruß

Lajos
Hm, einfach war es nicht das stimmt, aber es war überall ein wenig anders, so mit dem Hund das hatte ich nicht am Hut. Und nur Flinten auch nicht. Mit denen ich draußen war die kamen mit .22 Lfb für Krähen und Elstern( die wurden auch kurz gehalten) Für größere Sachen kam auch schon mal ein alter 98er zum Einsatz und ja Flinten auch, als Fangschusswaffe ne 7,65 Browning oder ne 9 mm P 38. Zur Jagd ausgehändigt und anschließend wieder zum Verschluss, nur bestimmte Leute durfte Schießkram zu Hause haben ( Linientreue) Ansonsten herrschte ein absolutes Mißtrauen gegen jedermann. Die Jagd an sich war für mich iO nur das ständige vorgetragene Misstrauen als wäre man ein Verbrecher, das ging mir tüchtig gegen den Strich. So blieb ich "nur" beim Angeln, war ausfüllend genug und hat auch Spaß gemacht. Vor allen Dingen, da hat man uns in Ruh gelassen und sie haben sich nicht für interessiert.
 
Hallo,

das mit dem Jagdschein in der DDR war etwas kompliziert, wie mir mal ein Jäger aus Sachsen, welchen ich anläßlich einer Feier (nach der Wende) bei Bekannten kennenlernte, erzählte.
Erstmal musste man einen Jagdhund ausgebildet haben. Die Jäger (bei ihm in der Gruppe so 9) wurden einem "Oberjäger zugeteilt, welcher auch die Waffen verwahrte, Grundsätzlich gab es nur Flinten,. Die Gruppe hatte auch nur eine Büchse, welche man z. B. ordern konnte, wenn man eine Woche Jagdurlaub machte, da wurde einem aber auch gleich gesagt, das man da mehr als 5 Rehe erwartete, ansonsten gibts erstmal die Büchse nicht mehr ab51.

Gruß

Lajos
Da hat dir dein Bekannter schönen Quatsch erzählt.
Und bzgl. der Flinten: In der DDR wurde tatsächlich viel mit Brennecke geschossen. Das war im Prinzip völlig ok, nur halt nicht sonderlich waidgerecht, weil mehr Wild wundgeschossen wurde. Die Zeiten ändern sich halt.
 
Es gab Zeiten, da habe ich mich über Kormorane gefreut.
Das war dann schlagartig vorbei, als ich gesehen habe zu welchen Verwüstungen diese Vögel fähig sind.
Da ist eine viel stärkere Regulierung seit Jahren überfällig!
Stellt euch mal vor man würde die Wildschweine nichtmehr regulieren; nach drei Jahren wären die Dörfer, und nach fünf Jahren die Städte unbewohnbar..:laugh2
 
Stellt euch mal vor man würde die Wildschweine nichtmehr regulieren; nach drei Jahren wären die Dörfer, und nach fünf Jahren die Städte unbewohnbar..:laugh2
Sieht man ja in den Niederlanden....da werden sie nicht gejagt und trampeln regelmäßig ganze Städte nieder, man kann kaum noch vor die Tür und Landwirtschaft existiert überhaupt nicht mehr...
 
Da hat dir dein Bekannter schönen Quatsch erzählt.
Und bzgl. der Flinten: In der DDR wurde tatsächlich viel mit Brennecke geschossen. Das war im Prinzip völlig ok, nur halt nicht sonderlich waidgerecht, weil mehr Wild wundgeschossen wurde. Die Zeiten ändern sich halt.
Hallo,

aber wer schießt denn bei uns z. B. auf Rehwild mit Flintenlaufgeschoßen? Das war doch vermutlich nur der Angst der Oberen in der DDR geschuldet, da ein gezielter Schuss damit, auf mittlere bis größere Entfernung nicht möglich ist ab51.
Ein Onkel von mir war Jäger (eigenes Revier), der erzählte mir, dass es so etwas gibt. Verwendet hat er das nie und ich habe in den 1950ern, 1960ern und 1970ern bei uns keinen Jäger gekannt, der das benutzt hat.
Ob mir der damals Quatsch erzählt hat, kann ich nicht beurteilen. Den kannte ich ja kaum, machte aber schon einen vertrauenswürdigen Eindruck, war Arzt.

Gruß

Lajos
 
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