Tipps zum Aalangeln

Rheinspezie

Fischender Gentleman
Ach, erinnere mich gerade an user "Gummischuh". Ich meine, der nimmt das System im Strom an der Brandungsrute ( Tide-Weser )

Der schiebt nen Taui nur über den Haken, zwackt oben ab , und steckt noch ein, 2,3 Wurmsegmente auf die Hakenspitze.

Der nimmt 2er Gamakatsu glaube ich, also recht große Haken.

Er meint, dass jeder maßige Aal so bei Selbsthakmethode super vorne im Unterkiefer sitzt - kaum Fehlbisse !

R.S.coffeegirl
 
Zuletzt bearbeitet:

Rheinspezie

Fischender Gentleman
Voll zu die Bremse !

Und stabiler Rutenhalter bzw. fest ans Geländer gelehnt die Rute ( da, wo Geländer vorhanden )

Ich will sein System auch im Sommer testen, wenn es denn "pandemisch" gehen sollte :thumbsdown

R.S.coffeegirl
 

Rheinspezie

Fischender Gentleman
P.S: Der nimmt glaube ich einen simplen 3-fach Wirbel für den Seitenarm aus steifer 040er Mono und nat. das Endblei.

Grob, martialisch aber fängig !

R.S.coffeegirl
 

magi

Active Member
Würde ich mir gut überlegen Deniz. Der abgerissene Fisch muss die komplette Montage inkl. Blei mitschleppen. Und wenn ich das recht in Erinnerung habe, hast du an deiner Stelle auch von vielen Abrissen berichtet...nimm doch erstmal die Clips aus dem Karpfenbereich oder verwende einen fetten Gummistopper auf der Hautschnur. Dann kannst du mit normaler Grund(freilauf)montage auf vorsichtigere Bisse reagieren und wenn's knallt und die Fische vehement beißen mit dem Stopper das Blei direkt vor dem Wirbel festsetzen. Im Falle des Abrisses schiebt wahrscheinlich selbst ne größere Grundel irgendwann den Stopper weg und wird das Blei wieder los.
 

Andal

Teilzeitketzer
@DenizJP ... schau dir mal das Whisbone Rig an. Muss man ja nicht mit Doppelhaken fischen, geht auch einzeln. Dieses Rig ist auf rauem und steinigen Untergrund am Meer sehr bewährt.
 

Drillsucht69

Well-Known Member
Musst aber aufpassen das im Drill dir das Blei nicht zwischen den Steinen hängen bleibt, gerade auf der Packung kurz vom Kescher...
 

Trollwut

Angeln-mit-Stil
War klar, dass mein Beitrag aneckt, aber das war auch gewollt.

Ich drösle hier die antworten jetzt einfach mal auf:
"Die Verwendung von Aal als Köderfisch ist meines Wissens nach in Deutschland verboten."

Nach wie vor hat jedes Bundesland eigene Fischereigesetze, dementsprechend sind verschiedene Dinge in unterschiedlichen Bundesländern verboten. Das ist zuerst mal zu beachten.
Im konkreten Fall - Es gab wohl früher in Bayern oder gibt es noch in anderen Bundesländern folgende Regelungen sinngemäß:
"Edelfische dürfen nicht als Köderfische verwendet werden"
"Fische mit Schonmaß dürfen nicht als Köderfische verwendet werden".
Es gibt dazu aktuell in Bayern keinen Passus. Hat der Fisch das Schonmaß und ist nicht in der Schonzeit, darf ich ihn als Köderfisch verwenden.
Und ich muss auch das ganz ehrlich sagen - es lockt mich schon seit Jahren nur um der Empörung der Fischneider wegen 70er Zander als Köderfische zu testen. ;)

Und dazu kommt erschwerend hinzu: Wenn ich in Bayern einen maßigen Fisch außerhalb der Schonzeit fange, muss ich diesen, unabhängig von der Verwendungsmöglichkeit, abschlagen. Also, soll ich den Aal, wenn ich ihn nicht essen möchte lieber verbuddeln anstatt ihn als Köfi zu nutzen?

Was macht es besser für die gefährdete Art Aal - von mir gegessen oder vom Waller gefressen. Tot bleibt tot. Wer sich für moralisch besser hält, weil er den Aal selbst ist, aber mir vorwirft ihn als Köderfisch zu nutzen sollte seine Wertvorstellung hinterfragen. Warum rechtfertigt der eigene Genuss des Aal-essens den Tod besagten Aales mehr als die Verwendung des selben als Köderfisch? Ziemlich egozentrisch, finde ich. Aber das ist eine Diskussion, die hier nicht her gehört.

Ein weiterer Faktor: Wenn ich im Jahr 5 große Aale entnehme und jeweils drei Stücke draus schneide reicht mir das dicke für die Spontanaktionen. Wie viel entnehmen andere aus dem Gewässer für den Eigenverzehr?

Und warum überhaupt den Aal als Köderfisch?
Nicht wie manche hier mutmaßen, weil er besonders quirlig am Haken ist (Und im Nebensatz sei angemerkt: Die Erfahrung aus dem Ausland, wo lebende Aale als Köfi erlaubt sind hat gezeigt: Das ist ein rechter Scheiß. Die Anköderung ist schwierig und der Aal macht die tollsten gordischen Knoten ins Vorfach. Braucht kein Mensch, andere Köfis sind da wesentlich besser).

Die Aalstücke haben die großen Vorteile: Andere Köderfische fangen unter Wasser an zu rotieren, der Aal seiner Form wegen nicht - die Schwanzstücke schlängeln sich bei richtiger Anköderung wie ein lebender Fisch.
Außerdem ein riesiger Aspekt: Staustufen produzieren während der Aalabwanderung im herbst massenweise Aalfetzen, das sollte bekannt sein.
Waller und sämtliche Raubfische kennen diese einfache, aber sehr nahrhafte Beute. Bietet sich also in mehrfacher Hinsicht als Köderfisch an.
 

Aalzheimer

Well-Known Member
Also mein Antwort war in keinster Weise kritisch gegenüber deiner Vorgehensweise gemeint. Nimm du ihn als Köfi, bei mir wandert er in den Ofen oder zurück. Ich gehöre zu der Fraktion die der Meinung ist, das jeder das tun soll, was er für richtig hält, sofern er sich damit nicht gänzlich strafbar macht. Und ich bin weiß Gott keiner der ständig mit dem Fingern auf sinnige oder unsinnige Gesetze zeigt. Auch ich halte mich nicht immer an alle Regeln. Gönne dir deine Erfolge und wenn du den 70er Zander im Maul eines Wallers verschwinden lässt, so what!? Verwendet ist verwendet. Ob sinnvoll oder nicht, liegt im Auge des Betrachters.
 

Drillsucht69

Well-Known Member
War klar, dass mein Beitrag aneckt, aber das war auch gewollt.

Ich drösle hier die antworten jetzt einfach mal auf:
"Die Verwendung von Aal als Köderfisch ist meines Wissens nach in Deutschland verboten."

Nach wie vor hat jedes Bundesland eigene Fischereigesetze, dementsprechend sind verschiedene Dinge in unterschiedlichen Bundesländern verboten. Das ist zuerst mal zu beachten.
Im konkreten Fall - Es gab wohl früher in Bayern oder gibt es noch in anderen Bundesländern folgende Regelungen sinngemäß:
"Edelfische dürfen nicht als Köderfische verwendet werden"
"Fische mit Schonmaß dürfen nicht als Köderfische verwendet werden".
Es gibt dazu aktuell in Bayern keinen Passus. Hat der Fisch das Schonmaß und ist nicht in der Schonzeit, darf ich ihn als Köderfisch verwenden.
Und ich muss auch das ganz ehrlich sagen - es lockt mich schon seit Jahren nur um der Empörung der Fischneider wegen 70er Zander als Köderfische zu testen. ;)

Und dazu kommt erschwerend hinzu: Wenn ich in Bayern einen maßigen Fisch außerhalb der Schonzeit fange, muss ich diesen, unabhängig von der Verwendungsmöglichkeit, abschlagen. Also, soll ich den Aal, wenn ich ihn nicht essen möchte lieber verbuddeln anstatt ihn als Köfi zu nutzen?

Was macht es besser für die gefährdete Art Aal - von mir gegessen oder vom Waller gefressen. Tot bleibt tot. Wer sich für moralisch besser hält, weil er den Aal selbst ist, aber mir vorwirft ihn als Köderfisch zu nutzen sollte seine Wertvorstellung hinterfragen. Warum rechtfertigt der eigene Genuss des Aal-essens den Tod besagten Aales mehr als die Verwendung des selben als Köderfisch? Ziemlich egozentrisch, finde ich. Aber das ist eine Diskussion, die hier nicht her gehört.

Ein weiterer Faktor: Wenn ich im Jahr 5 große Aale entnehme und jeweils drei Stücke draus schneide reicht mir das dicke für die Spontanaktionen. Wie viel entnehmen andere aus dem Gewässer für den Eigenverzehr?

Und warum überhaupt den Aal als Köderfisch?
Nicht wie manche hier mutmaßen, weil er besonders quirlig am Haken ist (Und im Nebensatz sei angemerkt: Die Erfahrung aus dem Ausland, wo lebende Aale als Köfi erlaubt sind hat gezeigt: Das ist ein rechter Scheiß. Die Anköderung ist schwierig und der Aal macht die tollsten gordischen Knoten ins Vorfach. Braucht kein Mensch, andere Köfis sind da wesentlich besser).

Die Aalstücke haben die großen Vorteile: Andere Köderfische fangen unter Wasser an zu rotieren, der Aal seiner Form wegen nicht - die Schwanzstücke schlängeln sich bei richtiger Anköderung wie ein lebender Fisch.
Außerdem ein riesiger Aspekt: Staustufen produzieren während der Aalabwanderung im herbst massenweise Aalfetzen, das sollte bekannt sein.
Waller und sämtliche Raubfische kennen diese einfache, aber sehr nahrhafte Beute. Bietet sich also in mehrfacher Hinsicht als Köderfisch an.
Mit dem quirlenden Aal wollte ich ebenfalls nur anecken...
Finde es erbärmlich wenn Angler andere Angler anprangern weil sie es selber nicht machen oder auch nicht machen dürfen oder für falsch halten ;) ...
 

Drillsucht69

Well-Known Member
Also mein Antwort war in keinster Weise kritisch gegenüber deiner Vorgehensweise gemeint. Nimm du ihn als Köfi, bei mir wandert er in den Ofen oder zurück. Ich gehöre zu der Fraktion die der Meinung ist, das jeder das tun soll, was er für richtig hält, sofern er sich damit nicht gänzlich strafbar macht. Und ich bin weiß Gott keiner der ständig mit dem Fingern auf sinnige oder unsinnige Gesetze zeigt. Auch ich halte mich nicht immer an alle Regeln. Gönne dir deine Erfolge und wenn du den 70er Zander im Maul eines Wallers verschwinden lässt, so what!? Verwendet ist verwendet. Ob sinnvoll oder nicht, liegt im Auge des Betrachters.
Gleichzeitige Gedankenübertragung ;)...
Oder zwei doofe ein Gedanke, grins...
 

Andal

Teilzeitketzer
Es gibt wohl keinen Fisch, der die Kontroverse unter den Anglern so sehr anregt, als der mythische Aal. Fängt man ihn selbst, ist alles legitim und in bester deutscher Butter. Fängt ihn wer anderes, geht es los.
 

börnie

Aalroundangler
hat jemand Erfahrung mit dieser Festbleimontage auf Aal? Sie sollen sich damit ja selbst haken.

überlege diese Montage mal mit ner dicken Monohauptschnur zu testen um Montagenverlust bei Geflecht zu vermeiden.
und weil ich mir bei Mono und Laufblei nachts Schwierigkeiten mit dem Anhieb tue..

Anhang anzeigen 368042
meine Eltern hatten mal ein Wochenendhaus an der Ems und so habe ich damals sehr viel in Ems und Werse auf Aale gefischt. Ist aber schon 30-35 Jahre her.
Hauptschnur 35er und zwischen 1 und 2 meistens eine schwächere 30er. Das verhindert dann einen Totalabriss wenn das Blei sich z.B. hinter Steinen festsetzt etc..
Kleinere Köder sind geeigneter, logisch.
Im Prinzip funktioniert das wie bei den Aalschnüren der Fischer.
 

zokker

Mecklenburger Seenplatte
Es gab mal vor vielen Jahren eine Fotostrecke in einem Anglermagazin, wo ein beim Angeln gefangener Aal samt abgeschnittenem Vorfach und Haken in ein Aquarium zwecks Beobachtung gesetzt wurde.
Ich kann mich erinnern,daß damals der Fotobeweis gelang, daß Aale die Haken absorbieren, das heißt, der Haken trat nach einigen Wochen durch die Haut aus.
Weiß nicht mehr, war vielleicht das Blinker Sonderheft über Aale.

Ja, war im Blinker ... hab mal bisschen gesucht ... wusste ich doch, dass ich das Heft noch habe ...

IMG_20210307_114326.jpg IMG_20210307_114354.jpg
 

ragbar

disparu en mer....
Ja, war im Blinker ... hab mal bisschen gesucht ... wusste ich doch, dass ich das Heft noch habe ...
Ja,und ich hab mich damals über den abgebildeten,lausig gebundenen Plättchenhaken gewundert bis geärgert,fällt mir gerade wieder ein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Chief Brolly

Well-Known Member
Ja, ich auch! Das ein Haken so dillentantisch bzw. unprofessionell angebunden wurde, hat mich auch geärgert!

Könnt ihr aus euren Heften mal die Abbildungen der vorgeschlagenen Grundmontagen abfotografieren?
Würde bestimmt viele hier interessieren, grade die für Fließgewässer... gell, Deniz?!
 

vonda1909

Well-Known Member
meine Herren bitte!

hat jemand Erfahrung mit dieser Festbleimontage auf Aal? Sie sollen sich damit ja selbst haken.

überlege diese Montage mal mit ner dicken Monohauptschnur zu testen um Montagenverlust bei Geflecht zu vermeiden.
und weil ich mir bei Mono und Laufblei nachts Schwierigkeiten mit dem Anhieb tue..

Anhang anzeigen 368042
Wenn Rute krumm dann bum und schon hängt der Scheich und das meist vorn im Maul.
 

vonda1909

Well-Known Member
Mag sein das ich immer bessere Gewässer hatte doch in fast 40 Jahren hatte ich erst einmal einen Aal der nicht Ok war .Es war Ende des Sommers ich hatte ihn in Wesel gefangen und beim ausnehmen roch er nach Petroleum .Anfang der 90ziger an der Weser waren die Aale von Flohkebsen Dick und rund. Doch nach der Schließung der Kaliwerke gingen diese rapide zurück und der Aal wurde dünner.
 
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