Wissenschaftliche Fakten zu Blei?

Meerelb

Well-Known Member
Sorry Leute ich bin diese Diskussion um Pro - Contra von Blei in zig verschiedenen Themen einfach leid.

Ich möchte auch nicht das hier in dem Thema nun persönlich Ansichten /Meinungen oder Vermutungen geschrieben werden.

Ich möchte nur wissen, was wissenschaftlich wirklich über Blei und dessen Eigenschaften bekannt ist?

Bitte sendet mir hier Links zu bekannten Studien.


Und ich möchte auch nicht die K I befragen weil ich wirklich nur Fakten haben möchte.

Und wenn dann diese wissenschaftliche Sammlung zum Thema Blei zusammen gestellt ist. Kann dann jeder diese Sammlung durch lesen für sich entscheiden wie er in Zukunft mit Blei beim Angeln umgeht?

Zu mindestens so lange bis uns vom Gesetzgeber irgendwelche Vorgaben gegeben werden.
 
Das Schwermetall Blei (Pb, lat. plumbum) gehört zu den chemischen Elementen der 6. Periode und der IV. Hauptgruppe des Periodensystems (Ordnungszahl 82, dominierende Oxidationszahl +2, Atomgewicht 207,2). Blei ist ein sehr weiches, dehnbares sowie unedles Metall mit einem Schmelzpunkt von 327,5 °C, einem Siedepunkt von 1.744 °C und einer Dichte von 11,34 g/cm³. Schon bei gewöhnlicher Temperatur entzündet sich feinverteiltes Blei an der Luft von selbst. Des Weiteren leitet es als typisches Metall sowohl Wärme als auch Strom, dies aber deutlich schlechter als andere Metalle. Löslichkeitsversuche ergeben eine Unlöslichkeit in Wasser, organischen Lösungsmitteln und vielen Säuren. Allerdings ist das kubisch-flächenzentriert kristallisierende Metall löslich in konzentrierter Salpetersäure, heißer, konzentrierter Schwefelsäure, Essigsäure und heißen Laugen.

wolltest du noch weitere wissenschaftliche Fakten?
 
Das Schwermetall Blei (Pb, lat. plumbum) gehört zu den chemischen Elementen der 6. Periode und der IV. Hauptgruppe des Periodensystems (Ordnungszahl 82, dominierende Oxidationszahl +2, Atomgewicht 207,2). Blei ist ein sehr weiches, dehnbares sowie unedles Metall mit einem Schmelzpunkt von 327,5 °C, einem Siedepunkt von 1.744 °C und einer Dichte von 11,34 g/cm³. Schon bei gewöhnlicher Temperatur entzündet sich feinverteiltes Blei an der Luft von selbst. Des Weiteren leitet es als typisches Metall sowohl Wärme als auch Strom, dies aber deutlich schlechter als andere Metalle. Löslichkeitsversuche ergeben eine Unlöslichkeit in Wasser, organischen Lösungsmitteln und vielen Säuren. Allerdings ist das kubisch-flächenzentriert kristallisierende Metall löslich in konzentrierter Salpetersäure, heißer, konzentrierter Schwefelsäure, Essigsäure und heißen Laugen.

wolltest du noch weitere wissenschaftliche Fakten?
Ja. Hast du einen Quellenverweis? Studien und so weiter?
 
Eins ist sicher, beim Menschen zeigt sich eine Bleivergiftung symptomatisch durch abnehmende geistige Fähigkeit, auch Dummheit genannt.
Angeblich ist das Römische Reich so zu Grunde gegangen, denn die hatten nicht nur Bleirohre und bleihaltige Glasuren auf ihrer Keramik, die haben sich sogar mit Bleiweiß geschminkt, zumindest die Frauen.

Jürgen
 
Sorry, aber das steht in jedem Chemieschulbuch Sek.II

Auf was willst du eigentlich hinaus?
Einfach auf Fakten. Damit sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann. Dieses Diskussionen um . "Blei zersetzt sich oder nur sehr langsam oder gar nicht" die ich in verschiedenen Themen immer wieder lesen muss. Sind ja schön und gut aber ohne wissenschaftlichen Nachweis sind das einfach nur Behauptungen für mich.
 
Einfach auf Fakten. Damit sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann. Dieses Diskussionen um . "Blei zersetzt sich oder nur sehr langsam oder gar nicht" die ich in verschiedenen Themen immer wieder lesen muss. Sind ja schön und gut aber ohne wissenschaftlichen Nachweis sind das einfach nur Behauptungen für mich.
Na dann bring doch mal eine wissenschaftliche Literatursammlung. Oder willst nur eine zusammengestellt haben?
Schreibst gerade eine Bachelorarbeit und brauchst noch Quellen?
 
Einfach auf Fakten. Damit sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann. Dieses Diskussionen um . "Blei zersetzt sich oder nur sehr langsam oder gar nicht" die ich in verschiedenen Themen immer wieder lesen muss. Sind ja schön und gut aber ohne wissenschaftlichen Nachweis sind das einfach nur Behauptungen für mich.
Das kann man doch alles nachlesen. Blei und dessen Dämpfe ( Bleigiesen ) ist in seiner elementaren Form giftig. Da Blei aber sehr schnell oxidiert, verliert es deutlich an Giftigkeit an der Oberfläche, ist aber als Verbindung immer noch giftig. Also essen sollte man es nicht. Ein frisch gegossenes Bleigewicht ist glänzend. Geh damit einmal angeln dann wird es grau, das ist die Oxidation. Blei zersetzt sich nicht, in was auch? In kleinere Bleistücke? Blei ist auch nicht radioaktiv, es wird ja sogar als Strahlenschutz gegen Radioaktivität verwendet. Das hat mit seiner großen Dichte zu tun. Radioaktivität ist ja der recht schnelle oder sogar spontane Zerfall eines instabilen Atomkerns. Die Strahlungsarten die dabei entstehen lass ich mal außen vor. Aber das Prinzip des radioaktiven Zerfalls ist immer das gleiche. Der instabile Atomkern schleudert solange Energie raus, in Form von Teilchen oder Strahlung, bis er einen stabilen Zustand erreicht hat. Das nennt man die radioaktive Zerfallsreihe bei der im zeitlichen Verlauf immer wieder neue, aber bekannte Elemente entstehen und das was vorher war, gibt es dann nicht mehr. Dedektieren kann man die natürliche radioaktive Strahlung mit einem Geigerzähler.
Also untern Strich gilt: Blei ist Blei und bleibt Blei, aber eben dann nicht mehr als elementares Element sondern als Bleioxid.
 
"Blei zersetzt sich oder nur sehr langsam oder gar nicht" die ich in verschiedenen Themen immer wieder lesen muss. Sind ja schön und gut aber ohne wissenschaftlichen Nachweis sind das einfach nur Behauptungen für mich.
Dafür braucht es keine wissenschaftlichen Nachweise, sondern man kann dies auch einfach als Allgemeinbildung annehmen, zumindest von Menschen die sich damit beschäftigen, also so ziemlich alle hier.
Es ist schon richtig, dass Blei sobald es eine Oxidschicht hat, sich nicht mehr im Gewässer löst, Ausnahme vielleicht extrem saure Moorgewässer, aber dort gibt es sowieso keine Fische, demnach wird dort auch nicht geangelt.
Bei mir hat Blei übrigens diese Oxidschicht schon in der Box, den glänzenden Zustand wie man ihn manchmal im Geschäft sehen kann, verliert es recht schnell.
Man kann also davon ausgehen, dass Blei wenn es im See landet, wahrscheinlich dort 1000 Jahre im Schlamm liegt, ohne sich im Gewässer zu lösen.
Problematisch wird es nur wenn Blei von Tieren aufgenommen wird, sei es jetzt Ente oder Gans, die beim Gründeln Bleischrote mit auf nehmen, oder mit bleihaltiger Munition geschossenes Wild, welches im Nachgang von Greifvögeln gefressen wird.
Hierzu gibt es dann auch wissenschaftliche Nachweise, aber diese bitte selbst suchen, man wird einiges dazu finden.
Jetzt das "Aber", was viele ignorieren oder dies ignorieren wollen, Blei wird im Fluss abgerieben, wenn es mit den Geschiebe auf Wanderschaft geht.
Auch dazu braucht es keine wissenschaftliche Erhebung, sondern gesunder Menschenverstand reicht aus für diese Erkentnis.

Jürgen
 
Na dann bring doch mal eine wissenschaftliche Literatursammlung. Oder willst nur eine zusammengestellt haben?
Schreibst gerade eine Bachelorarbeit und brauchst noch Quellen?
Erstens wenn ich eine Literatusammlung erstellen könnnnnte. Würde ich es machen und nicht euch fragen. Zweitens. Ich war/bin in noch einer anderen Bubbel unterwegs. In dieser anderen Bubbel ist wirklich viel (selbst von regierenden Politikern) behauptet worden, was wissenschaftlich überhaupt nicht nachgewiesen ist. Seit diesem Erlebnissen bin ich ein bisschen kritischer und ich versuche mir meine eigene Meinung zu bilden. Was aber ohne gewissen Grundkenntnissen irgendwie schwierig ist.

Deshalb möchte ich einfach besser informiert sein. Und dabei hoffe ich auf Hilfe von euch.
 
Einfach auf Fakten. Damit sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann. Dieses Diskussionen um . "Blei zersetzt sich oder nur sehr langsam oder gar nicht" die ich in verschiedenen Themen immer wieder lesen muss. Sind ja schön und gut aber ohne wissenschaftlichen Nachweis sind das einfach nur Behauptungen für mich.
Dann schaut man ins Periodensystem der Elemente.
Blei zersetzt sich nicht, in was auch? In kleinere Bleistücke?
Erstmal müsste man ja wissen um welches Blei genau es sich handelt.
Wie schon im anderen Thread geschrieben, die meisten Bleiarten zerfallen zu HG-200 oder PO-210

 
Dann schaut man ins Periodensystem der Elemente.

Erstmal müsste man ja wissen um welches Blei genau es sich handelt.
Wie schon im anderen Thread geschrieben, die meisten Bleiarten zerfallen zu HG-200 oder PO-210

Danke. Das hilft schon mal ein bisschen weiter.
 
Dann schaut man ins Periodensystem der Elemente.

Erstmal müsste man ja wissen um welches Blei genau es sich handelt.
Wie schon im anderen Thread geschrieben, die meisten Bleiarten zerfallen zu HG-200 oder PO-210

Janni, ich kenne das Periodensystem, gehörte ja zu meinem Handwerkszeug. Du redest von Isotopen und nicht vom Kernelement. Das ist als wenn ich vom Wasserstoff rede, also das meiste Element was es auf Erden und im gesamten Weltall gibt und du redest von Tritium, also vom Wasserstoff Isotop deren gesamte Mengen auf der Erde geschätzt um die 5 Kg beträgt. Wir können uns gerne mal über Kernspaltung und Kernfusion, denn darum geht es bei deinen Ausführungen, unterhalten. Aber bitte nicht hier.
 
Janni, ich kenne das Periodensystem, gehörte ja zu meinem Handwerkszeug. Du redest von Isotopen und nicht vom Kernelement. Das ist als wenn ich vom Wasserstoff rede, also das meiste Element was es auf Erden und im gesamten Weltall gibt und du redest von Tritium, also vom Wasserstoff Isotop deren gesamte Mengen auf der Erde geschätzt um die 5 Kg beträgt. Wir können uns gerne mal über Kernspaltung und Kernfusion, denn darum geht es bei deinen Ausführungen, unterhalten. Aber bitte nicht hier.

Aber es gehört doch gerade hier hin :D
Ich weiß nicht welches Blei heutzutage im Angelladen rum liegt.
Aber ich weiß das z.B die Bleileitungen in Häusern aus 204, 206, 207, 208 PB bestehen bzw. bestanden.
Also vier eigentlich als stabil zu betrachtende Nuklide.
Trotzdem haben die ne Halbwertzeit, 204 PB definitiv, bei 206, 207, 208 gehen die Meinungen deutlich auseinander und es wird noch fleißig geforscht.
 
Aber es gehört doch gerade hier hin :D
Ich weiß nicht welches Blei heutzutage im Angelladen rum liegt.
Aber ich weiß das z.B die Bleileitungen in Häusern aus 204, 206, 207, 208 PB bestehen bzw. bestanden.
Also vier eigentlich als stabil zu betrachtende Nuklide.
Trotzdem haben die ne Halbwertzeit, 204 PB definitiv, bei 206, 207, 208 gehen die Meinungen deutlich auseinander und es wird noch fleißig geforscht.
Ich schaue nachher auch Mal was die Literatur so hergibt. Bisher habe ich nur auf Basis gepostet was bei mir so hängen geblieben ist. Und das kann sich ja in den Jahrzehnten durchaus vernebelt haben.
 
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