Tote Aale am Rhein: Turbinenschäden als Ursache?

Anglerboard Redaktion

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Wie der Westdeutscher Rundfunk (WDR) bereits Mitte März berichtete, wurden am Rhein bei Düsseldorf-Himmelgeist hunderte tote Aale angespült. Vergleichbare Funde gab es auch in Köln und Bonn.

Video zum WDR-Beitrag:

Der Rheinischer Fischereiverband hat erste Tiere geborgen und zur Untersuchung weitergeleitet. Nach Einschätzung der Fachleute deuten die Befunde auf Schäden durch Wasserkraft-Turbinen hin. Während der aktuellen Abwanderung Richtung Meer müssen Aale zahlreiche Anlagen passieren und gelten dabei als besonders anfällig für mechanische Verletzungen.
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Massenfund toter Aale am Rhein: Turbinen von Wasserkraftanlagen mögliche Ursache?
(Beispielfoto: RR-Archiv)

Die genaue Todesursache soll nun wissenschaftlich geklärt werden. Ergebnisse werden erst in einigen Monaten erwartet. Parallel laufen Untersuchungen im EU-Projekt „Der Rhein verbindet“, das sich mit den Belastungen für den Aalbestand im Rhein befasst.


Quellen:
https://rhfv.de/index.php/858-massenfund-toter-aale-am-rhein

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/hunderte-tote-aale-100.html
 
Die genaue Todesursache soll nun wissenschaftlich geklärt werden. Ergebnisse werden erst in einigen Monaten erwartet.
Da wird genau gar nix geklärt, außer das die Aale dieses typische Verletzungsbild von Turbinen haben.
Es wird einfach so sein, wie hier auch schon jemand vermutet hatte, dass irgend ein Kraftwerk beim Frühjahrsputz seine Turbinenschächte und Auffanggitter gesäubert hat.
Wahrscheinlich zeitlich genau deckend mit dem ersten Zug der Blankaale.
Selbst wenn dieses Kraftwerk konkret lokalisiert werden kann, wird niemand dafür Verantwortung tragen, ist eben ein Kollateralschaden.

Jürgen
 
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