Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

Thomas9904

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Redaktionell



Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

Der Anglerverband Niedersachsen gehört nicht nur bei angelpolitischen Themen zu den wenigen rührigen Verbänden der organisierten Sport- und Angelfischerei, auch im Bereich der Bewirtschaftung der Gewässer ist man mit vorne dabei. Die Hannoversche Allgemeine berichtet vom einbringen von Totholz in Baggerseen im Rahmen des BAGGERSEE-Projektes

Hannoversche Allgemeine
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-...Hannover-versenkt-am-Kolshorner-Teich-Totholz

Auch BILD berichtet:
http://www.bild.de/regional/hannover/libelle/die-tollen-hechte-vom-baggersee-54401958.bild.html

Dr. Thomas Klefoth leitet beim Anglerverband Niedersachsen die Aktion mit dem Totholz im Rahmen des Baggerseeprojektes.

In der HAZ wird Dr. Klefoth zitiert, dass das Projekt wohl das größte Totholzprojekt der Welt sei:
Landesweit beteiligen sich 20 Anglervereine von Ostfriesland bis Helmstedt an der Naturschutzaktion, die nach Angaben von Thomas Klefoth das weltweit größte Totholzprojekt ist.
Dazu Dr. Thomas Klefoth zu unserer Redaktion:
"Das "weltweit größte Totholzprojekt" bezieht sich auf Baggerseen.


AVN-Vize Heinz Pyka wird damit zitiert, dass man heute in der Bewirtschaftung schon anders denkt, als es früher der Fall war:
„Früher haben Angler, einen umgestürzten Baum, der ins Wasser gefallen war, sofort herausgeholt“, erinnert sich Heinz Pyka, „heute lassen sie ihn liegen, denn man weiß jetzt: Unter totem Holz entsteht neues Leben.“ Der Vorsitzende des Fischereivereins Hannover hat am Sonnabend am Kolshorner Teich bei Lehrte (Region Hannover) zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helfern insgesamt 74 Bündel mit Totholz in der Uferregion versenkt.
Das BAGGERSEE-Projekt geht aber deutlich weiter, als das nur Totholz eingebracht werden würde.

Neben einbringen von Totholz werden zusätzlich auch in einigen Seen Bagger eingesetzt, um Flachwasserzonen zu schaffen.

Darüber hinaus werden Vergleiche angestellt, wie sich die Artenvielfalt in den Gewässern entwickelt, die anglerisch genutzt und bewirtschaftet werden und solchen, die sich überlassen bleiben ohne anglerische Bewirtschaftung.

Mehr Infos zum BAGGERSEE-Projekt:
http://www.av-nds.de/projekte/baggerseeprojekt.html


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Kommentar


Auch wenn zuerst darauf ausführlich hingewiesen wird, dass es hier vorrangig darum geht, Naturschutz und Biodiversität zu fördern (wohl der Drittmitteleintreibung durch das federführende Institut geschuldet), fällt auch der Aspekt Angler und Angeln nicht ganz unter den Tisch.

Vor allem in der HAZ, die mehrfach auf Angler und Angeln hinweist.

Unserer Redaktion gegenüber sagte Dr. Klefoth vom AVN auch ganz klar:
Das BAGGERSEE-Projekt ist ein Projekt von und für Angler. Es sollen parallele Nutzen für Mensch und Natur entstehen. Der positive Nutzungsaspekt liegt auf der Hand, auch wenn die rundum positiven Zeitungsartikel dies nicht in den Vordergrund gestellt haben.

Das zeigt auch das Zitat von der Seite des AVN:
Die Aktionen sollen nicht nur Fischen, Vögeln, Amphibien, Libellen, wirbellosen Wasserlebewesen und Pflanzen zugutekommen. Auch der Mensch profitiert von der Steigerung des ästhetischen und fischereilichen Werts seiner Erholungsgebiete am Wasser.
Wieder einmal zeigt der Anglerverband Niedersachsen, dass man gute Öffentlichkeitsarbeit für Angler und Angeln am besten machen kann, wenn vorher vernünftige Arbeit für Angler und Angeln steht, und dann in regionalen wie überregionalen Medien auch berichtet wird.

Da haben andere Verbände (Bund oder Land) viel Nachholbedarf.

Thomas Finkbeiner
 

raubangler

Bin immer friedlich...
AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

Und je schöner der Baggersee, umso schneller kommt das Angelverbot...

Wie bei unserem Baggersee.
Eine Seite ist nun Vogelschutzgebiet.

Privatbesitz oder nicht - spielt alles keine Rolle.
 

Franz_16

Mitglied
AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

Bei uns am Baggersee gibt es fleißige Helfer die stets bemüht sind neues Totholz ranzuschaffen ;)

 

Thomas9904

Well-Known Member
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Und je schöner der Baggersee, umso schneller kommt das Angelverbot...

Wie bei unserem Baggersee.
Eine Seite ist nun Vogelschutzgebiet.

Privatbesitz oder nicht - spielt alles keine Rolle.
Daher wäre z. B. das wichtig, dass hier entsprechendes rauskommt, um zu zeigen, wie wertvoll anglerische Bewirtschaftung ist:
Neben einbringen von Totholz werden zusätzlich auch in einigen Seen Bagger eingesetzt, um Flachwasserzonen zu schaffen.

Darüber hinaus werden Vergleiche angestellt, wie sich die Artenvielfalt in den Gewässern entwickelt, die anglerisch genutzt und bewirtschaftet werden und solchen, die sich überlassen bleiben ohne anglerische Bewirtschaftung.
Was man hört bis dato, stimmt da positiv bis jetzt...

Angelpolitisch umgesetzt werden muss es dann am Ende dennoch..

Auch da traue ich dem AVN mehr (zu)....:
LSFV-NDS informiert seine Mitglieder über Diskriminierung der Angler durch NABU-Präsidenten

...als dem anderen Niedersachsenverband, Weser-Ems:
Ist Sportfischerpräsi Pieper jetzt NABU-Maskottchen in Niedersachsen?


Da passiert auf jeden Fall mal was, was dann evtl. auch angelpolitisch GEGEN immer weitere Verbote und Einschränkungen eingesetzt werden kann.

Bei uns am Baggersee gibt es fleißige Helfer die stets bemüht sind neues Totholz ranzuschaffen ;)

Koschdeloos, aber net umsonschd!!
:):):)
 
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Taxidermist

Well-Known Member
AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

Und je schöner der Baggersee, umso schneller kommt das Angelverbot...

Wie bei unserem Baggersee.
Eine Seite ist nun Vogelschutzgebiet.

Privatbesitz oder nicht - spielt alles keine Rolle.
Genau so wird es laufen!
Sobald sich durch diese strukturverbessernden Maßnahmen entsprechende Arten ansiedeln, kommt die Naturschutzkeule!
Die Leute von NABU und Co. können sich in der Zwischenzeit zurücklehnen und die blöden Angler mal machen lassen.
Sie werden dann beizeiten die nötigen Gutachten beibringen.

Jürgen
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

Genau so wird es laufen!
Sobald sich durch diese strukturverbessernden Maßnahmen entsprechende Arten ansiedeln, kommt die Naturschutzkeule!
s.o.:
Bei Weser-Ems in NDS würd ich das sofort unterschreiben...

Beim AVN hab ich (noch) Hoffnung für Angler und Angeln.
 

Kolja Kreder

Mitglied
AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

Das kann der DAFV auch. Der ist seit Jahren ein Totholzprojekt!
 

Franz_16

Mitglied
AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

@ Franz_16
Neubertsee?
Nein, eine der zahlreichen Kiesgruben rund um Grafenwöhr.
Alleine an dieser Grube gibt es bestimmt 10 Biber die ordentlich am "Nagen" sind und schon für sehr viel Totholz-Eintrag gesorgt haben.
 

raubangler

Bin immer friedlich...
AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

....
Angelpolitisch umgesetzt werden muss es dann am Ende dennoch..
....
Wir fliegen aber bei Baggerseen 'angelpolitisch' eine Ebene tiefer.

Bei uns war es die Kreisverwaltung, die dem Verein 'empfohlen' hatte, doch mit einer bestimmten lokalen Naturschutzgruppe zusammenzuarbeiten.

Und siehe da, die Renaturierung von Gewässerteilen war nicht nur viel Arbeit, sondern auch ein schwerer Fehler gewesen. Am Ende interessiert es nämlich niemanden mehr, wie so ein Naturparadies überhaupt entstanden ist.

Meine Lehren daraus:
- Lieber Waschbeton bis an das Wasser
- Keinen zusammenhängenden Schilfgürtel und keine Brutplätze für Piepmätze zulassen
 

UMueller

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AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

Sobald sich durch diese strukturverbessernden Maßnahmen entsprechende Arten ansiedeln, kommt die Naturschutzkeule!
Die Leute von NABU und Co. können sich in der Zwischenzeit zurücklehnen und die blöden Angler mal machen lassen.
Sie werden dann beizeiten die nötigen Gutachten beibringen.

Jürgen
So einfach darf das eben nicht mehr laufen. Die entsprechenden Arten sind ja durch die Maßnahmen der Angler wieder da (Beipiel Meerforellenprojekte) Und an vielen Gewässern trotz Anglern nicht verdrängt worden (Beispiel Teichfledermaus). Ich bin da zuversichtlich bei dem was der AVN da leistet. Gute Argumente und Öffentlichkeitsarbeit natürlich vorausgesetzt.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

So einfach darf das eben nicht mehr laufen. Die entsprechenden Arten sind ja durch die Maßnahmen der Angler wieder da (Beipiel Meerforellenprojekte) Und an vielen Gewässern trotz Anglern nicht verdrängt worden (Beispiel Teichfledermaus). Ich bin da zuversichtlich bei dem was der AVN da leistet. Gute Argumente und Öffentlichkeitsarbeit natürlich vorausgesetzt.
Mein Reden, siehe:
Auch da traue ich dem AVN mehr (zu)....:
LSFV-NDS informiert seine Mitglieder über Diskriminierung der Angler durch NABU-Präsidenten

...als dem anderen Niedersachsenverband, Weser-Ems:
Ist Sportfischerpräsi Pieper jetzt NABU-Maskottchen in Niedersachsen?


Da passiert auf jeden Fall mal was, was dann evtl. auch angelpolitisch GEGEN immer weitere Verbote und Einschränkungen eingesetzt werden kann.
 

Peter_Piper

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AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

Das kann der DAFV auch. Der ist seit Jahren ein Totholzprojekt!
Der DAFV? auf deren Seite findet man unter Projekte aber nix,...oder hab ich nur nicht richtig gesucht;+
Ganz nebenbei, tolles Projekt vom AVN.

Edit sagt: ich Vollhorst. Manchmal hilft genaues lesen,..
 
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Harrie

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AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

Hierbei darf aber R.Arlinghaus und sein Team nicht vergessen werden.
 

Deep Down

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Ja, das ist ne Gratwanderung! Denn dann den Menschen ruckzuck auszusperren, scheint ja mittlerweile ein nicht mehr hinterfragter Reflex zu sein!
Und nur, weil das von Anglern geschaffen wird/wurde heisst es ja nicht, dass man zur Belohnung weiter angeln darf!
Die zielführende Grundargumentation ist hingegen, dass das so ist, weil wir dort angeln!
Und dabei bitte schon nicht selbst einschränken, etwa mit einer Formulierung:"....obwohl wir dort angeln!"

Der AVN ist derzeit stark positioniert und hat sehr fähiges und qualifiziertes Personal! Die Gratwanderung mit einem solchen Projekt ist daher unbedingt nötig und muss sogar gewagt werden, denn nur so kann überhaupt eine Grenze bzw Grenzverschiebung zu unseren Gunsten erfolgen! Den auch damit werden einerseits Fakten geschaffen und andererseits schult und lernt man aus solchen "Verfahren"! Die hergestellten Kontakte und Vernetzung dürfte auch nicht unbeachtlich sein!
 
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raubangler

Bin immer friedlich...
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...
Die zielführende Grundargumentation ist hingegen, dass das so ist, weil wir dort angeln!
...
Unter Schutz gestellt wird etwas, das schützenswert ist.
Wie das überhaupt entstehen konnte, ist nach deutschem Recht unerheblich und somit ist hier überhaupt nichts zielführend.

Beispiel HH:
Hecken dürfen in HH nicht entfernt oder beschädigt werden.
Jeder darf eine Hecke pflanzen, aber dann leider nicht mehr entfernen.
Mit der Pflanzung der Hecke bewilligt man damit quasi die Enteignung.

Analog ist das mit der Ufer-Renaturierung.

Das hat auch nichts mit NABU&Co. zu tun.
Die beschleunigen das nur, machen aber keine Gesetze.
 
S

Sharpo

Guest
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Spätestens nach Ablauf der Pacht kann einem so etwas um die Ohren fliegen.
Dann kommen die ersten Zugeständnisse um eine Verlängerung zu erhalten.
Dann bei der nächsten Pachtverlängerung treten NABU & Co einem direkt auf die Füsse und wollen selber Pachten.

Muss man mit Leben...gute Gewässer wecken Begehrlichkeiten.
 

GandRalf

Well-Known Member
AW: Weltweit größtes Totholzprojekt für Baggerseen durch Anglerverband Niedersachsen

Bei den beiden Seen unseres Vereines handelt es sich um Eigentum.
Da sind wir also -erstmal- auf der sicheren Seite.;)

Werde mir die Aktion aber auch sehr genau zu Gemüte führen. Nicht, dass ich später dann immer ein Ködergrab an meinen Angelstellen habe.|supergri
 
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