Haustiere in Nürnberger Weiher ausgesetzt

Lajos1

Well-Known Member
Hallo,

da blicke ich auch nicht ganz durch. Aber was so in der Presse steht, dem kann man auch nicht ganz trauen. Nach meinen Erfahrungen sind rund 50% der Berichte aus allen Medien falsch bzw. fehlerhaft. So wie es dargestellt wird ist es ein Schmarrn (Unsinn).

Petri Heil

Lajos
 

exstralsunder

Active Member
Streng genommen ist der Goldfisch nichts weiter als ein Karpfenartiger. Einfach eine Zuchtform vom Giebel. So wie der Spiegelkarpfen eine Zuchtform des Wildkarpfens ist. Und eigentlich hat man ja nur bemängelt, dass das Einbringen der Goldfische in den Teich im Grunde nur gegen das Seuchenschutzgestz verstößt. Da aber der Tierarzt festgestellt hat, dass die "Giebel" alle gesund sind und keine Krankheiten haben, hat man diese eben umgesetzt. Im Grunde eine legitime Sache- so man sich nicht an der Hautfarbe stört. Bei uns in der Elbe habe ich schon ein paar mal Goldfische gesehen. Sogar schon Schildkröten.
 

Taxidermist

Well-Known Member
Kann mir jetzt jemand mal den Unterschied zwischen den beiden "Aussetzungen" erklären.
Es gibt keinen Unterschied!
Beides ist illegal und ökologisch unsinnig bis schädlich.
Ich kann den Verein nicht verstehen, der sich freiwillig dieses Fisch-Unkraut in seine Gewässer umsetzt?
Hilfestellung beim Fangen als "gute Tat" ja, aber dann hätte die Stadt sich kümmern müssen und entweder Asyl schaffen, oder weniger publikumswirksam, die Fische töten müssen.
Ich bin sicher der Nürnberger Zoo hätte da schon Verwendung für, als Futtermittel.

Nachtrag:
Am Ende des Artikels wird darauf hingewiesen, wie brutal Natur sein kann, weil der Hecht den Goldfisch frisst.
Auch das große Sterben im sommerlich aufgeheizten Gewässer ist Natur!
Es wären zudem niemals alle Goldfische/Giebel gestorben, spätestens zwei Jahre später wäre der Bestand wieder der Gleiche.
Diese Fischart ist darauf ausgelegt sich explosionsartig zu vermehren.
Wenn ich schon diese Formulierung lese am Anfang des Artikels, wo vom "armen kleinen Goldfisch" die Rede ist, welche wohl das Aussetzen dieser rechtfertigen soll, stellen sich mir ob dieser Vermenschlichung die Nackenhaare!

Zitat:
"dass sich alle Nürnberger, die ihren armen, kleinen Goldfisch in den letzten Jahren im Stadtparkweiher ausgesetzt haben, nicht korrekt verhalten haben."
Quelle:https://www.infranken.de/regional/franken/haustiere-in-stadtpark-ausgesetzt-goldfisch-invasion-wird-in-nuernberg-zum-problem;art58454,3801438

Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:

Minimax

Well-Known Member
Vielleicht war das vom Artikelschreiber auch ein bisschen ironisch gemeint.
Aber ich sehe da schon wieder eine Chance: Wenn erstmal in allen Gewässern süße, kleine goldige Goldfische sichtbar herumschwimmen, dann kann man vielleicht die
Öffentlichkeit hinsichtlich Kormoranen und Wasserkraft sensibilisieren, die die armen kleinen Goldies dezimieren:rolleyes:
 

Laichzeit

Well-Known Member
Würde mich wundern, wenn der Artikel so stimmt und Leute vom Fischereiverband offene Gewässer mit Goldfischen besetzen.
Abgesehen davon, dass es Goldfische sind, kann man sich mit Fischen aus Wildbesatz auch alle möglichen Krankheiten ins Gewässer holen.
 

Taxidermist

Well-Known Member
Würde mich wundern, wenn der Artikel so stimmt und Leute vom Fischereiverband offene Gewässer mit Goldfischen besetzen.
Mich auch, zumal sich das in einem anderen Artikel (BILD) ganz anders darstellt.
Angeblich wurden die Goldfische in einen privaten Teich gesetzt!
(Wer lässt sich denn 1,6 Tonnen Goldfische in seinen Teich kippen?)
Nur Karpfen, Karausche, Brassen und Hechte gingen in den Kanal.

https://www.bild.de/regional/nuernberg/nuernberg-news/1600-kilo-schwammen-im-weiher-goldfische-aus-stadtpark-gerettet-58041440.bild.html

Jetzt stellt sich die Frage, welcher Artikel kommt der Wahrheit am nächsten?

Jürgen
 
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