Frage Tiefenkarten ohne Echolot (über App) nutzen???

Maxoman

New Member
Hey Leute,

nachdem mein Schlauchboot endlich bald kommt, hoffe ich auf den einen oder anderen Angeltrip auf unterschiedlichen Seen meiner Region (Starnberger See, Ammersee, Chiemsee, Pilsensee, oder wo auch immer)...

Ich würde natürlich sehr gerne wissen, wo sich dort jeweils schöne Kanten und Hotspots etc unter Wasser befinden, sprich ich bräuchte Tiefenkarten.

Ich habe weder Lust mir für mehrere 100€ ein Echolot zu kaufen, noch mein Angelhobby zu technisieren und erst mal das Gewässer abzufahren, damit ich eine Karte bekomme. Ich brauche auch keine Spielereien wie LiveView, SideView oder wie das sonst alles heißen mag... Es muss auch kein 0,3m Auflösung sein. Zudem gibt es sicher schon 1000 solcher Karten auf privaten SD Karten...

Gibt es ein denn keine Möglichkeit (gerne auch ne Bezahl-App) wo Community Tiefenkarten für das Handy bereitgestellt werden, auf denen ich auch meine GPS Position sehe??? So ähnlich wie GoogleMaps in der Geländeansicht, nur halt fürs Wasser und etwas feiner als in 100m-Höhenlinien

Wie macht ihr das denn, wenn ihr mal an ein neues Gewässer kommt?

Danke und Grüße aus München!
 

mikesch

Allrounder
"Hardware", sprich Karten aus den Segelbedarf. Ob es die auch digital gibt? ab51
 

punkarpfen

Well-Known Member
Hi, evtl. passt die Navionics App. Du musst nur schauen, ob deine Gewässer dabei sind.
 

Keine_Ahnung

Active Member
Hätte auch Navionics gesagt, aber auf kleineren Gewässern eher nutzlos. Übertechnisiseren muss man nicht, aber 100€ für ein einfaches Echo sind beim Bootsangeln sehr zu empfehlen. Auch mit Karte wirst du auf Grund der Kartenqualität keine Kante sauber anfahren können.


Falls bei deinen Seen nix angezeigt wird (was ich vermute), auf Sonar Chart stellen, dann siehste zumindest nen groben Anhalt.
 

Tulpe2

Well-Known Member
Hi,

wenn's erstmal wenig (nix) kosten soll:
Infos vom jeweiligen Landesanglerverband, z.B. MV Großer Lanhagensee: http://www.lav-mv.de/gewaesservz/waters/view/13084
Im Geoportal, z.B. MV Großer Lanhagensee: Geoportal MV
Navionics Web App, z.B. MV Großer Lanhagensee: https://webapp.navionics.com/?lang=de#boating@13&key=orbfI{xoiA
(bei Navionics Web App: links unten rundes Symbol mit den 3 Kreisbögen anklicken!)

Alle 3 Beispiele zeigen den gleichen See, aber eben auf verschiedenen Grundlagen.
Am einfachsten ist es beim LAV, mit Navionics ist es ähnlich wie bei Google Maps, im Geoportal braucht man schon etwas Zeit um sich reinzufinden.

Navionics App für Tablett oder Smartphon nutzen nur auf See- bzw Binnenwasserstraßen, oder wenn man ein kompatibles Echolot (mit WiFi) hat, dann kann man selber Tiefenkarten erzeugen, wie ich es auf dem Großen Langhagensee gemacht und der Veröffentlichung zugestimmt habe...
 
Zuletzt bearbeitet:

Maxoman

New Member
Keine_Ahnung + Tulpe2
Danke für euren Tipp mit der Umstellung auf Sonar Chart! ab19
Genau das hab ich gesucht und für die in Frage kommenden Seen sind tatsächlich auch reichlich Tiefenlinien dabei. Da muss man erstmal drauf kommen

Wie es sich dann mit dem genauen Anfahren der Kanten verhält, werde ich direkt ausprobieren und berichten, wenn das Boot endlich da ist. Zufällig genau zum Start der Angelsaison Anfang Mai ab85
 

Blueser

Well-Known Member
Mir wurde zu Weihnachten ein Deeper geschenkt. Auf Lake Maps wird einem da jetzt ein Premium Zugang angeboten, zum Ausprobieren 3 Monate kostenlos. Es sind sehr viele auch kleinere Gewässer dabei, auch meine bevorzugten Gewässer in der Nähe. Leider stimmen die Strukturen und Tiefen nicht mit meinen schon gescannten Abschnitten überein. Kann man sich also sparen. Aber der Deeper selber und seine selbst gescannten Karten sind schon brauchbar.
 

Tulpe2

Well-Known Member
Die eigenen Tiefen-Scanns stimmen (fast) nie mit der Realität überein, Ursache ist oft das Alter der Karten, Strömungen und schwankende Wasserstände.
Selbst offizielle Sportboot-Karten haben diesen Mangel.

Wenn Dein "Deeper" kompatibel zu der (kostenlosen WiFish-App) ist, sollte es auch mit der Navionics App (Meer und Seen) funktionieren.
Die Navionics App kann man auch kostenlos testen.
Wenn man sich zum Kauf durchringt, lassen sich automatisch eigene Tiefenkarten erstellen. Diese werden dauerhaft auf der Karte im Smartphone/Tablett gespeichert.
Zusätzlich lässt sich einstellen, ob diese Daten privat bleiben oder für alle (per Update) veröffentlicht werden dürfen.
Wenn nach einem Jahr nicht verlängert wird, bleiben alle bestehenden Daten erhalten und eigene neue Tiefenkarten kann man auch weiter erstellen. Es gibt nur keine Updates mehr.
Die Navionics App gilt mittlerweile für (fast) ganz Europa.
 
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