Vintage Angeln

Bilch

Otto-Normalangler
Da sieht man, dass ich von einer Sache, nämlich Abu Rollen, geschrieben habe, von der ich nicht besonders viel weiß :blush
Warum um Himmels Willen haben sie so ein Plastikteil da rein gebaut :eek: Hast recht, so einer Rolle würde ich auch nicht trauen :unsure

Hier ein Bild von der unteren Seite des Rotors meiner "neusten" Finessa nach dem ersten Angeltag :mad: Auch eine Schwachstelle - ein angenietetes Teil aus Zinkdruckguss
20200627_102145.jpg
 

eiszeit

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dawurzelsepp

Well-Known Member
@Pescador
@Dübel

Seit mal ehrlich habt ihr mit den kleinen Quicks keine Problem mit euren Händen ?
Ich halte ja ne Rute immer so das der Rollenfuß zwischen Ring und Mittelfinger ist. Wenn ich meine 220N so halte schlägt mir der umgelegte Bügel immer auf die Finger. Alles ab 330 geht bei mir zum Bügelumschlag.

Die Kombo gefällt mir Pescador. thumbsup

@Jason
Ich hoffe mal wir verpfuschen dir nicht deinen Thread :rolleyes:
 

Thomas.

Mr. Diaflash
Das Verbindungsstück rechts unten gab es aber auch in Metall, hängt vom Modell ab (Alter)
danke, wenn das aus Metall passen würde, wäre ich der erste der hier schreien würde wenn jemand so was hat, dann hätte ich auch vertrauen

Was macht denn da der Sechskantaufsatz auf der Achse?
? ich stehe gerade auf dem Schlauch, und weis leider nicht was gemeint ist:rolleyes:
 
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Nordlichtangler

Well-Known Member
Das Verbindungsstück rechts unten gab es aber auch in Metall, hängt vom Modell ab (Alter)
Das ging ja schon mehrmals und sehr früh so ab mit heimlichen Plastikimplantaten o_O
Ein würdiger Kandidat für den Zombie-Thread.
auch für @Thomas.

Wie aktuell auch wieder bei großen Herstellern aus Japanesien.
Was für mich ihre angebotene Rollenfamilie komplett entwertet, zumal es dann auch noch teure Oberklassemodelle betrifft.
Z.B. Daiwa die LT Rollen mit dem tollen Zaion Body in der Region ab 200€, aber ein Verlegezahnrad aus Kunststoff darin.


Hast Du zufällig ein Bild der DAM SLS-2 vom Rotor, wo das Zinkdruckgussritzel direkt angepresst ist?
Ich hab die Rolle nicht mehr, auch nicht mehr eine zweite, die mal wohlfeil angeschneit kam. DAM war für mich damit lange tot, gestörte Beziehung.
Die Explosionszeichnung & Co ist noch im Ordner.
Sowas hat mich damals so geärgert, dass ich bis heute immer wieder gerne schäume ...

Ich habe auch noch 2 "Nettigkeiten" relativ neuer Shimano und Daiwa aufzuzeigen. Wohl fast jeder Hersteller baute seine Billigmacher-Versuchsrollen.
 

Bilch

Otto-Normalangler
@Pescador
@Dübel
Seit mal ehrlich habt ihr mit den kleinen Quicks keine Problem mit euren Händen ?
Ich halte ja ne Rute immer so das der Rollenfuß zwischen Ring und Mittelfinger ist. Wenn ich meine 220N so halte schlägt mir der umgelegte Bügel immer auf die Finger. Alles ab 330 geht bei mir zum Bügelumschlag.
Ich halte die Rute auch so und als ich die Rollen zuhause trockengekurbelt habe, hat mir der Bügel ein paar mal auf die Finger geschalgen. Aber am Wasser habe ich damit nie Probleme gehabt - da macht man wahrschenlich alles ganz unbewusst. Ich fishe die 110N, 331N und 441N.
 

eiszeit

Well-Known Member
Hast Du zufällig ein Bild der DAM SLS-2 vom Rotor, wo das Zinkdruckgussritzel direkt angepresst ist?
Ich hab die Rolle nicht mehr, auch nicht mehr eine zweite, die mal wohlfeil angeschneit kam. DAM war für mich damit lange tot, gestörte Beziehung.
Die Explosionszeichnung & Co ist noch im Ordner.
Sowas hat mich damals so geärgert, dass ich bis heute immer wieder gerne schäume ...
P1120892.JPG

Ich glaub ich muß die Rolle nicht auseinaderbauen, ist ne SL 2
Man sieht es so.
 
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eiszeit

Well-Known Member
Mit einer DAM Exquisit (2,10m/10-30g) Hohlglasspinnrute und mit einer Quick 110N montiert.
Ich geh damit gern auf die Barschpirsch ...

Sehr schöne Zusammenstellung. Die Hohlglasrute DAM Exquisite 2,10m/30g, Art. No. 2303 kam erstmals 1968 auf den Markt und kostete damals 47,50DM.
Sie wurde als Spinnrute fürs mittlere Fischen angeboten.
-Für den Sammler-, leider war diese Markung sehr empfindlich und ging auch schnell ab. Sehr schwer eine zu finden mit guter Markung.
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
Ich mein das mittlere Bild deiner drei Bilder von der Cardinal 66. Zm Vergleich leg ich das Bild meiner Caedinal 66 dazu.

Ich hab bis dato schon einiges an ABU Cardinalrollen in der Hand gehabt, mit dem Kuststoffteil gab es noch nie Probleme.
Wenn ich mir das Bild von Thomas. so in der Vergrößerung genauer anschaue,
dann halte ich das braune Zeugs für alten Epoxi-2K Kleber, wie das bräunlich werdene erste UHU-Plus. So durch öligen Einfluss aussehend.
Die wurde anscheinend schon mal in dem Teil zusammengeflickt.

Das Aufplatzen des Kunststoffteils erscheint mir als schwächste Stelle in dem Kraftverlauf unabwendbar, wenn jemand mit der Kurbel am Großrad mit aller Kraft dreht und würgt.
Was durch anliegende Last am Schnurlaufröllchen auf den Rotor und weiter auf das Pinion provoziert wird.
Welches dann sehr stark dieses Großrad bremst, und mit aller Gewalt versucht wird weiter zu kurbeln.
Durch die Belastung auf dem Rotor wird die Achse in die Gegenrichtung gedreht, mit einer ungeheuren Hebelübersetzung von Rotor/Schnurlaufröllchenradius zum Radius der dünnen Achse.
Aus 5kg Schnurlast werden über die Hebelverhältnisse schnell schätzungsweise 60mm*0.5/5mm*0.5 = 12 mal mehr, was 60kg bedeuten täte.
Ich weiß nicht, wie das orginal gelagert ist mit Kunststoffteil und Achsenmitnehmer.
Egal in welcher Richtung und Verwindung, bei sowas macht ein Kunststoffteilchen einfach peng und platzt auf.
Wegen weil kein ETeil mehr verfügbar war, hat es jemand wieder verklebt.

So erkläre ich mir die Geschichte anhand der Bilder. :07_Cool

Prinzipiell ist die Idee mit einem frei liegenden leicht wechselbaren Opferteil gar nicht schlecht, es schont die anderen Getriebeteile bei böser Überlast.
Man muss das Opferteil nur einfach nach bekommen können, daran scheitert es aber nach der Zeit.

Die erste Ambidex 24 Generation und Geschwister hatte sowas im Einschraubzapfen, der auswechselbar an der Kurbel saß.
Mir sind mehrmals welche recht leicht verbogen beim Umfallen oder vom Halter kicken. Anfangs konnte ich die noch nachkaufen, danach musste ich sie selber richten, was mit dem richtigen Werkzeug und Schutz für den Einschraubzapfen gegen zerkratzen etc. nicht so schwer war.
Die Ohmoris hatten diesen Einschraubzapfen sehr weich gestaltet, damit der sich verbiegt bei einem starken Schlag und Unfall, und so den Rest der Rolle schont.

Desgleichen habe ich mal bei einem sehr bösen Sturz am Wasser-Glibberrand eine selber dazugebaute 6-Kant Durchsteck Günstigkurbel um eine Rolle sehr stark herum verbogen, und mich danach echt gefreut, wie sich das weiche Material der Günstigkurbel gezerrt, gedehnt und geopfert hat.
Der ganzen sonstigen Rolle ist nichts passiert, und die Rute hat es wahrscheinlich auch gerettet mit dem gröbsten Schlag auf Steine abfangen, die hatte nur eine lange oberflächliche Schmarre. Kam genau im Handteil über 2 dicke Steine zu liegen, und ich mit dem ganzen Gewicht drauf.
 
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Nordlichtangler

Well-Known Member
Anhang anzeigen 349706
Ich glaub ich muß die Rolle nicht auseinaderbauen,
Man sieht es so.
Danke sehr, auch ein schönes Foto der SL-2 thumbsup

Nämlich für den Rollenkäufer bei erster Inspektion seiner neuen Rolle zum Angeleinsatz.
@all
Sieht es dort zinkig aus, ist das Ding zu stark gezinkt - und sollte am besten sofort wieder eingepackt werden und retour gehen.
Messing-Golden muss das Pinion aus dem Rotor heraus kommen, schön glänzen und damit verschraubt sein.
Alles andere ist einfach ungut.

Bei sich bietender Gelegenheit nochmal von innen wäre schon fein! :hay

Wenigstens 2 falschfarbene Pinions in Rollen habe ich aber noch, die müssen herhalten für den Pranger.
 
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Nordlichtangler

Well-Known Member
Sehr schön , mit diesem Bild der Cardinal kann man mehr von der Mechanik einschätzen!
Die Verbindungstelle mit dem Kunststoffteil läuft vollkommen freischwebend und somit ungeführt und ununterstützt zur Kraftableitung,
muss allerdings drehbar zur Achse gelagert sein. Was mit einem Klemmring die Sache auch einzwängt.
Was mit dem freischwebend eine nicht allzuhohe Belastbarkeit bedeutet, die Kurbel wirkt als Hebel aufs Großrad und die Mitnehmerstange ist daran direkt gelagert..

Man sieht bei dem Bild deiner SLS-2 nicht viel der Innereien, da ist was im Wege ...
Gab es davon mehrere Spulenversionen?
 

Dübel

Well-Known Member
@Pescador
@Dübel

Seit mal ehrlich habt ihr mit den kleinen Quicks keine Problem mit euren Händen ?
Ich halte ja ne Rute immer so das der Rollenfuß zwischen Ring und Mittelfinger ist. Wenn ich meine 220N so halte schlägt mir der umgelegte Bügel immer auf die Finger. Alles ab 330 geht bei mir zum Bügelumschlag.

Die Kombo gefällt mir Pescador. thumbsup

@Jason
Ich hoffe mal wir verpfuschen dir nicht deinen Thread :rolleyes:
Ich hab die feinen zarten Hände eines Schreiners. Ich verstehe das Problem garnicht ... :whistling
 

Bilch

Otto-Normalangler
Ich bin der Sache auf den Grund gegangen - am Wasser halte ich die Rute tatsächlich etwas anders :laugh2

Nicht so
20200630_191257.jpg
sondern so
20200630_191107.jpg
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
@eiszeit
Danke für das Innenfoto!
Und auch das nette Detail mit dem gebrochenen Zinkguss, schon mit Pfeil markiert ! :07_Cool

Ich habe ein bischen gesucht und geblättert, das gefunden was ich noch habe, und ein bischen kreativ das zusammengestellt, was so schön die Werbeaussagen und die Realität zeigt.
Wer mehr Explosionen oder Teileliste braucht, das sind aber leider schon schlechter gewordene Fotokopien für meinen Sammelordner gewesen, leider ist nur das übergeblieben.





Da sind einige Fehler darin, und die haben mich für eine Rolle zu Katalogpreis 79,50 DM sehr geärgert, hatte nur etwas weniger bezahlt.
Das Hauptgetriebe hatte nachgezählt und gerechnet auch nur 1:3,8 Übersetzung.
Eine Gurke mit nur einer Bremsscheibe, minderwertigem Ritzel und dann auch noch langsam im Schnureinzug, und das von DAM.
 
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