Auf ging es heute ans Flüsschen zum Döbelangeln. Der Regen begleitete mich nicht nur auf Hinfahrt, sondern hielt sich bis gegen Mittag. Beim Anmarsch hatte ich Glück, dass es kaum regnete und ich mein Gerät sicher und trocken dann unterm Schirm aufbauen konnte.
Meine Taktik war zunächst, es nur mit Parmesanpaste zu versuchen. Ich fütterte sparsam an, drei kleine Kugeln und die vierte befand sich dann am Haken um den kleinen Helfer von Enterprise geknetet.
Ich hatte die Rute gerade abgelegt und wollte die Thermoskanne aus der Tasche holen, da erfolgte schon der Biss, der Quiver der Greys 12 ft Specimen Feeder wurde zügig herumgezogen - Anschlag - der Haken hatte gefasst, der Fisch zog sofort Richtung Baum, der nicht weit weg war. Davon konnte ich ihn aber abhalten. Ich hatte etwas Bedenken, denn am Schnurende hatte ich eine zehner Drennan Barbel Specialist Haken, aber der hielt den Druck problemlos aus. Wenig Später war er dann im Kescher:
Danach kam an der Stelle nichts mehr und ich zog weiter zur nächsten Stelle. Aber es tat sich danach an keiner der sieben Stellen, die ich danach noch beangelte nichts, es zeigte sich kein Biss. Ab der vierten Stelle erhöhte ich dann die Köderauswahl, aber weder Flocke noch H.-Leber verbesserten die Lage. Lediglich an der letzten Stelle hatte sich dann eine lebensmüde Grundel selbst angehängt. Das H.-Leber-Stück war beim Anködern etwa so groß wie der vordere Körper der Grundel. Sie hatte so lange das Stück bearbeitet, bis es passte - nur zeigte der Quiver lediglich leichte Vibrationen und dann bewegte er sich gar nicht mehr. Umso mehr war ich überrascht, dass sie dann am Haken hing.
Einen guten Fisch gab es zwar, aber es ist und bleibt weiterhin schwierig. Der Wasserstand ist noch auf Sommerniveau, es gibt aus meiner Sicht keine richtige Strömung, das Wasser kriecht in Zeitlupe flussabwärts, und das Wasser ist fast glasklar, die Fische können also in aller Ruhe sich den Köder von jeder Seite anschauen … es muss dringend mehr Wasser von oben hier kommen.