Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Georg Baumann

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AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Ja, ich verstehe Deine Befürchtungen, aber ich teile sie nicht. Ich glaube, da bist Du überängstlich. Aber vielleicht bin ich auch naiv. Wir werden's jetzt nicht rausfinden, sondern können nur abwarten.
 

Toni_1962

freidenkend
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Machmal ist auch jemand schon ängstlich geworden, wenn die bis dahin erleidende tyranisierte Gegenseite anfängt in die Offensive zu gehen ;)
 

torstenhtr

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AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Lars:
Ich bin ein wenig entsetzt, dass es kaum Kritik an dieser Aktion gibt. Einer schreit gegen PETA und alle klatschen. Das reicht leider nicht zum Erfolg.
Zumindestens - wie nachzulesen ist - gibt's im AB Kritik an Glyphosat-Gero's Aktion. Auf Facebook kann man froh sein wenn die dort schreibenden Kandidaten einen lesbaren Satz zusammenbekommen :)

Ohne Gero auf die Füße treten zu wollen- für mich ist die Nummer von Beginn an eher eine Selbstinszenierung!
Angler lassen sich hier für FDP-Interessen einspannen (Agrarlobbyismus). Im Antrag [1] spielen Angeln und Angler praktisch keine Rolle. Wie die Linken angedeutet haben, würde man sämtliche gemeinnützige Körperschaften treffen, inkl. gemeinnützige Angelvereine.

Die Folgen der Ablehnung des Antrages können wir doch noch nicht einschätzen. Fakt ist, dass die Politik dann das Thema vermutlich erst einmal nicht mehr anfassen wird und PETA freie Hand hat. Ich denke ihr versteht was ich befürchte.
Sehe ich genauso.

Die Frage ist - wer profitiert wirklich von der Aktion?

Ich vermute eher die Tierrechtler. U.a. hat "Animal Equality" eine Petition gegen Hockers Antrag gestartet [2] und hat mittlerweile schon > 78000 Unterschreiber!

Oder dir Ursache beseitigt? Weil man nicht will?
Ich sehe zumindestens nicht, wie ein Frontalangriff (aktuell) gegen Peta irgendeine Aussicht auf Erfolg hätte.

Das eigentliche Problem sind Anzeigen gegen Angler. Sinnvoller wäre doch eine Reduktion der Angriffsfläche.

Warum setzt man sich nicht für eine
* Umgestaltung des Tierschutzgesetzes,
* Anerkennung von Angeln als vernünftiger Grund gemäß des TierSchG,
* Einfügen einer expliziten Rücksetzerlaubnis in die LFischG,
* rechtssichere Regeln für Wettangeln oder
* Anerkennung des Angelns (aus Tradition) als gemeinnütziger Zweck
ein?

--

[1] Drucksache 19/1985, "Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus", http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/019/1901985.pdf
[2] Animal Equality Petition, https://www.change.org/p/juliakloeckner-verhindern-sie-die-kriminalisierung-von-tiersch%C3%BCtzern-durch-die-deutsche-politik
 

Georg Baumann

Administrator
Teammitglied
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Ich sehe zumindestens nicht, wie ein Frontalangriff (aktuell) gegen Peta irgendeine Aussicht auf Erfolg hätte.

Das ist so ziemlich genau das gleiche Argument, das der DAFV benutzt hat, um seine Tatenlosigkeit gegenüber PETA zu begründen. Nach dem Motto: Nur keinen Staub aufwirbeln, nur niemandem vors Schienbein treten, vielleicht macht man alles nur noch schlimmer. Halte ich für falsch und hasenfüßig. Denn schlimmer geht's nicht!



Nochmal: Ich verstehe die Bedenken, teile sie aber nicht.
 

torstenhtr

Active Member
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Das ist so ziemlich genau das gleiche Argument, das der DAFV benutzt hat, um seine Tatenlosigkeit gegenüber PETA zu begründen. Nach dem Motto: Nur keinen Staub aufwirbeln, nur niemandem vors Schienbein treten, vielleicht macht man alles nur noch schlimmer. Halte ich für falsch und hasenfüßig. Denn schlimmer geht's nicht!

Der DAFV war insgesamt untätig und findet die Aktion von Hocker ganz toll [1]. Meiner Meinung nach ist ein planloses Vorgehen mindestens so schädlich, als gar nichts zu tun.


Es gibt verschiedene Wege etwas zu erreichen. Was betroffenen Anglern z.B. wirklich helfen würde wäre eine rechtliche Unterstützung, wenn sie angezeigt werden. Der DAV hatte das getan - siehe das Setzkescherurteil (mit Schreckenbach Gutachten) und ein Verfahren zum Thema C&R.



--


[1] https://www.dafv.de/item/182-anfrage-im-bundestag-zur-aberkennung-der-gemeinnuetzigkeit-von-zweifelhaften-tierrechtsorganisationen.html
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Angler lassen sich hier für FDP-Interessen einspannen (Agrarlobbyismus). Im Antrag [1] spielen Angeln und Angler praktisch keine Rolle. (...)
Die Frage ist - wer profitiert wirklich von der Aktion?
In erster Linie hofft sicherlich Gero auf Zuspruch und Unterstützer. Das meinte ich mit Selbstinszenierung!

Ich vermute eher die Tierrechtler. U.a. hat "Animal Equality" eine Petition gegen Hockers Antrag gestartet [2] und hat mittlerweile schon > 78000 Unterschreiber!
Und die Angler? 50 Briefe? 100 Briefe? Oder nur 20? Das meine ich damit, dass das PETA in die Karten spielt! Dieses Klientel kämpft nämlich für ihre Ideologie und wir Angler können von dieser Art der Unterstützung nur träumen. Da wird der Spendenbeutel gerade richtig fett, Kohle für Anzeigen gegen Angler!

Das eigentliche Problem sind Anzeigen gegen Angler. Sinnvoller wäre doch eine Reduktion der Angriffsfläche.
Das meine ich mit "die Ursache bekämpfen"! Hier geht es doch ausschließlich darum, dass man die LFischG rechtssicher in den Einklang mit dem TSG bringt. Doch das haben die Verbände versäumt bzw. uns doch mit ihren schwachsinnigen Forderungen nach Natur- und Tierschutz erst in diese Situation gebracht. Nicht PETA ist gefährlich, sondern unsere Gesetze. Die ermöglichen Organisationen wie PETA erst die Möglichkeit, gegen Angler, die sich im Rahmen von Gesetzen bewegen, anzuzeigen und in die Situation zu bringen. Hier hätte der liebe Gero Änderungen anbringen müssen und ich hätte seine Idee geteilt und unterstützt bis zum letzten Atemzug. Jeder der mich kennt, weiß das ich mich bei bestimmten Themen auch festbeisse ;).

Thorsten, ich freue mich, dass Du mich verstanden hast! Endlich mal einer...

Ich sehe zumindestens nicht, wie ein Frontalangriff (aktuell) gegen Peta irgendeine Aussicht auf Erfolg hätte.
Das ist so ziemlich genau das gleiche Argument, das der DAFV benutzt hat, um seine Tatenlosigkeit gegenüber PETA zu begründen. Nach dem Motto: Nur keinen Staub aufwirbeln, nur niemandem vors Schienbein treten, vielleicht macht man alles nur noch schlimmer. Halte ich für falsch und hasenfüßig.
Nein Georg, bloß nicht kuschen! Es gibt Themen, da reicht es wenn man etwas versucht, aber auch Themen, wo man sorgfältig geplant mit einem Konzept und einer Chance auf Erfolg vorgehen sollte.

Beim DAFV hätte eine ÖA gegen PETA in Form einer großen Kampagne gereicht und alle wären zufrieden gewesen.

Von der Politik erwarte ich jedoch, dass die Gesetze so formuliert werden, dass unbescholtene Bürger nicht von ideologischen Organisationen mit fragwürdigen Vorgehensweisen zu Verbrechern gemacht werden können. Mit reicht ein Antrag ohne Aussicht nicht als Maßnahme, sondern ich forder als Bürger Rechtssicherheit und Schutz von der Politik. Es kann doch nicht sein, dass die Gesetze in unserem Land einen Angler zwingen eine Rechtschutzversicherung abzuschließen, oder? Dann läuft etwas falsch und Geros Antrag hat nicht mehr als eine Alinifunktion, um Wählerstimmen zu sammeln. Noch einmal, ich mag Gero, aber bei der Nummer kaufe ich ihm keinen ernsthaften Hintergrund ab.
 

bombe20

Thomasianer
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Fakt ist, dass die Politik dann das Thema vermutlich erst einmal nicht mehr anfassen wird und PETA freie Hand hat.
das sehe ich ähnlich. das thema p€ta hat momentan auf bundesebene zu wenig politische relevanz um ernst genommen zu werden und der kampf findet in einem graben abseits des aktuellen politischen geschehens statt.
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

der kampf findet in einem graben abseits des aktuellen politischen geschehens statt.

Ja, eigentlich nur bei den Anglern (und Jägern)! Die hat Gero nämlich schön eingelullt. Beginnt ja mit der Überschrift hier im Thread (Anti-Peta-Antrag) und hört bei Matze Koch irgndwo auf.

Wäre die Überschrift "Die FDP will die Gemeinnützigkeit von Vereinen strenger auslegen" nicht passender oder gar richtig gewesen?

Ich denke dann wären auch mehr kritische Stimmen aus Anglerkreisen hörbar gewesen und die Euphorie wäre schnell verflogen.
 

kati48268

nicht mehr heimatlos
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Ich stimme Georg zu, es ist sehr gut, dass das Thema endlich mal auf Bundestagsebene diskutiert wird; Abgeordnete waren bislang doch völlig unbedarft.

Doch ist die ganze Nummer halt schlecht gemacht, denn die Masse hat wieder gar nicht verstanden, worum es bei dem Antrag wirklich geht, was dieser Antrag bedeutet.
"P€ta geht es an den Kragen", steht hier im AB,
"Wann ist denn die Abstimmung im Bundestag wegen der P€ta", erscheint so oder ähnlich vielfach im 'Bündnis'.

Nun kann man natürlich sagen, "Anglers sind in der Breite einfach strunzdoof, denn die Informationen sind doch verfügbar und ein wenig politische Allgemeinbildung sollte man halt haben".
Doch liegt es eben auch mit daran, auf welchem Niveau der Antragsteller und sein prominenter Helfershelfer die Nummer verkaufen: purer Populismus, flach wie eine Nivea-Dose.

Das sonst einzig Gute an dem Hocker-Papier ist doch, dass es NICHT durchgeht. DAS wäre eine wahre Katastrophe, weil die Bedenken von Jan Korte und vielen Anderen völlig richtig sind.

Dass P€ta am Ende feiert, war von vornherein klar, das interessiert mich aber nicht wirklich.
Sie feiern auch, wenn sie Fälle glasklar verlieren, und machen einen erfolgreichen PR- & Spenden-Marathon daraus.
Das haben sie einfach drauf, muss man ihnen zugestehen.

Bei jedem P€ta-Thema steht dutzendfach in den Kommentaren, wie dumm die doch sind.
Sind sie nicht!
Wer nicht erkennt, wie extrem professionell & erfolgreich unser Gegner ist, wird immer weiter Stück für Stück gegen ihn verlieren.
 

Grünknochen

Natur schützender Angler
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Klar sind die professionell. Es geht darum, insbesondere auch Angler zu verunglimpfen. Strafanzeigen sind also ein Kommunikationsmittel, um die PETA Ideologie in die Hirne einzupflanzen. Nicht umsonst wird jede Anzeige sofort in die Presse gehauen, und zwar mit dem üblichen Begleitext der verstrahlten PETA Biologin. Framing/ Narrativ nennt man das. Der unbedarfte Leser, der mit dem Thema nix an der Backe hat, verkoppelt das Angeln mit Straftat und es ist im Grunde völlig wurscht, zu welchem Ergebnis die Strafanzeige geführt hat. Otto Normalverbraucher denkt eh, Dreck am Stecken hat der Angler bestimmt. Nur hat man's ihm nicht nachweisen können...


Übrigens finde ich es lustig, dass Gero vor 2 Jahren seinen Angelschein gemacht hat. Ob er damit Angler ist, sei mal sehr dahingestellt. Für mich sind solche Leute Angler, die angeln. Ist wie beim Führerschein, dessen Besitz einen noch lange nicht zum Autofahrer macht ( meine Schwiegermutter hat seit Ewigleiten einen Führerschein, darf aber nicht ans Steuer, ist also keine Autofahrerin). OK, für die Politik reicht es, um von ''Wir Angler'' zu sprechen...
 

BERND2000

Well-Known Member
In stillem Gedenken
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

kati48268;4834744 [COLOR=darkgreen schrieb:
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Dass P€ta am Ende feiert, war von vornherein klar, das interessiert mich aber nicht wirklich.
Sie feiern auch, wenn sie Fälle glasklar verlieren, und machen einen erfolgreichen PR- & Spenden-Marathon daraus.
Das haben sie einfach drauf, muss man ihnen zugestehen.

Bei jedem P€ta-Thema steht dutzendfach in den Kommentaren, wie dumm die doch sind.
Sind sie nicht!
Wer nicht erkennt, wie extrem professionell & erfolgreich unser Gegner ist, wird immer weiter Stück für Stück gegen ihn verlieren.
Die arme vermeintlich von Lobbyisten bedrohte PETA, wird dann wieder etwas mehr Aufmerksamkeit +Spenden bekommen.
Sie muss ja nichts für Tiere und Menschen erreichen, sondern Geld einsammeln um P&R zu betreiben.
Das ist halt Ihre Geschäftsidee um die Religion Tierschutz unters Volk zu bringen.
Nicht zu verwechseln mit Tierschützern die sich Selbst für Tiere einsetzen (z.B Tierheim) und dafür Geld brauchen.
 

Colophonius

Angler
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Selbst Hocker weist in seiner Antwort darauf hin, dass alle vor dem Gesetz gleich sind und dies natürlich auch für Angelvereine gilt. Und hier setzt genau das Problem an.
Und das ist ein Problem, weil wir es gutheißen, wenn es die anderen trifft, aber wenn man den Zweck mag, ist das Mittel dann auch nicht so wichtig?
 

Grünknochen

Natur schützender Angler
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Mag sein. Aber: Die Auswüchse in der Massentierhaltung und der nach dem Billigkeitsprinzip funktionierende überbordende Fleischkonsum sind ein einziger Skandal. Und gleiches gilt für den hemmungslosen Umgang mit Pestiziden und Co.
In Summe: Es gibt einen sehr nachvollziehbare Gründe, sich zu diesen Themen engagiert zu Wort zu melden.
Genau da liegt das Problem mit PETA. Über sehr berechtigte Anliegen als Aufhänger verkaufen sie ihre quasi religiöse Tierrechtsideologie im Sinne eines radikalen Veganismus. Wolf im Schafspelz...


Übrigens ist für mich schon deshalb Gero Hocker komplett unglaubwürdig. Selbstdarstellung, Lobbyismus, Karriere und sonst gar nichts. Ihn als Botschafter für die Angelei zu bezeichnen, ist einfach nur naiv. Grönland Gero (Klimawandel) bzw. Glyphosat Gero scheinen mir durchaus zutreffende Bezeichnungen für den von Hause aus Ökonomen aus der Finanzwirtschaft zu sein!


P.S.: Ich könnte auch sagen: Matze, netter Kerl und Angler durch und durch, verkauft über seine Medienpräsenz radikal konservative Religionsansichten mit Anspruch auf Alleingeltung sowie hieraus folgende politische Positionen, die zT sowas von rechts und das glatte Gegenteil von Christ sein sind. Nicht gut. Im Übrigen mag ich keine Prediger...


In Summe: Keinem der beiden Jungs traue ich nur einen Millimeter über den Weg. Da muss mehr kommen, sehr viel mehr.


P.S.: Jan Korte ist aus meiner Sicht das genaue Gegenteil: Angler durch und durch und in seinen Statements zum Thema seriös, zurückhaltend und abwägend. So etwas braucht es. Kompetenz statt Schaumschlägerei.



Zum Thema militante Tierrechtsorganisationen allgemein:

https://www.zeit.de/2014/36/tierschutz-tierrechte-radikale-aktivisten
https://de.wikipedia.org/wiki/Animal_Liberation_Front
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G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

In Summe: Keinem der beiden Jungs traue ich nur einen Millimeter über den Weg. Da muss mehr kommen, sehr viel mehr.
Da bin ich zu 100% bei Dir und freue mich über jeden, der so denkt!

Nur mal so eine Anekdote am Rande. Ein Kumpel hat ein Schild "Nein zum Angelverbot im Fehmarnbelt" an seinem Haus. Heute hatte er einen Zettel im Briefkasten, handgeschrieben. "Angeln muss verboten werden. Stellen Sie sich mal vor, sie werden mit einem haken im Mund eingekurbelt". :) PETA ist überall...
 

Georg Baumann

Administrator
Teammitglied
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Jan Korte ist aus meiner Sicht das genaue Gegenteil: Angler durch und durch und in seinen Statements zum Thema seriös, zurückhaltend und abwägend. So etwas braucht es. Kompetenz statt Schaumschlägerei.

Ich bin überzeugt, dass wir beides brauchen. Ist wie mit Jagdhunden: Erst wenn besonnene Sucher und auf Krawall gebürstete Packer zusammen arbeiten, kommen die Sauen auf die Läufe ... :q:q:q
 

Grünknochen

Natur schützender Angler
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Alter Jäger...


Mit dem Genre hab ich übrigens allein schon familiär ne Menge am Hut...
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

So, PETA holt sich schon einmal die Bevölkerung ins Boot #d

https://www.animalequality.de/Emnid_Umfrage_Tierschutz-Recherchen.pdf

Man achte aufs Datum.

Übrigens passt es auch ganz gut zum Thema "Studien und die Fragestellung in Bezug auf das Ergebnis" (Boddenhechte).

Hätte man Frage 2 "Finden Sie es in Ordnung, dass PETA bei Ihnen in Ihr Haus einbricht und heimlich den Umgang mit Ihrem Haustier filmt?" genannt, wäre sicherlich ein anderes Ergebnis rausgekommen...
 

Ossipeter

Active Member
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Hätte hätte Fahrradkette. Ist so gewollt. Ich finde es beängstigend wie die Grundrechte der Tierhalter, die davon Leben oder im Nebenerwerb tätig sind, die im BGB gesicherten Rechte von diesen Wenigen und nur auf Werbung und Spendengelder abschöpfenden Organisationen in den Ruin getrieben werden.
 

torstenhtr

Active Member
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

OT: (hat nix mit Angeln zu tun)

So, PETA holt sich schon einmal die Bevölkerung ins Boot #d
https://www.animalequality.de/Emnid_...Recherchen.pdf
Man achte aufs Datum.
Einfacher: Auf den Auftraggeber achten, das wurde von den Tierrechtlern beauftragt (Deutsches Tierschutzbüro, PETA, Animal Equality, Tierretter.de, Soko Tierschutz und ARIWA).

Interessant trotzdem, da Hocker auf Facebook meint, "Eine Mehrheit von etwa zwei Dritteln der Menschen unterstützen in Umfragen unser Ansinnen ebenfalls."

Hat der auch eine Umfrage durchgeführt?


--


Zum vormerken:


"[..] Die erste Beratung des Antrags im Bundestag findet am Donnerstag, 14. Juni 2018, statt und soll etwa 45 Minuten dauern.[..]

Siehe [2], es gibt eine Live-Übertragung.

--

[1] Emnid Umfrage zeigt: Große Mehrheit der Bevölkerung befürwortet Undercover-Recherchen durch Tierschutzorganisationen und stärkere Tierschutzkontrollen in landwirtschaftlichen Betrieben, https://www.presseportal.de/pm/115581/3968243

[2] https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw24-de-straftaten-gemeinnuetzigkeit/559710
 
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kati48268

nicht mehr heimatlos
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Man beachte die Fragestellungen dieser "Umfrage". Wenn man die Fragen richtig stellt, bekommt man deutlich eher das Ergebnis, welches man will.
 
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