Einfluss von Kanus, Kajaks, usw. auf den Fisch, dessen Laichgeschäft, Fress- und Ruhephasen, sowie auf uns Angler

NaabMäx

Well-Known Member
Langsam geht die nerrische Zeit mit den Kanus wieder los.

Wäre für folgendes:
Kanu und ähnliches: Fahren erlauben von 15 Juni bis 15 November.
Fahrtzeiten: von 11:00-17:00 Uhr
Fahrspur in der Gewässermitte.
Bäche und kleine Flüsschen / Oberläufe bis Tiefe__? und Breite____? komplett gesperrt für Kanuten, Kajaks, usw.

Angler vergönnen anderen gerne Ihr Hobby, soweit man unseres auch respektiert.
Zwischen ca. 9:00- 20:00 Uhr braucht man bei uns gar nicht am Fluss angeln. Man wird nicht fertig mit Rute rein und raus.
Das geht vom Frühjahr bis Herbst. Stoßzeiten sind natürlich Wochenenden, Feiertage und Urlaubszeit. Zumeist also dann, wenn Angler auch Zeit haben.
Man kann Platzwahlmäßig nur bedingt ausweichen.

Nach den oberen Vorschlag, würde denen die warme Jahres- und Tageszeit bleiben, und uns bliebe auch Zeit und Gelegenheit für unser Hobby.
Ebenso wäre die Laichzeiten ziemlich abgedeckt, und an kleineren Gewässern der Fisch nicht dem Dauerstress ausgesetzt.

Natürlich ist der eine hier mehr oder weniger betroffen.
Bei uns geht's ab Pfingsten zu wie Hölle.

Wie seht Ihr das?
 

Andal

Teilzeitketzer
Normalerweise sind den Fischen Boots- und Badebetrieb völlig egal. Sie sind das gewöhnt, b.z.w. nutzen das sogar aus. Freibäder an Seen und Flüssen sind der beste Beweis dafür. Mitten im Getümmel die dicksten Fische, grad mitten zwischen den Beinen der Bader. Kunststück, denn hier wird Nahrung in Hülle und Fülle aufgewirbelt und die Fische wissen genau. Hier passiert ihnen nichts!

Bedenklich wird es erst, wenn die Ufer und Gewässer selber beschädigt und vermüllt werden. Dann spätestens hat die Gaudi ein großes Loch!

Man sollte wirklich viel mehr drauf hinweisen, welche "Bestien" (große Hechte und Waller) sich so im Wasser tummeln. Das würde so manchen "besorgten Bürger" vom Bade abhalten.
 

Lajos1

Well-Known Member
Langsam geht die nerrische Zeit mit den Kanus wieder los.

Wäre für folgendes:
Kanu und ähnliches: Fahren erlauben von 15 Juni bis 15 November.
Fahrtzeiten: von 11:00-17:00 Uhr
Fahrspur in der Gewässermitte.
Bäche und kleine Flüsschen / Oberläufe bis Tiefe__? und Breite____? komplett gesperrt für Kanuten, Kajaks, usw.

Angler vergönnen anderen gerne Ihr Hobby, soweit man unseres auch respektiert.
Zwischen ca. 9:00- 20:00 Uhr braucht man bei uns gar nicht am Fluss angeln. Man wird nicht fertig mit Rute rein und raus.
Das geht vom Frühjahr bis Herbst. Stoßzeiten sind natürlich Wochenenden, Feiertage und Urlaubszeit. Zumeist also dann, wenn Angler auch Zeit haben.
Man kann Platzwahlmäßig nur bedingt ausweichen.

Nach den oberen Vorschlag, würde denen die warme Jahres- und Tageszeit bleiben, und uns bliebe auch Zeit und Gelegenheit für unser Hobby.
Ebenso wäre die Laichzeiten ziemlich abgedeckt, und an kleineren Gewässern der Fisch nicht dem Dauerstress ausgesetzt.

Natürlich ist der eine hier mehr oder weniger betroffen.
Bei uns geht's ab Pfingsten zu wie Hölle.

Wie seht Ihr das?
Hallo,

an unseren fließenden Vereinsgewässern hält sich das in Grenzen bzw. kommt überhaupt nicht vor.
Erhebliche Probleme gab es da an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz, aber dort wurden deswegen schon stärkere Einschränkungen beschlossen, nach Tages- und auch Jahreszeit. Da war es aber auch schlimm. Ist jetzt noch viel Betrieb, aber eben nicht mehr so wie noch vor ein paar Jahren.

Petri Heil

Lajos
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

Erhebliche Probleme gab es da an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz,
Ähnlich am Oberlauf der Pegnitz . Ist dort ein schmales, eher flaches Flüsschen.

Solange da nur Kanusportler unterwegs waren, gab es wenig Probleme.

Nachdem dann immer mehr gewerbliche Kanuverleiher dort tätig wurden und jeder ungeübte Funsportler dort ein Kanu mieten konnte, wurden Befahrungsregeln eingeführt.

U.a. Befahrung von 8:00 - 18:00 Uhr, maximal Gruppen von 10 zusammengehörigen Booten , Ein-/Ausstieg/Anladung nur an speziellen Stellen, fahren in der Flussmitte bzw. tiefsten Rinne, nur stromab, keine Schlauchboote, Flöße etc. .
 

Chief Brolly

Well-Known Member
Am Main-Donau-Kanal im Raum Erlangen auf Strecke gibt es oft regelmäßig Stress mit Ruderen (einer, 4er,5er) usw.

Die fahren mit dem Rücken zur Fahrtrichtung direkt am Ufer lang und fahren dem Angler rücksichtslos in die Schnüre, trotz rechtzeitigen Warnrufs des Anglers!

Ist wahrscheinlich auch an manchen Flüssen so....
Passiert euch das auch regelmäßig?
Wie geht ihr mit solchen Situationen um?

Ich jedenfalls gehe zukünftig an diesem Kanalabschnitt nicht mehr angeln.
 

yukonjack

Well-Known Member
Kanus , Kajaks, ein Luxusproblem. Bei uns an der Aller sind es Motorboote. Nicht selten über 200 PS. Die haben zwar Geschwindigkeitsbeschränkungen (Stromaufwärts 12 Km/h abwärts 18 Km/h) und keine Sau hält sich dran. Dann kommt noch ein Abschnitt dazu wo Wasserski erlaubt ist.(zeitlich begrenzt). Und richtig, keine Sau hält sich dran.
 

Anhänge

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

Am Main-Donau-Kanal im Raum Erlangen auf Strecke gibt es oft regelmäßig Stress mit Ruderen (einer, 4er,5er)
trotz rechtzeitigen Warnrufs des Anglers!
Wenn die in voller Fahrt sind und mit dem Rücken zur Fahrtrichtung rudern werden sie wegen eines Anglers wohl kaum ein Ausweichmanöver machen wollen.

Für die sind wahrscheinlich die Angler Störenfriede, die es zu vertreiben gilt.

Ist halt mal ein Schiffahrtskanal, da muss man ggf. seine Montagen einholen oder die Strecke meiden, zumindest während der Trainingszeiten.

Negative Auswirkungen auf den Fischbestand werden die Ruder wohl nicht haben.

Die Hotelschiffe sind da schon ne andere Liga.

Aber die dürften momentan wohl nicht unterwegs sein.
 

Bootsy48

Active Member
Kenne das Problem an der Werre auch....gibt halt wie überall solche und solche. Weiche in den warmen Monaten eh auf Dämmerungsphasen aus . Macht ja auch aus Anglerscher Sicht Sinn
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

Und richtig, keine Sau hält sich dran.
Hab ich zu den Zeiten als ich noch am Main unterwegs war auch öfters beobachtet, dass sich da so einige nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen gehalten haben.

Anders als im Straßenverkehr, mussten die auch deutlich weniger Angst haben, erwischt und bestraft zu werden.

Der Wellenschlag ist schon nicht ohne und wenn so einer in voller Fahrt ne Angelschnur erwischt, möchte ich nicht Besitzer des Gerätes sein.

Als Angler ist man leider oft der Dumme, der auch am kürzeren Hebel zieht.
 

crisis

ewiger Lehrling
Am Main in Hessen sind die schlimmsten Motorbootfahrer die WaPo. Gibt den größten Wellenschlag. An dwr Nidda gibts einige Kanuten, die halten sich aber größtenteils an die Bestimmungen. Wie Andal anmerkt fängt man oft in deren Fahrwasser die dicksten Brocken. Bootsfahrr sind Naturnutzer, wie wir. Sollte man nicht vergessen.
 

Andal

Teilzeitketzer
Ich habe als RentMan auch den Luxus, dass ich am Wochenende den anderen den Rhein alleine überlassen kann. Meine Angeltage sind dementsprechend ruhig, von Sonntag Abend bis maximal Freitag Nachmittag.
 

NaabMäx

Well-Known Member
Bootsfahrr sind Naturnutzer, wie wir. Sollte man nicht vergessen.
Tolleranz seitens der Angler, dehnen gegenüber wird verlangt, aber wer von denen nimmt Rücksicht auf Angler?
Wird ein Trend zum Massenereignis, wird's kaum anders, als mit Regeln gehen.
Um ein angenehmes Nebeneinander zu ermöglichen, sind Regeln nicht die schlechteste Wahl.

Eine Zeit Limitierung sollte keinen wirklichen Nachteil für Kanuverleiher sein. Die Kundschaft wird sich an die Zeiten gewöhnen und komprimierter auftreten.
Der Tourismus wird nicht darunter leiden.
Wie umgekehrt in einem Supermarkt. Wenn die Öffnungszeiten von 10 auf 12 Std. verlängert wird, wird es deswegen nicht mehr Kundschaft im Einzugsgebiet geben, die verteilen sich nur anders auf die neue Zeit, zu lasten der Angestellten.


mfg
NM
 

rippi

Pokemon-Trainer
Aus genau diesen Gründen tritt man einem super coolen Fishing team bei. Dann gibt man per Morsecode schnell den anderen Bescheid, diese sorgen für Nebel und versetzen die Biike. Das havarierte Boot wird verbrannt.
 

yukonjack

Well-Known Member
Ich habe so ca. 10.000 km auf Europas Flüssen gepaddelt. Ich glaube, ich hab nicht ein einziges Fischlein auf dem Gewissen. (außer ein par schwarz geangelten)
 

Thomas.

Mr. Diaflash
Langsam geht die nerrische Zeit mit den Kanus wieder los.

Wäre für folgendes:
Kanu und ähnliches: Fahren erlauben von 15 Juni bis 15 November.
Fahrtzeiten: von 11:00-17:00 Uhr
Fahrspur in der Gewässermitte.
Bäche und kleine Flüsschen / Oberläufe bis Tiefe__? und Breite____? komplett gesperrt für Kanuten, Kajaks, usw.

Angler vergönnen anderen gerne Ihr Hobby, soweit man unseres auch respektiert.
Zwischen ca. 9:00- 20:00 Uhr braucht man bei uns gar nicht am Fluss angeln. Man wird nicht fertig mit Rute rein und raus.
Das geht vom Frühjahr bis Herbst. Stoßzeiten sind natürlich Wochenenden, Feiertage und Urlaubszeit. Zumeist also dann, wenn Angler auch Zeit haben.
Man kann Platzwahlmäßig nur bedingt ausweichen.

Nach den oberen Vorschlag, würde denen die warme Jahres- und Tageszeit bleiben, und uns bliebe auch Zeit und Gelegenheit für unser Hobby.
Ebenso wäre die Laichzeiten ziemlich abgedeckt, und an kleineren Gewässern der Fisch nicht dem Dauerstress ausgesetzt.

Natürlich ist der eine hier mehr oder weniger betroffen.
Bei uns geht's ab Pfingsten zu wie Hölle.

Wie seht Ihr das?
könnte man das vielleicht für Treckerfahrer auf Landstraßen ausdehnen :laugh2
 

thanatos

Well-Known Member
da ich beides oder vieles bin ,Angler,Ruderer ,Paddler und auch übermotorisierter Bootsfahrer
kenne ich alle Probleme und ich muß sagen auch nicht alle Angler sind rücksichtsvoll gegen-
über anderen :mad:
anderseits wenn ich der Meinung bin unbedingt am Wochenende den Kanal zu beangeln
geht das am besten mit der Kopfrute - schnell raus und wieder rein - Boot vorbei und
die Fische sind auf Hochtouren.
Allerdings bin ich in der Lage mir ruhige Plätze zu wählen ,vom Baggerloch bis zum
motorbootfreiem See
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

aber wer von denen nimmt Rücksicht auf Angler?
Als ich früher noch öfter mal am Regen in der Oberpfalz geangelt habe, erstaunlich viele.

Sind besonders am Wochenende schon reichlich Boote stromab gekommen, meist in Gruppen, z.T. auch mit Bierfässchen an Bord.

Die haben aber oft schon von selbst "Achtung Angelschnur" nach hinten durchgegeben und sind ausgewichen.

Ansonsten haben die auf Zuruf auch meist reagiert.

Ein paar Deppen gab es zwar manchmal auch, aber die haben wir ja leider in der Anglerschaft ebenso.

Allerdings hatte der Regen da schon ne ordentliche Breite und Tiefe und ich hab auch schräg stromab geangelt und nicht quer über gespannt.

War allerdings zu Zeiten wo Olli Kahn noch bei Bayern im Tor stand. Also schon etwas länger her.

Wie sich das heutzutage verhält, kann ich nicht sagen.
 

Laichzeit

Well-Known Member
Im vernünftigen Maß können wir alle neben einander an den Gewässern existieren. Komplett ohne Regeln geht das leider nicht immer, aber ich bin der Meinung, dass man sich dabei gegenseitig nicht zu sehr auf die Füße treten sollte. Abgesehen von den Sauftouristen und einigen gewissenlosen Anbietern sind viele Kanuten unsere Verbündete, da sie sich für frei fließende Flüsse und Naturschutz, aber gegen überzogene Betretungsverbote auch im Zusammenhang mit NATURA 2000 einsetzen.
 
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