Glasaal-Schmuggler aufgeflogen

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Laut Berichten der Hessenschau gelang Fahndern des Zolls ein Ermittlungserfolg gegen Glasaal-Schmuggler in Liederbach (Main-Taununs).
In einem geschlossenen China-Restaurant beschlagnahmten Zollfahnder 210.000 lebende Tiere und 50.000 Euro Bargeld. In den Räumlichkeiten befanden sich außerdem vier große Wasserbecken und Verpackungsmaterial für den Transport der Aale.
Drei junge Männer aus China und Malaysia wurden festgenommen und sitzen in Untersuchungshaft.

Quelle: Hessenschau
 

Kommentare

Mehr davon. Wenn ich drüber nachdenke, dass das rein theoretisch später 200.000 ausgewachsene Aale sein könnten, die unsere Flüsse hochgekraxelt wären, dann macht mich so etwas fuchsteufelswild. Das sind bei unserem Verein locker 2,5 Jahre Aal-Besatz, nur weil "Delikatessen-Experten" aus China meinen, die Tiere auf dem Weg in ihre heimischen europäischen Gewässer abfangen zu müssen. Ist ja nicht so, als würde es in Südost-Asien einheimische Aale geben, mit denen man dieses Prozedere betreiben kann...
 
Mehr davon. Wenn ich drüber nachdenke, dass das rein theoretisch später 200.000 ausgewachsene Aale sein könnten, die unsere Flüsse hochgekraxelt wären, dann macht mich so etwas fuchsteufelswild. Das sind bei unserem Verein locker 2,5 Jahre Aal-Besatz, nur weil "Delikatessen-Experten" aus China meinen, die Tiere auf dem Weg in ihre heimischen europäischen Gewässer abfangen zu müssen. Ist ja nicht so, als würde es in Südost-Asien einheimische Aale geben, mit denen man dieses Prozedere betreiben kann...
Oh die gibt es dort...(Anguilla japonica)
Es gibt halt einige Aalarten auf der Welt.
Vor allem die vor China, Europa und in Nordamerka werden gerne gegessen.
Die großen Aquakulturbetriebe brauchen halt den Rohstoff "Glasaal", der wird nun global beschafft.
Man kauft halt ein wo man es günstig bekommt (Es ein Angebot gibt und die Strafen erträglich scheinen) und verkauft an den Meistbietenden.
Da hatten wir in Deutschland ja auch schon Amis und auch Aalkrankheiten und Parasieten sind sicher nicht ohne Ihren Wirt zu uns gekommen.
Mit Moral kommen Wir da nicht weiter wo solche Gewinnmöglichkeiten locken.
Da greifen nur Strafen die Täter als Existensbedrohlich wahrnehmen, den Schmuggler werden sich immer finden, solange es Täter bei Angebot und Nachfrage gibt.
 
Ja, scön, aber sie einfach im Winter in den Rhein zu kippen ist nicht die Königslösung.
Da werden nicht viele von durchkommen...
 
@Stulle
Da stand gestern noch ein Posting von jemandem der seine FB Gruppe beworben hat(und noch dazu in mehren Themen).
Darauf bezog sich mein Beitrag.
Das ist aber inzwischen von Mods gelöscht worden.
 
Hallo,

Ist ja nicht so, als würde es in Südost-Asien einheimische Aale geben, mit denen man dieses Prozedere betreiben kann
Fehlt wahrscheinlich das Wörtchen noch.

Aale gibt es dort definitiv. Ob die Mengen deren Larven ausreichen würden um die Nachfrage zu befriedigen würde ich mal bezweifeln.
 
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