Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Herr Mohnert erscheint mir mit unglaublicher Arroganz gegenüber dem DAV aufzutreten. Ausführungen würden hier jedoch zu weit führen. Und wer die Satzungsentwürfe genau liest und auf die Nebensätze achtet sieht m.e. das der angestrebte Verband zumindest für die alten DAVler nicht erstrebenswert sein kann. Ein Bsp, einerseits wird immer Behauptet, dass die Landesverbände völlig unabhängig sind. Wenn ich jedoch diesen Entwurf lese verstehe ich das so das der Verband sich sehr wohl in die Landesverbände einmischen will.

Das Positionspapier ist das Papier nicht Wert auf dem es steht. Der Verband müsste sich nicht daran halten. Es sei denn es konnte durchgesetzt werden das es eine Art GG für den Verband werden soll. Was ich aber nicht Glaube, der VDSF will das nicht. Warum wohl?|rolleyes
Man kann nur über das urteilen, was einem vorliegt. Und wenn ein Grundsatzpapier von VDSF und DAV vorliegt, dann hat das für mich auch so lange Relevanz, bis nach der erfolgten Fusion diese Grundsätze evtl. nicht realisiert werden.

Ich würde es sehr gut finden, wenn sich der gemeinsame Verband in die Landesverbände einmischen würde. Ansonsten können wir es auch mit der Fusion lassen, wenn dann jeder Landesverband eh sein eigenes Süppchen kocht.

Wartet doch erst einmal ab wie die gemeinsame Satzung aussieht und wie das 1. Jahr anläuft. Dann könnt ihr euch Seele vom Leib lästern. #6

Es ist nun mal leider ziemlich Deutsch, jeder Neuerung und Umstellung von vornherein madig zu reden. #c
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

wie das 1. Jahr anläuft.
Dann ists schlicht zu spät...

Und wir reden nix madig, wir wollen nur wissen was auf die Angler zu kommt...

Ich bin ganz klar für einen gemeinsamen Verband - wüsste da aber gerne vorher, welche Richtung der verfolgen will..

Denn ich will keinen gemeinsamen Verband, der dann in die (in meinen Augen) falsche Richtung geht.

Und die jetzigen Verbände müssen ja wohl wissen, was sie wollen - also können sie das den Anglern auch sagen, wenn sie eine breite Zustimmung zur Fusion wollen....

Und deswegen fragen wir nach...
 
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Dementi zu den "hautpamtlichen" gefunden, Mail liegt dazu auch vor:
http://www.anglerboard.de/board/showpost.php?p=3070946&postcount=72
;+ Soll das ein Scherz sein?
Widerlegt wurde lediglich:
1.:
Der DAV hätte verlangt, dass es einen hauptberuflichen Präsidenten und 4 ebenfalls hauptberufliche Vizepräsidenten, mit Büro und Geschäftswagen, geben solle, um der Fusion zuzustimmen. Die jährlichen Kosten dafür würden sich auf 700.000 Euro belaufen.

2.:
Der DAV würde vor einer finanziellen Pleite stehen und müsste deshalb fusionieren.
#c Hat doch nie jemand behauptet, dass der DAV vor der Pleite steht oder irgendwas von Geschäftswagen und 700 000 Euro???

Darum geht's. Ich kopiere es auch gerne mal, da das mit dem selbstständig finden offenbar nicht so klappt ;)
7. Präsidiumsmitglieder können Arbeitnehmer des Verbandes sein. Die Organe des Vereins
(§§ 8, 11(1)) können ihre Tätigkeit gegen angemessene Vergütung ausüben. Bei Bedarf
können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich
auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschä-
Der Hauptversammlung obliegt vor allem
...
d) die Genehmigung des Haushaltsplanes, die Festsetzung des Jahresbeitrages sowie die Bestätigung für Fälle der Zahlung von Vergütungen an die gewählten Mitglieder des Präsidiums.
Und dagegen wehrt sich der VDSF laut Saarlandischem Landesverband und seiner vorgeschlagenen Satzung zur Fusion strikt.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Hat doch nie jemand behauptet, dass der DAV vor der Pleite steht oder irgendwas von Geschäftswagen und 700 000 Euro???
Doch, die Gerüchte waren nach dem Fischereitag in München in verschiedenen Landesverbänden (beider Seiten) im Umlauf...

Meine persönliche Meinung:
Besser Arbeitnehmer mit genau festgelegten Bezahlungen und festgelegten Aufgaben, als Gemauschel mit Aufwandsentschädigungen nach Gusto und Kassenlage - aber das ist auch mit Sicherheit nicht das Problem, an dem die Fusion scheitern wird (und das ist mir persönlich auch eh wurscht, wie die ihre Bezahlung regeln..)...

Da haben die vorher noch ganz andere Brocken aus dem Weg zu räumen, was umso schwieriger wird, seitdem der VDSF-Teil der 12er-Komission vom VDSF-Präsidium kaltgestellt wurde..

Und unterschiedlicher können da die Auffassungen kaum sein, wenn Herr Mohnert meint alles wäre ja soweit klar und keine gravierenden Änderungen zu erwarten, Herr Markstein im gleichen Schreiben (unterschrieben ja von beiden) dagegen meint, es stünde noch "alle wichtigen Dokumente wie der Satzungsentwurf" zur Diskussion...

Was umso bedauerlicher ist, da nach allen Angaben die 12er-Komission sehr gut und vertrauensvoll zusammen gearbeitet haben soll, auch auf persönlicher Ebene..

http://www.anglerverband.com/index.php?option=com_content&view=article&id=229&Itemid=240
 
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Also jetzt mal Butter bei die Fische: Ein Verband X mit ca. 700 000 Mitgliedern fusioniert mit einem Verband Y mit ca. 150 000 Mitgliedern. Welche Verbands-Interessen haben wohl mehr Schwergewicht? Man kann aus guten Gründen Pro oder Contra Fusion sein .. allerdings Pro Fusion unter der Voraussetzung, dass sich der neue Verband alleine nach DAV-Interessen richtet, ist zurecht Utopie.
Wir ham der BRD ja auch nicht unseren Sozialismus aufgezwungen! (Gott sei Dank!). :q

Auch der bei vielen ungeliebte Herr Mohnert wird nicht für die Ewigkeit Präsident des gemeinsamen Verbands sein. Stellt euch vor: In einem Jahr tritt Herr Mohnert (Warum auch immer) zurück und ein neues Gesicht bringt frischen, anglerfreundlichen Wind in den Verband. Dann war die ganze Heulerei für'n Ar... .

Meine persönliche Meinung:
Besser Arbeitnehmer mit genau festgelegten Bezahlungen und festgelegten Aufgaben, als Gemauschel mit Aufwandsentschädigungen nach Gusto und Kassenlage - aber das ist auch mit Sicherheit nicht das Problem, an dem die Fusion scheitern wird...
Ich weiß auch, wie deine persönliche Meinung ausgesehen hätte, wenn der VDSF hauptamtliche Präsidumsmitglieder gefordert hätte:

www.anglerpraxis.de schrieb:
VDSF-Präsident will dem kleinen Angler ans Geld - anglerfreundlicher DAV für ehrenamtliche Arbeit!
#h

Edit: Thomas9904 hätte "Präsident" wahrscheinlich korrekt geschrieben :D
 
Zuletzt bearbeitet:

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Auch der bei vielen ungeliebte Herr Mohnert wird nicht für die Ewigkeit Präsident des gemeinsamen Verbands sein.
Herr Mohnert wird wohl eher überhaupt nicht Präsident werden des gemeinsamen Verbandes werden.

Ich glaube nicht, dass der DAV dem zustimmen würde, nachdem er im April 1990 schon mal Präsident des DAV werden wollte (damals war er noch im DAV) und schon damals nicht gewählt wurde..


Und das mit der Kohle ist mir echt wurscht - sollen die regeln, wie sie das für richtig halten.

Ich gebe Dir allerdings recht, dass eine solche Schlagzeile wie von Dir entworfen, möglich gewesen wäre (nobody`s perfect..)..
;-)))
 
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Herr Mohnert wird wohl eher überhaupt nicht Präsident werden des gemeinsamen Verbandes werden.

Ich glaube nicht, dass der DAV dem zustimmen würde, nachdem er im April 1990 schon mal Präsident des DAV werden wollte (damals war er noch im DAV) und schon damals nicht gewählt wurde..
Wusste ich nocht gar nicht. Vor 20 Jahren schon abgelehnt? ^^
Na wäre es dann nicht eher interessant rauszubekommen, wer denn Präsident werden soll, bevor man sich auf den zugegebenermaßen auf Fotos nicht gerade sympathisch anmutenden Herr Mohnert einschießt?
Oder gibt's da schon Kandidaten?
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Wusste ich nocht gar nicht. Vor 20 Jahren schon abgelehnt?
Tja, ich denke, da wissen viele vieles noch nicht ;-))

Da ist ja auch einer der Gründe, warum ich nicht verstehe, dass die 12er-Komission vom VDSF abgesetzt wurde (naja, ich kanns mir denken, würde aber so was nicht öffentlich behaupten...)

Siehe dazu auch die Frage 4 aus unserem Brief, ich weiss schon, warum wir das explizit fragen.
Stimmt folgende Information:
Die gemeinsam entworfene neue Satzung und der Verschmelzungsvertrag, in dem auch das neue gemeinsame Präsidium mit zur Abstimmung gestellt wird, werden nach Beratungen in den jeweiligen Landesverbänden zeitgleich auf Versammlungen von beiden Bundesverbänden abgestimmt und bei Annahme ist dann die Fusion vollzogen?

Falls nein, wie soll die Fusion dann in der Praxis ablaufen
Das war so nämlich mal ausgemacht von der 12er-Komission, momentan scheint aber beim VDSF der Gedanke zu herrschen, dass nach der Satzungsänderung des VDSF der DAV einfach dem VDSF beitreten solle (mit bestehendem Präsidium)..

Obwohl ja laut DAV da auch noch "Diskussionsbedarf" wegen der Satzung besteht, ganz abgesehen vom eigentlich gemeinsam zu wählenden Präsidium..


Davon ab hat der DAV schon geantwortet:
Offener Brief an DAV und VdSF, Teil2, mit der Bitte um Antwort

Sehr geehrter Herr Finkbeiner,

hiermit bestätige ich den Eingang des unten stehenden Schreibens vom heutigen Tag mit o.a. Betreff. Wir werden uns in Kürze damit befassen und Ihnen eine Rückmeldung zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Philipp Freudenberg
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

PS: Siehe wegen der oben genannten Frage 4 auch hier das Statement von Friedrich Richter, Präsident des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V. und Mitglied der Verhandlungskommission ("12er-Kommission") des DAV:
http://www.anglerverband.com/images/stories/nachrichten/2010/36_2010/Fusion-Friedrich-Richter.pdf

Zitate daraus:
Ich möchte die Ängste nehmen, egal ob das Zusammengehen durch Gründung eines neuen Verbandes oder durch Aufnahme erfolgt. Unter Anwendung des vorliegenden Verschmelzungsvertragsentwurfes ist das relativ egal, denn mit dem Verschmelzungsvertrag soll das neue gleichberechtigt zusammengesetzte Präsidium gewählt werden.

Außerdem wird die gemeinsam abgestimmte Fassung der Satzung verbindlich und es soll mit dem Vertrag auch das vorliegende Grundsatzpapier beschlossen werden. Da die Abstimmung zu den Verträgen getrennt in den beiden zu verschmelzenden Verbänden erfolgt, ist die größere Mitgliederzahl beim VDSF unerheblich.
Zur inhaltlichen Gestaltung von Grundsatzpapier, Satzung und Verschmelzungsvertrag gibt es unsererseits noch Gesprächsbedarf, von Mitgliedern eingebrachte Vorschläge sind zu prüfen und gegebenenfalls in die Verhandlungen mit einzubringen.
Interessant vor allem der letzte Satz:
Die 12er-Komission gibts ja nicht mehr zum verhandeln.
Das geschäftsführende Präsidium des VDSF, dass das alles jetzt an sich gerissen hat, hat sich da wohl mit dem Bundes-DAV noch nicht in Verbindung gesetzt wegen der offenen Fragen..
 

F4M

Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Es ist ja nicht nur Herr Mohnert. Er ist als Präsident natürlich die erste Figur. Es gibt Landesverbände die finden ihre Anglerfeindlichen Restriktionen auch noch gut. Und von denen soll ich mich dann vertreten lassen? Nein danke darauf kann ich verzichten.
Und genau darum geht es letztendlich!

Ich hätte mir sehr gewünscht daß es zu einer Fusion kommt. Schon alleine deswegen, daß der meiner Meinung nach in Sachen "Vetretung der Mitglieder" ( und damit meine ich uns Angler ) agierende DAV diesem nach Gutsherren Art geführte VdSF wieder zurück auf den Boden bringt.

Nach allem was hier gelesen habe wird dies wohl leider nicht passieren.
Der Gutsherrenverband mit seinen mit eiserner Hand gegen die Interessen der eigenen Mitglieder geführten Partnerverbänden wird sich wohl nicht die heißgeliebten Pöstchen vom DAV aus der Hand nehmen lassen.

Glaubt jemand im Ernst daß sich z.B. ein Herr W. Reuther Präsident des zum VdSF gehörigen VFG BW, und alleiniger Verursacher des gegen den Willen der zahlenden Verbandsmitglieder, und gegen die Empfehlung der eigenen Landesregierung beschlossenen Nachtangelverbotes in BW sich die Karten aus der Hand nehmen läßt?
Ich habe Herr Reuther schon live zu diesem Thema erlebt......ich will da auf Einzelheiten gar nicht näher eingehen.

Also, nach allem was ich hier zu diesem Thema gelesen habe sei froh @ ivo wenn es zu keiner Fusion mit dem VdSF kommt, denn wenn sich der VdSF in den vertretenden Mitgliederinteressen nicht grundsätzlich etwas ändert...und so sieht es nicht aus.... kann es eigendlich nach einer Fusion für Dich nur schlechter werden.

Ich begrüße auch deshalb diese Initiative des AB, um einfach mal im Vorfeld abzuklären welche Veränderungen tatsächlich nach einer evt. Fusion auf einen zukommen.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Ich begrüße auch deshalb diese Initiative des AB, um einfach mal im Vorfeld abzuklären welche Veränderungen tatsächlich nach einer evt. Fusion auf einen zukommen.
Der Redaktion, nicht "des AB"!!
Trotzdem danke (ist ja auch für alle wichtig..)..

Zum Thema Nachtangeln in B-W empfehle ich Dir mal folgenden Link:
http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=201519

Wenn auch vielleicht nicht der Verband, aber zumindest die SPD denkt da anglerfreundlich in B-W...
 

Ralle 24

User
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Mir ist was ganz anderes unverständlich.

Da sind zwei Verbände, die eventuell fusionieren. Zwei Verbände, die schon seit Jahrzehnten die Geschicke der Angler vertreten.

So weit so gut.

Jetzt geben beide Verbände Absichtserklärungen und Statements ab, wie sie nach der Fusion die Ausrichtung und Arbeit des gemeinsamen Verbandes sehen. Das hat schon auch was mit Wahlkampf und Stimmenfang zu tun. Ist ja auch in Ordnung.

Aber.....
und da verstehe ich so manchen Angler nicht.

Was wiegt denn für eine persönliche Entscheidung pro oder contra Fusion schwerer ? Momentane Lippenbekenntnisse, oder das Wirken der jeweiligen Verbände in den letzten Dekaden, oder zumindest in der bisherigen Amtsperiode der jeweiligen Verbandsführung ?

Warum soll man annehmen, dass eine jahrzehntelang verfolgte Strategie jetzt plötzlich im Licht einer möglichen Fusion vollkommen über Bord geworfen wird ?

Was soll man von einem Funktionär halten, der über viele Jahre eine ganz bestimmte Politik verfolgt und durchgesetzt hat, und nun plötzlich einen Großteil davon einfach ignorieren will ?

Wie stabil sind solche Willenserklärungen nach dem Vollzug einer Fusion ?

Und welche Instrumente haben die Angler, wenn nach erfolgter Fusion die schlimmsten Befürchtungen wahr werden ?

Für mich gibt es nur eine Betrachtungsweise:

Beide Verbände haben über Jahrzehnte eine stringente Anglerpolitik ausgeübt. Es gibt für mich keinerlei Anzeichen, weshalb jetzt einer der Verbände plötzlich vom Saulus zum Paulus, oder umgekehrt, werden soll.

Ergo mag ich den Verband lieber, dessen Politik der letzten Jahrzehnte anglerfreundlich und aufgeschlossen war und ist.

Die Taten der Vergangenheit sind die Meßlatte, nicht irgendwelche Statements im Schatten der Fusion.

Drum hoffe ich inständig, dass die Fusion zwar stattfindet, aber nicht durch einen Akt des Verschmelzung, sondern durch die Entscheidung der Vereine, welcher Verband für sie der geeignetere ist. Und mit der entsprechenden Konsequenz, ggfs. durch Übertritt zum geeigneteren Verband auf natürlichem Wege den einen zur Bedeutungslosigkeit und den anderen zu einem starken Verband der Angler in Deutschland zu machen.
 

angler1996

34Z Löffelschnitzer
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Ralle
dem ist Nichts hinzu zu fügen. Ansonsten soll es bleiben, wie es ist.
Gruß A.
 

F4M

Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Ergo mag ich den Verband lieber, dessen Politik der letzten Jahrzehnte anglerfreundlich und aufgeschlossen war und ist.

Die Taten der Vergangenheit sind die Meßlatte, nicht irgendwelche Statements im Schatten der Fusion.
Tja, wenn man es sich aussuchen kann. Ich bin Zwangsmitglied bei einem Verband den ich mir leider nicht aussuchen kann. Ebenso kann ich mir nicht aussuchen welchem Verband sich mein Verein aussucht. Friß oder stirb ist deshalb die Devise. Ich bezahle also einen Verband mit dem ich nicht einverstanden bin, und von dem ich mich nicht vertreten fühle. Und kann nichts daran ändern solange ich an meinen nahen Gewässern angeln möchte.

Die angekündigte Fusion erweckte bei mir die Hoffnung daß sich endlich etwas ändert. Vielleicht durch interne Diskussionen der Verbände im Zuge der Fusion um endlich eine - im Interesse der Mitglieder - einheitliche Vorgehensweise auszuarbeiten, und dabei auch eine vernünftige Kompromißbereitschaft zu finden um das Beste beider Seiten festzulegen. Und um diese Politik dann im Interessen aller Mitglieder bundesweit gleich in einem einheitlichen Verband geschlossen zu vertreten. Dem DAV habe ich das zugetraut.

Deshalb auch mein Interesse am Stand der Dinge, vorab der Fusion. Ich dachte als VdSF Zwangsmitglied kann es nach der Fusion nur besser werden |supergri

War wohl etwas naiv von mir, ich habe da wohl die festgesetzten und kleinkarierten Strukturen des VdSF, der Partnerverbände bis hin zu Ihren unterstützenden Vereinen unterschätzt. Da gehts scheinbar nicht mehr um das Angeln an sich, sondern in Wirklichkeit um Machterhalt und um Durchsetzen seiner Politik um jeden Preis und ohne Kompromisse. Ab bestimmten Positionen scheinen die Entscheidungsträger ( Nachtangelverbot in BW und dessen irrwitzige Argumentation gegenüber dem Land BW ) überhaupt nicht mehr zu angeln. Die Verbandsziele, zumindest beim VFG BW, sind m.M. nach völlig dem eigendlichen Auftrag entglitten....wer weiß, vielleicht auch doch nicht denn der Verband vertritt ja auch die Teichwirte und Berufsfischer....

Mein Verein wird sich in jedem Fall nicht der Politik des VdSF bzw. VFG BW abwenden, da sind in vielen Jahren viel zu viel gewachsene Verbindungen im Spiel....leider.

Ich bin aber mal gespannt wie es weitergeht.
 

Ralle 24

User
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Tja, wenn man es sich aussuchen kann. Ich bin Zwangsmitglied bei einem Verband den ich mir leider nicht aussuchen kann. Ebenso kann ich mir nicht aussuchen welchem Verband sich mein Verein aussucht.
Wenn Du mit dem Versuch, Deinen Verein zum Wechsel zum DAV zu bewegen, gescheitert bist, weil die Mehrheit der Vereinsmitglieder lieber beim VdSF bleiben, dann heißt es für Dich tatsächlich friß oder stirb.

Hast Du denn den Versuch unternommen ?
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Und falls Du das noch nicht versucht hast, da im Verein was zu ändern, dafür gibts ne Anleitung im Magazin. Sei es zum Wechsel oder dazu, über Deinen Verein Einfluss im Verband zu nehmen:
http://www.anglerpraxis.de/ausgaben-archiv/august-2010/angler-wehrt-euch-leitfaden.html

F4M schrieb:
Ich bin Zwangsmitglied bei einem Verband den ich mir leider nicht aussuchen kann.
Das ist bei allen so.
Wäre der Verbandsbeitritt freiwillig für den einzelnen Angler, wären da mit Sicherheit nicht so um die 900.000 organisiert in beiden Verbänden, sondern vielleicht 10.000, wenn überhaupt...
 

Big Man

Multirollenperückenbinder
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Hallo Ivo ich möchte auf einige Aussagen von dir etwas sagen wie es aus meiner Sicht aussieht.
Leider habe ich den Eindruck und da könnte ich mich aber auch täuschen, das du nur nörgelst. Aber vielleicht hast ud auch Gründe die ich nicht kenne und ich habe mich einfach geirrt.
Ein Bsp, einerseits wird immer Behauptet, dass die Landesverbände völlig unabhängig sind. Wenn ich jedoch diesen Entwurf lese verstehe ich das so das der Verband sich sehr wohl in die Landesverbände einmischen will.
Ich fändes es gut wenn sich ein Bundesverband bei bestimmten, nicht allen, Entscheidungen auf Landesebene einmischt.
Beispiele wären Setzkescher, Nachtangeln und ganz speziell für Thüringen dann die Fusion von 3 Landesverbänden (2xDAVund 1xVDSF).
Denn bei uns ist, aus meiner Sicht, der TLAV der anglerfreundlichere Landesverband und von der Einstellung näher am DAV als am BundesVDSF.
Selbst bei einer Bundesfusion wird sich ohne Druck in Thüringen nichts ändern und das ist großer Mist. Bei uns sitzen ein paar dieser Holzköpfe und Machtgeier im anderen Landesverband.

Ich sehe aber auch, dass es auf Bundesebene genauso beim VDSF ist und ich habe meine Meinung zum Herrn Mohnert und seiner Art mit der 12er Kommision umzugehen.#q

Nur sehen die Mitglieder nicht ein warum wir uns das bieten lassen sollen. Anerkannter Naturschutzverband können wir auch ohne den VDSF werden.
Das Thema ist doch schon vom Tisch es gibt einen neuen Verband/Namen und der muss sich das neu verdienen wenn er denn will.

Tja, wenn man es sich aussuchen kann. Ich bin Zwangsmitglied bei einem Verband den ich mir leider nicht aussuchen kann. Ebenso kann ich mir nicht aussuchen welchem Verband sich mein Verein aussucht. Friß oder stirb ist deshalb die Devise. Ich bezahle also einen Verband mit dem ich nicht einverstanden bin, und von dem ich mich nicht vertreten fühle. Und kann nichts daran ändern solange ich an meinen nahen Gewässern angeln möchte.
Genau solche Fälle waren für mich immer nicht vorstellbar.
Aber mitlerweile glaube ich, dass solche Vorstände leider zu langsem wegsterben als es nötig ist. Ich finde es sch... wenn Du keine Alternative hast und nicht genügend Mitstreiter die mit dir an einer Strippe ziehen.:c
Aber vielleicht findest du genug gleichgesinnte und Ihr könnt euren Vorstand Dampf machen.#6

So noch was von meinem Stand der Dinge.

Nach Aussagen von unserem Verband ist die Satzung und der Verschmelzungsvetrag fertig und muss nur noch abgestimmt werden.
Vielleicht kann man, wenn es so ist, diese "fertigen" Papiere mal haben.
Unser Verband war auch nicht von den Maßnahmen des Herrn Mohnert begeistert aber wohl die einzigsten die Interveniert haben (Die waren in der 12er Kommision vetreten).
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Nach Aussagen von unserem Verband ist die Satzung und der Verschmelzungsvetrag fertig und muss nur noch abgestimmt werden.
Siehe dazu, weil das ja nicht zusammen passt:
Thomas9904 schrieb:
PS: Siehe wegen der oben genannten Frage 4 auch hier das Statement von Friedrich Richter, Präsident des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V. und Mitglied der Verhandlungskommission ("12er-Kommission") des DAV:
http://www.anglerverband.com/images/stories/nachrichten/2010/36_2010/Fusion-Friedrich-Richter.pdf

Zitate daraus:
Ich möchte die Ängste nehmen, egal ob das Zusammengehen durch Gründung eines neuen Verbandes oder durch Aufnahme erfolgt. Unter Anwendung des vorliegenden Verschmelzungsvertragsentwurfes ist das relativ egal, denn mit dem Verschmelzungsvertrag soll das neue gleichberechtigt zusammengesetzte Präsidium gewählt werden.

Außerdem wird die gemeinsam abgestimmte Fassung der Satzung verbindlich und es soll mit dem Vertrag auch das vorliegende Grundsatzpapier beschlossen werden. Da die Abstimmung zu den Verträgen getrennt in den beiden zu verschmelzenden Verbänden erfolgt, ist die größere Mitgliederzahl beim VDSF unerheblich.
Zur inhaltlichen Gestaltung von Grundsatzpapier, Satzung und Verschmelzungsvertrag gibt es unsererseits noch Gesprächsbedarf, von Mitgliedern eingebrachte Vorschläge sind zu prüfen und gegebenenfalls in die Verhandlungen mit einzubringen.
Interessant vor allem der letzte Satz:
Die 12er-Komission gibts ja nicht mehr zum verhandeln.
Das geschäftsführende Präsidium des VDSF, dass das alles jetzt an sich gerissen hat, hat sich da wohl mit dem Bundes-DAV noch nicht in Verbindung gesetzt wegen der offenen Fragen..
 

Jose

Active Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

...
2. Zweck des Verbandes ist die Erhaltung, Pflege und Wiederherstellung
einer für Mensch, Tier und Pflanzen lebensfähiger Natur, insbesondere gesunder
Gewässer und der damit verbundenen Ökosysteme, zum Wohle der Allgemeinheit
und damit auch für die Volksgesundheit.
das mit der volksgesundheit gefällt mir besonders gut.
erinnert irgendwie an alten zeiten... #d
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Was ich halt am wenigstens verstehe:
Da gibt es wie in Brandenburg z. B. eine recht anglerfreundliche Gesetzgebung.

Da müsste dann eigentlich JEDER Bundes- und Landesverband bestrebt sein, auch in seinem Bundesland solche anglerfreundlichen Gesetze zu bekommen (oder, wenns geht, noch bessere.)...

Die Realität kennt jeder:
Verband in Baden-Württemberg ist FÜR das Nachtangelverbot, genau wie der im Saarland, die bayerischen Verbände sind FÜR ein gesetzliches Rückwurfverbot und so weiter...

Wenn ich mir das Hickhack um die Fusion so mal unvoreingenommen anschaue, bezweifle ich inzwischen auch, dass wir von einem gemeinsamen Bundesverband etwas positives zu erwarten haben als Angler..

Nun ja, warten wirs mal ab, zumindest der DAV hat ja schon die Beantwortung unserer Fragen angekündigt....

Mal sehen ob da dann was substantielles oder was politisches kommt..
 
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