Kjerag

 

Kein Selbstmörder sondern einige Basejumper


Am hinteren Ende des Plateaus liegt der touristische Höhepunkt der Wanderung, der Kjeragbolten - eine Felskugel die 1.000 Meter über dem Fjord in einem Felsspalt eingeklemmt ist.
 

Eine der spektakulärsten Wanderungen die man in Norwegen machen kann, ist die auf das Kjerag-Felsmassiv. Das Kjerag-Massiv liegt am hinteren Ende des Lysefjords bei Stavanger oberhalb der Ortschaft Lysebotn. Ausgangspunkt der Wanderung ist der (kostenpflichtige) Parkplatz beim Bergrestaurant Oygardstolen (Adlerhorst). Bis man oben auf dem Hochplateau angekommen ist geht es über erst einmal über zwei Bergkuppen und Taleinschnitte hinweg, es sind etliche Höhenmeter zu überwinden bis man oben auf guten 1.000 Höhenmetern angekommen ist.


Einige Tipps zur Wanderung:

  • Ausreichend Zeit einplanen, der Weg ist steil und anstrengend, außerdem will man ja auch in Ruhe die Gegend ansehen (wir waren gute 6 Stunden in Summe unterwegs) vernünftiges Schuhwerk anziehen, der Fels ist zwar recht griffig, kann aber bei Regen auch sehr rutschig werden Kleidung nach dem Zwiebelprinzip wählen - auch wenn es unten im Tal schön warm ist kann es da oben sehr kalt werden (wir waren im August unterwegs und in geschützten Ecken waren noch kleine Schneefelder) Ausreichend Mineralwasser mitnehmen. Vor allem im hinteren Bereich des Hochplateaus aufpassen, wo man hin tritt. Dort sind einige Felsspalten, über die man zwar problemlos hinweg steigen kann, die aber breit genug sind, dass ein unaufmerksamer Wanderer reinfallen kann


Robert Gassner
Veröffentlicht:
14. Dezember 2018
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