Island macht aus Fischresten ein Milliarden-Geschäft.
Island zeigt, wie sich Fischnebenprodukte zu hochwertigen und wirtschaftlich erfolgreichen Produkten verarbeiten lassen (Bild @pixabay)
In Island wird der Fisch längst nicht mehr nur als Lebensmittel betrachtet. Unternehmen entwickeln aus Fischhaut, Innereien und anderen Nebenprodukten hochwertige Erzeugnisse für Medizin, Kosmetik und Industrie – und schaffen damit neue wirtschaftliche Chancen für die Fischerei.
Hintergrund sind sinkende Margen in der Branche und der Wunsch, jeden gefangenen Fisch möglichst vollständig zu verwerten. So entstehen aus Fischhaut unter anderem Wundauflagen für die Medizin, Kollagenprodukte für Nahrungsergänzung und Kosmetik sowie Fischleder. Ein besonders erfolgreiches Beispiel ist das Medizintechnik-Unternehmen Kerecis, das mit Produkten aus Fischhaut einen Milliardenwert erreichte.
Auch in Deutschland sieht die Fischwirtschaft Potenzial. Der Bundesverband der Fischindustrie und des Fischgroßhandels will gemeinsam mit der Initiative „100% Fish“ Wege finden, Nebenprodukte künftig hochwertiger zu nutzen und zusätzliche Wertschöpfung zu schaffen. Ziel ist es, Lebensmittelverluste zu reduzieren und aus bisher wenig genutzten Fischbestandteilen neue Produkte zu entwickeln.
Quelle: www.lebensmittelpraxis.de
Island zeigt, wie sich Fischnebenprodukte zu hochwertigen und wirtschaftlich erfolgreichen Produkten verarbeiten lassen (Bild @pixabay)
In Island wird der Fisch längst nicht mehr nur als Lebensmittel betrachtet. Unternehmen entwickeln aus Fischhaut, Innereien und anderen Nebenprodukten hochwertige Erzeugnisse für Medizin, Kosmetik und Industrie – und schaffen damit neue wirtschaftliche Chancen für die Fischerei.
Hintergrund sind sinkende Margen in der Branche und der Wunsch, jeden gefangenen Fisch möglichst vollständig zu verwerten. So entstehen aus Fischhaut unter anderem Wundauflagen für die Medizin, Kollagenprodukte für Nahrungsergänzung und Kosmetik sowie Fischleder. Ein besonders erfolgreiches Beispiel ist das Medizintechnik-Unternehmen Kerecis, das mit Produkten aus Fischhaut einen Milliardenwert erreichte.
Auch in Deutschland sieht die Fischwirtschaft Potenzial. Der Bundesverband der Fischindustrie und des Fischgroßhandels will gemeinsam mit der Initiative „100% Fish“ Wege finden, Nebenprodukte künftig hochwertiger zu nutzen und zusätzliche Wertschöpfung zu schaffen. Ziel ist es, Lebensmittelverluste zu reduzieren und aus bisher wenig genutzten Fischbestandteilen neue Produkte zu entwickeln.
Quelle: www.lebensmittelpraxis.de