Entscheidungshilfe Mitchell 12/40 oder 15/50

Hallo,

ich suche eine Zanderschwinge und habe bisher zwei Spinnruten:

Damokles 8-28g (toll für Barsch aber zu leicht)
Black Pearl 40g (35-59) (toll aber zu schwer)

Leider ist es doch so, dass es eine Lücke fürs Gummifischen auf Zander gibt.
Dieser Bereich liegt leider genau in dem spannenden Zander vielleicht so um 20g. Entweder zu schwer für die Damokles oder zu leicht für die Pearl.

Ich Angel in langsam fliesenden Gewässern. Vielleicht so 10-30cm Sekunde. 7-15g Köpfe

Daher die Frage welche Rute am besten die Lücke füllt.

Als Student liegt folgendes im Budget:
Mitchell MAG PRO LITE EVX 732MH 12/40 SPIN 2,18m / 12-40g
Mitchell MAG PRO LITE EVX 792MH 15/50 SPIN 2,37m / 20-50g

Sind die Ruten unterschiedlich hart, oder liegt der Unterschied nur in der Länge?

alternativ gäbe es noch die Damokles 15-65 für 50 Euro. (Veraltet?)

Leider hab ich in Berlin keinen Händler gefunden der die Mitchell Ruten führt. Deshalb wollte ich nen Ratschlag bevor ich bestelle.


viele Grüße
 
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besitze selbst die Mitchell Mag Pro Extreme Spin in 4/18 g. Bei dem Wg ist sie topp ausbalanciert. Wollte mir aus diesem Grund auch die gleiche Rute in 15-60g WG mit 268cm Länge holen. Kopflastig ohne Ende! Als ob man einen Besenstil am Ende anfasst! Würde mir deshalb Deine Ruten vorher nochmal genau anschauen, sonst macht Angeln echt kein Spaß!

lg Kuhni
 

FranzJosef

Hornfischkontrolleur
AW: Entscheidungshilfe Mitchell 12/40 oder 15/50

Die 50gr-Evo ist eine Grossfischrute, die Rueckmeldung geht bei 20gr-Köpfen + 10cm-Trailer los, zumindest so ungefaehr.
Die 180cm-10/40gr-MagPro nutz' ich als Hornfischrute; ab 10gr-Köpfen ist die Rückmeldung okay.
Beide sind auf jeden Fall sehr straff ausgelegt, gefuehlvolles Jiggen will damit geuebt sein. Die 28gr-Penzill schlaegt in dieselbe Kerbe, gibt aber mehr Rueckmeldung.
Die MagPros (und Penzills) haben halbparabolische Aktion; kann man mit Jiggen, muss man aber moegen.
ICH habe mir gerade eine Stradic Spin 10-35gr für 10/15gr-Koepfe mit 10-14cm-Trailer geholt, kostet allerdings ein bissel mehr.
Bisher fische ich fuer die von Dir angegebenen Koeder eine Fox Rage Ultron Street Jig & Spin in 213cm/10-35gr und kann die nur bedingungslos empfehlen.
 
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Danke.

Dann ist die große Mitchell schon mal raus. Die straffe halbparabolische Aktion gefällt mir. Das mag ich mehr als eine reine weiche Spitzenaktion.

Mit der länge seh ich entspannt. Da die 12/40 ja nur 220 lang ist.

Das mit der Fox ist spannend. Ich muss aber nach jedem Cent kucken :D

Also noch im rennen:
Mitchell 12/40
Damokles 15-60


Die Damokles gibts bei nem Händler neu für 50 Eur.
Ist die inzwischen veraltet ? Im Carbonbereich ist ja vielleicht doch was passiert in den letzten Jahren ?
 

FranzJosef

Hornfischkontrolleur
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Bevor Du eine originale MagPro kaufst, kauf' lieber die bessere MagPro -> eine Penzill. #6

http://www.ebay.de/itm/WFT-Penzill-Nano-SPIN-238-10-38g-Spinrute-Barsch-Forelle-Zander-50-/141927523696?hash=item210b8a2570:g:NEAAAOSwZ8ZW49q6

10-38gr, fuer €60 BRUTTO!! Ein besseres P/L-Verhältnis wirst Du nicht finden; schon gar nicht, wenn Du keine Spitzenaktion willst.

Die MagPros sind ohne Zweifel gute Ruten (gerade die Evo mit 36tons-Blank), aber halt "Arbeitstiere"; deswegen hab' ich die einteilige MP in 10/40gr auch behalten: hat allein letztes Jahr 300 Hornfische erlegt.
Aber zum Barsche und Zander jagen (mit Esoxbeifang) nutze ich nur die Penzill 7/28gr in 213cm, sie schlaegt die Evo in Gefuehl und Rueckmeldung um Laengen. Leider gibt's nun genau diese Variante gerade nicht guenstig. Aber die 238cm-10/38gr-Variante ist nur unwesentlich straffer.

PS:
Nur der Ordnung halber: Die MP haben einen 24tons-Blank, die MP Lite einen 30t, und die MP Lite Evo einen 36t. Einen bei manchen Haendlern in der Artikelbeschreibung angepriesenen 40t-Blank gibt's von Mitchell (noch) nicht.
Ebenso ist die angeblich auch so neue Mag Pro Advanced nur eine Neuauflage des originalen MP-Blanks.
Die Penzill's haben einen 46tons-Blank, der wesentlich!! feinnerviger/rueckmeldefreudiger ist. ;-)

PPS:
Die günstigste MP Evo in 12/40gr-218cm hab' ich mit €77 brutto gefunden?!
Auf JEDEN Fall die Nano-Penzill! :vik:
 
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AW: Entscheidungshilfe Mitchell 12/40 oder 15/50

Super, danke die Rute schau ich mir auf jeden Fall genauer an. Klingt wirklich spannend.

Das Wurfgewicht würde doch für mein Einsatzzweck eigentlich genau passen mit 10-38g.

Für Barsche/kleine Twister hab ich ja die Damokles.

Die Mitchell Mag Pro Lite evx gibt es für 69,99 bei AM-Angelsport. Die sollte ja den 36T Blank haben.
 
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Es ist dann die Penzil 10/38 geworden. Zumindest ist sie bestellt ;)

Spannend find ich das die viele auf Barsch fischen, da wird die Rute auch hoch gelobt.(Barsch-Alarm). Gerade im Ul Bereich.

Über die höheren Wurfgewichte ist fast nichts zu finden.

Danke nochmal für die Hilfe.
 

FranzJosef

Hornfischkontrolleur
AW: Entscheidungshilfe Mitchell 12/40 oder 15/50

Es gab von "der" Penzill keine hohen WG's; 210cm-7/28gr war die groesste Version. Dazu die M-Versionen mit 4-15/17gr und die UL's. Und das ist haengen geblieben.
Vielen sind die 210cm aber zu kurz, gerade vom Ufer aus. Wenn man denen jetzt sagt, probier' doch mal 'ne Penzill, kommt als Antwort: "Nee, die sind mir zu kurz."

Ich bin einer der wenigen, der die 28gr-Penzill fischt; angle aber auch mit 10/15gr-Koepfen und 10cm-Trailer. Dafuer ist sie perfekt. Wenn man sich naemlich ersteinmal an die Halbparabolik zum Jiggen gewoehnt hat, kommt ein Riesenvorteil derer zum Vorschein: Man kann damit auch gleichzeitig Wobbler und Blinker werfen, bei denen eine Spitzenaktion schnell/er ueberlastet ist. #6
 
AW: Entscheidungshilfe Mitchell 12/40 oder 15/50

Na dann hoffe ich mal das die 10-40 nicht schon zu straff ist.

Na ich versteh noch nicht ganz warum eine weiche Spitze von Vorteil ist. Die müsste doch theoretisch das Ködergefühl mindern?
 

FranzJosef

Hornfischkontrolleur
AW: Entscheidungshilfe Mitchell 12/40 oder 15/50

Die 10/38gr ist aber 238cm lang, ist unwesentlichst straffer als die 7/28gr-210cm. Die 4/17gr waere aber mit 15gr-Köpfen+Gummi ueberlastet.

Eine "weichere" Spitze biegt unter Belastung mehr. Wenn der Jig auf dem Boden aufsetzt und die Spannung/Belastung damit aufhoert, ist die Wegstrecke in die Ruheposition groesser und gibt ein groesseres "Tock".
Allerdings ist die Penzill rueckmeldefreudig genug, dass es bei der Rute auch mit der Halbparabolik super funzt. :)
 
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So gerade die Penzill Nano Spin 10-38 Ausgepackt.

Was soll ich sagen, Wow, Hammer, zumindest der erste Eindruck und für 60 Euro sowieso.

Der Blank fühlt sich wirklich straff und direkt an. Ich habe gerade mal ein bisschen zuhause dran gezupft und man spürt das direkt im Griff.
Ich finde irgendwie fühlt sie sich ein bisschen an wie die Yasei Aspius.

Der Schwerpunkt liegt direkt am Griffende, ich müsste noch mal schauen wie das mit einer leichteren Rolle aussieht. Mein Schulwissen über Hebelgesetze meint aber das sich das nicht wirklich verändert.

Bei der Verarbeitung habe ich jetzt auch keine Fehler gefunden.

Ein bisschen nachschwingen tut die Spitze, aber ich denke das völlig ist ok.

Von der Aktion würde ich sie eher richtung semiparabolisch beschreiben.

Ich werde im Mai noch mal berichten ob das mit dem Wurfgewicht halbwegs hinkommt und wie sie sich live macht.

Wer ne Rute auf Zander sucht die nicht nur ne reine Spitzenaktion hat, sollte sich diese Rute als Geheimtip mal anschauen.


Im Internet stand etwas von Ausgleichsgewichten. Ist das bei allen Modellen so? Bei mir seh ich nichts davon? Oder muss man doller am Stopfen ziehen?

vielen Dank noch mal für den Tip.

Viele Fische uns allen.
 
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FranzJosef

Hornfischkontrolleur
AW: Entscheidungshilfe Mitchell 12/40 oder 15/50

Die Kontergewichte gibt's nur bei der Nano (sind eingeschraubt); die Du doch aber gekauft hast? Kann ich Dir noch nicht sagen, meine neue Penzill Nano in 2,65m mit 11-34gr ist noch im Versand. Aber sobald sie da ist, kann ich Bilder einstellen. #h
 
AW: Entscheidungshilfe Mitchell 12/40 oder 15/50

Ja ist die Nano, aber ich seh da nichts zum schrauben. Dann freu ich mich auf die Bilder :)
 
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