Ultra Light Fishing

Dieses Thema im Forum "Raubfischangeln und Forellenangeln" wurde erstellt von Forelle9, 27. April 2019.

Schlagworte:
?

Was fängt beim Schleppen bessere

  1. Spoons

    33,3%
  2. Teig

    66,7%
  1. Forelle9

    Forelle9 New Member

    Registriert seit:
    27. April 2019
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    1
    Hi!
    Also ich war gestern angeln mit einer Ultra Light Rute (Shimano Zodias 3-10g Wurfgewicht) und ich hatte nur zwei nachkommer und einen Biss. Als der erste Biss kam ist die Forelle sofort abgezogen und sprang. Ich hab die Rute tiefgehalten damit sie nicht weiter springt und dann hab ich die Bremse fester gestellt. Ich hatte allerdings keinerlei Kontrolle über den Fisch. Obwohl ich die Rute tiefgehalten habe ist sie 5 mal gesprungen und dann ist der Haken ausgeschlitzt. Hätte ich noch irgendwie anders reagieren können?

    PS: Die untere Umfrage ist nur aus reinem Interesse.
     
  2. glavoc

    glavoc Well-Known Member

    Registriert seit:
    25. Oktober 2010
    Beiträge:
    2.084
    Zustimmungen:
    328
    eventuell die Bremseinstellung fein(er) einstellen, weiß ja nicht wie sie bei dir eingestellt war. Würde ich aber als erstes überprüfen. Fische aber selber auch nicht an Forellenseen... jedoch hatte ich auch schon RegenbogenFo am Haken (Besatz).
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. April 2019
    Forelle9 gefällt das.
  3. Heidechopper

    Heidechopper Member

    Registriert seit:
    19. Mai 2007
    Beiträge:
    458
    Zustimmungen:
    12
    Ort:
    Walsrode
    Deine Rollenbremse war wohl schon von Anfang an zu fest eingestellt und das weitere anziehen hat dann das Gegenteil von dem bewirkt, was Du erreichen wolltest. Ich angle aber zur Zeit noch nicht ultraleicht.
    Gruß
    Rolf
     
    Forelle9 gefällt das.
  4. Forelle9

    Forelle9 New Member

    Registriert seit:
    27. April 2019
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    1
     
  5. Forelle9

    Forelle9 New Member

    Registriert seit:
    27. April 2019
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    1
    Ich hatte sie eher zu weich eingestellt.
     
  6. geomujo

    geomujo Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Juni 2014
    Beiträge:
    2.242
    Zustimmungen:
    415
    Ort:
    Potsdam
    Das ist immer eine Gratwanderung. Aktuell bin ich auch fast jeden Tag mit UL-Tackle unterwegs um mit kleinen Wobblern Barsche in Oberflächennähezu fangen. Die springen zwar nicht wie Forellen oder Hechte, aber die schlagen wild mit dem Kopf umher und reißen sich auch ab und an los.

    Das Tackle ist eine knallharte 2,20m lange Solid-Tip-Rute mit 0,1-10g und ungewöhnlicher MH-Klassifikation und geringer Spitzenbetonung. Dazu eine High-speed Rolle mit Quick-Drag deren Bremse auch sehr scharf, will sagen fest, eingestellt ist. Im Gegenzug hab ich noch dazu genau das konstrastierende Tackle - eine hyperweiche spitzenbetonte UL mit hohler Spitze und low-speed-Rolle und sanfter Bremseinstellung.

    Mittlerweile bevorzuge ich doch eher die straffe Variante mit harter Bremseinstellung. Es liegt nunmal in der Natur der Sache, dass eine straffe aggressive Combo auch dazu einlädt, villeicht etwas zu früh und etwas zu heftig zu reagieren. Aber irgendwie macht es auch mehr Spass, wenn quasi jeden Flossenschlag im Drill und jeden noch so kleinen Köderkontakt deutlich quittiert bekommt. Aber der eigentliche Aspekt wurde ja schon genannt, man kann besser den Haken setzen, was bei weichen Ruten aber auch nicht unbedingt nötig ist.

    Will sagen - weiche Rute: weiche Bremse, harte Rute: harte Bremse
    Weiche Rute + Harte Bremse und umgekehrt führt in Grenzsituationen eben zum kompletten Kontrollverlust. Rute und Rolle müssen eine Einheit bilden, was bei dir wohl nicht ganz der Fall ist. Gerade bei UL kann man sich da auch richtig im Tackle-Dschungel verirren. Ich habe auch recht lange gebraucht um wirklich aufeinander abgestimmtes UL-Tackle zu haben.
     
    Forelle9 gefällt das.
  7. glavoc

    glavoc Well-Known Member

    Registriert seit:
    25. Oktober 2010
    Beiträge:
    2.084
    Zustimmungen:
    328
    ja, genauer einstellen. Vielleicht hilft dir ja der Herr Kahlstadt (mit Bruchtest^^):


    grüßle
     
  8. thanatos

    thanatos Well-Known Member

    Registriert seit:
    26. März 2011
    Beiträge:
    2.406
    Zustimmungen:
    206
    Ort:
    Nahmitz /Siedlung
    vielleicht war es ein Fehler die Bremse fester zu ziehen wenn der Fisch Schnur nehmen kann springt er in der Regel auch nicht
    die Forelle will weg und da bleibt ihr nur der Weg nach oben ,u-leicht hat eben sehr viel mit Ruhe und Geduld zu tun und nicht einen Fisch so schnell wie möglich aus dem Wasser zu zerren .
     
  9. Forelle9

    Forelle9 New Member

    Registriert seit:
    27. April 2019
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    1
    Sie ist erst gesprungen und danach hab ich fest gestellt (sie konnte aber immer noch ohne Aufwand abziehen). Ich hab auch Ruhe und will den Drill genießen, allerdings wäre sie wahrscheinlich durch alle Ruten im See geschwommen.
     
  10. Forelle9

    Forelle9 New Member

    Registriert seit:
    27. April 2019
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    1
    Ich hatte weiche Rute + zu weiche Bremse. Und ich bleib jzt dran und Stimm alles perfekt ab.
     
  11. alexpp

    alexpp Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Juni 2018
    Beiträge:
    887
    Zustimmungen:
    542
    Ich habe keine Ahnung von UL und schon ewig nicht mehr an Forellenteichen geangelt.
    Wenn der Fisch tatsächlich ausgeschlitzt ist, ist die Bremse eher zu hart eingestellt. Ich denke, die Forelle ist Dir wegen den Sprüngen einfach vom Haken gegangen. Kenne es von der Zanderangelei, wenn sie vor den Füßen einsteigen und springen.
     
  12. Bilch

    Bilch Well-Known Member

    Registriert seit:
    4. Juli 2017
    Beiträge:
    838
    Zustimmungen:
    359
    Das Stimmt schon, aber der TE soll nicht denken, dass er bei einer harten Rute die Bremse komplett zuknallen muss, bzw. ganz öffnen bei einer weichen Rute.

    @Forelle9, Du darfst die Rute nicht zu gerade halten. Die Rute muss als Puffer dienen. Wenn die Rutenspitze in Richtung Fisch zeigt, kann Deine Rute die Sprünge und Flüchten der Forelle nicht abfedern. Bei Köderführung zeigt die Spitze schon oft in die Richtung Wasseroberfläche, nach dem Anschlag musst Du die Rute aber heben. In Durchschnitt haltest Du die Rute im 45-Grad-Winkel, steifer wenn Du im Wasser stehst, flacher wenn Du z.B. vom Steg angelst.

    Du musst die Bremse zuerst so einstellen, dass die Forelle ein Bisschen Schnur nehmen kann. Besonders bei einer Geflochtenen Schnur ist das sehr wichtig. Wenn Du eine große Forelle am Haken hast und die sofort eine Flucht startet, kann eine geschlossene Bremse besonders bei einer Harten Rute zum Fischverlust führen. Dann kannst Du die Bremse etwas fester machen. Vor der Landung (besonders wenn Du - wie ich - keinen Kescher hast) aber wieder etwas öffnen, weil dann so mancher Fisch noch den letzten Fluchtversuch unternimmt.

    Fische verlieren gehört einfach dazu. Und wenn ein Fisch vom Haken ausschlitzt ist das kein Problem, problematisch ist, wenn er mit einem KuKö im Mund davon schwimmt. Und darum ist es vor allem enorm wichtig, wie Du Deine Knoten bindest.
     
    Hecht100+ und Forelle9 gefällt das.
  13. Forelle9

    Forelle9 New Member

    Registriert seit:
    27. April 2019
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    1
    danke hab ich auch schon auf youtube gehört und ich angel schon länger mit Teig, und halte die Rute nie im 90-Grad Winkel sondern immer so im 45 oder 0 Grad Winkel.
     
  14. Hecht100+

    Hecht100+ Well-Known Member

    Registriert seit:
    8. August 2018
    Beiträge:
    2.510
    Zustimmungen:
    1.476
    Ort:
    Georgsmarienhütte
    . Wenn es der Platz erlaubt, Rute quer zum Fisch, nicht mit der Spitze zum Fisch. Spitze dann nach Bedarf tiefer halten. Dabei ist dann die gesamte Rutenlänge deine Pufferung. Und die ist bei UL einfach nicht groß. Rutenlänge kurz, geflochtene Schnur, was soll da denn die Stöße abfedern.
     
    glavoc gefällt das.
  15. Andal

    Andal Teilzeitketzer

    Registriert seit:
    29. April 2003
    Beiträge:
    18.646
    Zustimmungen:
    8.969
    Ort:
    Nekropolis a. Rhein
    Darum längere Ruten mit einer "Forgiving Playing Action" - was hängt, das bleibt auch beinahe immer hängen.
     
    Hecht100+ gefällt das.

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden