Alaska Seelachs

Theragra chalcogramma
andere Namen: Pollack, Alaska-Pollack
Frankreich: lieu de l’Alaska, morue du Pacifique occidental
England: Pollock, Alaska pollack
Italien: merluzzo dell’ Alasca, pollack d’Alasca
Spanien: abadejo de Alaska, colin de Alaska

Merkmale: Die Verwandschaft mit dem Kabeljau und anderen dorschartigen Fischen ist dem Alaska-Seelachs auch körperlich anzusehen. Er hat einen langgestreckten Körperbau, weite Kiemenöffnungen sowie je einen Bartfaden an der Unterlippe und unter dem Kopfansatz. Die Bauchflosse ist durchgehend und die Rückenflossen sind kaum voneinander getrennt. Hinter den Kiemen und an der Kehle sitzen die Seitenflossen. Den Körper ziert eine elegant geschwungene Seitenlinie.

Lebensräume: Der Alaska-Seelachs lebt im Nordpazifik in Bodennähe zwischen 30 und 400 Meter Bodentiefe. Lebensraum sind die Randgebiete des nördlichen Pazifiks – von Japan und Mittelkalifornien bis hoch in das Beringmeer und in den Golf von Alaska. Dort gibt es ihn in großen Vorkommen.

Lebensweise: Nahrung: Er ernährt sich von Bodentieren, Sandaalen, Heringen und kleinen Lachsen.

Größe: Der Alaska-Seelachs ist ein relativ kleiner Fisch, der etwa 80 cm lang wird.

Alter: Er kann bis zu 15 Jahre alt werden.

Mindestmaß und Schonzeit: Erkundigen Sie sich bitte im Fanggebiet nach den dort geltenden Bestimmungen.

Laichzeit: Die erste Reife erreicht er mit 3 – 4 Jahren bei einer Körperlänge von 30 – 40 cm. Seine Fruchtbarkeit ist enorm, besonders bei älteren Fischen. Sie können jährlich 500.000 bis zu 15 Mio. Eier legen.

Geeignete Angelmethode(n): Pilker, Blinker, Twister, Naturködermontagen

Küchentipp / Zubereitung: Das zarte, weiß bis leicht rosafarbenes Fleisch, wird sofort nach dem Fang tiefgefroren. In Mitteleuropa erhält man “Alaska-Seelachs” ausschließlich verarbeitet, zumeist als Fischstäbchen.

Informationen: Der Alaska-Seelachs ist eine „Neuentdeckung“ der Fischerei. Als Speisefisch wurde er erstmals 1984 gefangen und angelandet. Heute spielt er in der Versorgung der Weltbevölkerung mit Fisch eine äußerst wichtige Rolle. Immerhin hat der zur Familie der dorschartigen Fische gehörende Alaska-Seelachs schon einen wissenschaftlichen Namen: Theragra chalcogramma. Angelsachsen nennen ihn Alaska pollock, gelegentlich auch Walleye pollock oder Bigeye pollock. Im deutschsprachigen Raum hat die Industrie die Bezeichnung “Alaska-Seelachs” durchgesetzt, obwohl der Fisch nicht das geringste mit den Lachsen zu tun hat.
Veröffentlicht:
21. Januar 2019
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