Welcher Thermoanzug hält euch am Leben?

PirschHirsch

Well-Known Member
Evtl. hole ich mir die Lappland-Hose irgendwann auch noch.

Hatte aber zunächst akuten Jacken-Bedarf. Zudem war die Hose im Laden gerade nicht in meiner Größe vorrätig, nur die Jacke.

Wenn die Hose so gut ist wie die Jacke, ist die sicherlich mal eine weitere Anschaffung wert.

An der Jacke ist nichts, was mich stören würde - ganz im Gegenteil. Da habe ich mir offenbar das Optimale für mich geholt - insbesondere, weil ich halt hauptsächlich Ufer-Spinnfischer bin und da überhaupt nichts Michelinmännchenklotziges/Hinderliches brauchen kann.

Wirkt beim Sauwetter-Spinnen durchaus "konditionssteigernd", wenn man sich anständig wohlfühlt. Da macht man dann einfach ein paar Würfe mehr bzw. hält länger durch.

Das unauffällige Grün-Schwarz ist auch genau mein Ding.

Gestrüpp, Äste und Dornen scheinen dem Ding auch nichts auszumachen - da schubbere ich an meinen Gewässern zwangsläufig durch, da sind überall Wald und dichte Vegetation.

Daher insgesamt wirklich viel Kittel fürs Geld, finde ich.
 
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Minimax

Well-Known-Member
Alle Jahre wieder schlottert man sich in der kalten Jahreszeit bei Rotznase und kalten Füßen einen ab. Mal mehr, mal weniger.
Zwiebelprinzip ist in 3 von 4 Tagen eigentlich total ausreichend.
Heute ist dieser eine Tag wo ich gerne am Wasser wäre aber aufgrund Ermangelung eines vernünftigen Thermoanzug nicht vor die Tür gehe. Das muss sich ändern, so eine Kombi wird angeschafft!
Um etwas mehr Überblick über die sich auf dem Markt befindliche Ware zu erhalten (googeln kann jeder) wäre es spannend zu erfahren mit was ihr so ans Wasser geht und warum ihr euch für das jeweilige Teil entschieden habt. Gerne auch mit Beschreibung der Vor- und Nachteile.



[Edit Mod: Bild angefügt wegen Startseite]
Ah, Herbstzeit, Thermothreadzeit. Und diesmal ist der Titel besonders gut gewählt -finde ich, denn für mich geht die kalte Jahreszeit von Anfang Oktober bis Anfang Mai.
Ich glaube, wie auch die Vorredner, das das ganze Kälteschutzgedöns ein System (Zwiebelprinzip+) bilden sollte, und ich denke es kommt da nicht so aufs einzelne Produkt als auf das Zusammenspiel der Komponenten an.*
ich beschreibs einfach mal, wie es gut für mich funktioniert. Das ist natürlich die Perspektive eines mageren, kälteempfindlichen Ansitzers beim halbmobilen Wanderangeln mit üblichen Angelzeiten von 3-4 Stunden. Ganz sicher haben andere (Festblei/Nachtansitze; Spinnangeln, Angel auf dem Boot etc.) und unterschiedliche Konstitutionstypen völlig unterschiedliche Lösungen.

Ich benutze am liebsten einen altersschwachen Thermoanzug der 100 Euro Klasse, der sicher auch in neu nicht das gelbe vom EI war. Ich habe mir letztes oder vorletztes Jahr einen schwereren, besseren von DAM geholt, den ich kaum benutze, im Gegensatz zum Sunrigde ist er nämlich viel einengender und steifer vom Material, da ist mir der alte Sunrigde Lumpen mit seiner Geschmeidigkeit wesentlich lieber, auch wenn die Nähte langsam hier und da aufgehen, und er nach ich
glaube 5 Saisons harten Einsatz mit Naturködern und FIschschleim in geschlossenen Räumen eine deutlich spürbare ...Aura verbreitet.
Dazu habe ich eine wirklich gute Unterwäsche der Ski-Klasse, ich glaube von Imax oderso, jedenfalls ist die so ein bisschen dicker als herkömmliche Lange unterwäsche und ein bisschen fleecig, und wichtig, hat nen hohen Reissverschlusskragen. Zwischen Suit und Unterwäsche einen BW Pulli, der ist zwar mit hohem Kunstfaseranteil, aber hat zwei superwichtige Vorteile: 1) Brusttasche für Zigaretten und Feuerzeug 2)extralange, krempelbare Bündchen: Der Schlüssel für warme Hände sind warme Handgelenke. Die Füsse stecken in 2 Paar langen Stiefelsocken und irgendwelchen neoprengefütterten Thermostiefeln, nix für lange Märsche oder schlimme Steinpackungen, aber um am Flüsschen ein Klick oder drei entlangzuhoppeln ausreichend.

Das ganze ist beweglicher und leichter als ein wirklich schwerer Thermoanzug, aber dennoch so isolierend und warm, das es in geschlossenen Räumen unangenehm wird- aber für stundenlanges Aushalten in der Kälte doch ein wenig leicht. Aber was das ganze wirksam macht, sind die Heizelemente, ohne künstliche Wärme bin ich nach einer, maximal zwei Stunden stillen Ansitzens ausser Gefecht. Mit den folgenden Dingern kann ich locker 3-5 Stunden durchhalten, bevors ungemütlich wird, und dann ists eh meist dunkel, ich empfehle sehr Wärmesohlen und Taschenöfen in Eure Kaltwetterkombis fest zu integrieren:

EInlegesohlen für die Füße: Da benutze ich die von Thermopad, es gibt auch andere Hersteller ich bevorzuge diese. Die Hersteller machen phantastische Angaben zur Heizdauer, aber ihre 3-4 Stunden halten sie alle. Dazu zwei Tips: Es gibt manchmal Blindgänger, ähnlich wie bei Knicklichter, darum sollte man immer ein zweites Paar dabei haben. Und man sollte sie aktivieren und in die Stiefel legen, 10-15min bevor man in dieselben steigt, damit sie schön warm sind schon beim Anziehen. Kaltes Neopren saugt nämlich die Wärme aus den Füßen und u.U. bleibts dann kalt, trotz guter Aussenisolierung.
Und sie helfen nicht nur den Füssen: Durch ihre Wärme, die sie im ganzen Stiefel hoch bis zur starkdurchbluteten Wade (körpereigene Heatsinks!) verteilen, wird der ganze Blutkreislauf gewärmt. Mindestens so wichtig wie der Schutz der Abfrier-Zehen.

Benzin-Taschenöfen: Von den Kohledingern halte ich garnix, die können ausgehen, halten max 2 Stunden und das entzünden und anfachen ist lebensgefährlich.
Ich schwöre auf Benziner der FIrma Peacock. Sie sind ohne Fehl und Tadel, sehr warm und halten mit einer halben Füllung ziemlich genau 24h. Oh, PirschHirsch und wenn man sie zuhause füllt und anzündet, dann helfen sie auch dem Raucher in der Not, der sein Feuerzeug vergessen hat.
Ich muss yukonjack respektvoll widersprechen, sie sind nicht nur ein Notmittel, um kalte erstarrte Hände wiederzubeleben. Im Gegenteil, wenns erstmal soweit ist hilft eigentlich garnix mehr (Daher die o.g. langen, warmen Pulloverbündchen, gerne auch mal Stulpen**). Der wahre Nutzen der Taschenöfen liegt in ihrer paarweisen Benutzung, und ihrer Platzierung in den vorderen Hosentaschen: Da liegen sie nämlich genau im oberen Oberschenkel/Beckenbereich, genau dem Ort, wo die grossen Blutgefäße verlaufen: Wenn sie dort ungehindert(!)und ungestört durch Schlüsselbund, Geldbörse, Taschentücher oder nen Köderfisch liegen, geben sie konstant Wärme in den Blutkreislauf ab. Probierts mal aus, die Taschenöfen dort fest zu platzieren. Ab und zu kann man die Hände zum AUfwärmen in die Tasche stecken, aber niemals die Öfen dort entfernen. Gegen erfrorene FInger helfen sie nur bedingt, dann ist der Tag eh im Eimer, und in den Aussentasche ist ihre Energie verschwendet.

Fehlen noch Kopf und Hände. Hände sind ein eigenes Thema. hier ist echt viel nützliches dazu versammelt: https://www.anglerboard.de/threads/der-thread-der-kalten-spinnfischerhaende.320799/#post-4581976 wirklich lesenswert.

Kopf ist ebenfalls individuell. Kopf und Ohren sind eine Riesenoberfläche, aber natürlich auch wichtig als letztes menschliches Merkmal, wenn der Rest einem grünen Michelinmännchen gleicht. Kapuzen taugen nur über der Kopfbedeckung als Niederschlagsabweiser, ich habe meine abgemacht. Ich trage solange es geht meine karierte Friedfischer-Schiebermütze***, wird es frischer und windiger trage ich darunter sone dünne Schwarze Mottorradhaube wie dieser Soulsänger, wird es wirklich kalt, schlägt die Stunde der Russenmütze, bzw. einer gefütterten Mütze mit Klappen, die Ohren und Wangen schützt. da habe ich keine Produktempfehlung. Meine AKtuelle ist Grün, wasserdicht mit Kunstpelz innen und meine Schiebermütze passt napoleonrückzugsmässig noch drunter.

Jo, das ist sie, meine Garderobe für die kalte Jahreszeit. Wichtig war es mir, zu betonen, das die Einzelklamotten erst in ihrem Zusammenhang als System wirksam werden, ob hochqualitativ oder Askari-goodie. Und ich wollte nochmal deutlich den Gebrauch und Nutzen von Wärmequellen empfehlen.

frostige Grüße.
Euer
Minisschnatter




*Im Grunde wie die Distillanzüge der Fremen, die vor Wasserverlust schützen sollen, nur eben das hier die Erhaltung von, und die Versorgung aller Körperpartien mit Wärme das Ziel ist. Also ein geschlossenes Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner Teile. BTW: Kann mir noch jemand mal erklären, warum die Fremen in der Wüste HR-Giger-Fetischklamotten in geilem Schwarz(!) tragen, und immer ihre Birne der prallen Arrakis Sonne aussetzen? Herrje, Sombreros gibts nicht ohne Grund, warum nicht auf dem Wüstenplaneten?
**Stulpen sind aber von unschätzbarem Wert für den Angler, denn sie halten die FInger frei und wärmen die wichtigste Stelle der Hände, das Handgelenk,, wo die Durchblutung der Hände beginnt. Sie sollten aus bester, feiner Wolle sein, und nicht locker sitzen. Beweibte Angler sollten bei ihren Missussen um ein handgestricktes Paar nachfragen, oder heimlich eines ihrer eigenen klauen. Ledige Angler nehmen sich ein paar gute engsitzende Stiefelsocken, schneiden die Spitze ab und machen ein Loch für den Daumen.
***Wir Friedfischangler sind sehr stolz auf unsere Schiebermützen, pflegen sie hingebungsvoll und brüsten uns im Wettstreit über den Grad ihrer Abgenutztheit, Speckigkeit, und die Individualität ihres Musters. Zugleich dienen sie als optisches Signal innerhalb der Spezies: Erkennen sich zwei Friedfischangler-Männchen am Wasser anhand ihrer Schiebermützen, beginnt ein erbitterter ritualisierter Kampf ums Revier: Die Kontrahenten vermeiden Blickkontakt, aber versuchen, durch wutentbranntes Gerassel und Geklacker ihrer Oldtimer-Rollen den Konkurrenten zu vertreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:

yukonjack

Well-Known Member
Ah, Herbstzeit, Thermothreadzeit. Und diesmal ist der Titel besonders gut gewählt -finde ich, denn für mich geht die kalte Jahreszeit von Anfang Oktober bis Anfang Mai.
Ich glaube, wie auch die Vorredner, das das ganze Kälteschutzgedöns ein System (Zwiebelprinzip+) bilden sollte, und ich denke es kommt da nicht so aufs einzelne Produkt als auf das Zusammenspiel der Komponenten an.*
ich beschreibs einfach mal, wie es gut für mich funktioniert. Das ist natürlich die Perspektive eines mageren, kälteempfindlichen Ansitzers beim halbmobilen Wanderangeln mit üblichen Angelzeiten von 3-4 Stunden. Ganz sicher haben andere (Festblei/Nachtansitze; Spinnangeln, Angel auf dem Boot etc.) und unterschiedliche Konstitutionstypen völlig unterschiedliche Lösungen.

Ich benutze am liebsten einen altersschwachen Thermoanzug der 100 Euro Klasse, der sicher auch in neu nicht das gelbe vom EI war. Ich habe mir letztes oder vorletztes Jahr einen schwereren, besseren von DAM geholt, den ich kaum benutze, im Gegensatz zum Sunrigde ist er nämlich viel einengender und steifer vom Material, da ist mir der alte Sunrigde Lumpen mit seiner Geschmeidigkeit wesentlich lieber, auch wenn die Nähte langsam hier und da aufgehen, und er nach ich
glaube 5 Saisons harten Einsatz mit Naturködern und FIschschleim in geschlossenen Räumen eine deutlich spürbare ...Aura verbreitet.
Dazu habe ich eine wirklich gute Unterwäsche der Ski-Klasse, ich glaube von Imax oderso, jedenfalls ist die so ein bisschen dicker als herkömmliche Lange unterwäsche und ein bisschen fleecig, und wichtig, hat nen hohen Reissverschlusskragen. Zwischen Suit und Unterwäsche einen BW Pulli, der ist zwar mit hohem Kunstfaseranteil, aber hat zwei superwichtige Vorteile: 1) Brusttasche für Zigaretten und Feuerzeug 2)extralange, krempelbare Bündchen: Der Schlüssel für warme Hände sind warme Handgelenke. Die Füsse stecken in 2 Paar langen Stiefelsocken und irgendwelchen neoprengefütterten Thermostiefeln, nix für lange Märsche oder schlimme Steinpackungen, aber um am Flüsschen ein Klick oder drei entlangzuhoppeln ausreichend.

Das ganze ist beweglicher und leichter als ein wirklich schwerer Thermoanzug, aber dennoch so isolierend und warm, das es in geschlossenen Räumen unangenehm wird- aber für stundenlanges Aushalten in der Kälte doch ein wenig leicht. Aber was das ganze wirksam macht, sind die Heizelemente, ohne künstliche Wärme bin ich nach einer, maximal zwei Stunden stillen Ansitzens ausser Gefecht. Mit den folgenden Dingern kann ich locker 3-5 Stunden durchhalten, bevors ungemütlich wird, und dann ists eh meist dunkel, ich empfehle sehr Wärmesohlen und Taschenöfen in Eure Kaltwetterkombis fest zu integrieren:

EInlegesohlen für die Füße: Da benutze ich die von Thermopad, es gibt auch andere Hersteller ich bevorzuge diese. Die Hersteller machen phantastische Angaben zur Heizdauer, aber ihre 3-4 Stunden halten sie alle. Dazu zwei Tips: Es gibt manchmal Blindgänger, ähnlich wie bei Knicklichter, darum sollte man immer ein zweites Paar dabei haben. Und man sollte sie aktivieren und in die Stiefel legen, 10-15min bevor man in dieselben steigt, damit sie schön warm sind schon beim Anziehen. Kaltes Neopren saugt nämlich die Wärme aus den Füßen und u.U. bleibts dann kalt, trotz guter Aussenisolierung.
Und sie helfen nicht nur den Füssen: Durch ihre Wärme, die sie im ganzen Stiefel hoch bis zur starkdurchbluteten Wade (körpereigene Heatsinks!) verteilen, wird der ganze Blutkreislauf gewärmt. Mindestens so wichtig wie der Schutz der Abfrier-Zehen.

Benzin-Taschenöfen: Von den Kohledingern halte ich garnix, die können ausgehen, halten max 2 Stunden und das entzünden und anfachen ist lebensgefährlich.
Ich schwöre auf Benziner der FIrma Peacock. Sie sind ohne Fehl und Tadel, sehr warm und halten mit einer halben Füllung ziemlich genau 24h. Oh, PirschHirsch und wenn man sie zuhause füllt und anzündet, dann helfen sie auch dem Raucher in der Not, der sein Feuerzeug vergessen hat.
Ich muss yukonjack respektvoll widersprechen, sie sind nicht nur ein Notmittel, um kalte erstarrte Hände wiederzubeleben. Im Gegenteil, wenns erstmal soweit ist hilft eigentlich garnix mehr (Daher die o.g. langen, warmen Pulloverbündchen, gerne auch mal Stulpen**). Der wahre Nutzen der Taschenöfen liegt in ihrer paarweisen Benutzung, und ihrer Platzierung in den vorderen Hosentaschen: Da liegen sie nämlich genau im oberen Oberschenkel/Beckenbereich, genau dem Ort, wo die grossen Blutgefäße verlaufen: Wenn sie dort ungehindert(!)und ungestört durch Schlüsselbund, Geldbörse, Taschentücher oder nen Köderfisch liegen, geben sie konstant Wärme in den Blutkreislauf ab. Probierts mal aus, die Taschenöfen dort fest zu platzieren. Ab und zu kann man die Hände zum AUfwärmen in die Tasche
stecken, aber niemals die Öfen dort entfernen. Gegen erfrorene FInger helfen sie nur bedingt, dann ist der Tag eh im Eimer, und in den Aussentasche ist ihre Energie verschwendet.

Fehlen noch Kopf und Hände. Hände sind ein eigenes Thema. hier ist echt viel nützliches dazu versammelt: https://www.anglerboard.de/threads/der-thread-der-kalten-spinnfischerhaende.320799/#post-4581976 wirklich lesenswert.

Kopf ist ebenfalls individuell. Kopf und Ohren sind eine Riesenoberfläche, aber natürlich auch wichtig als letztes menschliches Merkmal, wenn der Rest einem grünen Michelinmännchen gleicht. Kapuzen taugen nur über der Kopfbedeckung als Niederschlagsabweiser, ich habe meine abgemacht. Ich trage solange es geht meine karierte Friedfischer-Schiebermütze***, wird es frischer und windiger trage ich darunter sone dünne Schwarze Mottorradhaube wie dieser Soulsänger, wird es wirklich kalt, schlägt die Stunde der Russenmütze, bzw. einer gefütterten Mütze mit Klappen, die Ohren und Wangen schützt. da habe ich keine Produktempfehlung. Meine AKtuelle ist Grün, wasserdicht mit Kunstpelz innen und meine Schiebermütze passt napoleonrückzugsmässig noch drunter.

Jo, das ist sie, meine Garderobe für die kalte Jahreszeit. Wichtig war es mir, zu betonen, das die Einzelklamotten erst in ihrem Zusammenhang als System wirksam werden, ob hochqualitativ oder Askari-goodie. Und ich wollte nochmal deutlich den Gebrauch und Nutzen von Wärmequellen empfehlen.

frostige Grüße.
Euer
Minisschnatter




*Im Grunde wie die Distillanzüge der Fremen, die vor Wasserverlust schützen sollen, nur eben das hier die Erhaltung von, und die Versorgung aller Körperpartien mit Wärme das Ziel ist. Also ein geschlossenes Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner Teile. BTW: Kann mir noch jemand mal erklären, warum die Fremen in der Wüste HR-Giger-Fetischklamotten in geilem Schwarz(!) tragen, und immer ihre Birne der prallen Arrakis Sonne aussetzen? Herrje, Sombreros gibts nicht ohne Grund, gerade auf dem Wüstenplaneten.
**Stulpen sind aber von unschätzbarem Wert für den Angler, denn sie halten die FInger frei und wärmen die wichtigste Stelle der Hände, das Handgelenk,, wo die Durchblutung der Hände beginnt. Sie sollten aus bester, feiner Wolle sein, und nicht locker sitzen. Beweibte Angler sollten bei ihren Missussen um ein handgestricktes Paar nachfragen, oder heimlich eines ihrer eigenen klauen. Ledige Angler nehmen sich ein paar gute Stiefelsocken, schneiden die Spitze ab und machen ein Loch für den Daumen.
***Wir Friedfischangler sind sehr stolz auf unsere Schiebermützen, pflegen sie hingebungsvoll und brüsten uns im Wettstreit über den Grad ihrer Abgenutztheit, Speckigkeit, und die Individualität ihres Musters. Zugleich dienen sie als optisches Signal innerhalb der Spezies: Erkennen sich zwei Friedfischangler-Männchen am Wasser anhand ihrer Schiebermützen, beginnt ein erbitterter ritualisierter Kampf ums Revier: Die Kontrahenten vermeiden Blickkontakt, aber versuchen, durch wutentbranntes Gerassel und Geklacker ihrer Oldtimer-Rollen den Konkurrenten zu vertreiben.
Du hast alles Wichtige in ein par Worten geschrieben :laugh2 . Ich habe früher sehr gerne eine Skianzug (einteilig) genutzt. Bin da jetzt leider raus gewachsen. Wärme mäßig war das Ding unschlagbar. Einziger Nachteil, wenn du mal Spargelwasser ablassen wolltest /musstes ..............Das Ding hatte keinen Schlitz.
 

Minimax

Well-Known-Member
Du hast alles Wichtige in ein par Worten geschrieben :laugh2 .
Ich bin wie ich bin, ich kann nicht anders :roflmao
Aber du sprichst ein wichtiges praktisches Problem an: Bei komplexen, mehrschichtigen Hosenlösungen ist die Endphase des Flüssigkeitskreislaufs pinkeln* nicht so einfach.
Ausserdem: Wie können Spargelwasser und Skioveralls gleichzeitig existieren?

*siehst Du, ich lerne. Ich werd zwar nie ein Einzeiler-Lakoniker werden, aber ich arbeite dran.
 

PirschHirsch

Well-Known Member
Würdest Du sagen die fällt in den Größen "normal" aus?
Ich habe Größe XL und bin nicht grade klein und schmächtig. Passt mir einwandfrei, weder zu groß noch zu eng.

Aber Größenangaben sind halt allgemein Schall und Rauch. Jeder hat andere Armlängen, nen anderen Bauchumfang etc. etc. Irgendwelche (verbale) Pauschalisierungen bringen da überhaupt gar nichts.

Darum habe ich die Jacke wie immer mit Anprobieren im Laden gekauft - so etwas würde ich persönlich niemals bestellen.

Denn mir ist es zu affig, womöglich X Modelle bestellen und zurückschicken zu müssen, bis mal was Passendes dabei ist. Für so was habe ich keine Zeit und will auch keine haben.

Insofern gehe ich genau 1 x hin, probiere an und fertig. Vorher natürlich anrufen und fragen, was aktuell vorrätig ist - wenn grade nur Größe S etc., kann ich mir die Fahrt auch sparen.
 

ollidi

Fliegenfischeranwärter
Teammitglied
Ich hatte mal einen von Balzer. Den habe ich aber recht selten genutzt und somit ist er irgendwann (als die Kunststoffschnapper mürbe wurden) im Müll gelandet.
Aktuell habe ich gar keinen mehr und ziehe mir lieber eine lange Unterhose unter und habe sicherheitshalber noch eine Regenhose dabei. Für den Oberkörper das gute alte Zwiebelprinzip und damit komme ich gut aus.
An die Füsse kommen dann gefütterte Neoprenstiefel und gut ist es. Ich muss aber zugeben, daß ich nicht so eine Frostbeule oder der endlos Ansitzer bin.
 

bobbl

Well-Known Member
Bin auch bekennender Pinewood Fan. Die Kombi aus Lappland extreme Jacke und Hose ist schon toll. Allerdings muss man erwähnen, dass die Jacke im Gegensatz zur Hose nicht gefüttert ist. Die Jacke ist deutlich dicker und fester als herkömmliche Outdoorjacken, dafür aber auch schwerer und robuster.
Hose und Jacke sind aus dem gleichen Material mit einer wasserdichten Membran. Imprägnieren tu ich beides einmal im Jahr mit Wachs, das hält länger als jedes Spray.
 

el.Lucio

Kreuzkümmel
Bin auch bekennender Pinewood Fan. Die Kombi aus Lappland extreme Jacke und Hose ist schon toll. Allerdings muss man erwähnen, dass die Jacke im Gegensatz zur Hose nicht gefüttert ist. Die Jacke ist deutlich dicker und fester als herkömmliche Outdoorjacken, dafür aber auch schwerer und robuster.
Hose und Jacke sind aus dem gleichen Material mit einer wasserdichten Membran. Imprägnieren tu ich beides einmal im Jahr mit Wachs, das hält länger als jedes Spray.
Kannst du da ein Wax empfehlen? Habe auch die Hose und die ist keineswegs wasserdicht.
 

Jan_Cux

Well-Known Member
Hab son Offshore Segel Anzug, nen Thermoanzug für den Panzerkombi der BW, bei ASMC mal Arctic Boots bis - 50 grad gekauft... usw.. hängt alles nur rum und verstaubt.. Ist mir alles viel zu warm, bzw. die vergangenen Jahre nicht kalt genug gewesen. Handschuhe, normale und drüber Wollsocken und die lange Unterhose reichen mir. Nen Taschenofen hab ich auch.
Ich habe viele Jahre Winterdienst hinter mir, da haben wir mit der langen Unterbüx und warmen Füßen im Pulli oder T-shirt den Schnee geschippt. Es gibt kaum was unangenehmeres als sich in der Kälte auch noch Naß zu schwitzen.
 

bobbl

Well-Known Member
Kannst du da ein Wax empfehlen? Habe auch die Hose und die ist keineswegs wasserdicht.
Hast du die Lappland oder die Lappland Extreme? Ich verwende das Greenland Wachs von Fjällräven. Ein so ein Stück ist ne lohnenswerte Investition für viele Jahre. Einfach über das Material einreiben und dann erwärmen (Föhn oder Heizung), dann zieht das ein und versiegelt die Oberfläche. Muss man nach jedem Waschen machen.
 

Lajos1

Well-Known Member
Hast du die Lappland oder die Lappland Extreme? Ich verwende das Greenland Wachs von Fjällräven. Ein so ein Stück ist ne lohnenswerte Investition für viele Jahre. Einfach über das Material einreiben und dann erwärmen (Föhn oder Heizung), dann zieht das ein und versiegelt die Oberfläche. Muss man nach jedem Waschen machen.
Hallo,

habe noch eine uralt-Grönlandjacke von Fjällräven, über 40 Jahre alt, die brachte ich auch immer mit dem Wachsstück dicht. Da die ungefüttert war, war die nur etwas für mildere Temperaturen, aber ansonsten top smile01. Muss die mal wieder raussuchen habe die bestimmt seit 20 Jahren nicht mehr angehabt. Passen müsste sie auch noch, habe nicht viel zugenommen seit damals.

Petri Heil

Lajos
 

el.Lucio

Kreuzkümmel
Hast du die Lappland oder die Lappland Extreme? Ich verwende das Greenland Wachs von Fjällräven. Ein so ein Stück ist ne lohnenswerte Investition für viele Jahre. Einfach über das Material einreiben und dann erwärmen (Föhn oder Heizung), dann zieht das ein und versiegelt die Oberfläche. Muss man nach jedem Waschen machen.
Ich habe die Lappland extreme! Hab die sogar mal mit nem Imprägnierspray eingesprüht aber das hat auch nur bedingt geholfen. Werde mir das Wachs mal besorgen und dann nochmal testen
 

Riesenangler

Well-Known Member
Was jammert ihr den alle rum??? Ihr findet doch alle locker was. Aber interessant wird es erst, wenn ein so normal gewachsener Mitteleuropäer wie ic auftauche. mit meinen 1,96 Metren und 160 kilo, ist es nahezu unmöglich was zu finden. Ich muss mich mit alten Armeeklamotten und so behelfen, die aber auch nicht wirklich gut sitzen. Irgendwie zieht irgendwo immer was durch und es ist wie verflucht, irgendwo ist ist es auch immer mal gerne durchnässt.ab144
 

Taxidermist

Well-Known Member
Was jammert ihr den alle rum??? Ihr findet doch alle locker was. Aber interessant wird es erst, wenn ein so normal gewachsener Mitteleuropäer wie ic auftauche. mit meinen 1,96 Metren und 160 kilo,
Mir geht es genau so, obwohl ich gerade an den 130kg kratze, egal was ich kaufe ich brauche ich mindestens 3xl, besser ist oft 4xl, dass ist dann eindeutig "Sondergröße".
Den besagten Fox Kombi habe ich nur gekauft, weil es ihn in 3xl gab, bei den anderen Herstellern ist zumeist bei 2xl Schluss.
Hier ist ein Shop, wo Jungs wie wir immer was bekommen, vor allem auch in guter Qualität.

Jürgen
 
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