Frustration durch ständiges Schneidern, 2019 bisher eine Forelle gefangen

Hecht100+

Well-Known Member
@Andal : Kenne nur den Lech im Raum Füssen und bei der Strömung damals war Spinnangeln utopisch.
 

Andal

Teilzeitketzer
Ist es am Inn teilweise auch. Aber der ist auch extrem oft durch Staustufen zurückgehalten. Da gehts dann wieder einwandfrei. Leider sind die Staubereiche dann auch oft durch die enorme Feingeschiebemenge sehr weichgründig.
 

Tobias85

Well-Known Member
Das heißt, ich nutze zwar schon eine Grundangel und lege die ab, aber wenn nach 20 Minuten nichts geht, muss ich neu auswerfen oder? Ganz wo anders oder nur paar Meter nebenan auswerfen?
Ich persönlich würde an meinen Gewässern eher aktiv auf Forelle fischen, also mit Kunstködern oder mit Wurm/Köderfisch am Jig oder so. Allerdings kenne ich weder den Inn noch ähnliche Gewässer. Wenn Toni meint, man kann auch stationär angeln mit Köderfisch und die Forellen finden den schon, dann probier es ruhig mal so, er kommt ja grob aus deiner Ecke und wird schon wissen, was er schreibt.
 

Andal

Teilzeitketzer
Es funktioniert an diesen "Flüssen aus den Bergen" beides. Sowohl das sehr naheliegende aktive Spinnfischen aller Art und Köder, als auch das passive Angeln mit stationär angebotenen Ködern. Man muss halt das Gewässer etwas "lesen" und ruhig auch mal loten. Auf schlammig-schluffigem Grund ist es eher weniger sinnvoll, einen Köder auf dem Grund liegend anzubieten. Da lieber aktiv fischen...!
 

Salmonidenangler

Active Member
Sehe ich auch so, entweder Köderfisch (hier nimmt man Pfrillen oder Koppen) oder aktiv. Mein Vorschlag wäre allerdings: Fragt doch einfach mal eins der erfahrenen Mitglieder, ob sie euch das Ganze mal zeigen können...die Rentner ham am meisten Zeit und fangen am besten:roflmao:D(bei uns zumindest, und logischerweise müssen diejenigen, die öfter am Wasser sind auch gut fangen)
LG Salmonidenangler
 

Toni_1962

freidenkend
Aktiv ist .E. derzeit verlorene Angelzeit, weil die Forellen in der Strömung am Grund sind, da kommst du mit KuKö cran.

Das letzte mal, als ich Forellen aus dem Inn gesehen habe, war aber in Passau letzten Freitag nachmittag ;) ;) , aber nicht selbst geangelt nur mit den Jungs, die dort gerade angelten, ein Bierchen getrunken. Auf Innseite die jugendlicheren, auf Donauseite die älteren ... erstaunlich schön getrennt ....
 

tmoii

Member
Zu nutzen, wie einen gewöhnlichen Jigkopf. Nur das der Chebu deutlich beweglicher ist, du das Gewicht problemlos wechseln kannst und unter dem Strich viel weniger Hänger haben wirst.

Weil der Inn ziemlich trübe ist und Forellen auf Farbe reagieren, rate ich euch zu rot lackierten Köpfen.
Das werde ich mal versuchen, danke!

Keine Ahnung wie stark die Strömung am Inn dort ist, aber wenn sie tief stehen würde sich evtl ein Meerforellenblinker an der Spinrute anbieten. Gibt es auch in schweren Ausführungen.
Die Strömung ist schon recht stark. Wenn ich einen 80g Futterkorb inkl. Futter in die Hauptströmung werfe bleibt die Montage nicht liegen. Habe aber keinen Vergleich der Strömung zu anderen Flüssen.

und die Forellen musst du jetzt nicht zwingend suchen, also Geduld.
Verstehe ich dich richtig damit: Ich kann aktuell die Montage auch mal länger an einer Stelle liegen lassen anstatt ständig ein paar Meter entfernt einzuwerfen?


Ich habe gestern nochmal nachgedacht und komme nicht wirklich darauf, warum ich für Forellen kein Futter benötige. Ich glaube euch das, keine Frage. Die meisten Mitglieder mit denen ich am Verein so rede nutzen allerdings irgendeine Form von Futter für die Forellenangelei. Für mich würde das auch Sinn ergeben, da die Zuchtforellen ja gewohnt sind gefüttert zu werden und daher vermutlich angelockt werden wenn "wieder einmal Futter ins Wasser fällt".
Vielleicht ist es auch eher so: Eigentlich braucht man kein Futter und wirf stattdessen ein paar Mal öfter aus, sucht die Forellen mit seinen Würfen oder geht gleich ganz aktiv vor (ständig Wurm auswerfen und einholen bzw. Spinnfischen). Oder man ist halt fauler und will nicht ständig einholen und auswerfen, und nutzt deshalb Futter um die Forellen halt zum Köder zu locken. Kommt das hin?
 

tmoii

Member
Ich persönlich würde an meinen Gewässern eher aktiv auf Forelle fischen, also mit Kunstködern oder mit Wurm/Köderfisch am Jig oder so. Allerdings kenne ich weder den Inn noch ähnliche Gewässer. Wenn Toni meint, man kann auch stationär angeln mit Köderfisch und die Forellen finden den schon, dann probier es ruhig mal so, er kommt ja grob aus deiner Ecke und wird schon wissen, was er schreibt.
Ich denke auch das grundsätzlich beides möglich ist. Ich habe auch schon beides gemacht. Beim aktiven Fischen bräuchte ich allerdings noch entweder schwerere Spinner / Blinker oder tatsächlich mal Wurm / Köderfische, letztes habe ich noch nicht versucht, werde ich aber machen. Die leichten Spinner (<10g) die ich bisher genutzt habe sind nicht zu gebrauchen, da sie nicht tief genug kommen, abgetrieben werden und vor allem nicht so weit rausgeworfen werden können.

Man muss halt das Gewässer etwas "lesen" und ruhig auch mal loten. Auf schlammig-schluffigem Grund ist es eher weniger sinnvoll, einen Köder auf dem Grund liegend anzubieten. Da lieber aktiv fischen...!
Gegen den eventuell schlammigen Grund bringen wir halt gern mal so "floating" styropor Kugeln am Vorfach an, die den Köder dann wieder etwas vom Grund abheben. Das wurde mir auch von diversen Mitgliedern im Verein empfohlen, da die Forellen einen am Grund / im Schlamm liegenden Köder halt nicht finden. Hier komme ich aber schon wieder in ein Thema, in welchem ich leider noch immer keine Erfahrung habe, nämlich: In welche Höhe stehen die Fische, also wie weit sollte ich meinen Köder auftreiben lassen, etc.

und logischerweise müssen diejenigen, die öfter am Wasser sind auch gut fangen
Ich würde mir wünschen, dass das so wäre. Dann hätte ich zumindest auch mehr als eine Forelle gefangen. :D Aber ich verstehe was du meinst, die älteren Herren haben natürlich deutlich mehr Zeit um am Wasser zu sein.

Aktiv ist .E. derzeit verlorene Angelzeit, weil die Forellen in der Strömung am Grund sind, da kommst du mit KuKö cran.

Das letzte mal, als ich Forellen aus dem Inn gesehen habe, war aber in Passau letzten Freitag nachmittag ;) ;) , aber nicht selbst geangelt nur mit den Jungs, die dort gerade angelten, ein Bierchen getrunken. Auf Innseite die jugendlicheren, auf Donauseite die älteren ... erstaunlich schön getrennt ....
Diese Trennung lässt sich bei uns auch oft so beobachten, was sich leider auch im Informationsaustausch bemerkbar macht. Ich gehe gerne auf jegliche Kollegen am Wasser zu und tausche mich aus. Da mich die meisten aber noch nicht kennen, kommen da außer ein paar generischen Tipps nicht viele Infos raus.
 

dreampike

Active Member
Liebe Jungangler,

gibt es denn im Inn nur Besatzforellen zu fangen? Was ist mit den eigentlich für dieses Gewässer typischen Fischarten wie Barbe, Nase, Aitel, Äsche, Rutte, Hecht usw.? Der Inn ist zugegebenermaßen kein einfaches Gewässer für Anfänger, hat aber mit Sicherheit mehr zu bieten als das Herausfangen von frisch besetzten Forellen, oder?
Und was ist das für ein seltsames Vereinsgebaren, dass fangfähige Regenbogenforellen eingesetzt werden, ohne allen Mitglieder mitzuteilen, wann das stattfindet und wo die Fische eingesetzt werden? Ihr zahlt ja auch Eure Mitgliedsbeiträge und könnt von der Vereinsführung verlangen, dass alle Mitglieder gleich behandelt werden. Laut Fischereigesetzt in Bayern muss bei Besatz mit fangfähigen Fischen eine Besatzsperre von mdsts. 2 Wochen erfolgen.
Es liegt mit Sicherheit nicht an Eurem mangelnden Können oder einer nicht-optimalen Angelmethode, wenn Ihr so gut wie nichts fangt, währende andere kaum noch Platz im Fangbuch haben. Schaut doch mal in die Satzung Eures Vereines, die allermeisten haben da einen Passus drinstehen, dass die Jugend an das Fischen herangeführt und ausgebildet werden soll. Wenn das so ist, dann fordert das beim Verein ein, beim Vorstand, beim Jugendleiter... Oder sucht Euch einen anderen Verein!
Wolfgang aus Ismaning
 

tmoii

Member
Liebe Jungangler,

gibt es denn im Inn nur Besatzforellen zu fangen? Was ist mit den eigentlich für dieses Gewässer typischen Fischarten wie Barbe, Nase, Aitel, Äsche, Rutte, Hecht usw.? Der Inn ist zugegebenermaßen kein einfaches Gewässer für Anfänger, hat aber mit Sicherheit mehr zu bieten als das Herausfangen von frisch besetzten Forellen, oder?
Und was ist das für ein seltsames Vereinsgebaren, dass fangfähige Regenbogenforellen eingesetzt werden, ohne allen Mitglieder mitzuteilen, wann das stattfindet und wo die Fische eingesetzt werden? Ihr zahlt ja auch Eure Mitgliedsbeiträge und könnt von der Vereinsführung verlangen, dass alle Mitglieder gleich behandelt werden. Laut Fischereigesetzt in Bayern muss bei Besatz mit fangfähigen Fischen eine Besatzsperre von mdsts. 2 Wochen erfolgen.
Es liegt mit Sicherheit nicht an Eurem mangelnden Können oder einer nicht-optimalen Angelmethode, wenn Ihr so gut wie nichts fangt, währende andere kaum noch Platz im Fangbuch haben. Schaut doch mal in die Satzung Eures Vereines, die allermeisten haben da einen Passus drinstehen, dass die Jugend an das Fischen herangeführt und ausgebildet werden soll. Wenn das so ist, dann fordert das beim Verein ein, beim Vorstand, beim Jugendleiter... Oder sucht Euch einen anderen Verein!
Wolfgang aus Ismaning
Danke für deine Antwort!
Also es gibt im Inn bei uns diversen Aussagen zu Folge schon noch andere Fischarten. Man erfährt natürlich nur von einem Bruchteil der Fänge, aber ich habe vereinzelt Fangbilder von "Flusskarpfen" oder eben mal einer Barbe, Rutte, Hecht gesehen. Was hin und wieder mal beißt sind winzige Rotaugen / Rotfedern, aber das kann ja nicht der Anspruch sein.

Die natürliche Vermehrung der Fische reicht im Inn (wohl in vielen Gewässern in Deutschland) wohl nicht aus, um den Bestand zu erhalten. Deshalb müssen Fische gesetzt werden. Letztes Jahr wurde bekannt, dass zwei Wochen vor Ende der Schonzeit fangfähige Forellen besetzt werden. Pünktlich nach Ende der Schonzeit konnte also geangelt werden, und es wurde was man so hörte reichlich gefangen. Weitere zwei Woche später war alles wieder wie gehabt, da entweder alle Fische herausgefischt wurden oder halt abgewandert sind.

Ich will hier nicht unterstellen, dass bei jedem Besatz die Fische fangfähig sind. Aber was man so hört kommt das durchaus vor. Da uns aber keiner sagt wann genau und wo genau solche Fische besetzt wurden, können wir uns auch nicht direkt an eine 2-wöchige Sperrfrist halten.
Die Jugend wird bei uns auch ans Fischen herangeführt, der Verein leistet hier soweit ich weiß sehr gut Jugendarbeit. Darin sind aber wohl eher minderjährige Angler abgedeckt, dazu zählen wir leider seit einigen Jährchen nicht mehr.
Alles in Allem sehe ich aber schon noch Verbesserungsbedarf im Verein. Ich habe hier leider nicht viel Auswahl was mögliche Vereine betrifft, aber auf Dauer ist die aktuelle Situation für mich auf jeden Fall nicht tragbar.
 
Zuletzt bearbeitet:

Toni_1962

freidenkend
Wenn du so angelst, wie ich dir geschrieben, wirst auch Ruten (KöFi, Wurm) und Barben (Wurm) fangen; Ruten gehen auch jetzt in der Dunkelheit, auch wenn nicht klassische Rutenfangsaison ist.

Manche Vereine (auch eben am Inn ;) )haben ja eigene Fischzuchten für ReBos und die setzen regelmäßig diese ohne Bekanntgabe, damit immer etwas zu fangen ist und keine Sperre ausgesprochen werden muus ;)
 

Tobias85

Well-Known Member
Ich habe gestern nochmal nachgedacht und komme nicht wirklich darauf, warum ich für Forellen kein Futter benötige. Ich glaube euch das, keine Frage. Die meisten Mitglieder mit denen ich am Verein so rede nutzen allerdings irgendeine Form von Futter für die Forellenangelei. Für mich würde das auch Sinn ergeben, da die Zuchtforellen ja gewohnt sind gefüttert zu werden und daher vermutlich angelockt werden wenn "wieder einmal Futter ins Wasser fällt".
Das Futter, welches du da benutzt, besteht aber aus Bisquitmehl, Waffelmehl, Maismehl, Paniermehl, etc...für die Forelle ist das etwa so spannend, als ob man dir einen Teller mit Rasenschnitt vor die Nase setzt. Die Fressen in der Natur ja auch nur Würmer, Fische, Krebse, Wasserschnecken und sowas. Wenn die anderen tatsächlich anfüttern (und euch nicht nur veräppeln), dann werden die wohl eher ein fischmehlbasiertes Futter verwenden oder Fischmehlpellets direkt, sowas bekommen die nämlich auch in der Zuchtanlage. Aber Forelle anfüttern ist wohl echt ne Randerscheinung, von der ich in 20 Jahren jetzt das erste mal höre. Daher spart euch den Stress und haltet euch an Toni :)
 

Hecht100+

Well-Known Member
Ich habe gestern nochmal nachgedacht und komme nicht wirklich darauf, warum ich für Forellen kein Futter benötige. Ich glaube euch das, keine Frage. Die meisten Mitglieder mit denen ich am Verein so rede nutzen allerdings irgendeine Form von Futter für die Forellenangelei. Für mich würde das auch Sinn ergeben, da die Zuchtforellen ja gewohnt sind gefüttert zu werden und daher vermutlich angelockt werden wenn "wieder einmal Futter ins Wasser fällt".
Wenn du unbedingt Forellen anfüttern möchtest, das geht natürlich. Rebo sind es gewöhnt, Pellets zu sich zu nehmen, in der Zucht werden sie mit nichts anderem gefüttert. Sie reagieren schon auf das geräuscht von ins Wasser prasselnen Gegenständen, auch eine Handvoll Kies kann das schon bewirken. Wenn du weißt, wo evtl. Forellen schon mal gefangen wurden kann es helfen eine paar Handvoll Forellies (Forellenpellets) ins Wasser zu werfen. Such dir dafür eine Stelle aus, wo weniger Strömung ist. Die Forellen reagieren auf das Prasseln. Dann evtl mit einer Pose angeln und um die Pose einwerfen. Geht natürlich auch mit Maden.
 

tmoii

Member
@Toni_1962 @Tobias85 @Hecht100+

Vielen Dank für eure neuen Beiträge. Ich werde alles ausprobieren was hier so geschrieben wurde.

Gute Erklärung mit dem Rasenschnitt, den möchte ich auch nicht essen ;-)

Wieder einmal bin ich begeistert von den konstruktiven Beiträgen hier, danke für eure Hilfe!

Ich hoffe in Zukunft kann ich etwas besser fangen als bisher.
 

Andal

Teilzeitketzer
Wenn ihr unbedingt bei euren Methoden mit dem Futterkorb bleiben wollt, dann wechselt unbedingt das Futter, so wie es @Hecht100+ schon beschrieben hat. Feines Forelli, Aufzuchtmittel in den Zuchten, bekommt ihr sehr günstig und in feinen Körnungen bei der BayWa. Das kommt dann entweder vorgeweicht, 1 min. pro mm Durchmesser, in normale Drahtfutterkörbe, oder trocken in sog. Cagefeeder. An den Haken 10-12 mm Heilbutpellets aus dem Angelladen, weil die einfach beständiger halten. Angeködert wird dann per Baitrubbber - den kleinen Gummiringen - so á la Haarmontage. Damit sind dann auch Fänge von Barben und Aiteln drin. Diese Montage kannst du dann auch ein halbe, bis eine Stunde liegen lassen. Das Futter spült langsam aus dem Korb...

...wenn du dann in der Schonzeit Forellen fängst, kannst du sie dank der Haarmontage leicht und schonend noch im Wasser abhaken. Es kann dir dann also auch keiner was am Zeug flicken.
 

tmoii

Member
Danke nochmal für die tollen Antworten.

Feines Forelli, Aufzuchtmittel in den Zuchten, bekommt ihr sehr günstig und in feinen Körnungen bei der BayWa.
Was ist für dich eine feine Körnung? So 3mm Pelletgröße wie diese hier? https://www.baywa.de/de/tierhaltung/futtermittel/fisch/forellen/zuwachsfutter/aqua-profi-3-mm/p-000000000001458594/

Das mit dem Futterkorb und dem Forelli ist ein sehr guter Tipp von Andal!
Ich werde mir mal so einen Feeder anschaffen, bisher habe ich nur die Standard Drahtkörbe.
 

Andal

Teilzeitketzer
Genau so ein Futter meinte ich. Der Preis, geteilt durch Freunde, ist auch nicht so schlimm.
 

Toni_1962

freidenkend
Wie lange kann man das Forelli aufheben? Sind ja doch große Säcke ..
 
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