Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

S

Sharpo

Guest
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

danke..

wobei das natürlich auch blödsinn ist, wie man kontrollieren soll
ob der wolfsbarsch zufällig ans band ging (beim spinnanglen zb.)
oder gezielt auf C+R geangelt wurden.. naja

also in S_H und NDS
wolfsbarsch beangeln verboten
In NDS zurücksetzen.
In SH auch, aber C+R grundsätzlich verboten,
so richtig , ja?
In dem Bezug ist man immer auf die Hilfe bzw. Mitarbeit der Angler angewiesen. :q
 

MarkusZ

Active Member
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

In dem Bezug ist man immer auf die Hilfe bzw. Mitarbeit der Angler angewiesen.
Wer Ärger vermeiden will, sollte sich deshalb evtl. etwas zurückhaltend über seine Fischerei äußern.

Es wurde ja angeblich von der Fischereiaufsicht schon zum Denunziantentum aufgerufen.

Und ich würde nicht für jeden Angler meine Hand ins Feuer legen.
 
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

.... Leute, freut euch doch mal das ENDLICH was gegen diese seit Ende der 90er anhaltende Überfischung getan wird (ich bin übrigens auch nicht happy über die Ausgestaltung der Maßnahmen, fische selber in der Normandie auf WB seit 12 Jahren). Es ist höchste Eisenbahn und die derzeitigen Entwicklungen in Frankreich (Siehe gerade angelaufene Aktion von Sea Sheperd) lassen darauf hoffe, dass sich auch an der Westküste was tun wird, auch wenn der Fokus momentan vorrangig auf den massiven Delfinbeifängen lastet.

Was das Bashing der bösen EU anbelangt... wer macht denn da Stimmung? Wo werden denn 70% der Wildfänge angelandet? Genau, Frankreich. Die derzeitigen Bestimmungen sind auf dem Mist des frz. Agrarministeriums bzw. der Fischreilobby gewachsen. Der Rat ist hier nur Mittel zum Zweck, insbesondere da die meisten anderen Länder kein wirkliches Interesse an dem Bestand haben. Es bleibt zu hoffen, dass die derzeitigen Anstrungen der Truppe um Sea Sheperd Früchte tragen werden. Auch unter den Einzelhändlern bewegt sich jetzt einiges und viele (auch auf Druck der Angler hin) verbannen wilden Wolfsbarsch aus den Regalen.
 
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Rheinangler

Active Member
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

....es wird endlich was getan - das stimmt.

Das Problem wird aber nicht an der Wurzel gepackt, sondern die "bösen" Hobbyangler werden wieder mal zugunsten der Berufsfischerei geschröpft. Das stinkt uns Anglern - zurecht - und darüber darf, nein MUSS, man sich aufregen und dieses auch lautstark kritisieren.

Es ist nicht korrekt, wenn man den Hobbyanglern die Fangquote streicht, nur damit der Berufsfischerei die Quote nicht noch mehr gestrichen wird.

Will man die Wolfsbarsch Bestände retten und wieder gesunden lassen, muss die Berufsfischerei viel stärker zurück treten. Nur so geht´s - alles andere ist Lüge und Augenwischerei. Und darauf müssen wir Angler hinweisen.

Wir werden mit der Berufsfischerei in einen Sack gesteckt und müssen aus falscher Solidarität deren Prügel (Einschränkungen) mit ertragen.

Beim Dorsch verhält es sich übrigens ganz genauso. Die Fischtrawler rauben die Ressourcen aus und die Angler müssen zugunsten der Berufsfischerquote zurückstecken.
#q#q
 

ragbar

disparu en mer....
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Rheinangler: Dein Beitrag:1+
 
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Wie ich auch in meinem Beitrag geschrieben habe, begrüße ich, dass sich etwas bewegt, nicht unbedingt wie das gerade stattfindet.

ABER - welche Lösung schlagt ihr vor? Wenn ich die Beschränkungen richtig verstanden habe, dann sind pro Schleppnetzfischer noch 1.2 Tonne pro Jahr erlaubt. Das sind dann 120kg pro Monat, 4kg pro Tag. Es ist also lediglich eine "Beifangquote". Jetzt man sich echauffieren was diese offizielle Quote denn überhaupt soll. Aber andersrum gefragt, wie könnte denn die Lösung aussehen? Schon jetzt gehen tonnenweise Fische wieder über Bord weil die Wolfsbarsche nunmal nicht getrennt von anderen Zielfischen unterwegs sind.

Mir hat bislang leider niemand erklären können, wie man in den europäischen gemischten Fischereien mit vielen verhältnismäßig kleinen Booten auf engen Raum anständiges zonales Management betreiben kann. Natürlich könnte man jetzt einfach alle Zonen mit hoher WB Dichte für die Fischerei schließen. Das wäre aber wohl kaum eine sozialverträgliche Maßnahme, oder? Wie gesagt, realistische Lösungsvorschläge sind herzlich willkommen.

Und für die Langleinenfischer sieht es ja ganz ähnlich aus. Die Quote von 5 Tonnen pro Jahr reicht wohl auch eher gerade zur Finanzierung des Betriebes. Wenn man denen den WB komplett nimmt wird es für viele Betriebe eng. Und hier reden wir über die nachhaltigste Fischereiforum überhaupt, die es meiner Meinung nach auch über den derzeitigen Bestandseinbruch hinaus zu retten gilt, wenn man nachhaltige Fischereiprodukte in Zukunft auch den nicht Anglern zugängig machen will.

Die Schätzungen wonach die Angler für bis zu 30% der Anlandungen verantwortlich sind mag man ja anzweifeln. Ich habe auch keine eigenen Statistiken die das eine oder andere belegen. Wohl habe ich aber gerade 2005-2010 vielfach gesehen wie viele Angler ihre Connections zu Fischhändlern oder Restaurants genutzt haben um ihre Fänge zu vermarkten. Natürlich alles illegal, aber bei der fehlenden Beschränkung war es für viele kein Problem mal 40-60 Wolfsbarsche (ich rede nicht von den u 40ern) rauszuziehen und in dunklen Kanälen verschwinden zu lassen.

Ich bin kein Fan der 0 Fisch Quote, da ist man definitiv übers Ziel hinausgeschossen, aber bei den Anglern wird vermutlich noch der geringste soziale Schaden angerichtet. Das wird leider immer wieder übersehen.

Wie gesagt, wenn hier jemand einen guten Vorschlag zu einem funktionierenden Management hat, der nicht darin endet gewisse Gruppen komplett auszuschließen und sich unter den ökologischen und strukturellen Bedingungen der Fischerei umsetzen lässt.... ich bin ganz Ohr.
 

kati48268

nicht mehr heimatlos
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Ohne dass ich wirklich Kenne von der Berufsfischerei habe:
Was macht man denn in der Landwirtschaft, wenn man Landschaft schonen, Naturschutz fördern will?

Man zahlt Ausgleichsgelder für temporär brachliegende Flächen.
Ganz normale, alltägliche EU-Praxis, mit der jeder Landwirt auch mittelfristig planen kann.

Ähnliches muss in der Fischerei laufen.
Temporäre Fangverbote für WB (und zwar komplett, damit eben nicht tonnenweise Discard als Müll über Bord geht)
mit entsprechenden Zahlungen, damit die Fischer planen können, "in ca. 2 Jahren geht es weiter, bis dahin gehen wir auf ...wasweißich".
 
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Kati - das funktioniert halt nicht so einfach. Die Wolfsbarsche schwimmen nun mal nicht sauber getrennt von anderen befischten Arten. Was soll man dann mit den gefangenen machen? Alles tot zurück ins Meer ist eben auch nur bedingt sinnvoll.

Gebiete schließen ist eventuell ein Ansatz, aber gerade in so kleinen und viel befischten Bereichen wie dem Ärmelkanal wird das eben schwierig für viele Kleinfischer.
 

Naturliebhaber

Well-Known Member
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Gebiete schließen ist eventuell ein Ansatz, aber gerade in so kleinen und viel befischten Bereichen wie dem Ärmelkanal wird das eben schwierig für viele Kleinfischer.
Das ist aber der einzig vernünftige Weg. Anderenfalls kommt es nie zu einer Erholung der Bestände. Man sollte den Kleinfischern eine Übergangszeit von 3 Jahren geben, mit klarer Ansage, dass die betreffenden Gebiete danach für die kommerzielle Fischerei auf unbestimmte Zeit geschlossen werden.

Das Rumgeeiere der Politiker in dieser Sache geht mir komplett auf den Zeiger. Das Gleiche beim Aal: Will man den Bestand schonen, gehört ein komplettes Entnahmevervot für Deutschland her, inklusive Fischerei (und inklusive staatlicher Kompensation der heute durch die Angelvereine getragenen Besatzmaßnahmen).

Die wollen halt alle keine Wähler verärgern, aber so wird das nix mit der Nachhaltigkeit. Und deshalb werden in 5 Jahren alle jammern, dass die Bestände noch weiter zusammengebrochen sind. wer hätte das gedacht ...
 

Rheinangler

Active Member
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Es gibt genau 2 Möglichkeiten. Entweder den neufundländischen Weg oder den isländischen/norwegischen. Weg 1 heißt die Fischerei erledigt sich von alleine und zwar für alle und für lange Zeit. Weg 2 heißt harte Einschnitte bis hin zur Betriebsaufgabe mit anschließendem guten Auskommen auf vernünftigem Niveau unter nachhaltigem Management. Noch hat man eine Wahl und mit Anglern hat das alles nix zu tun.
In der gesamte EU befindet man sich eindeutig auf Weg 1, immer weniger Beschäftigte in der Fischerei und immer weniger Fisch.
Ja - genau so sieht es leider aus.

Die EU Politik eiert -lobbygetrieben- rum, mit dem Ergebnis, dass man die Bestände sehenden Auges kaputt wirtschaften lässt.

Das die Angler zurückstecken müssen dient lediglich der Außenwirkung - die bösen Angler dürfen den Fisch nicht mehr entnehmen und dem Schutz ist nach außen hin gedient. Damit werden die grünen Anglerhasser besänftigt und den Berufsfischern kann man dadurch etwas mehr an Quote zukommen lassen. Was will der gewiefte EU - Minister mehr - alles gut |gr: #d

Nur: Ein Feuer lässt sich nicht mit einem Teelöffel löschen.

Es helfen hier nur sehr harte Maßnahmen gegen die Praktiken der Berufsfischerei. Sei es durch Gebietsschließungen (dann auch bitte die richtigen Gebiete...), strikte Schonzeit während der Laichzeit oder durch Verbote im Bereich der Fangmethoden.

Es muss seitens der Berufsfischerei selektiver gefischt werden, bewusster mit der -endlichen- Ressource Fisch umgegangen werden.

Das ist die einzige Lösung, um schnell einen spürbaren Effekt auf die wilden Bestände der Wolfsbarsche und auch der Dorsche zu haben.

Mir ging letztens die Galle hoch - auf FB kusierte ein Video eines Berufsfischers, der sich seine Beifangs "entledigte".

Hunderte, maßige Wolfsbarsche wurden mit Stiefeln wieder tot über Bord getreten. Wenn man sowas gesehen hat, verliert man den Glauben am Sinn jeglicher Regulierungen gegenüber Anglern. Ich hätte von einem solchen Video erwartet, dass die zuständigen EU - Verantwortlichen sofort reagiert hätten. Klarer als in dem Video kann man die Missstände und Ursachen der Probleme nicht präsentiert bekommen.

Soviele Fische, wie alleine dieser eine Fischer bei einem Zug sinnlos vernichtet hat, können 100 durchschnittliche Angler nicht in einem Jahr entnehmen.

Es läuft leider einiges schief in Brüssel - da sind nicht die hellsten Kerze auf der Torte am Werke... #q
 
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Es gibt genau 2 Möglichkeiten. Entweder den neufundländischen Weg oder den isländischen/norwegischen. Weg 1 heißt die Fischerei erledigt sich von alleine und zwar für alle und für lange Zeit. Weg 2 heißt harte Einschnitte bis hin zur Betriebsaufgabe mit anschließendem guten Auskommen auf vernünftigem Niveau unter nachhaltigem Management. Noch hat man eine Wahl und mit Anglern hat das alles nix zu tun.
In der gesamte EU befindet man sich eindeutig auf Weg 1, immer weniger Beschäftigte in der Fischerei und immer weniger Fisch.
Das ist in Island nicht anders, zumindest was die Zahl der Beschäftigten anbelangt. Die Einführung des ITQ (individual tradable quota) Systems hat zu massiver Konzentration von Fangquoten in den Händen einiger weniger (z.B. HB Grandi) geführt. Ganze Dörfer haben ihren Zugang zur Ressource verloren, weil Quoten von in anderen Orten ansässigen Firmen aufgekauft wurden. In puncto sozialer Gerechtigkeit und Beschäftigung hat das System nicht viel positives gebracht. Dafür geht's der Fischerei ökologisch und ökonomisch gut. Ich bin mir aber nicht sicher, ob wir eine derartige Privatisierung der Fanggründe hier in Europa haben wollen. Mal ganz abgesehen davon, dass so etwas in Frankreich wohl nie akzeptiert würde...
 

daci7

Grobrhetoriker
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Wie wärs denn damit:
Beifang muss angelandet werden - um dies zu kontrollieren muss jeder Hol gefilmt und auf verlangen gezeigt werden. Ansonsten droht empfindliche Strafe.

Mindestmaße alle streichen und jeden Fisch auf die Quote anrechnen. (Soweit ich weiß soll dies schon praktiziert werden?!)

Sollte die Quote übererfüllt werden oder Fische für die keine Quote vorhanden ist gafangen werden muss dieser unentgeldlich abgegeben werden.

Bei anhaltender übererfüllung oder anhaltendem Fang von Fischen ohne Quote muss zusätzlich empfindliche Strafe gezahlt werden.

Aquakulturen ratifizieren und ihrer Öko-Bilanz entsprechend besteuern. (welche Fischmehlpellets, wieviel Antibiotika, Waserverbrauch)

Dazu stark verschärfte Zölle auf ausländische Fische und Fischprodukte aus Betrieben die sich nicht an solche Regeln halten um den Preis der reduzierten Menge anzupassen.

Folgen wären:
- Fischer überlegen es sich 3 mal bevor Techniken angewand werden, die übermäßigen Beifang hervorbringen.
- Fisch wir teurer - trotzdem bleibt regionaler Fisch für den Endverbraucher günstiger.
- Der Berufsfischer wird trotzdem noch über die Runden kommen, da er seinen geringeren Fang für einen höheren Preis absetzen kann und nicht mit Produkten aus subventionierter und dreckiger Aquakultur oder ökologisch katastrophaler Fischerei konkurrieren muss.

Das ist doch ähnlich wie bei der Landwirtschaft - Da wir unsere Lebensmittelpreise den Produktionspreisen nicht anpassen kann ökologisch verträgliche oder tiergerechte Produktion nicht flächendeckend funktionieren.
Man kann die ganze Kiste natürlich durch Subventionen finanzieren das ist aber irgendwie der Weg "von hinten durch die Brust ins Auge". So zahlen halt alle (über Steuern) letztendlich für vergünstigte Lebensmittel, ganz egal ob Sie diese dann auch konsumieren wollen.

Ich weiß, dass ich hier herumfantasiere. Aber etwas grundlegendes muss sich doch ändern.
|wavey:

PS: Da ich die Angler ganz außen vor gelassen habe - ebenfalls eine Quote einführen und kontrollieren. Verstöße dann eben auch empfindliche bestrafen.
 

hans albers

rollin rollin rollin
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

klingt gut...


zusammen mit ausgleichzahlungen
für die ersten jahre völliger bestandschutz (für alle) !!


und preise sollen ruhig teurer werden..
fisch (bzw.arten , die immer weniger werden )
ist ein hochwertiges lebesnmittel.
 

torstenhtr

Active Member
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Ich hab das mal übersetzt:


Europäische Angler-Allianz erhebt Klage gegen EU aufgrund von Wolfsbarschverbot

Die Europäische Anglerallianz, unterstützt von der EFTTA, erhebt eine Klage gegen den Europäischen Rat wegen seines Beschlusses, den Angelsportlern im Jahr 2018 die Fangmöglichkeiten von Wolfsbarsch zu verbieten.

Die EAA argumentiert, dass die Entscheidung eine ungerechtfertigte Diskriminierung zwischen den europäischen Bürgern schafft und gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstößt.

Der Rat der Europäischen Union hat die Entscheidung getroffen, ohne sich auf objektive Daten über die Wolfsbarschbestände zu stützen, und das entspricht nicht Artikel 17 der Gemeinsamen Fischereipolitik, da die sozioökonomischen Auswirkungen der Freizeitfischerei nicht berücksichtigt wurden.

In einem Schreiben des Gerichts Europäischen Union (das ein Verfassungsgericht des Gerichtshofs der Europäischen Union ist) wurde in dieser Woche bestätigt, dass der Fall in der ersten Kammer des Gerichtshofs verhandelt wird, obwohl noch kein Termin festgelegt wurde.

Jan Kappel, Generalsekretär der EAA, sagte: "Die EAA ist der Ansicht, dass die Entscheidung die Menschenrechte von Angehörigen der Freizeitfischerei verletzt. Grundsätzlich halten wir es für völlig ungerecht, dass die Öffentlichkeit keinen einzigen Wolfsbarsch fangen darf, während kommerzielle Fischereifahrzeuge Barsche fangen, anlanden und verkaufen dürfen. Es ist eine verkehrte Welt. Fische sind eine öffentliche Ressource, und der Öffentlichkeit sollte dieser Ressource Vorrang vor anderen Nutzern eingeräumt werden. Wir ergreifen diese Maßnahme in Partnerschaft mit der EFTTA, um die Rechte der Bürger auf Fischfang zu schützen und die Arbeitsplätze und Unternehmen in der Angelindustrie zu schützen".

In der Zwischenzeit setzt sich die EAA für die Wiedereinführung eines Bag-Limits für Freizeitfänge ein, das auf einer Bestandsaufnahme der Wissenschaft und der Auswirkungen der Freizeitfischerei auf den Wolfsbarsch basiert. Die Ergebnisse der Überprüfung sowie die neue ICES-Empfehlung für 2019 sollen noch in diesem Monat veröffentlicht werden.
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Ich finde das natürlich erst einmal sehr gut. Widerstand der Angler ist wichtig und richtig.

Das hätte ich mir persönlich beim Dorsch gewünscht. Zeigt einmal mehr die Rolle Deutschlands/ des DAFV in der EAA.


Im Falle der EAA muss man allerdings auch anmerken, dass man jetzt "die Geister die ich rief" verklagen möchte- nämlich eine Auswirkung der CFP! #c



Zur Nordsee habe ich ja nun heute gerade etwas veröffentlicht.

Hätten wir die Kohle, hätten wir längst gegen das Baglimit geklagt. Doch leider wächst uns das gras nicht in der Tasche ;)
 

ragbar

disparu en mer....
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Derzeit wird über die Zulässigkeit von Sammelklagen in Deutschland verhandelt.
Wird eine Sammelklage auch hier möglich, könnten sich neue Wege auftun, beispielsweise gegen das Baglimit beim Dorsch vorzugehen.
 

Wegberger

aus dem Westen
AW: Wolfsbarsch- nur noch C+R für uns

Hallo ragbar,


Derzeit wird über die Zulässigkeit von Sammelklagen in Deutschland verhandelt. Wird eine Sammelklage auch hier möglich, könnten sich neue Wege auftun, beispielsweise gegen das Baglimit beim Dorsch vorzugehen.
Solange Petra, Nabu und DAFV zusammen die Angler betuppen und als Naturrechtler den Mainstream Richtung Politik und Gesellschaft vorgeben .... werden Sammelklagen nichts bewirken.


Uns "richtige Angler" nimmt doch niemand war ... sondern nur die DAFV Naturrechtler.
 
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