Klage gegen Dorschfangverbot zurückgewiesen

Das Verwaltungsgericht Köln wies eine Klage von Gewerbetreibenden zurück, die im Schutzgebiet Fehrmarnbelt Angelfahrten anbieten wollten.

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Dorsch (Beispielbild)

Das Verwaltungsgericht Köln erklärte, dass der Schutz des Dorsches in einem Teil des Naturschutzgebiets Fehmarnbelt in der Ostsee schwerer wiege, als die Möglichkeit von Gewerbetreibenden, dort Angelfahrten anzubieten. In einem am Mittwoch veröffentlichtem Urteil erklärte das Verwaltungsgericht, der Dorsch befinde sich in einem schlechten Erhaltungszustand und wies die Klage der Anbieter ab.
Die Kläger veranstalten in der Ostsee Kutterausfahrten für Freizeitfischer. In ihrer Klage wandten sie sich gegen das Verbot der Freizeitfischerei im Naturschutzgebiets zwischen der deutschen Ostseeinsel Fehmarn und der dänischen Ostseeinsel Lolland. Das Verbot gefährde die wirtschaftliche Existenz der Kläger.
Das Verwaltungsgericht wies die Klage zurück, da das Naturschutzgebiet Fehmarnbelt schutzwürdig und schutzbedürftig sei. Der Schutz des Dorsches dient dem Umweltschutz, welcher Verfassungsrang besitzt. Die Kläger konnten außerdem nicht ausreichend beweisen, dass ihr Gewinn existenzgefährdend zurückgehe, wenn sie auf andere Fanggründe ausweichen würden.
Gegen das Urteil können die Kläger noch beim Oberverwaltungsgericht in Münster die Zulassung der Berufung beantragen.

Was ist Eure Meinung dazu? Ist das Verbot der Freizeitfischerei vor Fehmarn sinnvoll? Schreibt es uns in die Kommentare!




Quelle: https://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=6529077
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi,
ja das war die Klage von Anglerdemo. Mittlerweile sind die meisten Angelkutter pleite oder kurz davor. Die Liste an Dingen, die in dem Verbotsbereich erlaubt ist, ist sehr lang und neben Bohrungen, Schleppnetzfischerei usw., ist dort allerhand erlaubt, was das Urteil ad absurdum führt. Auch wenn es gerne vorgeschoben wird, rettet dieses Urteil den Dorsch nicht und wird sich um genau 0,0 Prozent positiv auf den Dorschbestand auswirken.
 
Noch... Bis deren Zahl auch so stark sinken wird das kaum einer noch was fängt. Da auch da manch einer nichts dazugelernt hat und den Hals nicht voll bekommt. Wozu muss 1 Angler 10 oder mehr Plattfische am Tag rausholen?

Aber Sorry das ist leicht OT
Ich muss zugeben, dass ich vor meiner Teilnahme an den soz. Medien die Entnahmen der Angler viel geringer eingeschätzt habe als sie tatsächlich sind...
 
. Die Liste an Dingen, die in dem Verbotsbereich erlaubt ist, ist sehr lang und neben Bohrungen, Schleppnetzfischerei usw., ist dort allerhand erlaubt, was das Urteil ad absurdum führt. Auch wenn es gerne vorgeschoben wird, rettet dieses Urteil den Dorsch nicht und wird sich um genau 0,0 Prozent positiv auf den Dorschbestand auswirken.
Das Verbot geschah meiner Meinung nach rein willkürlich quasi (am letzten Tag) als letzte Amtshandlung einer Frau Hendricks vor ihrer Abwahl. Das unterstreicht in meinen Augen die Anglerfeindlichkeit dieser Frau. Wie verbohrt muss man sein kurz vor dem Wahlentergebnis noch schnell ein Angelverbot zu erlassen. Diese Frau war bis zum 14.03. 2018 Bundesministerin für Umwelt und Naturschutz.
 
Hauptsache erst mal klagen, blinden Beifall findet man im AB jedenfalls sicher.
Gerne mal die Karte der Natura2000 Gebiete in DE prüfen - vielleicht findet sich eines der (vielen & mehr werdenden) Gebiete auch vor der eigenen Türe.

Mal sehen, ob der blinde Beifall zu irrationalen Argumenten für Verbote dann immer noch so sicher ist.

Bereiche kasteien oder hier einen lokalen Wirtschaftsbereich in einer strukturarmen Region zerstören, der in der Wertschöpfungskette wesentlich nachhaltiger ist, weil man sich der eigentlichen Probleme nicht annehmen kann oder will ... aber auch das ist ja gerade Zeitgeist...
 
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