XXL-Goldfische in US-See aufgetaucht

Newsmeldung
Goldfisch.jpg

Goldfische gehören nur ins Aquarium oder in den Gartenteich (Beispielfoto/pixabay)

Normalerweise werden Goldfische nicht sehr groß. Zumindest, wenn ihr Zuhause ein Aquarium oder der Gartenteich ist.
Richtig große Exemplare tauchten nun im amerikanischen Keller Lake auf. Es wird vermutet, dass Einwohner der Stadt Burnsville ihre Goldfische illegal ausgesetzt haben.
Wie die britische BBC berichtet, kann das schwerwiegende Folgen für das Ökosystem haben. Denn Goldfische können sich in natürlichen Gewässern etablieren, deutlich größer werden, sich rasch vermehren und so die heimischen Arten dominieren. Ein Aufruf der Stadt Burnsville folgte auf Twitter: „Bitte setzen Sie Ihre heimischen Goldfische nicht in Teichen und Seen aus! Bitte eine andere Möglichkeiten in Betracht ziehen, um ein neues Zuhause für sie zu finden.“

Quelle: https://www.nau.ch/news/bier-news/riesige-goldfische-in-us-see-aufgefunden-65964223

Landeten bei Euch auch schon Zierfische im Kescher?

Oder konntet Ihr illegal ausgesetzte Tiere am oder im Wasser beobachten?
 
In meiner alten Heimat Bremen wurden mindestens zwei Schildkröten im Schönebecker Schlossteich ausgesetzt. Eine davon mochte meine Maden ... Sie überlebte und sonnte sich dann wieder mit der anderen auf im Wasser liegenden Baumstämmen.
 
In meiner alten Heimat Bremen wurden mindestens zwei Schildkröten im Schönebecker Schlossteich ausgesetzt. Eine davon mochte meine Maden ... Sie überlebte und sonnte sich dann wieder mit der anderen auf im Wasser liegenden Baumstämmen.

Ein Angelkollege hat gestern im Fluss hier in Franken eine große Schildkröte auf Köderfisch gefangen. Die hatte sich ein Rotauge reingezogen. :oops:
 
Wer weiß was die Amis da so als Goldfisch deklarieren?
Vermutlich sind es einfach Koi-Karpfen?
In meiner alten Heimat Bremen wurden mindestens zwei Schildkröten im Schönebecker Schlossteich ausgesetzt.
Die Rotwangen und Gelbwangenschildkröten werden so etwa seit 40-50 Jahren überall in Deutschland ausgesetzt.
Importiert wurden sie in Massen aus Kanada und den USA.
Deshalb gab es auch irgendwann in den 90ern ein Verkaufsverbot dieser süßen, zunächst nur 5 Mark Stück großen Tierchen.
Bei gutem Futter werden sie aber schnell bis zu 40cm groß und sind dann, vor allem für Kinderfinger, schon recht gefährlich.
Die Viecher können beißen wie eine Kneifzange!
Die meisten Leute hatten keine Ahnung wie aufwändig deren Haltung ist, ohne zumindest wöchentliche Wasserwechsel, schwimmen die Tiere nach kurzer Zeit in ihren eigenen Fäkalien und als wechselwarme Tiere haben sie je nach Haltungstemperatur, einen flotten Stoffwechsel.
Soll heißen es stinkt, die Brühe in denen sie schwimmen!
Wenn dann also das Kinderzimmer so langsam anfängt zu müffeln, bzw. wenn es immer nur eine trübe grüne Brühe im Becken gibt, flogen die Viecher in den nächsten Teich.
So machen es verantwortungslose Tierhalter gerne!
Das Problem ist, die Tiere kommen mit unseren klimatischen Verhältnissen wunderbar klar und verdrängen unsere stark bedrohte, einheimische Sumpfschildkröte.
Fakt ist, wenn ich davon eine erwischen sollte, geht diese sicher nicht mehr zurück ins Gewässer!
Einfrieren ist übrigens dann die adäquate Tötungsmethode, die gehen dann einfach in den ewigen Winterschlaf.
Diese Methode ist recht "human", wenn man das so sagen kann?

Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Exoten sind hier in der Erft keine Seltenheit und werden regelmäßig gefangen und auch schon überwacht und auch markiert. Dort sind von Guppys (sehr häufig) über Tilapias bis zum Piranhas alles vorhanden. Habe irgendwo in den Tiefen des Internets mal was von bis zu 50 exotischen Fischarten gelesen.

Berichte hierzu:

 
Der Gillbach ist da natürlich ein Sonderfall, der auch in aquaristischen Kreisen mittlerweile sehr bekannt geworden ist. Zum Glück können die Exoten-Populationen dort in den nachfolgenden Gewässern nicht halten und weiterverbreiten.

Wilde Goldfische kenne ich bisher nur aus einem kleinen Teich in einem parkartigen Wald. Dort haben die Nachfolgegenerationen aber über die Jahre ihre Färbung verloren, wahrscheinlich hat der Fischreiher dort selektiert.
 
Schildkröten hatte ich desöfteren vor Jahren auch schon mal an der Angel.
Die haben immer darauf gewartet, daß wir Futter für die großen Brassen einwerfen, die wir beangeln wollten.
Und über dieses Futter haben sich dann die Schildkröten hergemacht.

Beim Angeln auf gößere Forellen damals in der Werra ging mir auch ein "Goldfisch" an die Angel.
Ob es sich um einen Aland oder ein Rotauge handelt weiß ich leider nicht.
Jedenfalls ein wunderschöner Fisch.
Er hängt schon 40 Jahre bei mir an der Wand.
 

Anhänge

  • x20210719_104319.jpg
    x20210719_104319.jpg
    694,9 KB · Aufrufe: 131
Schildkröten hatte ich desöfteren vor Jahren auch schon mal an der Angel.
Die haben immer darauf gewartet, daß wir Futter für die großen Brassen einwerfen, die wir beangeln wollten.
Und über dieses Futter haben sich dann die Schildkröten hergemacht.

Beim Angeln auf gößere Forellen damals in der Werra ging mir auch ein "Goldfisch" an die Angel.
Ob es sich um einen Aland oder ein Rotauge handelt weiß ich leider nicht.
Jedenfalls ein wunderschöner Fisch.
Er hängt schon 40 Jahre bei mir an der Wand.
Ein tolles Ergebnis! Und natürlich auch ein super Fisch thumbsup
 
Ob es sich um einen Aland oder ein Rotauge handelt weiß ich leider nicht

Na, das ist doch mal eine ordentliche Goldorfe. Hatten diese früher auch mal im Gartenteich - dann kam der Reiher.

Schildkröten sind auch hier weit verbreitet. Bei uns sitzen die Panzerträger immer auf den Ästen im Totholz und lassen sich die Sonne auf den Panzer scheinen.
Solange es bei Schildkröten bleibt, habe ich da kein Problem mit, sollten allerdings irgendwann Alligatoren oder sowas an meinem Vereinsee rumdüsen, gehe ich da nicht mehr baden ;-) wizard1;)

Goldfische hingegen habe ich lange nicht mehr im Vereinssee gesehen:
The Simpsons Cartoon GIF
 
Einen Koi (wahrscheinlich Hybrid) hatte ich sogar schon in der Pfanne. Schildkröte ging mir auch schon an den Haken, hat diesen dann aber auf der Wiese wieder ausgespuckt.
 
Exoten sind hier in der Erft keine Seltenheit und werden regelmäßig gefangen und auch schon überwacht und auch markiert. Dort sind von Guppys (sehr häufig) über Tilapias bis zum Piranhas alles vorhanden. Habe irgendwo in den Tiefen des Internets mal was von bis zu 50 exotischen Fischarten gelesen.
Die Guppys und andere Exoten haben wir vor 40 Jahren schon in der Erft gefangen und die Zoohandluung verkauft
Nicht nur aus der Erft, auch im Gillbach, da hat RWE und Rheinbraun ihr Kühlwasser hineingeleitet und der Bach hatte selbst im Winter immer über 20 Grad
Da schwammen so viele "bunte" Fische rum das ist unbeschreiblich
In einigen wenigen Pools vom Bach, der meist nur 2 Meter breit war, schwammen aber auch armdicke Aale rum
 
Ich hatte auch mal die Ehre im Fluss einen dieser schönen Fische zu fangen. Bin sonst nicht so der Exotenliebhaber aber im wilden Fluss, ohne Besatz ist das schon richtig cool. Wer den Regen und seine Raubfischdichte kennt, der weiß wie selten das ist, dass eine Orfe in der Farbe diese Größe erreicht.

IMG_4425.jpg
 
Ich hatte auch mal die Ehre im Fluss einen dieser schönen Fische zu fangen. Bin sonst nicht so der Exotenliebhaber aber im wilden Fluss, ohne Besatz ist das schon richtig cool. Wer den Regen und seine Raubfischdichte kennt, der weiß wie selten das ist, dass eine Orfe in der Farbe diese Größe erreicht.

Anhang anzeigen 380175
Super schönes Tier! Makellos und tolle Farbe thumbsup
 
Mutationen sind das eine, Ausgesetzte nicht heimische Tiere was anderes.
Falsch verstandene Tierliebe.
Ein Tierheim wird weder überflüssige Fische, Frösche und wohl auch keine Reptilien nehmen.
Also werden die in die Natur entlassen, mit allen möglichen Folgen.
Absolut der falsche Weg.
 
Schildkröten haben wir hier in einem kleinen Tümpel , ca 50 cm tief , ich frage mich wie überleben die den Winter wenn eine geschlossene Eisdecke auf dem Gewässer ist , die müssen doch auch mal hoch zum Atmen , das sie überleben steht fest ich weis von denen seit gut 40 Jahren
 
Oben