Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Zoddl

Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Beim DAV ist alles was Du ansprichst (Setzkescher, Wettfischen etc.) entsprechend anglerfreundlich verfasst und auch mit entsprechenden Gutachten etc. belegt.
Das liest sich im Antwortschreiben aber wohl anders:

Entscheidend ist immer der Grund des „Gemeinschaftsfischens“! Nahrungserwerb und Hegemaßnahmen sind solche „vernünftigen Gründe“. Ist ein vernünftiger Grund vorhanden, schadet der zusätzliche „Sportgeist“ in diesem Zusammenhang jedenfalls nicht.
An einem vernünftigen Grund mangelt es jedoch, wenn das Gemeinschaftsfischen ausschließlich Wettkampfcharakter als Selbstzweck hat!
Deswegen wird dies bei derzeit gültiger Rechtslage auch beim DAV nicht stattfinden.
Bei der Thematik "Wettfischen" ist der Begriff "Gemeinschaftsfischen" nur was für kleine Mädchen! Klären tut der nix!
Führe ich ein Gemeinschaftsfischen durch, sollte ich also auch im DAV einen deftigen Grund zur Hand haben, der nichts mit Wettkampf zu tun hat. Und diesen Grund, sollten dann auch alle Teilnehmer kennen. Nicht das sich da im Ernstfall mal wer verquatscht!
Und damit isses genauso anglerfreundlich gestaltet, wie im VDSF. Oder dürfen im VDSF nicht mehrere Angler gleichteitig an einem Gewässer sitzen und "gemeinsam angeln"??

Genauso beim Setzkescher:
Warum sollten an geeigneten Stellen vernünftig angebrachte ausreichend qualitative und große Setzkescher verboten sein?
Aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse gehen von nicht vorhandenem Schmerz- und Leidempfinden bei Fischen aus. Die korrekte Anwendung entsprechender Setzkescher hat sich in der Praxis bewährt und fügt den Fischen keinen Schaden zu.
Sie gehen davon aus, bewiesen ist aber nichts! Es gibt ja auch noch andere wissenschaftliche Arbeiten... von diesen Teddybär - Ärzten.
Und was soll der Satz überhaupt im Zusammenhang mit Setzkeschern? Schaden/Leid/Schmerz fügt so ein Setzkescher doch nicht zu... ist wie ein Aquarium, nur statt Glas isses nen Netz. Und ist auch nicht enger wie beim Schlachtviehtransport.
Ist das vielleicht nur als Punkt gedacht, um später behaupten zu können, dass es wegen dem Tierschutzgesetz (da kommts ja her) nicht mit dem Setzkescher geklappt hat??

Und was sind geeignete Stellen?
(ich weiss es selber welche Stellen, aber der Satz gefällt mir noch nicht ganz...)


Deswegen wäre doch ein neuer, starker, mit eindeutigen Positionen ne klasse Sache, oder?
Aber eine bescheidene Auswahl, das hab ich gemeint. Entweder wird eine Labertasche "Chef" oder jemand, der nicht gern "spricht". Der DAV kündigt an, seine Standpunkte bei einer Fusion durchzusetzen bzw, dies zu versuchen (auch Übernahme genannt). Mir sind aber wie gesagt, die Formulierungen hier eindeutig zu schwammig.
 

Ralle 24

User
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Obwohl mich das Thema hier brennend interessiert und auch interessieren sollte, hatte ich ursprünglich vor, mich nicht an dieser Diskussion zu beteiligen. Denn:

Ich bin im gleichen VDSF - Landesverband wie auch BigMan organisiert und bin mit deren Arbeit soweit zufrieden! Aber...
Bedenke bitte, dass es hier in erster Linie um den Bundesverband geht, nicht um die Landesverbände. Dass es bei den VdSF-Landesverbänden sehr gute Arbeit gibt, zeigt SH sehr schön auf. Die mühens sich ja grade ab, die VdSF Sünden der Vergangenheit wenigstens etwas zu revidieren. Es ist auch ganz sicher nicht alles Jubeltraum beim DAV, aber die Grundeinstellung ist (noch) eine völlig andere als die des VdSF.
 

Schleien-Stefan

Active Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Ich will jetzt garnicht darauf eingehen wer hier m.M.n. Recht hat oder nicht, aber die Art und Weise wie hier von einigen "Moderatoren" (Laut Wikipedia "Im Internet unterstützen Moderatoren Teilnehmer in Webforen, um Streit zu schlichten und unerwünschte oder unpassende, verletzende, gesetzwidrige Beiträge zu löschen, zu verschieben oder zu sperren") gezielt Politik gemacht wird finde ich sehr bedenklich.

Moderatoren sollen eine eigene Meinung haben und diese hier auch vertreten, keine Frage.

Aber hier wird ein Medium als Machtmittel benutzt, und jeder der nicht einer Meinung mit den Moderatoren ist als Depp oder Querulant hingestellt. Immer mehr habe ich das Gefühl das es hier um das Austragen privater Fehden geht, und nicht um den vorgeschobenen "Kampf für den unorganisierten Angler". Sorry, aber das ist für mein Empfinden beschämend. #d
 

Ralle 24

User
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Ich will jetzt garnicht darauf eingehen wer hier m.M.n. Recht hat oder nicht, aber die Art und Weise wie hier von einigen "Moderatoren" (Laut Wikipedia "Im Internet unterstützen Moderatoren Teilnehmer in Webforen, um Streit zu schlichten und unerwünschte oder unpassende, verletzende, gesetzwidrige Beiträge zu löschen, zu verschieben oder zu sperren") gezielt Politik gemacht wird finde ich sehr bedenklich.

Moderatoren sollen eine eigene Meinung haben und diese hier auch vertreten, keine Frage.

Aber hier wird ein Medium als Machtmittel benutzt, und jeder der nicht einer Meinung mit den Moderatoren ist als Depp oder Querulant hingestellt. Immer mehr habe ich das Gefühl das es hier um das Austragen privater Fehden geht, und nicht um den vorgeschobenen "Kampf für den unorganisierten Angler". Sorry, aber das ist für mein Empfinden beschämend. #d
Und welchen Beitrag hast Du zur Sache einzubringen ??
 

Schleien-Stefan

Active Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Und welchen Beitrag hast Du zur Sache einzubringen ??

Sorry, aber genau sowas habe ich erwartet...

Schön wenn das Handeln einzelner so leicht vorherzusagen ist. In Deinem Realität kann der VdSF machen was er will, es ist immer falsch. Der DAV macht hingegen alles richtig. Beispiele von Membern die es in Ihrem Bereich oder eben Landesverband anders erlebt haben sind entweder falsch oder fallen unter den Teppich. In Schwarz-Weiß kann das Leben so schön einfach sein...
 

Zoddl

Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

@Schleien-Stefan
Ruhig Blut, ruhig Blut! Ich vertrete hier auch meine Meinung, behalte meine Meinung definitiv bei und bin kein Mod.
 

Ralle 24

User
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Sorry, aber genau sowas habe ich erwartet...

Schön wenn das Handeln einzelner so leicht vorherzusagen ist. In Deinem Realität kann der VdSF machen was er will, es ist immer falsch. Der DAV macht hingegen alles richtig. Beispiele von Membern die es in Ihrem Bereich oder eben Landesverband anders erlebt haben sind entweder falsch oder fallen unter den Teppich. In Schwarz-Weiß kann das Leben so schön einfach sein...

Stefan, was Du hier praktizierst ist genau das, was Du uns vorwirfst. Pure Stimmungsmache.

Ich habe mehr als einmal geschrieben, dass es VdSF Landesverbände gibt, die hervorragnede Arbeit leisten. Ich habe ebenso mehrfach geschrieben, dass es hier um die Bundesverbände geht, nicht um die Landesverbände.

Und ich habe immer noch keine einziges Beispiel bekommen, wo der VdSF Bundesverband etwas positives hervorgebracht hat.

Statt dessen bewirbt er hartnäckig auf seiner HP das Angeln rein zum Zwecke der Nahrungsbeschaffung und stellt das Zurücksetzen von Fischen quasi als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar.

Ich weiß nicht, wieso Du eine solche Ausrichtng gut finden kannst. Ich kenne Dich ja nun auch schon ein wenig aus dem Boardleben und weiß, dass Du eben nicht dafür bekannt bist, jeden Fisch zu entnehmen.

Wo bitte ist Dein Problem ??

Besteht es darin, dass ich mitdiskutiere und meine Meinung ohne starke Argumente nicht ändere ??
 

Zoddl

Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Schön wenn das Handeln einzelner so leicht vorherzusagen ist. In Deinem Realität kann der VdSF machen was er will, es ist immer falsch. Der DAV macht hingegen alles richtig. Beispiele von Membern die es in Ihrem Bereich oder eben Landesverband anders erlebt haben sind entweder falsch oder fallen unter den Teppich. In Schwarz-Weiß kann das Leben so schön einfach sein...
Los, ich helf dir mal :)

Zitat von Thomas aus dem 1. Beitrag:
Ein gemeinsamer, starker Verband, der die Interessen der Angler in Deutschland, in Europa sowie den Bundesländern vertritt - Welcher Angler träumt nicht davon??

Wenn sich zwei Verbände zusammenschliessen wollen, gibt es neben den normalen Kämpfen um Pfründe und Funktionen aber natürlich auch teilweise (angel)politische Ansichten, die auf Grund der Geschichte der Verbände nicht zwangsläufig deckungsgleich sein müssen.

Auch wenn wir als normale Angler akzeptieren müssen, dass nicht jedes Detail bei Verhandlungen öffentlich gemacht und diskutiert werden kann, ist es mit Sicherheit so, dass man die Informationspolitik beider Verbände gegenüber uns Anglern nicht immer als optimal bezeichnen kann.

Nicht umsonst haben ja auch viele Angler Angst vor einer solchen Fusion, da sie bis heute nicht wissen, welche angelpolitische Zielsetzung da letztlich über sie "hereinbrechen" wird.
Das fett gedruckte reicht für den Zusammenhang. Weiter gehts mit einer Antwort vom DAV:

2.5. Die Abschaffung "gesetzlicher Rückwurfverbote" wie in Bayern und das Anstreben vernünftiger und rechtssicherer Möglichkeiten, Fische, welche nicht sinnvoll verwertet werden können, auch rechtlich sicher zurücksetzen zu können?

Auch an dieser Stelle ein Verweis an die oben genannte Broschüre von Jendrusch und Niehaus. Basierend auf der aktuellen Rechtsprechung vertritt der DAV schon lange die Auffassung, dass wir angeln gehen, um Fische zu fangen und zu verwerten, wir uns jedoch weiterhin das Recht vorbehalten, Fische auch zurückzusetzen!

Warum mancherorts „gesetzliche Rückwurfverbote“ existieren, kann ich nicht begreifen. Hier fehlt oft einfach der Sinn. Untermaßige Fische oder geschützte Arten werden doch auch zurückgesetzt. Dazu sind wir verpflichtet.

Es gibt genügend wissenschaftliche Studien, die ein generelles Rückwurfverbot in Frage stellen. Unsere Freunde im Ausland schütteln zu dieser Regelung aber auch zu vielen anderen „deutschen Vorschriften in der Angelei“ unverständlich den Kopf.
Zitat von Thomas zum Entnahmegebot des bayrischen VDSF Landesverbandes, hier nachzulesen: www.anglerboard.de/board/showpost.php?p=3099324&postcount=2242
Ich weiss auch nicht, wie sowas das Ansehen der Angler in der Öffentlichkeit in irgendeiner Art und Weise verbessern sollte, wenn sie quasi per Gesetz zu "willenlosen Totschlägern" im Auftrage der Gewässerbewirtschafter gemacht werden sollen..
Es ging inhaltlich darum, dass Thomas das Entnahmegebot in Bayern als weiteren "schädlichen Schritt" seitens des bayrischen VDSF bezeichnet hat und das so nicht akzeptiert. (Kannst du dem so zustimmen? Sonst muss ich wirklich nochmal suchen...)
Diese Entnahmegebot besagt laut einem weiteren AB - User, dass die Vereine das Entnahmegebot für die jeweiligen Fischarten aufheben können. Mit anderen Worten, jeder Verein bestimmt den Fisch, für den das Entnahmegebot gelten soll.

Frage 1: (weiß ich wirklich nicht, wird aber unterschiedlich sein. Antwort mit nachlesbarem Beweis)
Wieviele Instanzen muss ein Verein durchlaufen, um ein Entnahmegebot für Hecht (nur für Hecht, nicht für Wels, Grundeln oder Aquarienfische antworten) für ein spezifisches Gewässer zu erwirken?

Frage 2:
Wenn der Landesverband ein generelles Entnahmegebot für ganz Bayern erwirken kann/hat, da absehbar einige Vereine solch ein Entnahmegebot beantragen und ein Verein Arten einfach durch Aufzählung (oder Markierung auf einer kompletten Liste - is mir Wurschd) schonen kann... hat dann der Verband für oder gegen die Interessen seiner Mitglieder gehandelt, die sich (warum auch immer) hechtfreie Salmonidengewässer wünschen?

Frage 3:
Vorwort:
Wenn denn dann der DAV dieses Entnahmegebot für alle Angler abgeschafft hat, was mal wieder so aber nicht ausdrücklich in der Antwort steht ("nicht gut finden" bedeutet nicht "abschaffen/kippen"!!), bitte ich euch, z.B. Veit und TommiEngel auf Anglerreien nach Bayern zu schicken!
Mit folgendem Auftrag:
Soviele Hechte, Welse und Döbel wie nur möglich aus bayrischen (reinen) Salmonidengewässern fangen und dokumentieren. Im Anschluss sollen dann diese Ergebnisse auf einer Versammlung von Vertretern aus den ansässigen Vereinen vorgestellt werden Da beide ja bekennende Releasern sind...

die Frage:
Wie ist eurer Meinung nach die Resonanz auf diese Erkenntnisse seitens der Vertreter auf die beiden? Beifall? Unmut? Körperliche Nettigkeit?

Frage 4:
Wieviele User würden hier "durchdrehen" und das erste Mal(?) statt C&R den Kochtopf verlangen, wenn diese Ergebnisse in den entsprechenden regionalen Threads gepostet würden?



Auf den ersten Blick wirkt ein Entnahmegebot absonderlich. Würde mir auch nicht gefallen!
Aber auch ein Landesverband ist nur ein Interessenvertreter von Vereinen die aus Mitgliedern bestehen! Wenn dieser etwas erwirkt, wird das schon einen Grund haben.

Als DAV dann aber anzukündigen, dieses Verbot zu kippen, hiesse eben eine kompromisslose(!!!) Politik gegen die Interessen einiger Angler. Und was meint ihr, warum da steht "finde ich nicht gut"????

Das mal nur am Rande...
Sollte ich irgendwo einen Denkfehler haben (kann sein, gebe ich ehrlich zu), macht mich darauf aufmerksam. |supergri
Weicht aber nicht den Fragen aus... ihr wisst woraufg ich hinaus wollte!


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Ich nehme den Inhalt des Posts wieder zurück... hab das von mir verlinkte Posting mal bis zum Schluss gelesen. Finde ich jetzt selber peinlich...
 
Zuletzt bearbeitet:

Ralle 24

User
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Es ging inhaltlich darum, dass Thomas das Entnahmegebot in Bayern als weiteren "schädlichen Schritt" seitens des bayrischen VDSF bezeichnet hat und das so nicht akzeptiert. (Kannst du dem so zustimmen? Sonst muss ich wirklich nochmal suchen...)

Ich weiß nicht, ob ich alle postings von Thomas gelesen habe. Ich kann mich aber nicht daran erinnern gelesen zu haben, dass der Bayr. Landesverband diesen Schritt initiiert hat. Das kann sein, weiß ich baer nicht. Die Entnahmepflicht ( es ist kein Gebot, sondern eine Vorschrift) ist in der AVFIG Bayern verankert und die wird nicht vom VdSF erstellt.
Die Frage ist, ob der VdSF Landesverband diese Vorschrift unterstützt oder dagegen arbeiten wird.



Diese Entnahmegebot besagt laut einem weiteren AB - User, dass die Vereine das Entnahmegebot für die jeweiligen Fischarten aufheben können. Mit anderen Worten, jeder Verein bestimmt den Fisch, für den das Entnahmegebot gelten soll.

Auch das steht im AVFIG. Aber nicht jeder Verein bestimmt die Art die entnommen werden soll, sondern er ( Fischereiausübungsberechtigter) kann unter bestimmten Voraussetzungen einzelne Fischarten davon ausnehmen.Grundsätzlich muss jeder maßige und nicht geschonte Fisch entnommen werden.

Frage 1: (weiß ich wirklich nicht, wird aber unterschiedlich sein. Antwort mit nachlesbarem Beweis)
Wieviele Instanzen muss ein Verein durchlaufen, um ein Entnahmegebot für Hecht (nur für Hecht, nicht für Wels, Grundeln oder Aquarienfische antworten) für ein spezifisches Gewässer zu erwirken?

Andersrum, wieviele Instanzen muss er durchlaufen, um eine Art davon auszunehmen. Weiß ich auch nicht.

Frage 2:
Wenn der Landesverband ein generelles Entnahmegebot für ganz Bayern erwirken kann/hat, Hat er nicht, kann er gar nicht da absehbar einige Vereine solch ein Entnahmegebot beantragen und ein Verein Arten einfach durch Aufzählung (oder Markierung auf einer kompletten Liste - is mir Wurschd) schonen kann... hat dann der Verband für oder gegen die Interessen seiner Mitglieder gehandelt, die sich (warum auch immer) hechtfreie Salmonidengewässer wünschen?

Wie gesagt, es ist Bayr. Gesetz und hat direkt nix mit dem Verband zu tun. Ob und wie der sich dagegen gewehrt hat, ich weiß es nicht. Er dürfte aber nach Interpretation seines Bundesverbandes kaum Aussicht auf Erfolg gehabt haben. Da können die Mitglieder abstimmen was sie wollen.

Frage 3:
Vorwort:
Wenn denn dann der DAV dieses Entnahmegebot für alle Angler abgeschafft hat, was mal wieder so aber nicht ausdrücklich in der Antwort steht ("nicht gut finden" bedeutet nicht "abschaffen/kippen"!!),

Der DAV vertritt glasklar die Ansicht, dass es die Entscheidung des Anglers sein soll, ob und welchen Fisch er zurücksetzt. Eben in abhängigkeit mit der individuellen Verwertungsmöglichkeit. Das ist schon ein völlig anderer Standpunkt, als ihn der VdSF vertritt.


Soviele Hechte, Welse und Döbel wie nur möglich aus bayrischen (reinen) Salmonidengewässern fangen und dokumentieren.
Das wäre zumindest eine hegerische Maßnahme, die begründet ist und ein grundsätzliches Entnahmegebot für Hechte in Salmonidengewässern rechtfertigt. Und dafür brauchts dann auch keine Verwertung mehr, da die Hege an sich vernünftiger Grund genug ist. Solche Maßnahmen konnten und können Bundesweit von Fischereirechtinhabern oder Fischereiausübungsberechtigten ( Bayr. Nomenklatur) bei der Behörde beantragt werden. Ob sie genehmigt werden, ist eine andere Frage. Zudem muss eine grundsätzliche Entnahme aus hegerischen Zwecken gleichzeitig mit der Aufhebung von Schonmaß und -Zeit einhergehen,und einen weiteren Besatz dieser Art verbieten.

Im Anschluss sollen dann diese Ergebnisse auf einer Versammlung von Vertretern aus den ansässigen Vereinen vorgestellt werden Da beide ja bekennende Releasern sind...

die Frage:
Wie ist eurer Meinung nach die Resonanz auf diese Erkenntnisse seitens der Vertreter auf die beiden? Beifall? Unmut? Körperliche Nettigkeit?

Frage 4:
Wieviele User würden hier "durchdrehen" und das erste Mal(?) statt C&R den Kochtopf verlangen, wenn diese Ergebnisse in den entsprechenden regionalen Threads gepostet würden?



Auf den ersten Blick wirkt ein Entnahmegebot absonderlich. Würde mir auch nicht gefallen!
Aber auch ein Landesverband ist nur ein Interessenvertreter von Vereinen die aus Mitgliedern bestehen! Wenn dieser etwas erwirkt, wird das schon einen Grund haben.

Als DAV dann aber anzukündigen, dieses Verbot zu kippen, hiesse eben eine kompromisslose(!!!) Politik gegen die Interessen einiger Angler. Und was meint ihr, warum da steht "finde ich nicht gut"????

Das mal nur am Rande...
Sollte ich irgendwo einen Denkfehler haben (kann sein, gebe ich ehrlich zu), macht mich darauf aufmerksam. |supergri
Weicht aber nicht den Fragen aus... ihr wisst woraufg ich hinaus wollte!
Ein Denkfehler ist möglich. Wie gesagt, ist die bayr. Entnahmepflicht per Gesetz bindend für alle Fischarten. Ausgenommen diejenigen, für die der Fischereiausübungsberechtigte eine Ausnahme festlegt.

Passt aber im Grunde mehr ins C&R Thema.

Hier geht es um den Bundesverband und die Fusion. Nicht um Landesverbände und C&R.
 

snofla

langejäger@
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

wenn es zu einer Fusion kommen sollte ist mir ehrlich gesagt egal was früher in dem oder dem Verband passiert ist,viel wichtiger ist es in meinen Augen das ab dann (Fusion) saubere Arbeit geleistet wird, und zwar mit dem Ergebniss womit wir Angler was anfangen können......#h
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

viel wichtiger ist es in meinen Augen das ab dann (Fusion) saubere Arbeit geleistet wird, und zwar mit dem Ergebniss womit wir Angler was anfangen können......
Ganz genau!!!

Deswegen ja unsere Fragen, um zu erfahren in welche Richtung dann ein gemeinsamer Verband nach der Fusion gehen willl!




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Hier nochmal der Link zu den Antworten beider Präsidenten direkt nacheinander, in Wortlaut und Form so veröffentlicht wie zugesendet bekommen:
http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=201237
 

wolkenkrieger

Dumm und Sand in den Augen :/
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Nochmal Thomas, meine Frage bezog sich auf deine sehr kernig formulierte Aussage:



Das ist eine wirklich harte Aussage, die ja zum Anlass das Engagement des DAV für die nicht organisierten Angler nimmt.

Dazu dann meine Frage:



Antwort:




Ok, der DAV informiert und beantwortet Fragen und konstruiert dadurch einen - halt stop keinen Vertretungsanspruch, ja was denn jetzt? Vertriit jetzt der DAV unorganisierte Angler? Nein natürlich nicht.

Die Beschlüsse des VDSF sind auch für jeden nach zu lesen, dass der DAV da etwas medienwirksamer arbeitet macht ihn noch lange nicht zur Interessenvertretung aller Angler, sondern eben auch nur seiner Mitglieder.

Wer nicht Mitglied einer der Verbände ist, dessen Interessen werden auch durch keinen dieser Verbände vertreten. Warum auch.
Aus Sicht eines Brandenburger DAVlers kann ich mal folgendes dazu beitragen: in Brb muss man, um legal angeln zu dürfen, nicht zwingend Mitglied im DAV sein. Seit einigen Jahren muss dazu nicht einmal mehr der Bundesfischereischein vorhanden sein (dürfte ja hinlänglich bekannt sein).

Ich habe aber jederzeit die Möglichkeit, mir eine Tages- oder Wochenkarte vom DAV zu kaufen. Diese berechtigt mich dann auch als nichtorganisierter Angler sämtliche DAV-Gewässer zu beangeln.

Und dabei genieße ich die selben Rechte (mit ganz ganz wenigen Ausnahmen), wie sie mein im DAV organisierter Mitangler auch genießt.

Daraus ergibt sich für mich persönlich sehrwohl eine Interessenvertretung der nichtorganisierten Angler seitens des DAV. Schließlich macht der DAV im Grunde keinen Unterschied zwischen organisiertem Mitglied und "Gelegenheitsangler mit Tageskarte".
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

@ wolkenkrieger:
Das ist ja aber Landesverbandspolitik:
Gut wenn das so gemacht wird.

Hat ja aber mit dem Bundesverband oder der Fusion nichts zu tun..

"Bundesverbandspolitisch" bleibt dann die Frage, ob auch Wünsche/Anregungen nichtorgansierter Angler bei der Abwägung angelpolitischer Forderungen in den Bundesverbänden (oder dem zukünftig einzigen Bundesverband) mit einbezogen werden sollen oder eben nicht.

Die Frage wurde von beiden Präsidenten für ihren jeweiligen Verband beantwortet - genauso nachvollziehbar wie auch klar gegensätzlich.

Daher bleibt jetzt die Frage zu klären, wie das im zukünftig gemeinsamen Verband laufen soll.

Und das ist in meinen Augen schon eine Grundsatzfrage, weswegen wir dran sind, da nochmal entsprechende (Nach)Fragen zur Klarstellung an die Präsidenten zu formulieren..






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Ralle 24

User
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Daraus ergibt sich für mich persönlich sehrwohl eine Interessenvertretung der nichtorganisierten Angler seitens des DAV. Schließlich macht der DAV im Grunde keinen Unterschied zwischen organisiertem Mitglied und "Gelegenheitsangler mit Tageskarte".
Das ist ein sehr schönes Beispiel.#6


Leider wird " Interessenvertretung " hier oft gleichgesetzt mit einer Mandatsübernahme. Doch darum geht es im Grunde nicht, sondern vielmehr um das Bewusstsein und die Rücksicht, dass Beschlüsse, Regeln und Aktionen immer auch Auswirkungen auf die nicht organisierten Angler haben.
Und in dieser Hinsicht macht der DAV einen um Längen besseren Job.
 

Fischer am Inn

Active Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Ganz genau!!!

Deswegen ja unsere Fragen, um zu erfahren in welche Richtung dann ein gemeinsamer Verband nach der Fusion gehen willl!




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http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=201237

Hallo Thomas,

das ist doch nicht Dein Ernst, oder? Wie soll denn das gehen? Da müsste ja jetzt festgelegt werden, welche Fragen zukünftig gestellt – oder genauer gesagt – wie zu künftige Fragen verbindlich mehrheitlich entschieden werden. Es ist doch völlig klar, dass das nicht geht.

Es wird ein Gemeinschaftsgremium mit Delegierten geben und dort wird es Mehrheitsentscheidungen geben. Wie man es auch drehen mag: der VDSF wird dort die Mehrheit haben.

Servus
Fischer am Inn
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Fischer am Inn schrieb:
Da müsste ja jetzt festgelegt werden, welche Fragen zukünftig gestellt – oder genauer gesagt – wie zu künftige Fragen verbindlich mehrheitlich entschieden werden. Es ist doch völlig klar, dass das nicht geht.
Es geht ja nicht (nur) konkrete Fragen.

Sondern ob man aber überhaupt daran denkt, wie oben genannt "auch Wünsche/Anregungen nichtorgansierter Angler" mit in Entscheidungen einzubeziehen, das ist aber eine grundsätzliche Frage.

Wobei da auch für die Angler konkrete Fragen nicht unwichtig sind (angelpolitisches Verhalten zum Rückwurfverbot, zum Setzkescher, ezum Wettangeln, zum Nachtangelverbot etc.):
Wie will sich da ein Bundesverband positionieren und will er solche Fragen in den Landesverbänden vorantreiben oder nicht?

Das ist für jeden Funktionär wichtig zu wissen, der nachher zu entscheiden hat, ob fusioniert wird oder nicht.

Und für jeden Angler, um zu wissen, was da auf einen zukommt.

Daher braucht es dazu klare Antworten, egal wie sie ausfallen:
Damit aber jeder weiss, was auf uns zukommt.


Und dann evtl. auch über seinen Verein in den Verbänden Druck zu machen, wenn ihm die Richtung nicht passt.

Das geht aber eben erst dann, wenn man die Richtung kennt, die ein zukünftiger Verband wirklich einschlagen will....

Und es kann ja wohl niemand dafür oder dagegen sein, wenn diese Informationen nicht klar dargelegt sind - weer Funktionär noch Angler...


Ich habe dazu meine bekannte persönliche Meinung.

Du Deine, die nicht unbedingt deckungsgleich mit meiner ist (auch nie sein muss!!!)..

Aber auch für uns beide ist doch gerade deswegen auch mehr als wichtig zu wissen, was da kommen soll....


Fischer am Inn schrieb:
Wie man es auch drehen mag: der VDSF wird dort die Mehrheit haben
Das zum Beispiel kann man durch entsprechende Quoren bei wichtigen oder grundsätzlichen Entscheidungen einfach verhindern, indem z. B. eine Mehrheit für einen Beschlus so hoch gelegt wird, das auch zumindest in Teil der dann ehemaligen DAV-Leute zustimmen müsste (aber das ist organisatorischer Kram, den die wohl auch erst alle noch durchkauen müssen, daher will ich da noch gar nicht näher drauf eingehen)......



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wolkenkrieger

Dumm und Sand in den Augen :/
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

@ wolkenkrieger:
Das ist ja aber Landesverbandspolitik
Selbstverständlich ist das erstmal Sache des LAVB gewesen. Meines Wissens nach, hatte aber der Bundes-DAV keinerlei Bauchschmerzen mit dieser Entscheidung.

Ganz im Gegenteil ... wie ich einigen Verlautbarungen von DAVlern aus anderen Bundesländern entenehmen kann, macht dieses brandeburger Modell auch dort Schule und trifft dort auf offene Ohren und Interesse.

Sicherlich gilt es dann entsprechend mit den jeweils geltenden Landesgesetzen Konformität anzustreben (ich weis nicht, inwieweit sich das die einzelne Gesetzgebung von der "unsrigen" brandeburgischen unterscheidet).

Aber es ist für mich ein ganz klares Zeichen für: als Angler wird der bezeichnet, der angelnd am Wasser steht / sitzt / liegt / what ever. Und dabei spielt es absolut keine Rolle, ob er einen Mitgliedsausweis des DAV in der Tasche hat oder einfach nur im Angelladen seines Vertrauens eine Tageskarte erworben hat.

Ich bin zu DDR-Zeiten in den DAV eingetreten und mit der Wende wegen Ermangelung von Zeit (und zugegebener Maßen auch Interesse *Schande*) wieder ausgetreten. Vor einigen Jahren hat mich das Fieber wieder gepackt und ich bin lange Zeit so ein "Tagesschein-Angler" gewesen. Ich habe einige Male in der Fritz-Zubeil-Strasse in Potsdam beim LAVB angerufen und mich um Verordnungsdinge erkundigt. Man hat mich nie nach einer Mitgliedsnummer oder änlichem befragt, sondern mir jederzeit sachgerechte und deutlich ausführliche Antworten gegeben. Und auch selbst dann, wenn ich mich nach einem Gewässer erkundigt habe, das ich beangeln wollte und nichts darüber wusste.

Ich hatte auch als Tageskartenangler niemals das Gefühl, Angler zweiter Klasse zu sein. Warum auch?

Und wie wenig länderspezifisch dieses Globaldenken ist, habe ich erfahren, als ich einen berliner Freund mit an ein brandenburger Gewässer nehmen wollte. Angerufen beim LAVB in Potsdam, kurz nachgefragt, ob das ok geht und eine knackige Antwort bekommen: Petri Heil und viel Erfolg beim Angeln. :m Und der gute hat auch nur den 12-Euro-Schein und 'ne Tageskarte im Gepäck gehabt.

Wenn ich aber lese, dass aus Sichr des VDSF-Präsis der nichtorganisierte Angler quasi keinen Stellenwert bei der Entscheidungsfindung genießt ... da tun sich Abgründe auf. DAS nämlich würde ich persönlich als Angler zweiter Klasse empfinden.
 

Fischer am Inn

Active Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Wobei da auch für die Angler konkrete Fragen nicht unwichtig sind (angelpolitisches Verhalten zum Rückwurfverbot, zum Setzkescher, ezum Wettangeln, zum Nachtangelverbot etc.):
Wie will sich da ein Bundesverband positionieren und will er solche Fragen in den Landesverbänden vorantreiben oder nicht?

Das ist für jeden Funktionär wichtig zu wissen, der nachher zu entscheiden hat, ob fusioniert wird oder nicht.

Und für jeden Angler, um zu wissen, was da auf einen zukommt.

Daher braucht es dazu klare Antworten, egal wie sie ausfallen:
Damit aber jeder weiss, was auf uns zukommt.


Und dann evtl. auch über seinen Verein in den Verbänden Druck zu machen, wenn ihm die Richtung nicht passt.

Das geht aber eben erst dann, wenn man die Richtung kennt, die ein zukünftiger Verband wirklich einschlagen will....

Und es kann ja wohl niemand dafür oder dagegen sein, wenn diese Informationen nicht klar dargelegt sind - weer Funktionär noch Angler...


Ich habe dazu meine bekannte persönliche Meinung.

Du Deine, die nicht unbedingt deckungsgleich mit meiner ist (auch nie sein muss!!!)..

Aber auch für uns beide ist doch gerade deswegen auch mehr als wichtig zu wissen, was da kommen soll....



Das zum Beispiel kann man durch entsprechende Quoren bei wichtigen oder grundsätzlichen Entscheidungen einfach verhindern, indem z. B. eine Mehrheit für einen Beschlus so hoch gelegt wird, das auch zumindest in Teil der dann ehemaligen DAV-Leute zustimmen müsste (aber das ist organisatorischer Kram, den die wohl auch erst alle noch durchkauen müssen, daher will ich da noch gar nicht näher drauf eingehen)......



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Hier nochmal der Link zu den Antworten beider Präsidenten direkt nacheinander, in Wortlaut und Form so veröffentlicht wie zugesendet bekommen:

Hi,

Du kommst von dem Gedanken nicht los, dass der VDSF oder der neue Gesamtverband befugt und in der Lage ist von „Oben“ her Leitlinien des Angelns festzulegen. Für mich ist diese obrigkeitliche Sicht ein Horror. Gott sei Dank ist es aber tatsächlich nicht so.

Vergiss ein mögliches Vetorecht des DAV oder anderer Gruppierungen. Es kommt alleine darauf an, dass es gelingt, dass an Sachthemen orientiert diskutiert und abgestimmt wird. Wenn dort nur „Kraftmeierei“ und Abstimmung allein unter dem Gesichtspunkt der Machtdemonstration und Demütigung satt findet, dann ist die Sache gestorben.

Es läuft alleine auf die Frage hinaus, ob man glaubt, dass es fair zu geht oder nicht. Alles andere ist Augenwischerei und taktisches Geplänkel.

Servus
Fischer am Inn
 

wolkenkrieger

Dumm und Sand in den Augen :/
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Hi,

Du kommst von dem Gedanken nicht los, dass der VDSF oder der neue Gesamtverband befugt und in der Lage ist von „Oben“ her Leitlinien des Angelns festzulegen
Der neue Gesamtverband wird aber derjenige sein, der gegen dem Gesetzgeber auftritt, wenn es gilt, anglerische Interesse darzulegen und nötigenfalls auch durchzusetzen.

Und da spielt es meiner Meinung nach eine gehörige Rolle, ob der Gesamtverband im Sinne der Anglerschaft agiert oder im Sinne von politisch mainstreamtauglichen Erwägungen.

Denn dieses Gesamtauftreten wird dann auf die länderspezifischen anglerischen Verordnungen durchschlagen.

Insofern hat der Gesamtverband sehrwohl die sekundäre Möglichkeit, landesspezifisch Einfluß zu nehmen.
 

Ralle 24

User
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Hi,

Du kommst von dem Gedanken nicht los, dass der VDSF oder der neue Gesamtverband befugt und in der Lage ist von „Oben“ her Leitlinien des Angelns festzulegen. Für mich ist diese obrigkeitliche Sicht ein Horror. Gott sei Dank ist es aber tatsächlich nicht so.



Es läuft alleine auf die Frage hinaus, ob man glaubt, dass es fair zu geht oder nicht. Alles andere ist Augenwischerei und taktisches Geplänkel.

Ein Bundesverband hat durchaus Einfluss auf die Gesetzgebung. Wenn auch nicht direkt, so kann ( und soll ) er seinen Status dahingehend auch nutzen.
In Falle des VdSF war dieser auch Treiber der ganzen Verbote in den 90ern. Ein Bundesverband kann und soll also durchaus etwas bewegen, nur eben nicht in Richtung Einschränkungen und Überreglementierung.

Mit Deinem letzten Absatz hast Du natürlich vollkommen Recht. Jedoch muss man bedenken, dass eine Fusioneine Einbahnstraße ist. Sich wieder zu trennen, wenn´s nicht funktioniert dürfte unsagbar schwer bis unmöglich sein.
Von daher kann man sich doch nur für die Partei entscheiden, bei der die Bedenken am geringsten sind.
 
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