Zum wankelnden Ükel - Der Stammtisch für Friedfischangler

Andal

Teilzeitketzer
Das schlimmste, was man in einer Nachbarschaft anrichten kann, ist einem Mann zum runden, schon etwas späteren, Geburtstag einen Kärcher zu schenken. Dann wird alles gekärchert und zwar immer. Ob es das aushält, passt, oder wie auch immer. Der Mann ab dem mittleren Alter und kracherzeugende Maschinen gehen nur zu gerne eine unselige Allianz ein!
 

Jason

Well-Known Member
"Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann."
ab94

Loriot

Wenn sich die Laubbläserei lediglich auf Gemeindearbeiter oder aber professionelle Gartenservice Betriebe beschränken würde, so wäre es ja kein Problem.
Heute pustet & lärmt gefühlt aber bereits jeder zweite private Haushalt mit diesen Dingern sein Grundstück frei und sei dieses noch so klein.
Bei mir kommt nur mein alter Laubrechen zum Einsatz. Da ist noch Bewegung im Spiel. Mein Nachbar hat auch solche Gerätschaften die über 100 DB gehen. Dann setze ich immer meine Micky Maus auf, und winke ihn zu.

Gruß Jason
 

rutilus69

Well-Known Member
Upps, ist ja so still hier. Dann will ich meine Erlebnisse vom Wochenende mit euch teilen.
Am Sonnabend ging es zuerst an den kleinen Fluss. Aber wie mein Nachbar @Minimax schon schrieb: es war ein schwieriges angeln. Viel Zeug trieb durch das Wasser und machte eine Bisserkennung extrem schwierig. Ein paar kräftige Zupfer waren zu spüren, aber ob es Treibgut war oder Fisch - wer weiß..... Dazu kam noch der böige kräftige Wind.
Also ab zur nächsten Stelle. Drei Maden auf den Haken an der Posenrute und ab damit ins Wasser. Kurzes tänzeln der Pose und dann war sie auch schon weg. Nach kurzem Drill lag ein 30er Döbel im Kescher. Das Bild spare ich mir, er sah genau so aus wie der vom letzten Wochenende. Ein paar kleine Plötzen kamen dann noch dazu.
Am Sonntag ging es dann erst an den See. Leider auch hier viel zu viel Wind. Die Pose war in den Wellen kaum zu erkennen und an der Grundrute tat sich auch nichts. Jedenfalls nicht, bis der Freilauf zu surren anfing. Es klang wie was größeres, war dann aber doch "nur" eine 25er Plötze :laugh2
Also nochmal Platzwechsel an den Kanal. Hier lief es dann etwas besser, wenn auch nicht wirklich gut. Ein paar Mini - Plötzen und Micro - Güstern verirrten sich an den im Wechsel mit Mais, Made und Brotflocke bestückten Haken.
Aber wenigstens gab es beim letzten Wurf noch eine knapp 30 cm lange Plötze...
Es war trotz allem ein schönes Angelwochenende in schöner herbstlicher Natur.
IMG_20201025_150712.jpg
 

geomas

Swing is mein Ding
Danke für den schönen Bericht, @rutilus69 und Petri zu dem bunten Herbst-Fisch-Strauß!

Die Plötz hier scheinen aus zwei Lagern oder Stämmen zu kommen: die einen makellos, die anderen schwer gezeichnet von den schwarzen Punkten. Auch im Maul oder „Rachen”.
War heute doch nicht los: konnte mit Mühe und Not ein geringes Maß an Arbeit erledigen, die Knochen tun weh, der Körper schwer und der Blick zum Himmel war auch nicht gerade belebend.
Vielleicht morgen.

Immerhin gab es neues „Tackle”:


Ähemm, also „Tackle” mag eine euphemistische Umschreibung sein.
Aber diese 600 winzigen Gummiringe werden für die Angelei verwendet - Ehrenwort!
Den Tipp habe ich von Maestro @Fantastic Fishing . Danke!
 

rustaweli

Well-Known Member
Petri @rutilus69 und ja, ist derzeit bißl ruhig hier. Aber ich schiebe es auf die Nuller-Zeit. Alle hängen irgendwie fest, Fische und Angler. Herbst, Winter, Spätsommer... Ne Art Filterblase. Bald geht es wieder los, bin mir sicher.
Petri und Dank auch @all zu den letzten Fängen und Berichten!
Aber @geomas , nun spanne uns doch nicht so arg auf die Folter! Wozu die neuen Utensilien?
 

geomas

Swing is mein Ding
Pardon, diese „Loombands” aus dem Spielzeug- oder Bastelbedarf werden beim Abclippen (Abklippen?) der Schnur einfach über die Spule gezogen und anstelle der Schnur eingeclippt (eingeklippt).

Also wenn die gewollte Länge an Schnur draußen ist: Bügel auf, Gummi über die Spule, das Gummi einclippen und fertig. So hat man beim Biß eines unerwartet großen Fisches (oder des Deutschland-Achters) eine Sollbruchstelle und nicht die Schnur fest im Clip.
 

Fantastic Fishing

Well-Known Member
^ die müssen ja nicht ewig halten.

Ne Hängematte für ein Eiland in den Tropen würde ich aber aus nem anderen Material knüpfen.

In der Regel werden die Loombands nach einem Ansitz durchgenudelt sein, allerdings hängt die Thematik auch vom Wurfgewicht ab. Leichte Bombs, MF oder Körbe bis 30g übersteht der Gummi einen ganzen Tag. Mit Wucht geworfene Feeder, aufwärts 40g, da kann der Riss schon beim Angeln nach einer Stunde eintreten..

Die Loombands hatte ich mir in erster Linie für das Method Feedern zugelegt, weil mir ein großer Karpfen das 0,20mm Vorfach gesprengt hatte. Die MF wiegen ja wenig, bis nichts, gefüllt um die 60g maximal, da geht das alles noch. Wo wir beide an der Buhne gefeedert hatten, bei der Distanz, den wuchtigen Würfen und dem 40g Korb wäre das Band schon 4x gerissen. Ist halt eine nette Spielerei für viele Grundangelmethoden, ab einer gewissen Krafteinwirkung aber essig.

Andere Gummis, ihr könnt euch die Gedankenarbeit sparen, ich habe hunderte Modelle durch, sind zu fett. Eher reißen Vorfach und Hauptschnur, wie der Haushaltsgummi oder andere Alternativen.
 

geomas

Swing is mein Ding
^ Ich bin die Warnow in direkter Umgebung schon 2x seit unseren Elbabenteuern abgegangen und mir Stellen überlegt, wo ich es mal mit „korrektem Feedern” probieren könnte. Eine Stelle würde auch eher weite Würfe erforderlich machen, aber dafür ist die Strömung dort nicht hoch und es würden wohl auch nicht sehr schwere Körbe liegen bleiben. Da könnte man die Raketen-Futterkörbe „mit Bombe am Ende” einsetzen, vermute ich.
Gibt viel auszuprobieren. Die Loombands gehören dazu.
 

Fantastic Fishing

Well-Known Member
^ Ich bin die Warnow in direkter Umgebung schon 2x seit unseren Elbabenteuern abgegangen und mir Stellen überlegt, wo ich es mal mit „korrektem Feedern” probieren könnte. Eine Stelle würde auch eher weite Würfe erforderlich machen, aber dafür ist die Strömung dort nicht hoch und es würden wohl auch nicht sehr schwere Körbe liegen bleiben. Da könnte man die Raketen-Futterkörbe „mit Bombe am Ende” einsetzen, vermute ich.
Gibt viel auszuprobieren. Die Loombands gehören dazu.

Ich bin gerade dabei, mir diese oldschooligen Blockend Feeder für die Elbe zusammen zu suchen. Da flimmerte gestern ein Video vom Robin James, James Robin, Onkel von Cadence, über den Bildschirm. Gleich angefixt, will haben! Der "Block" passt natürlich zur Elbe.

Raketenkörbe? Speedkorb? Ich würde bei den Prestons bleiben, du hast ja in der Tat eine fast perfekte Zusammenstellung für 8 von 10 Gewässern. Wie weit musst du denn werfen, über die 40m hinaus? Da kannste dir wohl auch gleich die 4.20m einpacken, dat packt die, jetzt hab ich Middy im Kopf (deine Peitsche vom Elbfeedern, nicht die TwinTip), es war aber ein anderer Hersteller, wohl nicht!
 

geomas

Swing is mein Ding
^ danke und ne, die kräftigere Feeder-Rute war ne 12ft von Free Spirit.
Habe eben schnell die Entfernung per Google Maps gemessen - oh weh, 72m - vielleicht etwas ambitioniert für nen Anfänger wie mich (dachte, es wäre weniger bis zur Fahrrinne).
Diese Fahrrinne führt auch dichter an Land vorbei - dort fangen im Sommer die Aalspezis. Und wo die hinschmeißen können, sollte ich das auch schaffen, auch mit Körbchen.

Sind die Rocketfeeder (Speedkorb?) denn praktisch nutzlos oder bei welcher Gelegenheit würde man diese einsetzen?
 

Fantastic Fishing

Well-Known Member
Also 72m ist schon ne gute Elle, da würde mir schnell die Lust vergehen. Ich weiß immer noch nicht, was du mit Rocketfeeder meinst. Und yo, Speedkörbe kannst du natürlich auf kurze Entfernungen werfen, sind halt genauer und schlagen etwas leiser ein. Sinken auch schneller, wegen der Form.

Ich habs auch noch nicht getestet, zu mir meinte auf nen Wettkampfangler aber mal nach der Veranstaltung (am Hafen), das diese Speedkörbe schräg auf dem Untergrund landen und deshalb auch auf Schlamm dufte sind. Fand ich kurios, ist ja quasi das Gegenteil, was ich vermuten würde.
 

geomas

Swing is mein Ding
Den bei Google Maps gemessenen Entfernungen traue ich nicht so ganz.
Habe eben mal ein paar mir gut bekannte Swims am Bildschirm „vermessen” und die Entfernungen mit dem Google-Lineal kommen mir spanisch vor.

Die Speedkörbe werde ich einfach mal probieren.
 

Fantastic Fishing

Well-Known Member
Ich zähle immer die Turns und rechne es mir am Schnureinzug aus. Easy Peasy. Mittwoch werde ich die georgische Buhne nochmal aufsuchen, ich will unbedingt, bevor der Pegel fällt, nochmal im Kessel angeln. Quasi dort, wo wir gesessen haben, genau vor den Füßen. Da ist ne kleine Landzunge aus Kies/kleinen Steinchen, wo das Wasser jetzt 2m drüber steht. Vielleicht sind dort noch größere Rotaugen zu holen.

Schön mit der F1 und 15g Bombs, wobei ich Angst vor größeren Fischen habe. Am Samstag hatte es genau dort schon ordentlich geplätschert, ich nehme mal an, das ein paar Rapfen sich die Herbsthäppchen einsammeln. Pose würde mich auch Reizen, aber der Wiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiind.......
 

dawurzelsepp

Well-Known Member
@Fantastic Fishing
@geomas

Diese Gummis sind das die wo die kleinen Mädls diese Armbänder draus bauen ?
Gibt es die in unterschiedlichen Größen ?

Bis jetzt war ich anfangs mit Fahrradschlauch in Scheiben geschnitten unterwegs und jetzt mit normalen Haushaltsgummis.
Probleme zum schnellen Abkriegen hatte ich bis jetzt noch nicht da bog sich eher der Haken auf und der Karpfen ging ab.
Die Möglichkeit diese Gummis zu Verwenden werde ich aber sicherlich mal in Betracht ziehen, Danke schonmal für diesen Tipp. thumbsup
 
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