Zum wankelnden Ükel - Der Stammtisch für Friedfischangler

daci7

Käpt'n Iglo
Eieiei ... Morgen tut sich tatsächlich (spontan!) eine kleine Lücke im Terminkalender auf und gerade dann soll der Wetterumschwung kommen.
Ich hätte so 3-4 Stündchen um die Mittagszeit zur freien Verfügung und bin nicht ganz sicher wohin die Reise geht. Wahrscheinlich werd ich mir leichtes besteck einpacken und an ein kleines Flüsschen pilgern - nur mal antesten ;)
Aber ich bin mal vorsichtig mit meiner Planung - spontane Lücken schließen sich auch mal gern spontan wieder :D
 

Astacus74

Hahaha
Ein Petri Heil in die Runde, schöne Fische und ein supertoller Film, sehr schön Wuemmehunter

Von Beileidsbekundungen in Form von : " Nicht jeder Tag ist Fangtag ", "So ist Angeln", "Schneider sind auch Leute" bitte ick abzusehen obwohl mir eine Runde Mitleid auch ganz gut täte.

Das war ja mal ein Pleiten, Pech und Pannenangeln, was wäre dir lieber


oder

Someone Pity GIF




Gruß Frank
 

RFF Ronald

Well-Known Member
Pfingsten ist ausgebucht, der Rheinpegel soll auch wieder steigen, also muss ich morgen ans Wasser.
Die Futtervorbereitungen sind abgeschlossen. Die Katzenfuttertests gehen weiter. Also die Delikatessen wieder durch Sieb gedrückt und dann das Ganze mit Paniermehl abgebunden.

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Dann habe ich mir noch eine weitere neue Zutat zubereitet. Alles spricht immer von roten Partkeln, die Fließwasserfutter ungemein aufwerten sollen. Das gekaufte Zeug ist in meinen Augen preislich vollkommen überzogen. Ich habe mir mal ein paar Rote Linsen mit zusätzlich roter Futterfarbe abgekocht.
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Leider habe ich die Kochdauer ein wenig aus den Augen verloren, die fertigen Linsen sind für meinen Geschmack etwas zu weich. Das nächste Mal koche ich die kürzer. Optisch machen die sich aber trotzdem ganz gut.
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geomas

Swing is mein Ding
Herzliche Petri gehen raus an die Fänger der letzten Tage (huch, das hört sich ja an wie ne Sekte).

RFF Ronald - sehr interessant, Deine Katzenfutter-Testreihen. Für mich ist das aber nüscht, hantiere lieber mit Brot, Mais, Wurm. Oder Pellets.
Danke für den wunderbaren Film vom schlanken See, lieber Wuemmehunter , Hut ab vor Deinen Skills vor und hinter der Kamera.
Dir natürlich auch ein Petri, Salmoniden-Fan - der Döbel ist schon ein schöner Brumnmer!!

Ja, schlotterschätt , manchmal arbeiten alle Kräfte geeint gegen den braven Sportfischer. Kenn ich nur zu gut.
 

geomas

Swing is mein Ding
Ich war die letzten Tage ein paar Mal am Fluß nebenan, für ne Fahrt aufs Land hat entweder die Zeit oder mein Elan nicht gereicht. Windig ists hier, aber sonnig und warm. Heute Abend habe ich erneut die neue Aero X1 Finesse Feeder 8ft gefischt, diesmal mit einer phantastisch laufenden 1000er Perfection.

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Habe ein paar Probewürfe gemacht, leee kleine 30gr-Körbe wirft sie ganz gut, beladen sollte man diese Körbe wohl nicht rausbolzen, sondern normal werfen.
Kleine Körbe von 15-20gr scheinen perfekt zu passen. Das ist exakt die Größe, für die ich diese Light Feeder gedacht hatte. Die Rute an sich mag ich ganz generell, die einzige, aber bedeutende Schwachstelle für mich sind die Spitzen. Es wurden 2 Feedertips mitgeliefert, aus Carbon, mit relativ großen Ringen. Die Sensibilität ist angegeben mit 0,75 und 1,0oz. Und das mag ich nicht glauben. Mir sind die Spitzen zu straff. In meinen Augen nichts für die feine Stillwasser-Angelei. Im Fluß schon eher passend.
Die 0,75 und die 1,0oz-Spitzen scheinen sich kaum zu unterscheiden.
Ist jetzt kein Drama, ich habe ja eine Unmenge an kurzen Pickern und leichten Feederruten und kann dem Gewässer entsprechend die Rute wählen.


Mit etwas Glück kommt morgen die zweite 8ft-Grundrute, eine seltene alte Gerte. Deren Spitzen sind mit Sicherheit eine ganz andere Nummer.

Ich werde bei Gelegenheit aus einem Holzblock eine „Feederspitzen-Vergleich-Vorrichtung” bauen. Universell für alle gängigen (Wechsel-) Tips, um beispielsweise die 0,75oz-Spitze der Aero X1 mit der Tip einer guten alten Picker zu vergleichen (=Fotos zu machen).

Ach so, es gab nur zwei Zupfer an der „Finesse”, vor dem Absingen französischen Liedguts gerettet wurde meine Nachbarschaft durch den Einsatz einer Vboni-Whip. 3,60m laut Aufdruck, zur Not hätte wohl ,auch die 2,70m-Whip geliefert.

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1gr-Saci-Pose von Exner, relativ großer 12er Gamakatsu A1 Fine Carp, Breadpunch oder Mais. Es gab wie üblich ein paar Plötz und Güsterchen dazu.
Gefischt habe ich ganz dicht an einem Schwimmsteg. An dieser Stelle ist der Grund etwas weicher, Grundeln habe ich dort noch nicht gefangen (nur etwa 100m vom Grundel-Eldorado entfernt).
 
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skyduck

Tschubaka
Petri alle miteinander, sagt mal gibt es noch kleinere Knicklichter als die Standard Mini ? Ich brauche welche für meine leichten Bobbins , die passen da nicht rein, Betalights habe ich schon versucht, die sind mir aber zu dunkel.
 

schlotterschätt

Well-Known Member
Petri alle miteinander, sagt mal gibt es noch kleinere Knicklichter als die Standard Mini ? Ich brauche welche für meine leichten Bobbins , die passen da nicht rein, Betalights habe ich schon versucht, die sind mir aber zu dunkel.
Mein PC hat 'ne Macke, der hat dit Zitat einfach so rein geschossen.
Also kleiner als die 2,9x2,3 mm hab ick noch nich gesehen. KLICK
 

DUSpinner

Well-Known Member
Nach 4wöchiger Angelpause trieb es mich am Wochenende an meinen Teich, da der Rheinpegel zu hoch war. Im Urlaub musste ich alternativlos öfter Toast essen, obwohl ich keinen mag. Deshalb nutzte ich einige Scheiben hiervon als Köder und Anfütterung. Ein ü 20 Pfd. Karpfen und ein Fenster Koi konnte ich hiermit zum Landgang überreden.

Gestern ergab sich am späten Nachmittag die Chance aufgrund gefallenen Pegels nach über einem halben Jahr am Rhein zu angeln. Dies wurde trotz Nieselregen auch intensiv genutzt. Gefangen habe ich fast ohne Pause über 20 Rotaugen sowie einen Barsch, 2 kleine Zährten und glücklicherweise nur 5 Grundeln. Von den Rotaugen waren über die Hälfte ü 30 cm bis 39 cm. Hat Spaß gemacht an der Stippe.
 

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skyduck

Tschubaka
Gestern Abend konnte ich mir etwas Zeit freischaufeln und bin , auch wegen der schlechten Wetterprognose für die nächsten Tage, kurzentschlossen zum Haus-See gestapft. Zielfisch war wieder die große Brasse aber auch Giebel oder Schleie wäre sehr willkommen gewesen.

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Gefischt wurde mit den zwei Drennan Specialist in 1,25 lbs und Helirig, bzw. auf Grund der Kürze des Vorfaches fast schon ein Mini Chod Rig. Um den kleinen Güstern, Rotaugen etc. Ein bisschen aus dem Weg zu gehen wurden die Ruten mit 15er Garlic Bolies und einem Feuerpilz bestückt. (Eingelegter Wafter mit Softpellet-Deckel)



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Es gab reichlich Gezuppel der ganzen Kleinis aber erst mit der Dämmerung richtige Bisse und dann zwei Brassen . Eine in der ,für den See typischen , 50er Klasse und endlich einen der lang gesuchten Zielfische. Mit fast 62 cm , meine bisher größte Haus-See Brasse. Technik und Taktik scheint langsam aufzugehen. Mal gucken ob ich das noch steigern kann.
Auf jeden Fall ist es immer schön wenn ein Plan funktioniert.
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Kommissar Schneider

Well-Known Member
Herzliche Petris in die Runde! :)

Ich möchte morgen nachmittag - wenn das Wetter nicht zu sehr abschmiert - eine Forellenpause einlegen und mich dem Schwarm Spinnköder verweigernder Döbel noch mal annehmen.
Dazu würde ich die versammelte Ükelkompetenz um Rat bitten. :angel

Und zwar stehen die in einer Kurve außen sehr nah an der Oberfläche und fressen oder probieren was so vorbei geschwommen kommt.
Von außen komme ich da nicht dran, weil das Ufer >2,5m senkrecht abfällt und mir Holz über und unter Wasser versehen ist. Bzw. an der einzigen Stelle an der ich auch halbwegs sicher mit dem Kescher bis ans Wasser komme, stehe ich voll in deren Blickfeld, da tauchen die bei der kleinsten Bewegung ab.
Ich könnte mich innen auf einer Matschbank positionieren bin dann aber ca. 10 m von dem Schwarm entfernt.

Jetzt weiß ich nicht so recht, wie ich denen meine Köder vor die Nase bringen soll...
Habt ihr da evtl. einen Tipp für mich?

Das Luftbild ist nicht mehr so ganz aktuell, der Angelplatz rot ragt mittlerweile etwas weiter in die Kurve und links davon die Bäume sind dezimiert.
Screenshot_20240516_104629_Chrome.jpg
 

Kommissar Schneider

Well-Known Member
Fliegen- oder Tenkararute mit Tschernobylant
Müsste ich erst wieder Tackle kaufen. :eek:

Habe vergessen meine Idee oben mit anzufügen.
Ich hätte zuerst versucht mit einer 4,20m 30g Rute (die habe ich schon ;) ) Mais oder Käse dort hin zu werfen. Alternativ ein paar Weidenblüten einsammeln, die probieren die auch immer mal, spucken sie aber wieder aus.
Die Frage wäre, wie bekomme ich das geworfen und an der Oberfläche gehalten? Wasserkugel? Pose mit Blei etc ist wieder nicht an der Oberfläche und auch wieder auffällig...
 

Kommissar Schneider

Well-Known Member
Hast du eventuell eine alte weiche Stippe? Da dann 25er oder 30er Fluocarbonleine anknoten und eine fette Chernobylant rüberklatschen.
Fluocarbon, weil die schwerer als normale Mono ist und so als Wurfgewicht dient.
Danke!
Stippe, ja die hatte ich unterschlagen.
Aber weder alt noch so recht weich. Eine Daiwa Compass in 5m.
 

Professor Tinca

Posenangler
Teammitglied
Dazu würde ich die ...Ükelkompetenz um Rat bitten. :angel


Jaja, bin ja schon da (nicht so förmlich bitte).:laugh2

Am wichtigsten ist dass die Fische dich nicht sehen(sonst werden se zickig bis unfangbar).
Stippe u.ä. Zeugs scheidet wegen zu kurzer Reichweite also aus.
Du musst unbemerkt bleiben! Von so weit weg wie möglich schießt du mit nem Katapult leicht gerpresste aber noch schwimmende Weißbrot- und Brötchenstücke zu den Fischen und lässt sie erstmal richtig in Fresslaune kommen. Wenn sie sich dann arglos auf jedes Brotstück stürzen, ist deine Zeit gekommen.

Mittelange und -kräftige Rute, mittlere Statio mit durchgehender 0,20 oder 0,22er Mono - gefettet(!) - und daruf einen schwimmenden milchigweißen Sbiro von 10 - 20gr(je nach nötiger Wurfweite aber so leicht wie möglich), gestoppt durch 3 oder 4 Gummistopper, in etwa 70cm Entfernung von einen 2er oder 4er Haken(Gamaktsu Worm 39 zB , der ist schön leicht).
Als Köder ein Stück Brötchenkruste, zweimal durchstochen, hält auch dem Wurf stand.

Den Köder nun (am besten mit Hilfe evtl. vorhandener Strömung) und etwas Wurfenergie möglichst leise in die Nähe der Döbel bringen und nicht sofort anschlagen wenn das Brotstück unter der Oberfläche verschwindet(sonst Fehlbiss), sondern erst wenn sich die Schnur beginnt zu straffen.

That's it.
 
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skyduck

Tschubaka
Jaja, bin ja schon da (nicht so förmlich bitte).:laugh2

Am wichtigsten ist dass die Fische dich nicht sehen(sonst werden se zickig bis unfangbar).
Stippe u.ä. Zeugs scheidet wegen zu kurzer Reichweite also aus.
Du musst unbemerkt bleiben! Von so weit weg wie möglich schießt du mit nem Katapult leicht gerpresste aber noch schwimmende Weißbrot- und Brötchenstücke zu den Fischen und lässt sie erstmal richtig in Fresslaune kommen. Wenn sie sich dann arglos auf jedes Brotstück stürzen, ist deine Zeit gekommen.

Mittelange und -kräftige Rute, mittlere Statio mit durchgehender 0,20 oder 0,22er Mono - gefettet(!) - und daruf einen schwimmenden milchigweißen Sbiro von 10 - 20gr(je nach nötiger Wurfweite aber so leicht wie möglich), gestoppt durch 3 oder 4 Gummistopper, in etwa 70cm Entfernung von einen 2er oder 4er Haken(Gamaktsu Worm 39 zB , der ist schön leicht).
Als Köder ein Stück Brötchenkruste, zweimal durchstochen, hält auch dem Wurf stand.

Den Köder nun (am besten mit Hilfeevtl. vorhandener Strömung) und etwas Wurfenergie möglichst leise in die Nähe der Döbel bringen und nicht sofort anschlagen wenn das Brotstück unter der Oberfläche verschwindet(sonst Fehlbiss), sondern erst wenn sich die Schnur beginnt zu straffen.

That's it.
Genauso hätte ich es auch vorgeschlagen, ich hätte einen controller genommen, nen Sbiro geht aber auch oder vielleicht sogar noch besser, habe ich noch nie ausprobiert. Viel Erfolg mit dem Plan Kommissar Schneider , ist natürlich Nervenkitzel pur Angeln auf Sicht... Wie der Prof schon schreibt, nicht zu früh anschlagen, in solchen Szenarien bekommt man oft nur eine Chance und nach dem ersten ist Feierabend oder erstmal Ruhe.
 
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