Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

wolkenkrieger

Dumm und Sand in den Augen :/

Jose

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AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

zu deinem anliegen hast du ja 'nen treffenden thementitel gewählt:
" Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!"

immer lustig, wenn man sich eines blöd-zeitungsniveaus bedient, um anderen ebensolches anzuhängen.

aber der bericht klingt nach konstruktiver zusammenarbeit.
 

wolkenkrieger

Dumm und Sand in den Augen :/
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Wer den mitschwingenden Sarkasmus nicht erkennt, sollte zum Optiker gehen!

Und ja, der Bericht klingt nach vielem - vor allem danach, dass in Brandenburg eben nicht nur Verräterpack unterwegs ist, sondern man durchaus in der Lage ist, die Dinge in die Hand zu nehmen und im Sinne der Anglerschaft zu handeln.

Nur hängt man das eben nicht an die große Glocke, sondern schafft viel lieber Fakten.
 
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Ralle 24

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AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Soviel zu dem Thema: http://www.fusion-nein-danke.de/av-petrijunger-falkensee-e-v-fasst-einstimmigen-beschluss-auf-der-am-17-12-2011-stattgefundenen-mitgliederversammlung/

Und nein, es ist nicht mein Verein!

Ich empfehle einigen Personen hier, sich dringend darüber Gedanken zu machen, ob man noch weiterhin mit der pauschalen Keule austeilen will!

Tolle Aktion. #6

Und die Keule gbt es so lange, bis auch der letzte begriffen hat dass es keine Übernahme des DAV geben darf, sondern eine faire Fusion der beiden Dachverbände zum Vorteil aller Angler.

Wenn das klappt, lass ich mich auch gerne als Hetzer und Pauschalisierer beschimpfen. Selbst von denen, die erst durch uns wach und aktiv geworden sind. Macht nix.
 

Jose

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AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

wer meine anmerkung versteht, sollte starckdeutsch der redaktion in zukunft nachsichtiger betrachten...:g
 
C

chxxstxxxx

Guest
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Faszinierend wie Du jeden der seinem Ärger verbal Luft verschafft oder provokant formulierte Überschriften erstellt in die Schublade "Stammtischparolenschreiber und Bildzeitungs-Leser" steckst und Dir dazu passende Threads heraussuchst.
 

wolkenkrieger

Dumm und Sand in den Augen :/
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Nee, nee ... ich muss den Jose da mal in Schutz nehmen. Sein Einwand ist schon berechtigt.

Einzig der Hintergedanke zur Nutzung des Starkdeutsch ist ein anderer gewesen.

Es macht einen Unterschied, ob man pauschal diffamiert oder sarkastisch darauf reagiert.

Das soll jetzt aber nicht Thema des Threats sein - viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass es eben doch noch Funktionäre mit Rückgrat gibt - auch in Brandenburg.

Nur weil die nicht mit ihren Bemühungen im AB hausieren gehen, heißt das eben noch lange nicht, dass man sie pauschal aburteilen darf. Genausowenig, wie man Aktivisten als Überläufer betiteln sollte, nur weil die ihre Bemühungen auch erstmal hinter verschlossenen Türen angehen und eben nicht mit Unausgegorenem in der Hand an die Tür der AB-Redaktion klopfen.
 

Jose

Active Member
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Faszinierend wie Du jeden der seinem Ärger verbal Luft verschafft oder provokant formulierte Überschriften erstellt in die Schublade "Stammtischparolenschreiber und Bildzeitungs-Leser" steckst und Dir dazu passende Threads heraussuchst.
und da ist er wieder, der "schnapp-den-Jose-reflex".

'jeden', 'immer' - die keulen unfruchtbarer diskussionen.

@wolkenkrieger, danke. ja, wir sollten weniger starckdeutsch versuchen. alle.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Tja wolkenkrieger, leider muss ich bei meiner Einschätzung/Pauchalisierung bleiben, dass alle Landesverbandsfunktionäre in Brandenburg Verräter sind.

Jedenfalls dann, wenn die Veröffentlichung so auf der Seite stimmt.

Der AV Petrijünger Falkensee e.V. hat auf seiner Jahreshauptversammlung, welche am 17.12.2011 stattgefunden hat, den einstimmigen Beschluss gefasst, den Kreisanglerverband Nauen e.V. damit zu beauftragen, nachstehenden Antrag auf der im April 2012 stattfindenden Jahreshauptversammlung des Landesanglerverband Brandenburg e.V. zur Abstimmung zu bringen.
Denn es waren ja nicht die Funktionäre des Landeverbandes, die das in die Wege leiteten, es war ein Angelverein, der damit die Funktionäre im Landesverband zum Jagen tragen muss (da die selber eben nicht in die Gänge kommen), um wenigstens zu versuchen, größeren Schaden von den Anglern abzuwenden.

Kein einziger Landesverbandsfunktionär, Präsident, Beisitzer oder Geschäftsführer des Landesverbandes Brandenburg hat sich bis dato auch von der Aussage distanziert, dass es nicht mehr sinnvoll sei im DAV zu bleiben, wenn 2012 keine Übernahme des DAV in den VDSF erfolgen würde.

Da dies aber auch weder mit den KAVen, den Vereinen oder gar den Anglern vorher diskutiert oder abgesprochen wurde, ist das in meinen Augen ein zumindest sehr eigenmächtiges Handeln, zumal die DAV-Mitgliedschaft ja in der Satzung festgeschrieben ist - oder eben Verrat an den Interessen der Brandenburger Angler und des Brandenburger Verbandes, da eine solche Aussage, welche in der Konsequenz eine Satzungsänderung nötig machen würde, ja zumindest vorher diskutiert und abgestimmt gehört.

So sieht es schlicht danach aus, als ob es im Brandenburger Landesverband - aus welchen Gründen auch immer - Interessen gibt, die Verhandlungen des DAV-Bund mit dem VDSF so zu hintertreiben, dass dem DAV-Bund nichts anderes übrig bleibt, als die vom VDSF und der Initiative Pro DAFV vorgelegten Bedingungen zu akzeptieren - und das nenne ich auch Verrat am eigenen Bundesverband.

Umso lobenswerter ist es, dass sich die Vereine und Angler an der Basis immerhin nun anfangen zu wehren - und das auch mit Anträgen!!!

Und das obwohl die Funktionäre im Landesverband dazu immer noch schweigen und es zu ihrem Verrat noch keinerlei öffentliche Äußerung nach meiner Kenntnis gab.

Meinen allergrößten Respekt für den AV Petrijünger Falkensee e.V., in dem sich scheinbar verantwortungsvolle Leute befinden, welche sich nicht mehr einfach von ihrem Landesverband am Ring durch die Manege ziehen lassen wollen, sondern die nun selber tätig werden, um im Sinne der Angler diese ja von ihrem eigenen Landesverband mitgeplante Übernahme des DAV in den VDSF zu verhindern und wenigstens eine Satzung zu bekommen, welche dann auch Kontroll- und Mitwirkungsrechte enthält!

Meinen allergrößten Respekt für den AV Petrijünger Falkensee e.V.

Man kann nur hoffen, dass in Brandenburg immer mehr Angler aufwachen und über ihre Vereine den Landesverbandsfunktionären genügend Druck machen, dass auch diese irgendwann mal sehen, dass ihr verräterischer Plan nicht so einfach aufgeht!!

Da wäre es dann auch schön, wenn sie in ihren Anträge Bezug nehmen würden auf den vom Präsidium angedrohten Austritt aus dem DAV und dies mittels Antrag verhindern würden.

Auch und gerade um den verräterischen Landesverbandsfunktionären zu zeigen, dass sie nicht einfach alles so durchprügeln können, wie die sich das vorstellen.

Dass nach so langer Zeit endlich auch konkret mittels Anträgen etwas von der Basis ausgeht, ist mehr als erfreulich und macht hoffentlich Schule!!

Nachdem als erstes bereits im Landesverband Sachsen-Anhalt der vorliegende Satzungsentwurf auf Drängen der Basis abgelehnt wurde, rührt sich also nun auch in Brandenburg der Widerstand!

Sehr gut!!!!!!

Es besteht also wenigstens noch etwas Hoffnung, dass sich nicht alle DAV-Angler von ihren Verbandsfunktionären wie Lämmer zur VDSF-Schlachtbank führen lassen!

Und wenn sich das nun noch Verbandsfunktionäre zu eigen machen und auch öffentlich vertreten würden, wäre man noch ein Stück weiter!

Und keinen Brandenburger Landesverbandsfunktionär, der sich öffentlich distanzieren würde von diesem nicht abgesprochenen, aber veröffentlichten Ziel, nach scheitern einer Übernahme des DAV in den VDSF 2012 satzungswidrig aus dem DAV auszutreten, könnte man noch Verräter nennen - alle anderen schon!
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

PS:
Im Unterschied zu den Brandenburger Verrätern (damit sind die Landesverbandfunktionäre gemeint!) zum Austritt aus dem DAV haben ja sowohl Bayern wie auch der TLAV in Thüringen einen gültigen Beschluss der Hauptversammlung zum Austritt aus dem VDSF, wenn 2012 kein einheitlicher Verband kommt..

Ich kann ja auch gut verstehen, dass man aus dem VDSF raus will - Aber ich glaube nicht, dass die Mehrheit der im Brandenburger DAV-Verband organisierten Angler wirklich aus dem DAV austreten wollen, dann entweder zum VDSF übertreten oder mit den restriktiven VDSF-Bayern und den Thüringern zusammen einen neuen Bundesverband machen will..
 

ivo

Member
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Der LAVB diktiert dem DAV die Marschrichtung. Nicht mehr und nicht weniger. Das mag in Brb gut ankommen, andere finden dies weniger erfreulich.
 

wolkenkrieger

Dumm und Sand in den Augen :/
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

[IRONIE]

Ivo, mal ganz schnippisch könnte ich jetzt sagen: wer die Kapelle bezahlt, entscheidet auch, welche Musik gespielt wird.

[/IRONIE]

Wenn dem aber wirklich so wäre (die Brandenburger werden schon ihren Einfluß nutzen - was ich aber auch vollkommen legitim finde) - also in dem Ausmaße, dann frage ich mich, warum nicht auch in den anderen DAV-Ländern solche Bedingungen herrschen, wie hier in Brb?!

Du kannst mal davon ausgehen, dass solch ein Landesverband wie ein Wirtschaftunternehmen geführt werden muss - hier geht es um Summen, die man mal eben nicht mit dem Taschenrechner verwaltet. Und wir brauchen uns auch nichts vormachen: der DAV lebt unter anderem von den Geldern, die jährlich aus Brandenburg fließen - und zwar hauptsächlich von diesen Geldern.

Und auch die anderen Fondteilnehmer leben mehr oder weniger vom Goodwill der Brandenburger. Die stellen nämlich den mit Abstand größten Teil des Gewässerfonds zur Verfügung - und zwar für einen Appel und ein Ei, wie man hier in Brb zu sagen pflegt - und das ganze ohne eine entsprechend adäquate Gegeleistung zu erhalten (die Austauschkarten für die kleineren Fondteilnehmer müssten eigentlich deutlich teurer sein, wenn man das mal realistisch betrachtet).

Und der LAVB ist kein Wohlfahrtsverein, will ich mal anmerken.

Und über den Satz

Stillstand seit Markstein ist die Realität.
sollten sich zumindest Eingeweihte mal ernsthaft Gedanken machen. Ich habs in einem anderen Forum kürzlich geschrieben: der LAVB ist stark genug, auch ohne einen Dachverband seine Arbeit zu machen. Sowohl finanziell (was sich beim Wegfall der "Zwangsabgabe" sogar noch drastisch erhöhen würde), als auch politisch. Schließlich hat man in Brandenburg vieles von dem verwirklicht und etabliert, was in anderen Bundesländern - auch in den Gebieten des restlichen DAV - bisher nicht oder nicht in dem Umfang möglich ist. Und das, obwohl insbesondere die grüne Politik in Brb ziemlich kräftig am Armdrücken ist.

Der DAV als Dachverband hat an diesen Errungenschaften herzlich wenig Anteil. So deutlich muss man das mal sagen. Nichts von dem, was wir DAVler gemeinhin hoch halten, hat ursächlich mit dem DAV zu tun. Das sind alles Dinge, die die Landesverbände entweder allein in ihrem Bundesland oder aber gemeinsam in Form von Verträgen (aka Gewässerfond) geschaffen haben.

Von dem DAV, der zu DDR-Zeiten die Geschicke der ostdeutschen Angler gleitete hat, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Leider, muss man fast sagen.

Selbst das DAV-Lieblingspferd Castingsport wird nicht wirklich vom DAV gefördert. Wenn eine Jana Maisel den Landesverband wechseln muss, weil ihr Heimatverband sie nicht mehr ausreichend unterstützen kann, dann muss die Frage gestattet sein, was der DAV da treibt, wenn selbst solch eine Spitzenathletin nach Unterstützung suchen muss.

Mit zwei, drei Jugendanglecamps, die zudem auch noch von Sponsoren finanziert werden, ist es nicht getan. Und die tollen Arlinghaus-Studien haben bisher auch nicht wirklich den bahnbrechenden Ruck in der deutschen Anglerlandschaft gebracht.

Man sollte mal die Brille der Verklärtheit abnehmen und sich die nackten Tatsachen mal ansehen - da wird selbst so ein Träumer, wie ich einer bin, nachdenklich.
 
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BRB

Member
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Die deutsche Einheit wird erst vollkommen sein, wenn der letzte blöde Ossi aus den Grundbüchern gestrichen ist.
Ich find ´s Schexxe, aber die Kohle wird gewinnen, glaubt mir!
Und so, wie in MeckPomm kaum einer weiß, das er nicht mehr DAV-Mitglied ist, wird es in Brandenburg auch passieren. Klammheimlich und feige...:(
Gruß-BRB
 

Stuffel

zum Löschen vorgemerkt
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

....wer die Kapelle bezahlt, entscheidet auch, welche Musik gespielt wird.
Na dann wollen wir mal hoffen das Ihr Wendehälse, die ihr dann als Blockflöten im Orchester des "neuen" Verbandes in der dritten Reihe sitzt, auch brav die Musik spielt die Euch und uns allen unsere neuen Herren bezahlen. |rolleyes
 

ivo

Member
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Ich finds echt lustig, wenn sich Brb´ler übern DAV beschweren. Einerseits sagen sie, wir bestimmen die Musik, sind aber gleichzeitig mit dem Ergebnis unzufrieden. Der Herr M. macht doch alles was "Ihr" wollt. Also beschwert euch nicht. Und die Aktion pro neuer Verband ist schlicht eine Erpressung der Landesverbände. Damit wurden diese zum Mitmachen genötigt.

Mich interessiert immer noch, was die Teilnehmer auf dem Fischereitag bekommen haben für ihre Zustimmung. Solch ein Richtungswechsel kann ja nicht von ungefähr kommen.

Auch würde mich interessieren, was sich der LAVB vom VDSF verspricht. Seiner innerverbandlichen Probleme wird er damit nicht wirklich lösen. So was in der Art haben andere auch schon probiert und sind untergegangen.


So, und der neue Verband ist ja auch keine Verbesserung. Es wird sich nichts ändern! Und wenn ich schon lese "Angelpolitische Grundsätze kann man nach der Fusion definieren" oder "es können schnell Funktionäre installiert werden die die Belange vertreten". Da träumen ganze Funktionärsriegen von etwas das es schlicht nicht geben wird. Wie sollen den die Grundsätze aussehen? So wie die Mehrheiten sind? Ala VDSF, Angeln kann auch verboten werden? Und welche Funktionäre sollen das sein? Herr Braun, der eher Fischer vertritt? Oder Herren aus B-W, die mit verboten nur so um sich werfen?



Edit: Den Threadtitel lehne ich ab.
 
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Thomas9904

Well-Known Member
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

wolkenkrieger schrieb:
Ivo, mal ganz schnippisch könnte ich jetzt sagen: wer die Kapelle bezahlt, entscheidet auch, welche Musik gespielt wird.
Das wäre ja mal was ganz Neues - den bezahlen tun die ganze Chose eben nicht die Herren und Damen Funktionäre!

Sondern den Anglern wird zwangsweise über ihre Vereine das Geld dafür abgezockt!

Und die hatten bisher noch in keinem Verband etwas zu melden.

Denn weder wurden die Angler über diese Vorhaben der Brandenburger Verräterfunktionäre informiert, geschweige denn wurde mit denen über einen Verbandswechsel diskutiert oder gar abgestimmt..

wolkenkrieger schrieb:
Und der LAVB ist kein Wohlfahrtsverein, will ich mal anmerken.
Scheint so, jedenfalls nach Deinen Worten. Und scheint auch so, als ob man bei der Einstellung auch über den Status der Gemeinnützigkeit nachdenken sollte.

wolkenkrieger schrieb:
der LAVB ist stark genug, auch ohne einen Dachverband seine Arbeit zu machen. Sowohl finanziell (was sich beim Wegfall der "Zwangsabgabe" sogar noch drastisch erhöhen würde), als auch politisch.
Diese Einstellung ist so brüllend dumm, dass mich wenig wundert, wenn viele Landesverbandsfunktionäre (beileibe nicht nur in Brandenburg, auch und gerade in Bayern, leider aber auch in praktisch allen Landesverbänden in DAV wie VDSF) so denken.

Wer nicht als starker Bundesverbanmd in Brüssel oder Berlin anglerfreindliche Restriktionen verhindern kann, kann das auch nicht in den Ländern, wenn die das dann von der Bundesregierung vorgegeben umsetzen müssen - auch nicht mit dem stärksten Landesverband... Und dazu MUSS natürlich vorher erstmal definiert sein, was verhindert werden soll. Nur dann kann das auch einen starken Verband geben.

Sonst gehts weiter wie bisher,.schwache Bundes- und unfähige Landesverbände, was politische und Öffentlichkeitsarbeit angeht - nur im Kohle abzocken sind sie wirklich gut......

wolkenkrieger schrieb:
Von dem DAV, der zu DDR-Zeiten die Geschicke der ostdeutschen Angler gleitete hat, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Leider, muss man fast sagen.
Da stimmt leider, wie man am besten auch am Beispiel der Brandenburger Verräterfunktionäre sieht..

wolkenkrieger schrieb:
Selbst das DAV-Lieblingspferd Castingsport wird nicht wirklich vom DAV gefördert. Wenn eine Jana Maisel den Landesverband wechseln muss, weil ihr Heimatverband sie nicht mehr ausreichend unterstützen kann, dann muss die Frage gestattet sein, was der DAV da treibt, wenn selbst solch eine Spitzenathletin nach Unterstützung suchen muss.
Mit Casting konnte in der DDR ggut Medaillen gesammelt werden, was daher da wohl auch politisch unterstützt wurde.

Im VDSF ist Casting der Ersatz für all die weggebrochenen Wertungsfischen..

Was Casting beim Angeln zu suchen hat, hat sich mir noch nie erschlossen - nur weil einer Auto fährt, muss er auch nicht den Formel1-Zirkus bezahlen.

Und wenn ich sehe, wie wenig prozentual Caster unter den Anglern vorhanden sind und wie viel Geld prozentual in VDSF wie DAV fürs Casting als Ersatzangeln ausgegeben wurde, kann man da wohl kaum von Verhältnismäßigkeit oder gar einem Verhältnis zu Gunstenm der Angler sprechen.

Casting ist doch in meinen Augen wie Gummipuppen vögeln oder alkoholfreies Bier - wers baucht und bezahlen will..........

wolkenkrieger schrieb:
Und die tollen Arlinghaus-Studien haben bisher auch nicht wirklich den bahnbrechenden Ruck in der deutschen Anglerlandschaft gebracht.
Wie auch???
Da der VDSF, von dem sich der DAV ja übernehmen lassen will, diese Studien nicht nur ignoriert sondern aktiv bekämpft - auch wieder das beste Beispiel für die Kurzsichtigkeit ALLER DAVler, welche sich vom VDSF wie aktuell geplant, übernehmen lassen wollen. Da können anglerfreundliche Studien natürlich dann keinen Durchbruch erzielen......

Anstatt auch nur wenigstens darauf zu drängen, dass die vom DAV-Präsidenten öffentlich gegebenen Versprechen (Fusion nur auf Augenhöhe, nur ohne Zeitdruck und mit festschreiben angelpolöitischer Punkte) auch eingehalten werden.

Gut nur, dass nachher nicht wie früher jemand sagen kann, er hätte sich das vor der Übernahme anders vorgestellt oder hätte das alles nicht gewusst............
 

wolkenkrieger

Dumm und Sand in den Augen :/
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Der Herr M. macht doch alles was "Ihr" wollt.
Nochmal Ivo: wenn das so wäre ... warum gelten dann nicht im gesamten DAV-Land die selben Grundsätze und Regeln, wie in Brb?

Das der LAVB durchaus daran interessiert ist, dass das Angeln möglichst liberal und bürokratiefrei durchzuführen ist, sieht man wohl sehr deutlich an den Bemühungen hier in Brb.

Und jetzt frage ich dich nochmal: warum setzt der allmächtige, DAV-lenkende LAVB solche Regelungen und Freizügigkeiten nicht auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen durch? Warum nicht?

Entweder er ist doch nicht so allmächtig, wie du das hier postulierst ODER die Landesverbände sind doch eigenständiger, als es manche hier glauben wollen.

Es läuft nicht alles perfekt beim LAVB - insbesondere die Infopolitik ist unter aller Sau. Und genau deswegen regen sich die Angler. Aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, gibt es sonst nichts, woran ein Brandenburger Angler etwas rumzumäkeln hätte.

Und Thomas, die Weisungen aus Brüssel sind doch nicht so schlimm. WRR, FFH und Aalverordnung ... so schlimm ist das mit dem Naturschutz doch nicht. Hat Ralle mir doch vor den Kopf geknallt. Alles nur Funktionärsgeschwätzt. Warum sollte man dann schon in Brüssel dagegen angehen müssen, wenn das in den Ländern doch eigentlich gar keine so große Rolle spielt?

Als ich vor wenigen Wochen genau diese Problematiken angesprochen habe und festgestellt habe, dass die wenigsten von uns Anglern mit solchen Begriffen etwas anfangen können, geschweige denn wissen, welche Auswirkungen diese Richtlinien und Verordnungen auf unser Anglerleben haben - und ich nehme mich da ganz bewußt nicht aus - die Verbandsführungen aber sehrwohl um die Bedeutung wissen und möglicherweise deswegen bestimmte Entscheidungen treffen (müssen), ohne vorher erst ewig rumzulamentieren ... hat mir Ralle genau diese "Erkenntnis" als Funktionärsgeschwätz vor den Latz geknallt. Nun sollen aber genau diese "Funktionärsschwätzereien" Anlass dafür sein, dass es eben doch nicht ohne einen Dachverband geht? Verstehe ich nicht!

Um es mal deutlich zu machen: natürlich brauchen wir in Brüssel und Berlin eine starke Vetretung unserer Interessen. Nämlich genau deswegen, weil die o.g. Auswirkungen eben KEIN Funktionärsgeschwätzt sind, sondern bittere (politische) Realität. Und genau deswegen MÜSSEN Entscheidungen getroffen werden - auch wenn sie unpopulär sind und auch, ohne die breite Masse um Rat zu fragen - die breite Masse nämlich (also auch du und ich) hat i.d.R. gar keinen Plan von diesen Dingen.

In Brüssel und Berlin wird nicht über ein Nachtangelverbot zu Rate gesessen und auch der Setzkescher ist dort kein Thema - da sind ganz andere Dinge interessant: Rückbau (Renaturierung) von Fließstrecken beispielsweise und Zuführung dieser an den Naturschutz ... mit massiven Einschränkungen bei der Freizeitnutzung incl. dem Angeln. Dort werden ganze Gebiete zu FFH-Regionen und Nationalparks erklärt (ich sage nur Nationalpark Unteres Odertal) - incl. der Einschränkungen für uns Angler (direkte und indirekte). Dort werden Fangquoten festgelegt ... und das mit Recht! Es werden Millionengelder von Brüssel bereit gestellt, damit der Europäische Aal zumindest nicht ganz ausstirbt - und man bügelt eine Fangquote drüber weg ... weil sonst diese immensen finanziellen Aufwendungen für den A*sch wären (ob das in Anbetracht des Glasaalfanges an den Küsten Sinn macht, sei mal dahin gestellt - aber das sind die Probleme, mit denen die Anglerverbände hier im Inland zu kämpfen haben).
 
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wolkenkrieger

Dumm und Sand in den Augen :/
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Nachtrag:

Hier kann man mal ansatzweise sehen, wie "banal" solche Richtlinien aus Brüssel sind - am Beispiel der "Verwaltungsvorschrift [..] insbesondere zur Verträglichkeitsprüfung nach der FFH-Richtlinie" - und nur des Brandeburgischen Interessengebietes: http://www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/2318/ffh_verw.pdf

Hier geht es auch darum, ob und wie an solche einem Gewässer noch geangelt werden darf.

Und ich will keine Entscheidung treffen müssen, die sich mit diesem Thema befasst!

Und mal nebenbei: allein in Brandenburg gibt es mitlerweile beinahe 700 solcher gebiete. Nicht alle anglerisch interessant (weil ohne Wasser) aber ein ganz überwiegender Teil davon schon.

Auch interessant: http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/5lbm1.c.182579.de

Mal lesen (aus Sicht eines Anglers) und sich vorstellen, man müsste sich mit "diesen Leuten" an einen Tisch setzen und um die anglerischen Interessen streiten.

Und wer meint, dass das länderspezifische Dinge sind:

Gewässerrandstreifenprojekt und Wassersport
Die beiden Agrar- und Umweltministerien in Potsdam und Magdeburg arbeiten zur Zeit intensiv mit den Landkreisen Stendal und Havelland an der Vorbereitung eines Gewässerrandstreifenprojekts Untere Havel. Dabei geht es zum einen um die Renaturierung von Gewässerabschnitten. Berücksichtigt werden sollen die Interessen der Fischer und Angler. Die Havel hat als Fischwanderweg eine erhebliche Bedeutung für das gesamte Einzugsgebiet. Darum steht die Schaffung der Durchgängigkeit im Vordergrund.
Quelle: http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/5lbm1.c.151224.de


Und bei all diesen Geschichten wollen wir als kleine Angler mitreden und in die notwendige Entscheidungsfindung eingreifen? Lächerlich!

Und um dem mal vorweg zu greifen: ja, solche Dinge haben auch einen Einfluß auf die Fusionsüberlegungen. Es geht nämlich um die anglerische Zukunft in Deutschland. Und hier sind Interessen abzuwägen - nicht nur die der Angler, sondern aller Interessengruppen. Da machen Forderungen wie "Zugang zu den Gewässern, wie jeder andere Bürger auch" natürlich aus anglerischer Sicht prima Sinn. Sie sind herrlich plakativ - aber leider auch nur das. Man gewährt dem Angler in diesen Gebieten gern den Zugang, wie jedem anderen Bürger auch: auf ausgewiesenen Pfaden ... schön 10m weit weg vom geschützten Uferbereich ...

Und wenn man sich mal vor Augen hält, dass solche Regelungen und Anforderungen ganz speziell im Landesrecht (und bishweilen auch ganz gravierend unterschiedlich) umgesetzt sind ... erkennt man, wie sinnbefreit die Forderungen sind, der Bundesverband möge auf einheitliche anglerische Regelungen hinwirken. Noch sinnbefreiter ist, solche Forderungen in einer Satzung festschreiben zu wollen. Der Bundesverband kann sicher vieles - spätestens hier jedoch sind seinen Bemühungen unüberwindbare Grenzen gesetzt. Ein Land Brandenburg würde dem Verband was husten, wenn der an den hier geltenden Regelungen rummäkeln würde. Und die anderen Länder mit Sicherheit auch.

Fazit (erneut): in die Überlegungen zur Fusion spielen Fakten mit rein, von denen der normale Angler nicht einmal den Hauch einer Idee hat. Nun aber zu fordern, man möge dem kleinen Angler das Wissen vermitteln, dass er benötigt, um sich wirklich umfassend zum Thema Fusion und die Hintergrundnotwendigkeiten eine Meinung zu bilden, ist mehr als blauäugig. Hier spielen nicht sleten jahrzehntelange Erfahrung eine gewichtige Rolle.

Wenn also Entscheidungen getroffen werde, ohne den kleinen Angler davon in Kenntnis zu setzen oder ihn gar im Vorfeld um seine Meinung zu bitten, dann ganz sicher auch deswegen, weil diese Entscheidungen getroffen werden MÜSSEN - und zwar auf Grundlage eben des Wissens um die Zusammenhänge, das der kleine Angler in aller Regel NICHT hat.

Man mag gerne am Vorgehen kritisieren - das tue ich auch und werde diesbezüglich auch aktiv bzw. bin es längst geworden - aber man muss auch den Blick über den Tellerrand schweifen lassen und erkennen, dass auch ein Anglerverband gewissen Zwängen unterlegen ist, deren Auswirkungen man nicht so ohne weiteres überblickt.
 
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Thomas9904

Well-Known Member
AW: Zur Fusion: Brandenburger Funktionäre sind allesamt Verräter und faule Säcke!

Verschiebt das ganze doch mal in die passendere Diskussion. Das ist OT und hat doch schon lange nichts mehr mit Brandenburger Funktionären zu tun.
Stimmt vollkommen, danke fürs aufpassen und verschoben..
 
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