Vom Fisch zum Milliardenprodukt

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Island macht aus Fischresten ein Milliarden-Geschäft.

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Island zeigt, wie sich Fischnebenprodukte zu hochwertigen und wirtschaftlich erfolgreichen Produkten verarbeiten lassen (Bild @pixabay)

In Island wird der Fisch längst nicht mehr nur als Lebensmittel betrachtet. Unternehmen entwickeln aus Fischhaut, Innereien und anderen Nebenprodukten hochwertige Erzeugnisse für Medizin, Kosmetik und Industrie – und schaffen damit neue wirtschaftliche Chancen für die Fischerei.
Hintergrund sind sinkende Margen in der Branche und der Wunsch, jeden gefangenen Fisch möglichst vollständig zu verwerten. So entstehen aus Fischhaut unter anderem Wundauflagen für die Medizin, Kollagenprodukte für Nahrungsergänzung und Kosmetik sowie Fischleder. Ein besonders erfolgreiches Beispiel ist das Medizintechnik-Unternehmen Kerecis, das mit Produkten aus Fischhaut einen Milliardenwert erreichte.
Auch in Deutschland sieht die Fischwirtschaft Potenzial. Der Bundesverband der Fischindustrie und des Fischgroßhandels will gemeinsam mit der Initiative „100% Fish“ Wege finden, Nebenprodukte künftig hochwertiger zu nutzen und zusätzliche Wertschöpfung zu schaffen. Ziel ist es, Lebensmittelverluste zu reduzieren und aus bisher wenig genutzten Fischbestandteilen neue Produkte zu entwickeln.



Quelle: www.lebensmittelpraxis.de
 
Island steht kurz vor dem EU Beitritt, es wird sich dann zeigen ob diese Fischer weiterhin aus dem Vollen schöpfen können oder dann teilen müssen.
Am 29.08. gibt es erst mal eine Volksbefragung. Bei der geht es nicht um den Beitritt, sondern um die Frage, ob Beitrittsverhandlungen wieder aufgenommen werden sollen. Das Thema der Fischereirechte ist dabei einer der Knackpunkte.

Island hat das Problem, dass die Jugend massiv abwandert. Hohe Steuern, teure Wohnkosten, keine moderne Industrie. Und die jungen Leute gehen größtenteils in die skandinavischen EU-Länder. Die Jugend will in die EU, die Alten wollen draußen bleiben.
 
Island steht kurz vor dem EU Beitritt, es wird sich dann zeigen ob diese Fischer weiterhin aus dem Vollen schöpfen können oder dann teilen müssen.
Na ja, wenn man für eine Fischhaut ein paar Hundert Euro bekommt, muss man nicht mehr die ganz großen Quoten haben. Und man macht sich vielleicht auch Gedanken darüber, wie man so eine Gelddruckmaschine langfristig erhält.
 
Ziel ist es, Lebensmittelverluste zu reduzieren und aus bisher wenig genutzten Fischbestandteilen neue Produkte zu entwickeln.
Am Ende wird es aber anders kommen!
Da werden dann bisher wenig genutzte Fischbestände geplündert um diese Industrie zu befriedigen.
 
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