Cooler Tipp: Dicke Gummis weedless riggen

:laugh2:laugh2:laugh2+++ES GIBT WAS ZU GEWINNEN!!!+++:laugh2:laugh2:laugh2

Vorgestern war ich mit Dietmar Isaiasch für eine Reportage unterwegs. Er fischte mit recht großen, dicken Gummis (Mann's Twinler) auf Hecht. Und zwar im Kraut. Damit der Wide Gap Haken auch durchdringt, stanzt er einfach Löcher ins Gummi. Da reibt dann nichts mehr am Hakenschenkel und die Spitze kann ungebremst ins Maul schießen. Da aber Bilder mehr sagen als 1000 Worte, hab ich's abends einfach schnell mal durchfotografiert. Wer bis zum Ende liest, kann was gewinnen ... :):laugh2


1. Didis Köder

Didi_1.JPG

Links seht Ihr den fertig gestanzten Köder, der rechte Twinler ist noch jungfräulich. Ihm geht's jetzt an den Kragen ...

2. Das Werkzeug
Startbild.JPG

Alles, was Ihr braucht, ist ein Wide Gap Haken in der entsprechenden Größe, einen passenden Gummiköder sowie als Stanz-Werkzeug ein dünnes Rohr aus dem Baumarkt. Welcher Durchmesser das genau ist, kann ich gar nicht sagen, ist aber auch nicht so wichtig. Der Haken muss durchpassen und der Gummifisch darf nicht zu sehr beschädigt werden.

3. Haken reindrehen

Haken_eindrehen.JPG

Didi verwendet Haken, die bereits eine Spirale an der Öse besitzen. Die könnt Ihr notfalls aber auch nachträglich anbringen. Mittig in den Köder eindrehen - fertig

4. Maß nehmen
Stanzen.JPG

Nun nehmt Ihr die Länge ab. Das Loch muss dahin, wo der Haken rauskommt.

5. Stanzen
StanzenII.JPG

Nun stanzt Ihr das Loch mit leicht drehenden Bewegungen. Da ist ein bisschen Druck nötig

6. Durchbruch
StanzenIII.JPG

So sieht's von der Unterseite aus, wenn's ausgestanzt wird

7. Didi freut sich
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Didi freut sich so schön über die ausgestanzte Gummiwurst, dass ich Euch das Bild nicht vorenthalten wollte ...:laugh2

8. Durchblick
Durchblick.JPG

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft: Das Loch befindet sich an der richtigen Stelle

9. Haken durchstecken
Haken durchs Loch.JPG

Jetzt steckt Ihr den Haken durchs Loch


10. Fertig ist die Fangmaschine

Fertig ist die Fangmaschine.JPG

So wird der Köder gefischt. Die Hakenspitze schaut nur leicht raus und fängt kaum Kraut. Logisch gibt's damit mehr Fehlbisse als mit einem Drilling, aber Ihr könnt an Stellen fischen, die sonst nicht zu beangeln sind. Und ein Hecht, der den Köder wirklich haben will, bleibt auch kleben.

11. BISS!!!
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Mach uns den Hecht, Didi! Beim Biss drückt der Fisch den Gummi runter und die Hakenspitze kann ins harte Maul eindringen. Durch das gestanzte Loch reibt nichts am Metall und der Haken liegt ohne Reibungswiderstand sofort frei

12. Jetzt Twinler gewinnen

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Zur Feier des Tages stiftet Didi drei vorgestanzte Twinler an die Boardies. Alles was Ihr dafür machen müsst: Lasst einen Kommentar und ein "Gefällt mir" hier im AB. Unter allen Kommentatoren wird am Montag, den 3. Juni ein Gewinner gezogen. Viel Glück!
 
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Habe die Twinler ja auch in der Größe in der Tasche. Jigkopf mit Einzelhaken und Shallowscrew mit Drilling(en) habe ich schon montiert. Aber auf diese Lösung könnte ich mich auch einlassen!:07_Cool
 
Die würden auch gut in meine Köderbox passen=) und würden in meinen verkrauteten Teichen sicher den ein oder anderen Esox rauslocken.
LG aus Luxemburg
 
Will ich gar nicht haben, denn die Köder haben ja ein Loch mitten drin.:roflmao
Mal ernsthaft, mir stellt sich die Frage wie krautfrei das ist, wenn der Haken im Gummi rumschlabbern kann, sodass die Hakenspitze schön aus dem Gummi schauen kann. Der Unterschied zum normalen Jigkopf springt mich jetzt nicht an, wobei mich die Drahtstärke des abgebildeten Hakens eher abschreckt. :tease
Btw. mehr als 5€ für einen Haken finde ich persönlich ziemlich unattraktiv.

Grüße JK
 
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Genau das wollte ich auch gerade schreiben.

Ein Schnitt durch den Gummi ist hier die deutlich bessere Variente, welche den Haken besser verdeckt vor Kraut hält, sowie gleichzeitig ein leichtes austreten beim Biss zulässt.
 
Danke für Eure Antworten! Der GEwinner ist gezogen und wird per PN benachrichtigt.
 
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