Überfischung

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,
Ich gehe mal davon aus, das die Forschung / Institute, die, die auch die Zahlen erheben die Politik beraten.
Das ist eine Annahme.

Die scheint sich aber weitgehend nur zu bestätigen, wenn die Empfehlungen eher negativ für Angler sind.

Im umgekehrten Fall scheint das weniger der Fall zu sein.

Gegen das pauschale und einseitige Angelverbot im Fehmarnbelt, das vom Umweltminsterium gegen den Willen des Landwirtschaftminsterium durchgedrückt wurde, ist ja seit 2 Jahren ne Klage anhängig.

Ist aber m.W. noch nicht mal in Sicht, wann das Verfahren beginnt, von einem Urteil ganz zu schweigen.

In der Zwischenzeit herrscht m.W. weiter Angelverbot, während die Profis munter ihre Schleppnetze durchziehen dürfen.

Ein Gericht urteilt nach Zahlen, Daten und Fakten und nicht nach politischer Gesinnung - so will man hoffen.1
Die Botschaft hör ich wohl.

Wenn man sich das Urteil z.B. die Erlaubnis für der Demo in der Innenstadt von Leipzig anschaut, kommt man schon ins Grübeln, warum die Richter eine Veranstaltung am Stadtrand mit genügend Platz für AHA nicht für geeignter gehalten haben.

Und auch bei der Auswahl und Qualifikation von gerichtlich bestellten Gutachtern, kann man öfter mal Zweifel haben.

Und so ein Verfahren muss auch erstmal finanziert werden.
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
Hallo,

Das ist eine Annahme.

Die scheint sich aber weitgehend nur zu bestätigen, wenn die Empfehlungen eher negativ für Angler sind.

Im umgekehrten Fall scheint das weniger der Fall zu sein.

Gegen das pauschale und einseitige Angelverbot im Fehmarnbelt, das vom Umweltminsterium gegen den Willen des Landwirtschaftminsterium durchgedrückt wurde, ist ja seit 2 Jahren ne Klage anhängig.

Ist aber m.W. noch nicht mal in Sicht, wann das Verfahren beginnt, von einem Urteil ganz zu schweigen.

In der Zwischenzeit herrscht m.W. weiter Angelverbot, während die Profis munter ihre Schleppnetze durchziehen dürfen.


Die Botschaft hör ich wohl.

Wenn man sich das Urteil z.B. die Erlaubnis für der Demo in der Innenstadt von Leipzig anschaut, kommt man schon ins Grübeln, warum die Richter eine Veranstaltung am Stadtrand mit genügend Platz für AHA nicht für geeignter gehalten haben.

Und auch bei der Auswahl und Qualifikation von gerichtlich bestellten Gutachtern, kann man öfter mal Zweifel haben.

Und so ein Verfahren muss auch erstmal finanziert werden.

so ist es, und der eigentlich zuständige Verband spuckt den Klagenden auch noch in die Suppe.
 

Andal

Teilzeitketzer
Du wirst doch wohl nicht abstreiten, dass unsere Gesellschaft von 2 Strömungen dominiert ist, diese sind Lobbyismus und Idealismus.
Eine echte Lobby haben wir nicht und für Idealismus sind wir zu vielfältig.
Folglich sind wir Leichtmatrosen, deren Belange auf Dauer nichts zählen.
Natürlich zählen die Angler, als Meinungsbildner nichts. Sie beschränken sich ja nur auf Lippenbekenntnisse in den sozialen Medien, maximal. In Sachen Ostsee auch weiters nicht so tragisch, weil es für dieses Kleinmeer eh schon Punkt zwölf ist. Jedenfalls mit den bisher gebrauchten Verfahrensweisen.
 

Rheinspezie

Fischender Gentleman
"Der" Angler ist doch gar nicht in unserer Gesellschaft integriert , bzw. wird nicht wahrgenommen oder groß beachtet.

Ein Bekannter ( Nichtangler ) sagte mir kürzlich: "kenne keinen normalen Menschen , der angelt"

Für Ihn sind Angler "Osteuropäer" , die Fische jagen zum essen , oder irgendwelche Menschen , die - sozialschwach - zu Viel Zeit haben und am Wasser rumhängen.

Oder irgendwelche Rentner oder Freaks, die ihren Lebensinhalt im Fang möglichst großer Fische sehen ( ich hatte Ihm von einer Karpfen und Welsszene erzählt )

Der Angler interessiert die Leute einfach nicht , wir sind eine Randgruppe.

Und Randgruppen setzen sich nicht durch.

Angler haben keine gewichtige Verhandlungsmasse , laufen nebenher.

Und daran wird eine Verbesserung der Lobbyarbeit durch den Verband auch Nix ändern
Das Angeln in Deutschland ist gesellschaftlich nicht integriert , hat kaum Tradition.

Warum sollte ein "Smartphone-Starrer" sich für die Angelei interessieren???

Der Trend ist weg von der Natur , weg vom (eigenhändigen) Schlachten, hin zum Konsum von teils irrwitzigsten Gütern .

Es ist einfach so.

Mittlerweile erwarte ich von meinem Hobby Erholung, Spannung und Fisch zum Essen - mehr nicht !
Ich will einfach angeln und keinen Kreuzzug um Leute vom Angeln zu überzeugen , das schafft man nicht !

R.S.
 

Andal

Teilzeitketzer
"Der" Angler ist doch gar nicht in unserer Gesellschaft integriert , bzw. wird nicht wahrgenommen oder groß beachtet.

Ein Bekannter ( Nichtangler ) sagte mir kürzlich: "kenne keinen normalen Menschen , der angelt"

Für Ihn sind Angler "Osteuropäer" , die Fische jagen zum essen , oder irgendwelche Menschen , die - sozialschwach - zu Viel Zeit haben und am Wasser rumhängen.

Oder irgendwelche Rentner oder Freaks, die ihren Lebensinhalt im Fang möglichst großer Fische sehen ( ich hatte Ihm von einer Karpfen und Welsszene erzählt )

Der Angler interessiert die Leute einfach nicht , wir sind eine Randgruppe.

Und Randgruppen setzen sich nicht durch.

Angler haben keine gewichtige Verhandlungsmasse , laufen nebenher.

Und daran wird eine Verbesserung der Lobbyarbeit durch den Verband auch Nix ändern
Das Angeln in Deutschland ist gesellschaftlich nicht integriert , hat kaum Tradition.

Warum sollte ein "Smartphone-Starrer" sich für die Angelei interessieren???

Der Trend ist weg von der Natur , weg vom (eigenhändigen) Schlachten, hin zum Konsum von teils irrwitzigsten Gütern .

Es ist einfach so.

Mittlerweile erwarte ich von meinem Hobby Erholung, Spannung und Fisch zum Essen - mehr nicht !
Ich will einfach angeln und keinen Kreuzzug um Leute vom Angeln zu überzeugen , das schafft man nicht !

R.S.
So gesehen bin ich, ein etwas schrulliger Rentner, sehr gerne Mitglied dieser Randgruppe! :)
 

NaabMäx

Well-Known Member
Hallo,
Das ist eine Annahme.
Die scheint sich aber weitgehend nur zu bestätigen, wenn die Empfehlungen eher negativ für Angler sind.
Im umgekehrten Fall scheint das weniger der Fall zu sein.
Gegen das pauschale und einseitige Angelverbot im Fehmarnbelt, das vom Umweltminsterium gegen den Willen des Landwirtschaftminsterium durchgedrückt wurde, ist ja seit 2 Jahren ne Klage anhängig.
Ist aber m.W. noch nicht mal in Sicht, wann das Verfahren beginnt, von einem Urteil ganz zu schweigen.
In der Zwischenzeit herrscht m.W. weiter Angelverbot, während die Profis munter ihre Schleppnetze durchziehen dürfen.
1606111954253.png

Natürlich ist das eine Annahme.
Das Thüneninstitut hat 6 Arbeitsbereiche. 3 davon beschäftigen sich mit der Fischerei, eines mit dem Angeln und 2 den mit Fischen / Lebensraum.
Die meisten Fische werden durch die Schleppnetzer gefangen. Bedeutend weniger aber nachhaltiger durch Stellnetzfischerei und wieder einige durch die Angelei, was von allen die geringste Ausbeute hat, soweit nicht die Massen das wieder wett machen.
Ob jetzt die mit einer Stimme für alle Fangarten oder 3 gegen einer Stimme Beraten weis ich nicht.
Was ich auch nicht weis, ist wer die Fanglimits festlegt. Das Institut selber, oder beraten die die Politiker aus D und der EU, die für die gesamte Ostseefischerei hantieren. (Was ist innerdeutsche Angelegenheit was die EU?)
Wenn ein Landwirtschaftsminister überstimmt wird, kann das 2 Ursachen haben. Entweder es handelt sich um einen korrekten demokratischen Vorgang, oder der spricht sich vorher ab, damit er hinterher immer noch gut da steht.
Ich gehe mal von einem demokratischen Vorgang aus, dann wurde man überstimmt und so ist das dann eben.
Deswegen muss es aber noch lange nicht rechtens sein. Kann nicht auch das Amt klagen?

Fachlich verstehe das wer will, die Fangmengen an Dorsch wurden 2019 erhöht, aber nicht für die Angler, und das sollte juristisch angreifbar sein. Man kann nicht fordern, dass man beim Limitieren die Angler mit einbindet, aber beim Erhöhen sie außer acht lässt.
Der gerichtliche Zeitbedarf hat einen entscheidenden Vorteil. Man lernt den Parameter Angler genauer. Muss mittelfristig also nicht negativ sein.

Bezüglich dem Schongebiet:
Frage: Sind nur die Angler ausgesperrt, oder machen die Schleppnetzfischer illegal da rum?
Entweder es ist ein Schongebiet, dann für alle, ohne ausnahmen. Alles andere ist kein Schongebiet, wenn die Fische von Schleppnetzern abgegriffen werden dürfen. Somit juristisch angreifbar.
Ich wär für ein Schongebietsperre für alle.) Hat auch einen Nutzen für alle.

Man sollte sich generell Fragen, ob die Schleppnezfischerei in der Ostsee noch Sinn / zeitgemäß ist . Die zerstören nachhaltig.

Vielleicht verliert ja ganz zufällig in dem Schongebiet noch irgend so ein altes chinesisches Flugzeug Ballaststeine, wenn die da schon keinen Müll abwerfen wollen.
Oder die Fischer, die zum aufhören gezwungen sind, denen kentern dort Ihre Kähne. Zufälle passieren manchmal - das glaubt man nicht.

Die Botschaft hör ich wohl.
Wenn man sich das Urteil z.B. die Erlaubnis für der Demo in der Innenstadt von Leipzig anschaut, kommt man schon ins Grübeln, warum die Richter eine Veranstaltung am Stadtrand mit genügend Platz für AHA nicht für geeigneter gehalten haben.
Und auch bei der Auswahl und Qualifikation von gerichtlich bestellten Gutachtern, kann man öfter mal Zweifel haben.
Und so ein Verfahren muss auch erstmal finanziert werden.
Du verwechselt grad Bootschaft und Botschaft.
Was hat das mit Angeln zu tun?
Wenn aus Rücksicht auf die Gesundheit, vor allem unserer älteren Mitmenschen, Angeldemos nicht erlaubt sind, habe ich dafür volles Verständnis. Auch wenn man selber diesbezüglich schmerzfrei ist, so fordert es der Anstand, dass man auf seine Mitmenschen Rücksicht nimmt.
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
"Der" Angler ist doch gar nicht in unserer Gesellschaft integriert , bzw. wird nicht wahrgenommen oder groß beachtet.

Ein Bekannter ( Nichtangler ) sagte mir kürzlich: "kenne keinen normalen Menschen , der angelt"

Für Ihn sind Angler "Osteuropäer" , die Fische jagen zum essen , oder irgendwelche Menschen , die - sozialschwach - zu Viel Zeit haben und am Wasser rumhängen.

Oder irgendwelche Rentner oder Freaks, die ihren Lebensinhalt im Fang möglichst großer Fische sehen ( ich hatte Ihm von einer Karpfen und Welsszene erzählt )

Der Angler interessiert die Leute einfach nicht , wir sind eine Randgruppe.

Und Randgruppen setzen sich nicht durch.

Angler haben keine gewichtige Verhandlungsmasse , laufen nebenher.

Und daran wird eine Verbesserung der Lobbyarbeit durch den Verband auch Nix ändern
Das Angeln in Deutschland ist gesellschaftlich nicht integriert , hat kaum Tradition.

Warum sollte ein "Smartphone-Starrer" sich für die Angelei interessieren???

Der Trend ist weg von der Natur , weg vom (eigenhändigen) Schlachten, hin zum Konsum von teils irrwitzigsten Gütern .

Es ist einfach so.

Mittlerweile erwarte ich von meinem Hobby Erholung, Spannung und Fisch zum Essen - mehr nicht !
Ich will einfach angeln und keinen Kreuzzug um Leute vom Angeln zu überzeugen , das schafft man nicht !

R.S.
Du verkennst einen der wichtigsten Teile von guter Lobbyarbeit!
Gute Lobbyarbeit ist Meinungsmache
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,
Ich gehe mal von einem demokratischen Vorgang aus, dann wurde man überstimmt und so ist das dann eben.
Du kannst natürlich viel annehmen.

Herr Schmidt, Herr Backhaus und andere sehen das anders. Für die war das ein Verstoß gegen demokratische Gepfogenheiten. Und die durch Frau Merkel angekündigte Thematisierung im Bundeskabinett, gab es m.W. auch nicht , weil da eben vorher schon vollendete Tatsachen geschaffen würden.

Frage: Sind nur die Angler ausgesperrt, oder machen die Schleppnetzfischer illegal da rum?

Die Frage zeigt, dass Dir Thematik Fehmarnbelt völlig fremd zu sein scheint.
 
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Brillendorsch

Teilzeitangler
Wenn ein Landwirtschaftsminister überstimmt wird, kann das 2 Ursachen haben. Entweder es handelt sich um einen korrekten demokratischen Vorgang, oder der spricht sich vorher ab, damit er hinterher immer noch gut da steht.
Ich gehe mal von einem demokratischen Vorgang aus, dann wurde man überstimmt und so ist das dann eben.
Deswegen muss es aber noch lange nicht rechtens sein
Er ist nicht überstimmt worden, sondern von der Hendriks übergangen worden.
Sie hat das Ministervotum einfach ignoriert
 
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