Zanderkant Thread 2019

hansolo1

Member
Könnte das vllt. am extremen Angeldruck liegen???

Könnte dieser Angeldruck durch Jörch S. und seinen Wunderknaben Seb Hähnchen ausgelöst worden sein durch schonungslose Vermarktung der Bestände
aus Egointeressen , ohne aus eigenen Mitteln Ausgleich finanziert zu haben?

Und das schon seit vielen Jahren?

Könnte es auch sein, dass das hamburche Fischereigesetz 15 Jahre zu spät auf diese Exstremvermarktung reagiert hat?

Und ist es vllt. möglich , dass durch publizierten Extrem-Finess-Film auch noch die letzten kleinen Zanderfritten verangelt werden?

Es werden auch kaum noch cm. Angaben gemacht , die Meisten schreiben doch nur noch von "maßig" - glorreichen 40cm...

Kaputtgefischt Leute - einfach (fast) leer der Bach...

R.s.
Und der Angeldruck nimmt weiter zu. Die Anzahl der Angelboote steigt permanant, inzwischen werden auch Ruderboote mit Bugmotoren und 15 PS am Heck ausgestattet. Das wird unter anderem angetrieben durch ständige Präsenz von Bootstouren in den Angelmedien. Das ist als Werbung für Angeltouren gedacht, zieht aber bei vielen den Wunsch nach einem eigenen Boot nach sich. Der neueste Trend ist auch schon sichtbar: Bellyboote. Da nun angeblich behördlich geklärt ist, das Bellyboote keine Bootskarten brauchen (ist ja kein Boot sondern eine Schwimmhilfe) heißt es auch hier Feuer frei. Egal, ob sicher und vernünftig oder nicht. Mal sehen, wie es weiter geht.
 
Also ich finde, dass zumindest die Uferangler deutlich weniger werden, und nicht erst seit diesem Jahr - auch logisch wenn nix mehr geht...Ich frage mich ob die Guiding Touren trotzdem immernoch so gut fangen?! Bellybootangeln ist nur an wenigen Stellen ohne Strömung möglich, dazu muss ein möglicher Einstieg in der Nähe sein, also eher eine Randerscheinung.
 

bensihari

Nordlicht
Also ich finde, dass zumindest die Uferangler deutlich weniger werden, und nicht erst seit diesem Jahr - auch logisch wenn nix mehr geht...Ich frage mich ob die Guiding Touren trotzdem immernoch so gut fangen?! Bellybootangeln ist nur an wenigen Stellen ohne Strömung möglich, dazu muss ein möglicher Einstieg in der Nähe sein, also eher eine Randerscheinung.
Als Bootsangler seit nunmehr fast 10 Jahren kann ich bestätigen, dass die Fänge deutlich schlechter geworden sind. Aber auch bei den Guidingunternehmen, die kochen am Ende des Tages auch nur mit Wasser. Der Angeldruck von Land ist die letzten zwei Jahre vielleicht etwas weniger geworden, aber im Vergleich zu vor 10 Jahren immer noch sehr hoch. Und es wird eben auch sehr viel Fisch mitgenommen. Das macht sich dann auch bei Hamburger Hafen irgendwann bemerkbar.
Ich persönlich bin mittlerweile nicht mehr viel auf der Elbe unterwegs, weil man auch im Boot mittlerweile Nummern ziehen muss. Sooooo viele gute Plätze gibt es dann leider doch nicht im Hafen...
 

Rheinspezie

Fischender Gentleman
Und der Angeldruck nimmt weiter zu. Die Anzahl der Angelboote steigt permanant, inzwischen werden auch Ruderboote mit Bugmotoren und 15 PS am Heck ausgestattet. Das wird unter anderem angetrieben durch ständige Präsenz von Bootstouren in den Angelmedien. Das ist als Werbung für Angeltouren gedacht, zieht aber bei vielen den Wunsch nach einem eigenen Boot nach sich. Der neueste Trend ist auch schon sichtbar: Bellyboote. Da nun angeblich behördlich geklärt ist, das Bellyboote keine Bootskarten brauchen (ist ja kein Boot sondern eine Schwimmhilfe) heißt es auch hier Feuer frei. Egal, ob sicher und vernünftig oder nicht. Mal sehen, wie es weiter geht.
Wie es weitergeht?

Die letzten Rückzugsgebiete, die nicht in Ufer-Reichweite sind, werden ausgefischt - so geht es weiter.

Von Guidingunternehmen ist Folgendes zu erwarten : möglichst Viel zu fangen , es geht nur noch ums Geld.

Was mit der Vermarktung der "Zanderkant" begonnen wurde ( Angelführer , Köderwerbung , Technikwerbung, Geschäftemacherei ), wird nun zum Bummerang:

Viele Angler , wenig Fisch.
Null Respekt vor der Natur und den Lebewesen - wer hört denn heutzutage nach einem Pfannenfisch auf zu angeln?

Maximaler Fangerfolg wird von der "Szene" vorgelebt , es geht doch gar nicht mehr um die Bestandsverträgliche Nutzung.
Das ist aber leider auch der Hollandfraktion zu verdanken , da es geil ist, möglichst Viele und große Fische zu fangen, zum reinen Vergnügen.

Die Szene ist auf die schiefe Bahn gerückt , generell spielt Waidgerechtigkeit kaum noch eine Rolle.

Man will sich besacken an dem, was da ist.

Sei es durch Werbung , Guiding, Köderverkauf , Filetmacherei über den eigenbedarf hinaus.

Es gibt nunmal nicht für Jeden Zander "satt" , wie es die Profiteure verkaufen wollen - der Zander steht am Ende der Nahrungskette und sammelt sich an immer den gleichen Plätzen , 90% der Gewässerfläche sind leer.

Die vielen Angler sorgen nun für den Einbruch, dass ist reine Logik.

Das Fischereigesetz gehört überarbeitet - ein 45cm. Zander hat noch nicht gelaicht oder wenn überhaupt 1 mal.

Die Laichmasse bringen nicht die wenigen Alttiere ins Wasser , sondern der breite Mittelstamm ( den es nun nicht mehr gibt ).

Im Grunde genommen ist die Elbe im Arsch , wenn nicht bald massiv beschränkt wird.

Rhein und Weser wurden schon kaputtgefischt - auch durch die Werbung wurden zahlreiche Angler angelockt...wo angeln denn die "Profis"

der Prof(i)t Liga?

In Holland !!!

Deutsche Gewässer sind größtenteils verbrannt.

R.S.
 
Ich denke die Elbe kann den aktuellen Angeldruck schon abfedern. Wenn man bedenkt wie wenig Uferfläche des Hamburger Hafens überhaupt befischbar sind, allein schon durch Privatflächen, ergeben sich da für mich riesige Schonbereiche -gilt zumindest für die Uferangler. Was die Bootsangler entnehmen weiss ich nicht...

Der ganze Angelkonsum ist für mich auch nicht mehr nachvollziehbar. Ich kenne Leute die haben hunderte Kunstköder und kaufen immernoch nach, überwiegend Köder die sie nie benutzen werden. In Zeiten des Klimawandels sollte man vielleicht auch da mal etwas nachhaltiger denken....
 
Es gab schon immer gute und schlechte Jahre.

Es wird vom angeldruck her und der allegmeinen Menschenmassen nie mehr weniger werden, gerade in HH nicht.
Die Stadt platzt aus allen nähten.
Glaube nicht gesund für Umwelt und Einwohner, aber sehr wohl für die neoliberale Welt.
Besser wird es bis zur nächsten menschlichen Auslese bestimmt nicht.

Es gibt wohl aber noch soviel Fläche zum beangeln, wer viel sucht, findet auch!
Die Fische treffen sich nicht jedes Jahr an den gleichen spots.
Geile fänge sind noch möglich

Gruß
 

Pyrsi

Member
Und der Angeldruck nimmt weiter zu. Die Anzahl der Angelboote steigt permanant, inzwischen werden auch Ruderboote mit Bugmotoren und 15 PS am Heck ausgestattet. Das wird unter anderem angetrieben durch ständige Präsenz von Bootstouren in den Angelmedien. Das ist als Werbung für Angeltouren gedacht, zieht aber bei vielen den Wunsch nach einem eigenen Boot nach sich. Der neueste Trend ist auch schon sichtbar: Bellyboote. Da nun angeblich behördlich geklärt ist, das Bellyboote keine Bootskarten brauchen (ist ja kein Boot sondern eine Schwimmhilfe) heißt es auch hier Feuer frei. Egal, ob sicher und vernünftig oder nicht. Mal sehen, wie es weiter geht.
 

Pyrsi

Member
Wo ist denn bitte der Unterschied ob es nun ein High-end Angelboot für 50000 Euro ist oder ein umgebautes Ruderboot mit 15 PS?
So ein Blödsinn hab ich ja noch nie gehört!!
Boot bleibt Boot von welchem auf Zander geangelt wird und wer selber vom Boot aus im Hafen angelt sollte nicht anfangen sich über Angelboote zu beschweren.
Die einzigen die sich über Bootsangler Beschweren können wären die Uferangler wo bei auch da gesagt werden muss, dass auch die Uferangler von niemandem außer sich selbst abgehalten werden zum Bootsangler zu werden.
Auf gut deutsch heißt es also wer selber im HH Hafen angelt, sollte sich nicht über andere Angler beschweren. Dieses gequatsche von den bösen anderen und den wenigen Fischen nervt tierisch. Wem es nicht passt der soll mit seinem A... Zu Hause bleiben oder an Forellenpu... f fahren.

Mfh
 
Ich fange gar nichts mehr und finde es wirklich schwierig :)
War gestern am Geier Stieg wo gefühlt 30 Angler standen bei Ebbe und kein Zupfer ,gar nichts :cry
Aber auch keinen Gummifisch verloren :tease
Ich warte auf die Fangmeldungen bei AB :rolleyes:
 

Hering 58

Hamburger Jung
Ich fange gar nichts mehr und finde es wirklich schwierig :)
War gestern am Geier Stieg wo gefühlt 30 Angler standen bei Ebbe und kein Zupfer ,gar nichts :cry
Aber auch keinen Gummifisch verloren :tease
Ich warte auf die Fangmeldungen bei AB :rolleyes:
Das wird noch was ,immer dran bleiben, Dustin thumbsup
 
Ich denke man kann schon sagen, dass die Zanderfischerei zusammengebrochen ist - und nicht nur in der Elbe.
Mal schauen wie es nächstes Jahr wird... Sehen wir es einfach positiv und sagen: Schlechter kann es wenigstens nicht mehr werden.;)
 
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