Anglerdemo- Aktuelles

Testudo

Schützer und Nutzer
Wenn die Sachlage im Vordergrund stehen würde, würde man dann
-suggerieren, das ein eingetragener Verein, die Fischzucht, eine Firma ist?
-darauf hinweisen das die letzte Studie aus dem Jahr 2005 stammt und dabei außer acht lassen, dass diese 2012 mit einer Überarbeitung fortgeführt wurde?
-Immer wieder darauf pochen, dasS die Eigentümer der Gewässer für die Bewirtschaftung heranzuziehen seien, damit die Angler endgültig an Einfluss verlieren, wie dies erfolgt, und dafür natürlich noch mehr zahlen müssen, denn keine Dienstleistungen ist für umme und wird 1 zu 1 weiter gereicht. Mann kann das Gejammer förmlich schon greifen, wenn der Bewirtschafter dann nicht nach Gusto, sondern nach rein ökologischen Faktoren besetzt.

Die Potentialanalyse Entwicklungsgesellschaft Ostholstein habe ich mal angefügt.
 

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Anglerdemo

Well-Known Member
Sag ich ja, jeglichen Bezug zur Realität verloren, reiner Theoretiker und kurzsichtig, Blick zu Zusammenhängen verloren.
Nein, ganz im Gegenteil! Ich habe nur nicht die "Angler sind Naturschützer Brille" auf. Ich denke eher ich bin ein Praktiker, denn vom Sofa aus hätten wir sicherlich so viele Dinge bewegen können. Dieses "Alle Angler sind Naturschützer" hat schon sektenähnliche Züge in Deutschland angenommen. Ja, ein Teil der Angler ist tatsächlich vorbildlich was den Naturschutz anbelangt und sind als Helfer der Bewirtschafter sogar hilfreich, was Besatzmaßnahmen anbelangt. Aber das darf man doch nicht pauschalisieren! Wie viele Angler von ca. 5.000.000 Anglern in Deutschland helfen aktiv beim Besatz mit? Maximal im einstelligen Prozentsatz. Interessant wäre dann noch ein Vergleich, wie viele Gelder der Mitgliedsbeiträge aus den Angelvereinen wirklich in Besatzmaßnahmen fließen (und nicht nur in reine Vereinsgewässer zum Wiederfang durch Mitglieder) und dann einen Vergleich zum Anteil aus der Fischereiabgabe zu haben. Das könnte spannend werden!

Im Gesetz steht Bewirtschafter. Bewirtschafter in einem Angelverein für seine gepachteten Gewässer ist auf dem Papier der "Verein als Bewirtschafter".... Der Verein besteht aber aus Menschen, diese Menschen (Mitglieder) sind Angler, demzufolge sind aktiv Angler die Bewirtschafter..., da darfst du dich gerne in deine Theorie vergraben, in der Praxis ist das aber so. Und da muss ich überhaupt nichts konstruieren.... Und die Angler in den Vereinen sind auch mit Herzblut bei der Sache und denen geht es auch nicht um ihre eigene Tasche... Das verstehen komischerweise andere problemlos....
Du pauschalisierst hier ein wenig zu doll. Wie Du selber schreibst, steht im Gesetz Bewirtschafter. Müssen wir jetzt wirklich noch weiter diskutieren oder wollen wir Gesetze außer Acht lassen? Wenn ein Fischer einen See pachten haben Angler genau was mit der Hege zu tun? Du solltest doch nichts konstruieren!

Aber wenn Angler hier als Bewirtschafter gesehen werden, sind Biertrinker auch Naturschützer und vermutlich die grösste Gruppe in Schleswig- Holstein. Nehmen wir Deinen Satz

Der Verein besteht aber aus Menschen, diese Menschen (Mitglieder) sind Angler, demzufolge sind aktiv Angler die Bewirtschafter...,
und formulieren den ein wenig um in

"Die Brauerei besteht aber aus Menschen, diese Menschen (Kunden) sind Biertrinker, demzufolge sind aktiv Biertrinker die Naturschützer" dann passt das auf eine bekannte Strandgut- Aktion einer großen Brauerei aus dem Norden Schleswig- Holsteins. Alles eine Sache des Betrachters, oder? Das ist konstruiert, ähnlich wie bei Dir. Ja, und geht ähnlich ins lächerliche, das gebe ich zu, halt ähnlich wie bei Dir.

Aber bei der Strandgut- Aktion wurden immerhin die Tourismusverbände erwähnt (nicht Angler), wo Du uns ja bezüglich des Tourismus kritisiertst. Kurzer Auszug aus der Meldung der Brauerei: "Mit sage und schreibe 46,6 Millionen qm gereinigter Strandflächen in Schleswig-Holstein hat die diesjährige XXX StrandGut-Aktion einen neuen Höchststand erreicht. Zigtausende Scherben, Kippen und Kronkorken, aber auch Berge von Plastikmüll wurden gesammelt, ersiebt und erharkt und natürlich fachgerecht entsorgt. Allen treuen XXX Kunden, die fleissig mitgeploppt haben, allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die ehrenamtlich am Start waren und allen Tourismusverbänden und Partnern, die die Organisation vor Ort übernommen haben sei hiermit herzlich gedankt!" Ich habe übrigens daran aktiv teilgenommen, also echte Praxis gelebt (nicht nur Bier getrunken). Wobei mein Sofa quasi die Zentrale des Naturschutzes in Schleswig- Holstein war ;)

Und ich werde WiSH und Anglerdemo definitiv nicht trennen, ist für mich eine Suppe, mit einem Frontmann und gleichen/ähnlichen Zielen, so wie Du auch ziemlich viel mit Anglern, Vereinen und Verbände zusammen erwähnst...
Eine Suppe? Das zeigt Deine grundsätzliche negative Haltung gegenüber den beiden Organisationen. Übrigens werde ich in der Regel dafür gerügt, dass ich Angeln und Verbände/ Vereine nicht in einem Zusammenhang erwähne! Wie man es macht, ist es falsch.

Wenn die Sachlage im Vordergrund stehen würde, würde man dann
-suggerieren, das ein eingetragener Verein, die Fischzucht, eine Firma ist?
-darauf hinweisen das die letzte Studie aus dem Jahr 2005 stammt und dabei außer acht lassen, dass diese 2012 mit einer Überarbeitung fortgeführt wurde?
-Immer wieder darauf pochen, dasS die Eigentümer der Gewässer für die Bewirtschaftung heranzuziehen seien, damit die Angler endgültig an Einfluss verlieren, wie dies erfolgt, und dafür natürlich noch mehr zahlen müssen, denn keine Dienstleistungen ist für umme und wird 1 zu 1 weiter gereicht. Mann kann das Gejammer förmlich schon greifen, wenn der Bewirtschafter dann nicht nach Gusto, sondern nach rein ökologischen Faktoren besetzt.
Wenn die Sachlage im Vordergrund stehen würde, würde man dann
-suggerieren, das ein eingetragener Verein, die Fischzucht, eine Firma ist?
Dazu werde ich detaillierter erst nach der Klage Stellung beziehen, da ich dieses aus taktischen Gründen noch nicht veröffentlichen möchte.Dabei geht es nicht um den Verein, sondern um das Fahrzeug. Das Fahrzeug war das Thema, oder?

Wenn die Sachlage im Vordergrund stehen würde, würde man dann
-darauf hinweisen das die letzte Studie aus dem Jahr 2005 stammt und dabei außer acht lassen, dass diese 2012 mit einer Überarbeitung fortgeführt wurde?
Die "Studie" war mir natürlich bekannt, hat jedoch an Aktualität nicht wirklich viel neues gebracht und ist lediglich ein Update. Die Studie ist (wie die aus 2005) von einer Consulting Firma, die abgelehnte Studie sollte von international anerkannten Wissenschaftlern durchgeführt werden und viel tiefer analysieren, hatte zu 90% eine völlig andere Fragestellung. Wir wollten Argumente haben, um unter anderem den Einfluss von Anglern zu stärken. Denn Du scheinst ja ebenfalls zu befürchten, dass genau das paaieren könnte, wie Du schreibst:

-Immer wieder darauf pochen, dasS die Eigentümer der Gewässer für die Bewirtschaftung heranzuziehen seien, damit die Angler endgültig an Einfluss verlieren, wie dies erfolgt, und dafür natürlich noch mehr zahlen müssen, denn keine Dienstleistungen ist für umme und wird 1 zu 1 weiter gereicht. Mann kann das Gejammer förmlich schon greifen, wenn der Bewirtschafter dann nicht nach Gusto, sondern nach rein ökologischen Faktoren besetzt.
Angler dürfen meinetwegen als "Hegehelfer" Gewässer besetzen, entscheiden dürfen sie über den Besatz halt nicht, die Bewirtschafter (Vereine) sollen nur die Kosten für ihre Gewässer selber tragen. Selbst wenn ein Fischer die Fischereirechte inne hat, wird er Fische besetzen, die auch anglerisch interessant sind. Also ist das Argument auch schwach. Und ob andere Bewirtshcafter als Angelvereine weniger für Angler tun würde, ist lediglich eine Vermutung. Eventuell wird es sogar besser, weil sie wirtschaftliche Interessen verfolgen? Wenn die WiSH e.V. den Zuschlag für die Fischereirechte am NOK erhält, würde sich in Zuunft sicherlich einiges ändern.

Einer meiner Gründe für meine Klage ist übrigens, dass aus der Fischereiabgabe nach "rein ökologischen Faktoren" besetzt wird (geschützte Fischarten) und nicht nur für Angler. Da sind wir dann ja einer Meinung- wir wollen Besatz mit Fischen, die für Anger von Interesse sind.

Übrigens finde ich manche Meerforellenprojekte in Fließgewässer sehr gut oder das aktuelle Lachsprojekt des BAC befürworte ich ausdrücklich. Traurig ist doch, dass durch die Fischereiabgabe geschützte FIscharten und Otterausstige in SH finanziert werden, ein Lachsprojekt für Angler jedoch nicht und Angler hierfür durch Spenden zusätzlich zur Fischereiabgabe aufkommen. Ja, hier sind Angler vorbildlich aktiv. Da gucke ich halt über den Tellerrand und hoffe durch meine Klage Änderungen herbeiführen zu können.

Auch andere Projekte aus der Fischereiabgabe finde ich vorbildlich, zum Beispiel "Barrierefreie Angelplätze", um nur ein Beispiel zu nennen. Ein Projekt des LSFV SH, dass ich befürworte und lobe. Was auch zeigt, dass ich nicht pauschal alles von Verbänden kritisiere!
 

Testudo

Schützer und Nutzer
Die "Studie" war mir natürlich bekannt, h
Natürlich ist dir diese Studie bekannt, ich habe nichts anderes erwartet.

Ja eine Consultingfirma hat die erstellt. Aber wer wird wohl von einer beraterfirma beschäftigt, ich gehe mal davon aus, das es sich dabei auch um wissenschaftliche Mitarbeiter handelt
Angler dürfen meinetwegen als "Hegehelfer" Gewässer besetzen, entscheiden
Da kotz ich im Strahl, wenn ich an die engagierten gut informierten Angelkollegen denke, die aufopferungsvoll teilweise selbst Bruthäuser unterhalten und in dem Thema aufgehen.
 

Anglerdemo

Well-Known Member
Da kotz ich im Strahl, wenn ich an die engagierten gut informierten Angelkollegen denke, die aufopferungsvoll teilweise selbst Bruthäuser unterhalten und in dem Thema aufgehen.
Ja, ein sehr geringer Teil der Angler (von 5.000.000 Anglern ausgehend) hat sicherlich zusätzliche Qualifikationen, das ist natürlich vorbildlich. Gibt auch Rechtsanwälte die Angeln und eventuell sogar mehr als gut ausgebildete Angler, die Bruthäuser unterhalten. Probiere doch jetzt einmal 5.000.000 Angler in den zuständigen Rechtsanwaltkammern anzumelden. Will damit sagen, dass es im Bereich der Angler unterschiedliche Qualifikationen gibt, man aber deshalb nicht pauschalisieren darf.

Übrigens werden die "Angler, die Bruthäuser unterhalten", dann von den Bewirtschaftern/ Fischereirechteinhabermit Hegeverpflichtung beauftragt und dürfen nicht irgendwo irgendwann irgendwelche Fische besetzen. Ohne Fischereirechteinhaber (Hegeverpflichtung) = kein Besatz. Dann sind die Angler vom Bewirtschafter beauftragt und helfen dem Bewirtschafter (bei der Umsetzung der gesetzlichen Hegeverpflichtung, also Hegehelfer).

Ich finde "Hegehelfer" übrigens weder diskriminierend oder gar diffamierend, sondern eher passend und die Tätigkeit sehr genau beschreibend. Der Begriff "Helfer" ist zumindest für mich kein Schimpfwort - nehmen wir "Pannenhelfer" oder "Flüchtlingshelfer" als Beispiel - sondern beschreibt einfach die Aufgabe.
 

Testudo

Schützer und Nutzer
Wieder so ein Vergleich. Nimm doch gleich 10 Mio an, ist ebenso abwegig wie deine 5 Mio.

!! Bitte keine persönliche Anmache -- edit by ralle !!

Ich bin ja häufig eher skeptisch, wir werden sehen, wie man auf euer handeln blickt, wenn die entsprechenden Regelungen Anwendung finden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Laichzeit

Well-Known Member
Angler dürfen meinetwegen als "Hegehelfer" Gewässer besetzen, entscheiden dürfen sie über den Besatz halt nicht, die Bewirtschafter (Vereine) sollen nur die Kosten für ihre Gewässer selber tragen. Selbst wenn ein Fischer die Fischereirechte inne hat, wird er Fische besetzen, die auch anglerisch interessant sind. Also ist das Argument auch schwach. Und ob andere Bewirtshcafter als Angelvereine weniger für Angler tun würde, ist lediglich eine Vermutung. Eventuell wird es sogar besser, weil sie wirtschaftliche Interessen verfolgen?
Ehrenamtliche Besatzwirtschaft = Besatzkosten
Wirtschaftliche Bewirtschaftung = Besatzkosten + Profit und Arbeitszeit
Da kann nan nur verlieren.
Bewirtschaftung ohne Fokus auf Angler ist noch einmal verschieden, da die Hegepflicht eindeutig keine Besatzpflicht ist.
 

Anglerdemo

Well-Known Member
Wieder so ein Vergleich. Nimm doch gleich 10 Mio an, ist ebenso abwegig wie deine 5 Mio.
Ich bin ja eher vorsichtig mit den 5 Millionen, der DAFV schreibt ja gar von 6 Millionen auf der Homepage.

Ich bin ja häufig eher skeptisch, wir werden sehen, wie man auf euer handeln blickt, wenn die entsprechenden Regelungen Anwendung finden.
Das ist eine völlig falsche Formulierung finde ich. Denn es müsste korrekterweise heißen "wenn die jetzigen Regelungen zur Vergabe von Zuwendungen nicht rechtmäßig sind".

Eventuell interpretiere ich das aus Deiner Aussage schlichweg falsch, aber ich entnehme dann der Aussage doch eine "merkwürdige Rechtsauffassung". Du meinst also, wenn wir gegen ein Angelverbot - welches eventuell nicht zulässig ist nach geltendem Recht - vorgehen, werden wir bejubelt. Wenn wir gegen die die Vergabepraxis von Zuwendungen - welche eventuell nicht zulässig sind nach geltendem Recht - vorgehen, werden wir von Anglern beschimpft? Das würde bedeuten, dass Angler geltendes Recht nur akzeptieren, wenn es für sie von Vorteil ist. Oder wie meinst Du das?

Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass manche Verbände/ Vereine not amused wären. Das betrifft dann vermutlich auch nicht nur S-H, sondern auch MVP, Brandenburg und eventuell Hamburg (neben NRW, wo ja auch bereits eine Klage läuft). In den drei Bundesländern sind Angler bereit, bei einem positiven Ausgang des Verfahren in S-H oder NRW ebenfalls zu klagen.

Da Niedersachsen zeigt, dass es auch ohne Fischreiabgabe vorbildlich funktionieren kann, sind dann die Verbände und Vereine gefordert, manche Dinge anders zu finanzieren und eventuell an anderer Stelle zu sparen. That's life! Wie ich bereits oben geschrieben habe, kann man nur so viel Geld ausgeben, wie man hat.

Für mich ist die jetzige Form der Fischereiabgabe in SH ein Selbstbedienungsladen bestimmter Organisationen. Ob das VG Schleswig diese Ansicht teilt, wird die Zukunft zeigen. Für mich gilt "Gleiches RECHT für ALLE!". Ich denke eine Überprüfung der Vergabepraxis ist legitim bzw. im Interesse der Mehrheit der Angler. Denn es ist das persönliche Geld der Angler. Da werden sicherlich viele erwarten (und setzen das sicherlich auch voraus), dass die Gelder nach geltendem Recht eingesetzt werden.

@Testudo , ich habe drei Fragen:
1.Erwartest Du von den Behörden in Deutschland einen verantwortungsvollen und rechtmäßigen Umgang mit den Geldern von uns Bürgern?
2.Erwartest Du von Angelvereinen und Verbänden ein rechtmäßiges und gesetzeskonformes Verhalten?
3. Dürfen Deiner Meinung nach Gelder (Fischereiabgabe) von Abgabepflichtigen (Anglern) gegen geltendes deutsches Recht verwendet werden, wenn es Anglern zugute kommt?
 

Anglerdemo

Well-Known Member
Ich bin ja häufig eher skeptisch, wir werden sehen, wie man auf euer handeln blickt, wenn die entsprechenden Regelungen Anwendung finden.
Ich möchte den Satz noch einmal aufgreifen, da er meine Motivation für die Klage nach meinem empfinden falsch wieder gibt oder einen falschen Anschein erwecken könnte.

Ich habe die Klage gegen die Fischereiabgabe als Privatperson eingereicht, um MEHR Geld für Angler zukünftig zur Verfügung zu haben. Es liest sich hier teilweise, als würde ich den Anglern Gelder entziehen wollen. Das ist nicht der Fall! Ich möchte das alle von Anglern über die Fischereiabgabe entrichteten Gelder zu 100% den Anglern zugute kommen und verhindern, dass zukünftig nur noch Natur- und Artenschutzprojekte oder Maßnahmen für die Fischerei aus der FA bezahlt werden.

Im Fischereiabgabeausschuss in SH sind die Angler definitiv in der Minderheit verteten, das birgt ein gewisses Risiko. Nicht das hier ein falscher Eindruck vermittelt wird.

Selbt wenn die Vergabepraxis jetzt rechtmäßig erfolgt, so ist es sicherlich positiv unterm Strich , dass die Verantwortlichen wissen, dass man ihnen auf die Finger schaut.
 

Naturliebhaber

Well-Known Member
Ich möchte den Satz noch einmal aufgreifen, da er meine Motivation für die Klage nach meinem empfinden falsch wieder gibt oder einen falschen Anschein erwecken könnte.

Ich habe die Klage gegen die Fischereiabgabe als Privatperson eingereicht, um MEHR Geld für Angler zukünftig zur Verfügung zu haben. Es liest sich hier teilweise, als würde ich den Anglern Gelder entziehen wollen. Das ist nicht der Fall! Ich möchte das alle von Anglern über die Fischereiabgabe entrichteten Gelder zu 100% den Anglern zugute kommen und verhindern, dass zukünftig nur noch Natur- und Artenschutzprojekte oder Maßnahmen für die Fischerei aus der FA bezahlt werden.

Im Fischereiabgabeausschuss in SH sind die Angler definitiv in der Minderheit verteten, das birgt ein gewisses Risiko. Nicht das hier ein falscher Eindruck vermittelt wird.

Selbt wenn die Vergabepraxis jetzt rechtmäßig erfolgt, so ist es sicherlich positiv unterm Strich , dass die Verantwortlichen wissen, dass man ihnen auf die Finger schaut.
Zitat: "dass zukünftig nur noch Natur- und Artenschutzprojekte oder Maßnahmen für die Fischerei aus der FA bezahlt werden".
Wo war denn dieses "nur noch" jemals der Fall?

Du willst, dass es ausschließlich um das Angeln geht. Dann erkläre mir doch bitte mal, warum Anglerverbände und -vereine dann künftig noch als Naturschutzverbände/vereine anerkannt werden sollten?
Und falls erwartungsgemäß die Antwort ist, dass die das ja nicht müssten: Dann erkläre mir, woraus sich künftig noch Gemeinnützigkeit ergeben sollte? Der Grund für diese ist nämlich heute maßgeblich die Verankerung im Naturschutz.

Leute, ihr verrennt euch total in Fanatismus und verkennt komplett die gesellschaftliche Realität.
 

Anglerdemo

Well-Known Member
Zitat: "dass zukünftig nur noch Natur- und Artenschutzprojekte oder Maßnahmen für die Fischerei aus der FA bezahlt werden".
Wo war denn dieses "nur noch" jemals der Fall?
Habe ich nirgends geschrieben! Hättest den ganzen Satz lesen/ zitieren sollen!

Du willst, dass es ausschließlich um das Angeln geht. Dann erkläre mir doch bitte mal, warum Anglerverbände und -vereine dann künftig noch als Naturschutzverbände/vereine anerkannt werden sollten?
Und falls erwartungsgemäß die Antwort ist, dass die das ja nicht müssten: Dann erkläre mir, woraus sich künftig noch Gemeinnützigkeit ergeben sollte? Der Grund für diese ist nämlich heute maßgeblich die Verankerung im Naturschutz.
Was hat das mit der Fischereiabgabe zu tun? Die Gemeinnützigkeit ist doch unabhängig von der Fischereiabgabe. Die können auch 1000.- Euro Mitgliedsbeitrag nehmen und Millionen Nistkästen bauen, aber bitte nicht von der Fischereiabgabe der Angler. Wenn der Staat das dann als förderungsfähig sieht- gerne, gibt ja auch Steuereinnahmen. Und mal ehrlich, wenn die Angler in den Vereinen alle den Naturschutz als die wichtigste Aufgabe der Angler ansehen, werden all diese Angler auch kein Problem haben, die Kosten aus der FA aufzubringen. Das sind gerade mal 25.- Euro pro Jahr mehr für jeden organisierten Angler.

Leute, ihr verrennt euch total in Fanatismus und verkennt komplett die gesellschaftliche Realität.
Die Niedersachsen verkennen also komplett die gesellschaftliche Realität?

Die Verbände/ Vereine in SH haben sich über Jahrzehnte ein Finazierungsmodell aufgebaut, welches jetzt einfach mal überprüft wird. Wenn alles so gut ist, verstehe ich die Aufregung gerade nicht!

@Testudo : Nicht das es in Vergessenheit gerät:

ich habe drei Fragen:
1.Erwartest Du von den Behörden in Deutschland einen verantwortungsvollen und rechtmäßigen Umgang mit den Geldern von uns Bürgern?
2.Erwartest Du von Angelvereinen und Verbänden ein rechtmäßiges und gesetzeskonformes Verhalten?
3. Dürfen Deiner Meinung nach Gelder (Fischereiabgabe) von Abgabepflichtigen (Anglern) gegen geltendes deutsches Recht verwendet werden, wenn es Anglern zugute kommt?
 

Dorschgreifer

Well-Known Member
Du willst, dass es ausschließlich um das Angeln geht. Dann erkläre mir doch bitte mal, warum Anglerverbände und -vereine dann künftig noch als Naturschutzverbände/vereine anerkannt werden sollten?
Und falls erwartungsgemäß die Antwort ist, dass die das ja nicht müssten: Dann erkläre mir, woraus sich künftig noch Gemeinnützigkeit ergeben sollte? Der Grund für diese ist nämlich heute maßgeblich die Verankerung im Naturschutz.
Wurde doch auch schon alles von denen kritisiert...., wenn es nach Anglerdemo ginge, würde es keine Angelvereine und Angelverbände geben


Leute, ihr verrennt euch total in Fanatismus und verkennt komplett die gesellschaftliche Realität.
Hab ich auch schon etliche male geschrieben....

Einige merken, wenn sie sich verrennen und versuchen de realen Weg wiederzufinden und andere haben sich so verrannt, dass sie da nicht mehr rausfinden.

Für mich hat Anglerdemo wie WiSH ausschließlich wirtschaftliche Interessen und nach allem was Anglerdemo hier schreibt, gelange ich immer mehr zu der Überzeugung, dass Anglerdemo und WiSH die Angler nicht einen Deut am Herzen liegen, sondern ausschließlich eigene Interessen verfolgt werden.

Auf alle anderen Äußerungen von Anglerdemo gehe ich erst einmal nicht mehr ein, weil ich meine Zeit sinnvoller verbringen kann.... Ich gehe jetzt mal Arbeiten.
 

Anglerdemo

Well-Known Member
wenn es nach Anglerdemo ginge, würde es keine Angelvereine und Angelverbände geben
Eine falsche und bösartige Unterstellung!

Für mich hat Anglerdemo wie WiSH ausschließlich wirtschaftliche Interessen und nach allem was Anglerdemo hier schreibt, gelange ich immer mehr zu der Überzeugung, dass Anglerdemo und WiSH die Angler nicht einen Deut am Herzen liegen, sondern ausschließlich eigene Interessen verfolgt werden.
Wenn es so wäre, würden wir ja mit den Angelverbänden auf einer Linie liegen! Aber es ist nicht so, denn wir kämpfen nachweislich gegen Beschränkungen und Verbote gegen Angler. So auch bei der Fischereiabgabe- Anglergeld für Angler! Denn wenn der BUND, der SH Heimatbund und die Obere Naturschutzbehörde über diese Gelder (mit) entscheiden, bleibt wenig für Angler übrig.

Wie ich bereist geschrieben habe, arbeitet die WiSH e.V.gemäß Satzung und Geschäftsordnung, was für Dich anscheinend verwerflich ist. Anglerdemo ist eine Initiative von Anglern für Angler und hier steht ausschließlich das ANGELN im Vordergrund. Das haben die meisten Unterstützer verstanden, 163.000 erreichte Personen (Top 250.000 in einer Woche) in der vergangenen Woche alleine über die Facebookseite (Facebook Insights) ist sicherlich deutlich. Da können einige wenige noch so viel mit Dreck werfen! Wo sind denn die Anglerverbände bei Angeverboten durch Natura-2000 in der Ostsee?

Zum Thema Gemeinnützigkeit sei noch erwähnenswert, dass der Verband der Binnenfischer und Teichwirte e.V. ebenfalls geminnützig ist. So schreibt der Verband über sich "Der Verband hat die Aufgabe, die Fischerei in Binnengewässern und die Fischzucht in Schleswig-Holstein zu fördern und seine Mitglieder mit Rat und Tat zu unterstützen und zu vertreten.". Der LSFV SH hingegen schreibt "Unsere Ziele im Einzelnen: der dauerhafte Schutz der gesamten Tier- und Pflanzenwelt, die Sicherung der Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft".

Zum Vergleich: der BUND e.V. schreibt "Wir setzen uns ein für den Erhalt und die schonende Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Bewahrung des Naturerbes.". Hätte ich nicht geschrieben, welches Statement von einem Anglerverband kommt und welches vom BUND e.V. hätte das wohl niemand zuordnen können.

Naturschutz ist eine wichtige Aufgabe, keine Frage und steht keinesfalls in der Kritik. Es geht ausschließlich um die Verwendung der Fischereiabgabe aller Angler in SH. Artenschutz/ Naturschutz ist eine grundsätzliche Aufgabe des Staates und muss aus Steuergeldern finanziert werden. Viele Projekte von NABU, BUND etc. werden aus Mitteln des Landes, des Bundes oder der EU finanziert, nur Angler zahlen zusätzlich eine Abgabe, um allgemeine Naturschutz-/ Artenschutzprojekte zu bezahlen?

Die Jäger sind dieses Thema erfolgreich angegangen, haben geltendes Recht durchgesetzt und wurden dafür gelobt, manche Angler scheinen hier einfach anders zu ticken.

Aber gerne stelle ich Dir @Dorschgreifer die selben Fragen wie @Testudo:

1.Erwartest Du von den Behörden in Deutschland einen verantwortungsvollen und rechtmäßigen Umgang mit den Geldern von uns Bürgern?
2.Erwartest Du von Angelvereinen und Verbänden ein rechtmäßiges und gesetzeskonformes Verhalten?
3. Dürfen Deiner Meinung nach Gelder (Fischereiabgabe) von Abgabepflichtigen (Anglern) gegen geltendes deutsches Recht verwendet werden, wenn es Anglern zugute kommt
Du wirst sicherlich nach Deiner Arbeit die Zeit finden, diese Fragen zu beantworten. Danke!
 

Fischer am Inn

Active Member
Hallo miteinander

Die Verbände/ Vereine in SH haben sich über Jahrzehnte ein Finazierungsmodell aufgebaut, welches jetzt einfach mal überprüft wird. :
Genau darum geht es: Die Zerstörung dieses Modells, das Abgraben von Finanzmitteln.

Das ist für die Angelverbände nicht schön aber auf alle Fälle legitim.

Wir werden sehen was daraus folgt.

Servus
Fischer am Inn
 

Anglerdemo

Well-Known Member
Genau darum geht es: Die Zerstörung dieses Modells, das Abgraben von Finanzmitteln.
Nein, es geht um die Überprüfung der jetzigen Vergabepraxis und im Optimalfall um zukünftig mehr Gelder für ANGLER und das ANGELN!
 

Deep Down

Well-Known Member
.....

Die Verbände/ Vereine in SH haben sich über Jahrzehnte ein Finazierungsmodell aufgebaut, welches jetzt einfach mal überprüft wird. Wenn alles so gut ist, verstehe ich die Aufregung gerade nicht!
.........
Ja, damit hat man, wenn man so die Beiträge Eurer Gegner liest, offenbar genau ins Wespennetz getroffen!
Weitermachen, denn auch Vergabepratiken haben sich nach Recht und Gesetz zu richten und entziehen sich nicht der Überprüfung.
Festgetellte zweckfremde Verwendungen, Entwicklungen und/oder Tendenzen sind im Interesse der Allgemeinheit und damit auch aller Angler aufzudecken und zukünftig abzustellen. Eine gegebenenfalls vorzunehmende Korrektur mag einigen bisherigen "Nutznießern" nicht passen, wäre dann aber unabdingbar erforderlich.

Das es an solchen öffentlichen Honigtöpfen immer zu einem nicht immer "gerechten" Gedrängel kommt,......naja wir werden sehen.
 

Fischer am Inn

Active Member
Hallo miteinander

Ja, damit hat man, wenn man so die Beiträge Eurer Gegner liest, offenbar genau ins Wespennetz getroffen!
Weitermachen, denn auch Vergabepratiken haben sich nach Recht und Gesetz zu richten und entziehen sich nicht der Überprüfung.
Festgetellte zweckfremde Verwendungen, Entwicklungen und/oder Tendenzen sind im Interesse der Allgemeinheit und damit auch aller Angler aufzudecken und zukünftig abzustellen. Eine gegebenenfalls vorzunehmende Korrektur mag einigen bisherigen "Nutznießern" nicht passen, wäre dann aber unabdingbar erforderlich.

Das es an solchen öffentlichen Honigtöpfen immer zu einem nicht immer "gerechten" Gedrängel kommt,......naja wir werden sehen.
Genau. Es kann zum Kappen der Honigtöpfe kommen. Und das ist genau der gewollte Schlag gegen die Angelverbände. Das muss klar sein.

Serus
Fischer am Inn
 

Anglerdemo

Well-Known Member

Anglerdemo

Well-Known Member
Die Liste wird länger. Neben @Testudo @Dorschgreifer darf auch gerne @Fischer am Inn die Fragen beantworten:

Ich habe drei Fragen:
1.Erwartest Du von den Behörden in Deutschland einen verantwortungsvollen und rechtmäßigen Umgang mit den Geldern von uns Bürgern?
2.Erwartest Du von Angelvereinen und Verbänden ein rechtmäßiges und gesetzeskonformes Verhalten?
3. Dürfen Deiner Meinung nach Gelder (Fischereiabgabe) von Abgabepflichtigen (Anglern) gegen geltendes deutsches Recht verwendet werden, wenn es Anglern zugute kommt?
 

Fischer am Inn

Active Member
Hallo Anglerdemo,
Hallo miteinander,

Anglerdemo ist scheinbar auch der Meinung, dass er besser als die Anglerverbände weis, was für die Verbände gut ist. Was für eine Verblendung.

Servus
Fischer am Inn
 

Anglerdemo

Well-Known Member
Anglerdemo ist scheinbar auch der Meinung, dass er besser als die Anglerverbände weis, was für die Verbände gut ist. Was für eine Verblendung.
Auch das haben wir nirgends behauptet!

Wenn ein Angler die Rechtmäßigkeit der Vergabepraxis von Zuwendungen aus Sonderabgaben gerichtlich überprüfen lässt, ist das in Deinen Augen verkehrt? Haben Deiner Meinung nach die Angelverbände und somit organisierten Angler einen Vorteil durch die jetzige Vergabepraxis?

Beantworte doch bitte auch noch die 3 Fragen.

1.Erwartest Du von den Behörden in Deutschland einen verantwortungsvollen und rechtmäßigen Umgang mit den Geldern von uns Bürgern?
2.Erwartest Du von Angelvereinen und Verbänden ein rechtmäßiges und gesetzeskonformes Verhalten?
3. Dürfen Deiner Meinung nach Gelder (Fischereiabgabe) von Abgabepflichtigen (Anglern) gegen geltendes deutsches Recht verwendet werden, wenn es Anglern zugute kommt?
 
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