Wie montiert man einen Wobbler an die Angel?

Harvest19

Member
Schönen Abend meine Lieben,

Ich bin hier neu und hoffe, ich beachte alle Regeln für die Beitragserstellung .

Ich gehe dieses Jahr das erste mal angeln und würde das gerne mit Wobblern am Bodensee vom Ufer aus versuchen. Da gibt es wohl Barsche und Hechte. Eine Forelle wäre natürlich super, aber ich vermute das geht vom Ufer aus nicht - zumindest habe ich nur von Barschen und Hechten gelesen.

Nun zu meiner Frage: wie genau bastel ich einen Wobbler an meine Angelschnur? Mein Angelladen des Vertrauens hat mir fürs Spinnfischen schon mal eine geflochtene Schnur empfohlen. Laut meinen Recherchen ist dafür der verbesserte Grinner-Knoten gut zum anbinden von Wirbeln usw.

Also mache ich meine Hauptschnur mit Grinner-Knoten an einen Wirbel mit Snap/Karabiner, in den ich einen Wobbler einhängen kann? Mit dem Wirbel kann sich der Köder ja theoretisch gut drehen falls das mal so wäre und mit dem Snap kann ich immer wieder einfach neue einklippen. Oder brauche ich ein spezielles Vorfach?

Wichtig wär mir insbesondere das Verständnis dafür, ob ich einen Wirbel und einen Snap verwenden kann oder ob man das nicht so machen sollte.

Ich hoffe, ihr könnt mir dabei helfen. Über Google konnte ich die Antwort nicht eindeutig rausfinden. Sorry für die Amateurfrage & ganz lieben Dank im Voraus

Harvest19
 

Riesenangler

Well-Known Member
Moin. Zum ersten, alles Richtig gemacht. Ich kann jedenfalls deine Frage lesen. Ja da gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen die von dir genannten Knoten. Dummerweise bildet jeder Knoten, egal ob Geflecht oder Mono einen Schwachpunkt und eine potenzielle Bruchstelle in deiner Montage. Zum anderen und dazu würde ich an deiner Stelle greifen, Knotenlosverbinder, einfach Noknot genannt. Die haben den Vorteil, das du sehr schnell dein Vorfach, in das du ja deinen Köder einhängst an die Schnur bekommst und zwar auch mit Klammen flossen und du hast keinen Knoten in der Montage. Youtube hilft beim Erklären. Wichtig ist, dass du ein Stahl oder Titanvorfach verwendest und nicht auf die ganzen Internetspinner hörst die behaupten ein 0,40er Fluo sei Hechtsicher. Denn das ist es mit Sicherheit nicht. Du verlierst die Fische, besonders wenn ein etwas größerer Hecht mal deinen Köder überbeißt und das Tier verendet eventuell unnötig. Da gibt es auch ganz dünne Stahlvorfächer wie Sevenstren und ähnliches, was die Barsche nicht sonderlich stört. Und bitte tue dir selber einen Gefallen, wenn die Fertigvorfächer kaufst, kauf nicht die Scheißdinger wo ein Plättchen den Karabiner zusammen hält. Auch wenn diese am günstigsten sind. Du hast mehr davon, wenn du da mehr Geld ausgibst und dir welche kaufst wo der Einhänger aus einen Draht gebogen ist.
 

yanigo

Well-Known Member
An die geflochtene Hauptschnur ca. 50-80 cm Fluocarbon mit FG-Knoten anknoten. An das Ende des Fluos dann einen Snap mit Grinner-Knoten befestigen. Ich nutze 45er Fluo, weil stabiler bei Hechtbissen.

Willlst du rotierende Köder fischen, musst du einen Wirbel einbauen, damit die Schnur nicht verdrallt.


 

Luis2811

Well-Known Member
Wenn Hechte vorkommen oder sogar gezielt darauf gefischt wird IMMER Stahl- oder Titanvorfach verwenden dann man möchte den Fisch ja nicht mit dem Köder abreißen und dann verenden lassen.
Diesen Stahlvorfach kann dann einfach in den Snap eingehängt werden oder besser mit den schon erwähnten Knotenlosverbindern angebracht werden.
Und Barsche und Forellen fängt man auch mit Stahl als Vorfach, den die machen sich davor auch nicht bange und nehmen den Köder trotzdem.
 

yanigo

Well-Known Member
Hör auf einem Jungangler sonen Quatsch zu erzählen, Flouro Carbon ist in der Stärke keinesfalls hechtsicher!
Sollte sich aber inzwischen rumgesprochen haben?

Jürgen
Ich habe gute Erfahrungen mit stabilen Fluo bis 0,48mm bei Hechten gemacht. Hing komplett im Hechtmaul und war nur minimal aufgeraut. Vom Boot mit Schleppsystem nehme ich auch Sevenstrand.

Was soll ich sagen, wenn ich es selbst gesehen habe, dass es hält?
 

Harvest19

Member
Moin. Zum ersten, alles Richtig gemacht. Ich kann jedenfalls deine Frage lesen. Ja da gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen die von dir genannten Knoten. Dummerweise bildet jeder Knoten, egal ob Geflecht oder Mono einen Schwachpunkt und eine potenzielle Bruchstelle in deiner Montage. Zum anderen und dazu würde ich an deiner Stelle greifen, Knotenlosverbinder, einfach Noknot genannt. Die haben den Vorteil, das du sehr schnell dein Vorfach, in das du ja deinen Köder einhängst an die Schnur bekommst und zwar auch mit Klammen flossen und du hast keinen Knoten in der Montage. Youtube hilft beim Erklären. Wichtig ist, dass du ein Stahl oder Titanvorfach verwendest und nicht auf die ganzen Internetspinner hörst die behaupten ein 0,40er Fluo sei Hechtsicher. Denn das ist es mit Sicherheit nicht. Du verlierst die Fische, besonders wenn ein etwas größerer Hecht mal deinen Köder überbeißt und das Tier verendet eventuell unnötig. Da gibt es auch ganz dünne Stahlvorfächer wie Sevenstren und ähnliches, was die Barsche nicht sonderlich stört. Und bitte tue dir selber einen Gefallen, wenn die Fertigvorfächer kaufst, kauf nicht die Scheißdinger wo ein Plättchen den Karabiner zusammen hält. Auch wenn diese am günstigsten sind. Du hast mehr davon, wenn du da mehr Geld ausgibst und dir welche kaufst wo der Einhänger aus einen Draht gebogen ist.
Hallo Riesenangler,
Danke für deine ausführliche Antwort & natürlich auch danke an alle anderen

Ich habe gerade mal nach Stahlvorfächern gegoogelt. Die bestehen ja scheinbar an einem Ende aus eine Snap/Karabiner, in das ich ja einfach den Wobbler einknipsen könnte, und an dem anderen Ende aus einem Wirbel, das ich an die Hauptschnur anbinden kann mit dem erwähnten Noknot bzw Grinner. Sehe ich das richtig?

Wenn Hechte vorkommen oder sogar gezielt darauf gefischt wird IMMER Stahl- oder Titanvorfach verwenden dann man möchte den Fisch ja nicht mit dem Köder abreißen und dann verenden lassen.
Diesen Stahlvorfach kann dann einfach in den Snap eingehängt werden oder besser mit den schon erwähnten Knotenlosverbindern angebracht werden.
Und Barsche und Forellen fängt man auch mit Stahl als Vorfach, den die machen sich davor auch nicht bange und nehmen den Köder trotzdem.

Luis, du schreibst ja, dass ich das Stahlvorfach in den Snap einhänge. Heißt das: Hauptschnur - Snap - Stahlvorfach (Wirbel eine Seite, Snap auf andere anderen) - Wobbler?

Besten Dank und LG Harvest19
 

Bilch

Otto-Normalangler
Wilkommen im Board Harvest19! Wenn Du noch nie geangelt hast und gleich mit einem Wobbler vom Ufer aus am Bodensee einen Hecht fangen willst, wirst Du mit 99 % Wahrscheinlichkeit den ganzen Tag lang (bzw. mehrere Tage) den Köder ausweren und keinen Fischkontakt haben ...

Kenne den Bodensee nicht, aber alle große Seen, die ich kenne, sind sehr schwere Gewässer und gerade Spinnangeln vom Ufer aus ist mMn am schwersten.

Wenn schon, dann würde ich es lieber mit Barschen probieren, Geflecht - no knot - wirbel - Stahlvorfach - Snap - Köder oder Geflecht - FC/Mono - Snap - Köder.

Was für eine Kombo (Rute, Rolle, Schnur) hast Du eigentlich?
 

Luis2811

Well-Known Member
Hallo Riesenangler,
Danke für deine ausführliche Antwort & natürlich auch danke an alle anderen

Ich habe gerade mal nach Stahlvorfächern gegoogelt. Die bestehen ja scheinbar an einem Ende aus eine Snap/Karabiner, in das ich ja einfach den Wobbler einknipsen könnte, und an dem anderen Ende aus einem Wirbel, das ich an die Hauptschnur anbinden kann mit dem erwähnten Noknot bzw Grinner. Sehe ich das richtig?



Luis, du schreibst ja, dass ich das Stahlvorfach in den Snap einhänge. Heißt das: Hauptschnur - Snap - Stahlvorfach (Wirbel eine Seite, Snap auf andere anderen) - Wobbler?

Besten Dank und LG Harvest19

Ja, weil du oben geschrieben hattest das du denn Snap schon montiert hattest, ich habe auch so angefangen.
Heute fische ich es allerdings wie Riesenangeler auch mit einem No Knot verbinder, da so die maximale Tragkraft der Schnur genutzt wird. Denn bei Knoten geht immer etwas an Tragkraft verloren so ca. 10-20% je nach Knoten.
 

Matthias_R

Well-Known Member
10 Angler, 15 Meinungen.
1.) Wobbler sind relativ teure Köder, und als Anfänger ist die Verlustquote hoch. Außerdem funktionieren die eigentlich nur mit einem guten Ködergefühl so richtig (dann aber auch richtig...), so dass andere Köder erstmal große Vorteile haben. Z.B. Jigspinner
2.) Gezielt auf Barsch oder auf Hecht macht hinsichtlich des Equipment einen kleinen Unterschied: Barsch eher fein, Hecht etwas rustikaler. Meine Barschruten sind eine bis 15 g, eine bis 25 g WG. Die leichtere mit einer sehr feinen Spitze, die andere etwas straffer.
Aufbau: 2000er Rolle, 5 kg Geflecht, 25er Fluovorfach mit doppeltem Albright, dann Snap. Dahinein kann bei Bedarf auch eine "Stahlspitze" gehängt werden, die eine gewisse Sicherheit bei Hechtbissen bietet. Das Equipment hält erprobterweise mittlere
Hechte bis ca 80 cm.
Hechtrute: 10 kg Geflecht, Wirbel, 50 cm Stahl, Snap.
Spinner und Blinker erhalten bei mir ihre eigenen Wirbel, wenn sie die nicht schon haben.

Barschwobbler: sind klein und sehr leicht. Selbst Snaps verändern bereits deren Laufverhalten (ich nutze trotzdem welche, aber ziemlich kleine). Und entsprechend KEIN Stahlvorfach. So ein Suspender soll im Wasser stehen und nicht kopflastig absaufen.
 

zulu

Well-Known Member
Schönen Abend meine Lieben,

Ich bin hier neu und hoffe, ich beachte alle Regeln für die Beitragserstellung .

Ich gehe dieses Jahr das erste mal angeln und würde das gerne mit Wobblern am Bodensee vom Ufer aus versuchen. Da gibt es wohl Barsche und Hechte. Eine Forelle wäre natürlich super, aber ich vermute das geht vom Ufer aus nicht - zumindest habe ich nur von Barschen und Hechten gelesen.

Nun zu meiner Frage: wie genau bastel ich einen Wobbler an meine Angelschnur? Mein Angelladen des Vertrauens hat mir fürs Spinnfischen schon mal eine geflochtene Schnur empfohlen. Laut meinen Recherchen ist dafür der verbesserte Grinner-Knoten gut zum anbinden von Wirbeln usw.

Also mache ich meine Hauptschnur mit Grinner-Knoten an einen Wirbel mit Snap/Karabiner, in den ich einen Wobbler einhängen kann? Mit dem Wirbel kann sich der Köder ja theoretisch gut drehen falls das mal so wäre und mit dem Snap kann ich immer wieder einfach neue einklippen. Oder brauche ich ein spezielles Vorfach?

Wichtig wär mir insbesondere das Verständnis dafür, ob ich einen Wirbel und einen Snap verwenden kann oder ob man das nicht so machen sollte.

Ich hoffe, ihr könnt mir dabei helfen. Über Google konnte ich die Antwort nicht eindeutig rausfinden. Sorry für die Amateurfrage & ganz lieben Dank im Voraus

Harvest19
Jetzt mal abgesehen von Vorfach und Knoten,

Hecht im Bodensee ist mMn wie Stecknadel im Heuhaufen.

Wo genau möchtest Du denn da fischen ?

Warum überhaupt dieser Bergsee der fast nur Minikretzer beherbergt ?

Es gibt doch im Vorland viel bessere Möglichkeiten Erfahrungen mit den Räubern zu machen.smile01
 

Harvest19

Member
Hallo ihr Lieben,

Jetzt mal abgesehen von Vorfach und Knoten,

Hecht im Bodensee ist mMn wie Stecknadel im Heuhaufen.

Wo genau möchtest Du denn da fischen ?

Warum überhaupt dieser Bergsee der fast nur Minikretzer beherbergt ?

Es gibt doch im Vorland viel bessere Möglichkeiten Erfahrungen mit den Räubern zu machen.smile01
Also Hecht muss es wirklich nicht sein. Ich hab aus den vorigen Kommentaren jetzt auch schon rausgelesen, dass das schwierig ist. Ich möchte hauptsächlich irgendwie mal angeln gehen an einem richtig Gewässer (kein privater Teich, in dem die Tiere abgehungert auf alles beißen). Und eben am allerliebsten Spinnfischen, weil das vermutlich spaßiger ist als auf Grund zu angeln und dann zu warten. Was da jetzt genau beißt, ist ehrlich gesagt erstmal nachrangig für mich. Aber der Klassiker beim Spinnfischen ist ja der Barsch vermute ich.

Warum genau da? Nur am Bodensee gibt es eine Jahreskarte für einen passablen Preis. Für die meisten anderen Flüsse/Weiher in meiner Umgebung (Friedrichshafen) muss man Mitglied im Verein sein und nicht wenig Geld hinblättern. Das kommt für mich natürlich auch in Frage. Aber erst, wenn ich meine ersten Erfahrungen gesammelt habe.

10 Angler, 15 Meinungen.
1.) Wobbler sind relativ teure Köder, und als Anfänger ist die Verlustquote hoch. Außerdem funktionieren die eigentlich nur mit einem guten Ködergefühl so richtig (dann aber auch richtig...), so dass andere Köder erstmal große Vorteile haben. Z.B. Jigspinner
2.) Gezielt auf Barsch oder auf Hecht macht hinsichtlich des Equipment einen kleinen Unterschied: Barsch eher fein, Hecht etwas rustikaler. Meine Barschruten sind eine bis 15 g, eine bis 25 g WG. Die leichtere mit einer sehr feinen Spitze, die andere etwas straffer.
Aufbau: 2000er Rolle, 5 kg Geflecht, 25er Fluovorfach mit doppeltem Albright, dann Snap. Dahinein kann bei Bedarf auch eine "Stahlspitze" gehängt werden, die eine gewisse Sicherheit bei Hechtbissen bietet. Das Equipment hält erprobterweise mittlere
Hechte bis ca 80 cm.
Hechtrute: 10 kg Geflecht, Wirbel, 50 cm Stahl, Snap.
Spinner und Blinker erhalten bei mir ihre eigenen Wirbel, wenn sie die nicht schon haben.

Barschwobbler: sind klein und sehr leicht. Selbst Snaps verändern bereits deren Laufverhalten (ich nutze trotzdem welche, aber ziemlich kleine). Und entsprechend KEIN Stahlvorfach. So ein Suspender soll im Wasser stehen und nicht kopflastig absaufen.
Danke für deine Antwort. Das ist echt schade. Das Angeln mit einem Wobbler sah für mich am interessantesten und vergleichsweise anfängerfreundlich aus… Hatte mich schon drauf gefreut und war mir eben nur nicht sicher, wie ich so einen hinbastel.

Habe ich das bisher richtig rausgelesen, dass ich meine Hauptschnur an den Wirbel eines vorgefertigten Vorfachs binden kann und an den Karabiner des Vorfachs einfach meinen Wobbler, Spinner, Blinker o.ä. einknipsen kann? Ich weiß das ist sehr Basic, aber ich brauch die Basics

Liebe Grüße
 

Professor Tinca

Posenangler
Teammitglied
Ich habe gute Erfahrungen mit stabilen Fluo bis 0,48mm bei Hechten gemacht. Hing komplett im Hechtmaul und war nur minimal aufgeraut. Vom Boot mit Schleppsystem nehme ich auch Sevenstrand.

Was soll ich sagen, wenn ich es selbst gesehen habe, dass es hält?

Das geht 10mal gut und dann nicht mehr.....
Fluocarbon ist nicht hechtsicher auch wenn es in dickn Durchmessern(ab 0,7mm) meistens standhält.
Wer will schon en Fisch des Lebens verlieren wegen sowas?
Besser gleich Stahl oder Titan.
 

jkc

Well-Known Member
...
Habe ich das bisher richtig rausgelesen, dass ich meine Hauptschnur an den Wirbel eines vorgefertigten Vorfachs binden kann und an den Karabiner des Vorfachs einfach meinen Wobbler, Spinner, Blinker o.ä. einknipsen kann? ...
Jou, das ist soweit korrekt. Bei rotierenden Ködern wie Blinkern, insbesondere bei Spinnern sollte auf jeden Fall irgendwo ein Wirbel verbaut sein. Bei nicht rotierenden Ködern wie Wobblern oder Gummifischen geht's prima auch ohne, aber ein Wirbel bietet sich auch super als Verbindungsglied zwischen Hauptschnur und Vorfach an, deswegen ist er an den meisten Vorfächern verbaut.
Langfristig bietet es sich an, seine Vorfächer selbst zu machen, für den Anfang kann man aber durchaus mit vorgefertigten starten, nur wie weiter oben schon steht bisl auf die Qualität achten. Mindestens ein Duolock sollte als Karabiner verbaut sein, wobei die auch nicht perfekt sind, weil sie sich unter Umständen selbst öffnen können.
 

Taxidermist

Well-Known Member
Wenn du dich dort am Bodensee auf Barsch konzentrierst, brauchst du gar kein Vorfach, die Hauptschnur 0,20er-0,23er Mono und den Köder direkt angebunden, ist dann die Methode der Wahl.
Wenn du Spinner fischen willst, dann baue noch einen Wirbel davor und wenn du häufig deine Köder wechselst noch einen Snap/Karabiner.
Stahl brauchst du beim Barscheln nur bei erhöhter Gefahr von Beifanghechten, welche im Bodensee nicht gegeben ist.

Jürgen
 

Lajos1

Well-Known Member
Wilkommen im Board Harvest19! Wenn Du noch nie geangelt hast und gleich mit einem Wobbler vom Ufer aus am Bodensee einen Hecht fangen willst, wirst Du mit 99 % Wahrscheinlichkeit den ganzen Tag lang (bzw. mehrere Tage) den Köder ausweren und keinen Fischkontakt haben ...

Kenne den Bodensee nicht, aber alle große Seen, die ich kenne, sind sehr schwere Gewässer und gerade Spinnangeln vom Ufer aus ist mMn am schwersten.
Hallo,

richtig. Je größer das Gewässer desto mehr spezifische Ortskenntnisse braucht man. An den Bodensee würde ich nicht mal mit meiner über 60jährigen Spinnangler-Erfahrung zum Angeln gehen.
Im Umkehrschluss gilt: je kleiner das Gewässer desto leichter tut sich der Neuling.
Harvest19 hast Du kein passenderes Gewässer in der Nähe?

Petri Heil

Lajos
 
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