Wer? Wo?

mikesch

Allrounder
Hallo,
dann wollen wir mal dieses neue Unterforum mit Leben erfüllen.

Darum eine kleine Umfrage:

Wer fischt wo auf Renken?

Mein Hausgewässer ist der Chiemsee.
 

phirania

phirania
Bei mir auch Sorpesee.
Aber zur Zeit auch viel zu wenig dazu gekommen.
 

Salmonidenangler

Active Member
Nirgends bis jetzt, hoffentlich nächstes Jahr mal am Fuschlsee. Dafür mit Hegene auf Seesaiblinge und Forellen am Hintersee (bei Bgd)
 

Andal

Teilzeitketzer
Wenn es mich mal wieder dort hinverschlägt, dann am Möhnsee. Mit Wobblern und so weiter. Der @mikesch kennt ja die dortigen "Raubrenken". ;)
 

Andal

Teilzeitketzer
Du hast ja gefragt WO. Das rausziehen ist wieder eine andere Sache. ;)
 

marcus7

Active Member
Du hast ja gefragt WO. Das rausziehen ist wieder eine andere Sache. ;)

Gibt es denn Angler, die dort klassich - mit der Hegene - Renken fangen oder stehen diese "Raubrenken" dort nicht auf Nymphen?

In dem Video von U. Beyer hierzu sah man ja das ein oder andere Renkenecho, allzu selten, wie die Nadel im Heuhaufen, sollten sie dort also nicht sein?
 

Andal

Teilzeitketzer
Also mit Hegenen habe ich dort noch nie eine Renke gefangen - mit etwas anderem allerdings auch nicht. :D Zu meiner Verteidigung muss ich aber auch sagen, dass es sehr lange gedauert hat, bis ich die erste Raub-Renke dort live sah und die hatte es dann auch wirklich in sich. Gefangen übrigens auf einen tieflaufenden 8 cm Wobbler, geschleppt.

Aber ich weiss definitiv, dass im Möhnesee große Renken vorhanden sind und das die auch auf alles beissen, was eher renkenuntypisch)* ist.An allen anderen Renken-Seen war es bisher ungleich einfacher, so lange man nur den richtigen Grund fand, über dem sie stehen. Dann muss man halt noch entsprechend die Tiefen und Farben der Nymphen finden. Aber das ist machbar.

)* Tauwürmer, nicht zu kleine weisse Twister, Wobbler, Spinner... etc..
 

Peter_Piper

Well-Known Member
Hallo in die Runde,

ich angle u.a. auch auf Renken. Allerdings mehr schlecht als recht, will heißen: ich bin immer Schneider nach Hause marschiert. Ich denke aber auch, dass es immens schwierig ist, Renken ohne Echolot zu finden.
 

Andal

Teilzeitketzer
Echo ist zweitrangig. Das machen genügend sehr erfolgreiche Angler vor. Am wichtigsten halte ich den richtigen Grund zu finden, den in dem die Insektenlarven leben. Den kann man mit simplen Loten finden und sich die Stellen per Kreuzpeilung markieren und wiederfinden...

Außerdem sind die guten Stellen anhand der Renkenanglerflotten sehr gut zu erkennen!
 

Peter_Piper

Well-Known Member
Dann... kannst du dich auch daran orientieren, wo es über dem Wasser "muckt", wo geschlüpfte Insekten schwärmen!
Diesen Rat werde ich auch im kommenden Frühjahr beherzigen. thumbsup Irgendwann muss es ja mal klappen.
 

rippi

Pokemon-Trainer
Auch ich werde es nächstes Jahr mal wieder auf Maräne probieren, in den norddeutschen Seen aus der Weichselkaltzeit und eventuell wieder am Walchensee. Zudem werde ich Ostseeschnäpel beangeln. Kommt mir reichlichen Tipps für diese Gewässer.
 

marcus7

Active Member
Also mit Hegenen habe ich dort noch nie eine Renke gefangen - mit etwas anderem allerdings auch nicht. :D Zu meiner Verteidigung muss ich aber auch sagen, dass es sehr lange gedauert hat, bis ich die erste Raub-Renke dort live sah und die hatte es dann auch wirklich in sich. Gefangen übrigens auf einen tieflaufenden 8 cm Wobbler, geschleppt.
Die Renke ist wirklich ein interessanter Fisch. Ihr Verhalten scheint sich von Gewässer zu Gewässer teilweise beträchtlich zu unterscheiden.

Es heißt ja sie "schießt" sich förmlich auf ein bestimmtes Nahrungsangebot ein, evtl. eine Erklärung für das Verhalten der Möhne-Renken, sofern die "Raubrenken" zu den typischen Brutfischzeiten (Mai-Sept) gefangen werden.

Die Renken die ich bisher gefangen habe hatten sich nicht so recht für den passenden Untergrund interessiert, ich hatte eher den Eindruck das sie im Freiwasser Plankton sammeln. Der Mageninhalt spiegelte dies fast immer wieder.
Das Echolot erwies sich dabei als sehr nützlich.

@ Rippi: Da hast du dir aber ganz schön viel vorgenommen :).
 

Andal

Teilzeitketzer
Die Renke ist wirklich ein interessanter Fisch. Ihr Verhalten scheint sich von Gewässer zu Gewässer teilweise beträchtlich zu unterscheiden.

Es heißt ja sie "schießt" sich förmlich auf ein bestimmtes Nahrungsangebot ein, evtl. eine Erklärung für das Verhalten der Möhne-Renken, sofern die "Raubrenken" zu den typischen Brutfischzeiten (Mai-Sept) gefangen werden.
Um Renken wirklich zutreffend auseinanderzuhalten hilft oft nur der Gang ins Labor. Hier muss man dann auch noch die einzelnen Stämme separat betrachten. Es macht einen großen 'Unterschied, ob sie aus endemischen alpinen Beständen kommen, oder halt aus Skandinavien, gar aus wandernden Stämmen. Für den Möhnesee wurde mir aus zuverlässiger Quelle berichtet, dass es schwedische Maränen sind und die sich deswegen so ganz und gar anders verhalten, wie wir das aus dem Alpenraum gewöhnt sind. Ist dann ja auch kein Wunder, wenn sich Fische mit dem genetischen Plan für Ostseezuflüsse anders benehmen, wie eine Renke aus einem tiefen Alpensee.
 
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