Wie wählt ihr eure Köder aus?

StefanG84

Member
Hallo Leute, wollte mal fragen wie ihr heute Köder fürs spinnfischen auswählt? Auswahl is ja enorm. Worauf achtet ihr? Irgendwie hab ich nur noch Schrott im Gerätekasten. (Wobbler, GuFis,Blinker)

Gruss
 

Riesenangler

Well-Known Member
Auf Optik und vor allem Qualität. Da darf ein Gufi auch mal zehn Euro oder ein Wobbler oder Jerk auch mal 30 Euro kosten.
Ich miste derzeit radikal meine Boxen von billigen Schrott aus.
Lieber weniger, dafür hochwertiger.
 

Andal

Teilzeitketzer
Du hast zwei Möglichkeiten. Entweder orientierst dich an deinen Erfahrungen, oder du folgst den Texten der Katalogautoren.
 

Aalbubi

Angler xD
Größe der Köder an die Fischart und den Gegebenheiten am Wasser anpassen. Fertig.

Ich habe wie die meisten hier zu viel gekauft.
Man muss sich im klaren sein, was und wie die Fische Unterwasser sehen und wie die Farben der jeweilig eingesetzten Köder im Wasser in Erscheinung treten (Wassertiefe, Wasserfärbung und Wassertrübung).

Dann kann man Anfangen sich Gedanken zu machen und dabei mächtig Geld sparen. Change my mind.
 

Riesenangler

Well-Known Member
Bei solch teuren Wobblern oder Jerks ist der Tag für mich dann auch gelaufen. Manchmal, kann man die ja bergen.
 

świetlik

Active Member
Die Köder die fangen kauft man wieder.
Bei neuen geweser probiere ich erst mit günstigeren Köder, um die Hänger stellen kennen zu lernen.
Aber das bedeutet nicht das die auch nix fangen.
Und Köder ist das eine und Presentation das andere ( mMn wichtiger)
 
Kunstköder sind ja für viele ein eigenes Hobby, auch wenn ich mir hin und wieder einen "besonderen" Köder leiste, greif ich dann doch meist lieber wieder zu den alt bewährten (meist günstigeren) aus der Box.
Farbe, Form und Aktion wird den Gegebenheiten am Gewässer angepasst. Aber gerade wenn ein Köder im Trend ist, Fische ich ihn ungern da bei unseren stark beangelten Gewässern schnell eine art Gewöhnung bei den Fischen eintritt (bilde ich mir zumindest ein ;) ) deshalb geht der gute alte Blinker eigentlich immer:)
 

thanatos

Well-Known Member
da ich ja kein gläubiger Mensch bin , kaufe ich mir nach Verlust wenn möglich das gleiche erfolgreiche Modell wieder ,egal was mir
die ,von der Industrie bezahlten " Experten " aufschwatzen wollen - .
Manches hab ich ausprobiert - und das füllt nun sinnloser Weise meine Kiste.
P.s. Zander beißen immer noch auf " Simpel-Twister " und bei Dunkelheit am besten auf schwarze .;)
 

magut

Active Member
Ich mach es auch so --der der fängt wird nachgekauft oder zum Großteil sebst produziert (Gummi undWobbler) -- dabei din ich draufgekommen, das der Laif des Köders wichtiger ist, als das Aussehen :-
 

Lajos1

Well-Known Member
Hallo,

im Laufe der Zeit kommen da immer mehr Köder zusammen und man will ja mal auch was neues ausprobieren. Manche neuen Köder waren/sind ja auch gut - manche taugen nicht soviel. Wenn ich aber mal so 40 Jahre zurückdenke, ging ich zum Hechtfischen eigentlich nur mit drei Ködern los. Das war der damals auf den Markt kommende erste "billigere" Wobbler, der Big S, kostete 6,90 DM (die anderen gingen erst so ab 10-12 DM los), den Mepps 5 in Silber und den Effzett in 30 Gramm und die sind heute auch noch top. Gut, der Big S ist etwas aus der Mode gekommen (das Rasseln ist manchmal auch nicht mehr das, was es einmal war) und nicht gerade ein Weitwurfwunder, was sich an grösseren Gewässern negativ bemerkbar macht. Aber gerade der Effzett ist auch heute noch fast unschlagbar und fliegt auch weit.

Petri Heil

Lajos
 

Sensitivfischer

mach's nun auch mit Gummi
Die Wahl der Köder läuft bei mir über:

  • notwendige/gewünschte/notwendige Lauftiefe des angedachten Köders, passend für das Gewässer, dass ich beangeln möchte
  • Art des Köders und wie viel Erfahrung ich grundsätzlich mit dem Ködertyp in Sachen Handling/Führung/Erfolgserlebnisse habe(Spinner, Blinker, Wobbler, Jerk, Gufi...)
  • persönliche Erfahrungen mit ähnlichen/gleichartigen Ködern
  • Erfahrungen anderer Angel damit(Mundpropaganda, ich selbst erlebt beim Angeln mit einem Kollegen, der damit gefangen hat ...)
  • Erfahrungen grundsätzlich mit dem Label des potentiellen Köders
  • Aspekt der Nachhaltigkeit(zu erwartende Haltbarkeit, Materialauswahl, Land der Herstellung)

Meine Art Köder auszuwählen hat sich im Laufe der Jahre verfeinert.

Ich kaufe tendenziell:
  • von weniger Labels als bisher
  • teurere Köder als früher.
    Aufgrund meiner Erfahrung und natürlich auch durch Fehlkäufe, viel weniger Köder, dafür gezielter und meist auch teurer(3 Wobbler die ständig gefischt werden sind unterm Strich billiger, als 9- Billigwobbler, die als Kellerleiche enden, weil sie nur mäßig fangen)
  • wieder viel mehr und öfter, Köder aus Blech, als noch vor Jahren
  • viele Köder deren Entwicklung, Design oder sogar Herstellung(leider seltener geworden) aus Skandinavien, Deutschland, Frankreich kommen...(bin Fan von Zalt, Turrus Ukko, Myran, Hybrida, Hakuma(gibt's glaube ich nicht mehr)...
    Ausnahme: Japan(von denen nur einige wenige Wobbler & Gufis). Das Zeug fängt einfach und bringt dafür unbezahlbaren Spaß am Hobby.
 

Sensitivfischer

mach's nun auch mit Gummi
Ich mach es auch so --der der fängt wird nachgekauft oder zum Großteil sebst produziert (Gummi undWobbler) -- dabei din ich draufgekommen, das der Laif des Köders wichtiger ist, als das Aussehen :-
Siehe Zalt, Svartzonker und andere häßliche Entlein => schön ist anders, aber sie fangen!!!
 

Sensitivfischer

mach's nun auch mit Gummi
Die Köder die fangen kauft man wieder....
Jepp und ich für meinen Teil kaufe sie, sobald ich damit auffällig viel Erfolg habe, zeitnah nochmal gleich mehrfach nach bevor das Modell im Handel nicht mehr erhältlich ist. Von einigen super fängigen Wobblern habe ich daher gleich 3- 4 identische Stück, in der Hoffnung, dass jeder einzelene von ihnen, so selten/spät verloren geht, dass sie mir bis ans Ende meines Anglerlebens reichen.:laugh2
 
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