Tragödie am Lake Naivasha

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Nilpferde gehen auf Angler los – vier junge Männer sterben.

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Nilpferde attackierten Angler (Bild @pixabay)

Am Lake Naivasha in Kenia ist es zu einem tödlichen Zwischenfall mit Nilpferden gekommen. Vier junge Männer verloren ihr Leben, nachdem sie in der Nacht auf Freitag von den Tieren angegriffen wurden.
Wie kenianische Medien berichten, war eine Gruppe von insgesamt 14 Männern trotz Verbots zum Fischen an das Ufer des Sees gegangen. Der Lake Naivasha liegt rund 80 Kilometer nordwestlich von Nairobi im Rift Valley. Während ihres Aufenthalts am Ufer wurden sie von mehreren Nilpferden überrascht und attackiert.
Ein Teil der Männer konnte sich durch Schwimmen retten. Andere hatten weniger Glück: Sie wurden von den Tieren angegriffen oder gingen im Wasser unter. Für vier von ihnen kam jede Hilfe zu spät. Angehörige der Opfer erklärten, die Männer hätten mit dem Fischfang versucht, das knappe Einkommen ihrer Familien zu verbessern.




Quelle: https://www.krone.at/4004469f
 
Die Leute gehen auch teilweise zu Fuß (nachts) durch den Krüger, in dem es vor Leoparden, Löwen und Elefanten wimmelt, wenn sie illegal die Grenze überqueren. Die Alternative zu dem riskanten Verhalten heißt Hunger.

Flusspferde haben von allen Wildtieren die meisten Menschen auf dem Gewissen, das war zumindest mal so. An Land kennen die kein Pardon.
 
Flusspferde haben von allen Wildtieren die meisten Menschen auf dem Gewissen, das war zumindest mal so. An Land kennen die kein Pardon.
Die willst du nicht treffen, ob an Land oder im Wasser.
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Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar gibt’s die, Lapua Magnum oder Holland & Holland, aber was meinst was so eine Waffe für so ein Kaliber kostet.

Wenn die dort finanzielle Probleme haben, dann werden die sowas wahrscheinlich nicht haben.
Ich denke, die werden sich ebenfalls keine Handfeuerwaffe leisten können, wobei es dann wahrscheinlich einige Schüsse gebraucht hätte.
 
Gibt es ne Waffe, mit der man Nilpferde stoppen kann? Wenn die 14 Fischer wußten, das die Tiere angreifen und einen töten können, warum haben die nichts zur Abwehr dabei gehabt?

Tote können keine Familien ernähren.....
Flusspferde sind, genau wie Grizzlys, massive Tiere, deren Fett, Knochen und Muskelmasse ein Schuss erst mal durchdringen muss. Kaum jemand der Einheimischen dürfte das notwendige Geräte zu Hause haben. Wir reden da von Kalibern um 10-11mm. Und wer das hat, hat es bei einem Angriff nicht zur Hand. Langwaffen sind bei Überraschungsangriffen eh unhandlich. Dazu müsste schon jemand eine massive Kurzwaffe zur Hand haben.
Ich stand schon mit durchgeladenem Gewehr vor einem Grizzly. Wir haben uns "friedlich geeinigt". Selbst wenn der Schuss sitzt, ist das Vieh aus 20m Distanz oder gar weniger schneller bei dir, als du guckst. Es sind schon genug erfahrene Jäger bei solchen Aktionen ums Leben gekommen.
 
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