Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Blauzahn

Muldenfischer
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

In unserem Verband ist die Mandatszahl an die Mitgliederzahl gebunden.
So hat ein kleiner Verein mit 10-30 Mitgliedern ein Mandat, der Großverein mit 200 Mitgliedern dagegen 2-3 Mandate.
Das Stimmrecht eines Einzelmitglieds gibt es nicht.
 

Big Man

Multirollenperückenbinder
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Da hast du recht Thomas, ich hatte nur ein anderes Verständnis von Verband.

Nochmal zu meinen Äußerungen zu den Mods. Ich will euch nicht alle über einen Kamm scheren und schon garnicht eure Meinung ändern.
Ich denke bloß das nicht jeder so differenziert und ehrenamtliche Verantwortung mit Eigentum gleichsetzt, leider.

Ich glaube Ihr werdet das Bild nicht los das "Ihr" das Board seit auch wenn es nicht so ist. Ihs sollt auf jeden Fall eure Meinung darstellen und vielleicht ist der Weg der Povokation der richtige, ich wünsche es mir im Interesse aller.

Zum Bundesverband gehen wir vielleicht in vielen Ansichten Konform.
Aber das was Ihr vom Bund erwartet, fordert zum großen Teil unser Landes-VDSF schon seit einiger Zeit.
Da sehe ich mich schon vertreten aber ich weiß auch das er auf Bundesebene nur eine Stimme hat und es demokratisch damit schwierig wird. Unser Geschäftsführer ist deswegen auch im 12er Rat und konnte einfluss nehmen. Wie weit der reicht weiß ich nicht genau.

Ich hoffe die Zeit der alten Funktionäre ist gekommen und die Neuen werden es besser machen.
 

Blauzahn

Muldenfischer
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

@ BigMan

In Thüringen ist der VDSF Landesverband sehr aktiv und macht eine gute Arbeit, soweit ich das aus dem Nachbarfreistaat und durch Vereinskontakte in die Saalfelder Ecke beurteilen kann.

Ich stimme dir zu, dass ein pauschaliertes Verurteilen des VDSF wenig zielführend ist, da besonders im Osten (MV und THUE) anglerfreundlichere Politik gemacht wird.
Das liegt u.a. aber auch an den unterschiedlichen Startbedingungen 1990, welche ganz andere Besitzverhältnisse / Pachtverträge in puncto Gewässer ergaben.
Während im Altbundesgebiet, durch Eigentumsrechte gar kein anderer Weg, als die Zerklüftung der Gewässerstruktur auf Landkreisebene (bereits vor vielen Jahren) möglich war, gab es bei uns eine "vollen Pool", welcher durch immensen persönlichen Einsatz in den Landes- und Regionalverbänden erhalten und durch aktive Arbeit der Vereine noch heute vorhanden ist.

Hier zeigt die Diskussion ganz klar, wer wo, welche Erfahrungen gemacht hat und verschiedene Reaktionen sind deshalb für mich auch nachvollziehbar, was aber keineswegs bedeutet, dass man alles was vom DAV-Bund kommuniziert wird Gesetz ist....
da gibt es auch noch einige Landesverbände, welche hohes Stimmpotential haben |wavey:
 

Fischer am Inn

Active Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Hallo zusammen,

es wird hier so getan als wäre der VDSF die übergeordnete, weisungsbefugte Zentralinstanz, die fischereiliche Grundsätze entwickelt und diese dann per Dekret den vermeintlich nachgeordneten Landesverbänden mitteilt. Das entspricht nicht den Tatsachen. Ganz im Gegenteil ist es so, dass der VDSF das Arbeitswerkzeug der Landesverbände ist und deren Gemeinschaftsbeschlüsse und -wünsche auf Bundesebene umzusetzen hat. Und genau so hat es auch der VDSF in seinem Antwortschreiben dargestellt. Außerdem ist Fischereirecht Ländersache und kann von da her gar nicht bundeseinheitlich geregelt werden.

Servus
Fischer am Inn
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Außerdem ist Fischereirecht Ländersache und kann von da her gar nicht bundeseinheitlich geregelt werden
Stimmt

Aber man kann als Bundesverband offensiv daran arbeiten, dass Unfug und Restriktionen wie Rückwurfverbot, Setzkeschervebot, Nachtangelverbot etc. in allen! Ländern abgeschafft werden.

Dafür dann (auch gemeinsam mit den Landesverbänden) Richtlinien erarbeiten, entsprechende Gutachten in Auftrag gegen und eine klare Linie vorgeben, an der sich die Landesverbände dann orientieren können.

Das Tierschutzgesetz ist zum Beispiel ein Bundesgesetz.

Da kann nicht nur, da muss dann in meinen Augen ein Bundesverband mit dem zuständigen Ministerium Grundlagen erarbeiten, damit ein mit dem Tierschutzgesetz kompatibles und rechtssicheres Angeln möglich ist.

Wie zum Beispiel beim zurücksetzen von Fischen.

Wenn es der Bundesverband schaffen könnte, mit den Landesverbänden zusammen zu beschliessen, dass als einheitliche Linie in allen Ländern versucht werden soll, z. B. folgenden Passus in den Landesgesetzen aufzunehmen, wäre das doch klasse:
Kann ein Angler einen gefangenen Fisch - im Rahmen der Schonzeiten und Mindestmaße sowie der Regelungen der Gewässerbewirtschafter - auf Grund von Größe oder Art nicht für sich sinnvoll verwerten, muss er ihn (laut TSG) unversehrt zurücksetzen.
Mit einem solchen Passus ist zum einen vernünftiger Hege der Gewässer und Fischbestände der Weg bereitet, zum anderen sind damit die Angler vor den ungerechtfertigten Anzeigen der spendensammelnden Tierrechtssektierer wegen C+R gefeit - dann auch in Bayern, wo heute jeder, der nicht jeden gefangenen Fisch abknüppelt (bei Fischen mit Schonmaß, Schonzeit und Fangbegrenzung im Rahmen dieser Bestimmungen, bei allen anderen Arten MUSS jeder Fisch abgeknüppeklt werden), tatsächlich gegen das Landesrecht verstösst.



Das wäre zielführende, am Anlger orientierte Politik, wie ich sie von einem Bundesverband erwarte (ob von den jetzigen oder einem zukünftig gemeinsamen)..




Hier nochmal der Link zu den Antworten beider Präsidenten direkt nacheinander, in Wortlaut und Form so veröffentlicht wie zugesendet bekommen:
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http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=201237
 

Maui

Greift wieder an
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Hallo,

Eine Gewerkschaft vertritt auch nur die Interessen ihrer Mitglieder
Schon mal bei einer Leiharbeitsfirma gewesen oder im Gaststättengewerbe;), gibt es Firmen die nur an Gewerkschaftsmitglieder Tariflöhne zahlen nicht aber an Nichtmitglieder (..könnte mir nur vorstellen das Nichtmitglieder mehr verdienen|supergri


Ich kann auch nicht einfach mir einen Fußball schnappen und bei uns auf den (vereinseigenen) Fußballplatz gehen und mit Kumpels kicken - ich werde sicher (mit Recht) vom Platz fliegen mit dem Hinweis, ich könne in den Verein eintreten und dann entweder in einer Mannschaft mitspielen oder eine Mannschaft gründen, die bei entsprechender Unterstützung dann auch ein Trainingsfenster auf dem Platz bekommt. - Warum soll das bei Anglern anders sein?
Oder ich könnte eine Tageskarte kaufen (... oder den Bolzplatz benutzen) wäre doch schade wenn nur Leute Fußball spielen könnten die einem Verein angeschlossen sind.

Ich habe nichts gegen deinen Beitrag und nur wer den Mund aufmacht (und das an der richtigen Stelle) kann was bewegen! Aber deine Vergleiche hinken, meiner Meinung nach.

Welche Angler sind denn nicht organisiert? ... Leute
- die eh kaum angeln gehen
- die zu faul sind Arbeitsstunden zu leisten und sich ihren Dreck lieber von Vereinsmitgliedern wegtragen lassen
- die sich nicht für die Vereinsmeierei und organisierter Anglerkultur begeistern können
Jetzt pass mal auf :r Ich habe vo 3 Jahren meinen Schein gemacht und habe für Lehrgang, Prüfung, Angelschein und Erstausrüstung soviel bezahlt, das eine Aufnahmegebühr von 100 - 200€, exkl. 20€ Jahresbeitrag, exkl. 80€ Angelberechtigung einfach nicht mehr drinn waren. Wenn ich es doch bezahlt hätte wären wahrscheinlich noch Scheidungskosten dazu gekommen. Das nächste, ich gehe arbeiten und nicht Mo.-Fr. 08:00 Uhr - 16:00 Uhr sondern 4-6 mal von Mo. - So. in der Zeit zwischen 00:00 Uhr und 24:00 Uhr und das zwischen 7 und 16 Stunden/d. Dh. ich habe, selbst wenn ich wollte, nur wenig Zeit mich aktiv in einen Verein einbringen zu können. Mittlerweile bin ich in einem Verein wo es mir auch sehr gefällt und wo ich keinen Schufaeintrag riskieren muss um aufgenommen zu werden. Allerdings konnte ich noch bei keinem Arbeitseinsatz teilnehmen weil ich an Finanzierungsmaßnahmen für meine Familie und mein Hobby teilnehmen musste. Ich bezahle halt dann einen dementsprechend höheren Beitrag.

Ich hab es allerdings lange nicht verstanden warum man nahezu gezwungen wird in einen Verein einzutreten, sofern man regelmäßig angeln gehen möchte. Ist halt doof wenn man nach einem langen Arbeitstag (nur mal so, ich gehe gern auf Arbeit:)) noch ne runde angeln will und 21:00 Uhr hat der Laden schon zu und man kann nicht seine zwei Tageskarten kaufen die man theor. braucht wenn man bis 01:00 Uhr bleiben möchte|kopfkrat

Man sollte sich auch überlegen, um nochmal zum Fussball zurück zu kommen. Was nutzt einem Fussballverein mehr: Ein Spieler der für den Verein lebt und gerne aufsteigen möchte oder ein Spieler der nur im Verein ist um ein wenig auf dessen Platz spielen zu dürfen ihm aber das Endergebniss des Punktspiels egal ist#c


Ich bin übrigens in einem DAV angeschlossenen Verein im Osten und wenn ich manches lese, denke ich, ist das auch gut so!

Mfg Micha

PS: Ich wollte erst den ganzen Thread durchlesen und dann sehen ob ich was schreib aber leider bin ich nur bis Seite 16 gekommen. Sorry
 
Zuletzt bearbeitet:

Ralle 24

User
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Ganz im Gegenteil ist es so, dass der VDSF das Arbeitswerkzeug der Landesverbände ist und deren Gemeinschaftsbeschlüsse und -wünsche auf Bundesebene umzusetzen hat.

Ah ja, soweit die Theorie.

Die einseitige und kalten Entmachtung der VdSF Abgeordneten der 12er Kommission durch Herrn Mohnert ging dann auf den Wunsch der Landesverbände zurück ??


Aber Du argumentierst hier wenigstens nochmal, wie es wenige andere pro VdSFler auch tun. Gut so.

Seltam finde ich Beiträge die nicht in der Sache argumentieren, sondern lediglich zu Ziel haben, die Diskussion hier als Stimmungsmache abzutun.

Wenn man mal ganz genau hinschaut, Argumente pro VdSF ( gleich wie sie gewertete werden mögen, kann man fast an den Fingern einer Hand abzählen.

Woran es wohl liegen mag ?
 

Ralle 24

User
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Jetzt pass mal auf :r Ich habe vo 3 Jahren meinen Schein gemacht und habe für Lehrgang, Prüfung, Angelschein und Erstausrüstung soviel bezahlt, das eine Aufnahmegebühr von 100 - 200€, exkl. 20€ Jahresbeitrag, exkl. 80€ Angelberechtigung einfach nicht mehr drinn waren. Wenn ich es doch bezahlt hätte wären wahrscheinlich noch Scheidungskosten dazu gekommen.
Ung genau damit hast Du lt. Herrn Mohnert das Recht verwirkt, dass Deine Interessen wahrgenommen werden.

Das meinte ich in einem vorigen posting mit sozial - unsozial.
 

Fischer am Inn

Active Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Hi

Die einseitige und kalten Entmachtung der VdSF Abgeordneten der 12er Kommission durch Herrn Mohnert ging dann auf den Wunsch der Landesverbände zurück ??


?
Herr Mohnert ist Präsident des Verbandes weil es dem Wunsch der Mehrheit der Landesverbände entspricht.

Das mag zwar dem einen oder anderen nicht gefallen aber Mehrheit ist Mehrheit. Übrigens ist die Verbandszugehörigkeit keine Pflicht. Jeder Landesverband kann aus dem VDSF austreten.

Haben die DAV-Granden auch noch die Mehrheit ihres Verbandes hinter sich?
Und selbst wenn jetzt die DAV-Spitze ohne Unterstützung der Basis der Fusion zustimmt. Nach Abwahl der DAV-Spitze können auch nach Fusion die (DAV-) Landesverbände wieder austreten wenn es eine neue diesbezügliche Mehrheit gibt. Spätestens dann ist die Nagelprobe angesagt, ob wirklich ( wie hier im Forum vermutet) die DAV-Basis gegen die Fusion ist. Irgendwann müssen sich die DAV-Leute der Wiederwahl ja stellen. Es liegt in den Händen der DAV-Mitglieder selbst.

Servus
Fischer am Inn
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Übrigens ist die Verbandszugehörigkeit keine Pflicht. Jeder Landesverband kann aus dem VDSF austreten.
Erst plädierst Du für mehr Aktivität in Verbänden, dann sprichst Du davon, dass man ja austreten kann
;-)))

Haben die DAV-Granden auch noch die Mehrheit ihres Verbandes hinter sich?
Und selbst wenn jetzt die DAV-Spitze ohne Unterstützung der Basis der Fusion zustimmt.
Dann mit Sicherheit nicht mehr!

Dann würden Sie einer Fusion aber auch nicht zustimmen, oder sie hätten mich angelogen.

Wir werden im "Ernstfalle" auch darüber berichten, sei Dir sicher..

Davon ab würde es mich freuen, wen Du zu meiner Antwort auf Dein Posting Sellung beziehen:
http://www.anglerboard.de/board/showpost.php?p=3100208&postcount=179



Hier nochmal der Link zu den Antworten beider Präsidenten direkt nacheinander, in Wortlaut und Form so veröffentlicht wie zugesendet bekommen:
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http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=201237
 

Maui

Greift wieder an
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

ob wirklich ( wie hier im Forum vermutet) die DAV-Basis gegen die Fusion ist.
Ich habe es nicht so verstanden, es kommt halt auf die Bedingungen an ?!
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

So isses.

Das gilt aber auch für die VdSF-Verbände!!

JEDER vernünftig denkende Mensch sollte für eine Fusion sein, wenn diese eine anglerfreundliche, nach vorne gerichtete Politik als Grundlage hat.

Ob diese Grundlage für beide Verbände geschaffen werden kann, daran arbeiten die ja gerade.

Sowenig wie der VdSF einer Fusion zustimmen würde, wenn nach Meinung der Mehrheit dort diese Grundlagen nicht zustimmungsfähig für VdSF-Leute wäre, sowenig wird das beim DAV passieren, wenn deren Leute meinen, das passt nicht

Und um diese Grundlagen deutlich zu machen - auch und gerade verbandsübergreifend (da bei uns ja alle vertreten sind), daher sind wir ja froh um diese Diskussion.





Hier nochmal der Link zu den Antworten beider Präsidenten direkt nacheinander, in Wortlaut und Form so veröffentlicht wie zugesendet bekommen:
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http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=201237
 

Carras

Active Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

.........Grundlage für beide Verbände ............
Da habe ich irgendwie noch Bildungslücken, wenn man das so nennen will.

Ein wesentlicher Teil einer solchen Grundlage bildet ja auch das leidige C&R Thema.

Hier haben ja VDSF und DAV eher unterschiedliche Standpunkte.

Ich frage mich hier, wie sie z.B. dieses Thema unter einen Hut bekommen werden?

Denn der DAV betont ja immer wieder, daß er eine selektive Entnahme befürwortet und von dieser Ansicht auch bei einer Fusion nicht abrücken möchte.

Geht da der VDSF wirklich mit?
 

Fischer am Inn

Active Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Hallo Thomas


Davon ab würde es mich freuen, wen Du zu meiner Antwort auf Dein Posting Sellung beziehen:
http://www.anglerboard.de/board/showpost.php?p=3100208&postcount=179
Vorab: Ich werde jetzt ganz bewusst keine c+r-Debatte führen.

Der VDSF hat sich mit Themen zu befassen die bundeseinheitlichen Charakter haben, soweit ihn die Landesverbände damit beauftragen.

Die Realität ist, dass in den kritischen Bereichen, vor allem in Fragen des Naturschutzes, die Durchschlagskraft nicht ausreichend ist. Ich kann nicht beurteilen wie erfolgreich der DAV in diesem Bereich agiert. Fest steht jedenfalls, dass die Naturschutzverbände weit mehr Einfluss auf die Politik haben als die Angler. Daraus folgt für mich nicht, dass die beiden Verbände sich zusammenschließen müssen. Ein dauernd nörgelnder und quertreibender DAV im neuen Gesamtverband würde nur die Durchsetzungskraft schwächen. Dann lieber getrennt und 2-fach (unterschiedlich) stark Interessenspolitik vertreten.

Servus
Fischer am Inn
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Danke!
Das sind mal Argumente und klare Ansichten!!

Auch wenn wir beide da sicherlich einen gewissen inhaltlichen Dissens haben.

Der VDSF hat sich mit Themen zu befassen die bundeseinheitlichen Charakter haben, soweit ihn die Landesverbände damit beauftragen.
Du beschreibst hier (richtig) die momentane Situation.

Mein Anliegen ist eben aber genau die Änderung dieser Situation, um mit einem starken (oder auch gerne zwei) Bundesverband solche Dinge zukünftig eben genau besser gegen Schützer/Rechtler durchsetzen zu können.

Die Realität ist, dass in den kritischen Bereichen, vor allem in Fragen des Naturschutzes, die Durchschlagskraft nicht ausreichend ist.
Du meinst (wenn ich das richtig verstehe), der VdSF soll weiterhin aus Angst vor den Schützern lieber im "stillen" Politik für die Angler betreiben, um nicht "auf die Schnauze zu fallen"??

Ich meine dagegen, man sollte da offensiv, öffentlich und transparent vorgehen, denn sonst wird sich in meinen Augen an der Situation nichts ändern.

Aber wir werden ja sehen, wie sich das entwicken wird.

Denn immerhin hat sich trotz der angeblich so schwachen Verbände ja schon einiges geändert, was laut VdSF nie möglich sein hätte dürfen.

Man denke da nur an prüfungsfreies Friedfischangeln in Brandenburg.

Da kann man dazu stehen wie man will.

ABER:
Da hat der VdSF immer jahrelang vor sich hergetragen, man MUSS aus bundesrechtlichen Gründen eine Prüfung machen wegen des Tierschutzgesetzes (von wegen Sachkundenachweis und so...).

Und siehe da, auf einmal gibt es rechtskräftige Gesetzgebung in Übereinstimmung mit dem Tierschutzgesetz, abgestimmt sogar mit dem Nabu in Brandenburg, das diese Ansicht des VdSF einfach in der Praxis komplett widerlegt.

Von daher bin ich bei weitem nicht so pessimistisch wie Du, was die Durchsetzungsmöglichkeiten angeht - man muss es nur wirklich wollen...



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Zoddl

Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Obwohl mich das Thema hier brennend interessiert und auch interessieren sollte, hatte ich ursprünglich vor, mich nicht an dieser Diskussion zu beteiligen. Denn:
Wenn man mal ganz genau hinschaut, Argumente pro VdSF ( gleich wie sie gewertete werden mögen, kann man fast an den Fingern einer Hand abzählen.
Ich bin im gleichen VDSF - Landesverband wie auch BigMan organisiert und bin mit deren Arbeit soweit zufrieden! Aber... es gibt in Thüringen noch zwei weitere DAV - Verbände. Leider verhalten diese zwei, warum auch immer, wie kleine trotzige Kinder! Wieso? Keine Ahnung! Neid, Missgunst?
Das hier vielzitierte Setzkescherverbot vom "VDSF" war auch hier in Thüringen häufig im Gespräch. Eine Unterschriften - Sammelaktion, angeregt von VDSF Vereinen und unterstützt von "unserem" Landesverband, wurde seitens der DAV - Verbände vollkommen ignoriert. Weder wurden Briefe beantwortet, noch eine Unterschrift abgegeben. Selbst ein befreundeter DAV - Verein (ja, gibt sowas) hat den von unserem Vereinschefe verzapften Brief zwecks Unterschriften mit der Bitte, zum Thema keine Stellung beziehen zu müssen, ergebnislos zurückgeschickt.
Soviel zum Thema...
... wenn du möchtest, kannst du jetzt einen Finger dazuzählen. Aber nur wenn du möchtest!


Aber Du argumentierst hier wenigstens nochmal, wie es wenige andere pro VdSFler auch tun. Gut so.
Bitte??? Darum möchte ich mich hier nicht an der Diskussion beteiligen!
Wartet ihr jetzt hier wie Wachunde und freut euch, wenn jemand nochmal aufzuckt? Kommt zumindest so rüber!

Wenn man mal ganz genau hinschaut, Argumente pro VdSF ( gleich wie sie gewertete werden mögen, kann man fast an den Fingern einer Hand abzählen.

Woran es wohl liegen mag ?
Frag ich mich auch?
Im DAV - Verband und entsprechenden Vereinen gibts nur gute Sachen:
Bestreben das Setzkescherverbot zu kippen, kein Nachtangelverbot, jede Menge Gewässer für wenich Geld, Entnahmegebote existieren nirgends. Höchstens an ein "paaaaar" Ausnahmegewässern, aber die fallen in der Masse überhaupt nicht auf und ist auch garnichtschlimmweildassichdasallesändert....|bla:
Kenne ich aber auch von meinem VDSF!


Wie reagiert eigentlich der DAV auf das Verbot vom lebenden Köderfisch? Hat ja der VDSF verbockt...
Wie vereinbart sich der DAV mit dem "Wettfischen"? Hat ja der VDSF verbockt...
Wie vereinbart sich der DAV mit dem Setzkescherverbot? Hat ja der VDSF verbockt...

Wieso hat sich eigentlich der DAV nicht dafür eingesetzt, das für seine Mitglieder der verzapfte Bockmist des VDSF nicht gilt? Und warum ist er jetzt der Meinung, dass alles wieder kippen zu können? Ist da nicht auch ein bisschen Gelaber dabei??


Das Antwortschreiben vom VDSF ist gelinde gesagt nicht gerade nett formuliert worden. Das der VDSF bzw. dessen Führungselite über die Köpfe seiner Mitglieder bestimmt, steht da allerdings nicht! Auch wenn das im Wortlaut hier oft behauptet wurde.
Wenn man das möchte... kann man das reininterpretieren. Dazu muss man aber auch einige Zeilen übersprungen haben... ihr wisst genau welche Stelle ich dabei meine!
Ansonsten hatte er wohl keinen Bock zu antworten... vielleicht hat man ihn ja zu häufig gereizt???|kopfkrat

Die Antwort des DAV geht dagegen "runter wie Öl". Netter Mensch, netter Brief, nette Formulierung. Echt??? Reicht das?
Das Kippen vom Setzkescherverbot wird indirekt abhängig vom Beweis des Schmerz-/Leidempfinden von Fischen abhängig gemacht. Kann man natürlich dann auch prima behaupten, wenn sich da in absehbarer Zeit hinsichtlich dessen nix neues ergibt.
Zum Thema "Wettfischen" hat er sich ja auch geäussert...

Was sagt ER denn zum Thema lebender Köderfisch?? :)



Anhand der beiden Antwortschreiben, würde ich mich für keinen Verband entscheiden wollen. Der eine ist angep**t und der andere labert wie jeder aufstrebende Politiker.
Tut mir leid, ist aber meine Meinung und mein Eindruck!

Grüzze
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Offener Brief an DAV und VdSF, mit der Bitte um Antwort

Das Antwortschreiben vom VDSF ist gelinde gesagt nicht gerade nett formuliert worden.
Vollkommen wurscht!!
Immerhin eine Antwort mit klaren Aussagen!

Und schon seit Jahren! haben wir immer wieder versucht, mit dem VdSF in Kontakt zu kommen und verschiedenste Möglichkeiten angeboten.

Ausser dem lobenswerten schleswig-holsteinischen Landesverband:
Komplette Kommunikationsverweigerung!

Und das war lange, bevor "der Stress" hier losging!!

Ich bin im gleichen VDSF - Landesverband wie auch BigMan organisiert und bin mit deren Arbeit soweit zufrieden! Aber... es gibt in Thüringen noch zwei weitere DAV - Verbände.
Siehste, genau deswegen plädiere ich immer für starke Bundesverbände, die eine angelpolitische Richtung vorgeben.

Das macht eigentlich heute schon sowohl der VdSF wie auch der DAV im Bund.

Nur komplett unterschiedlich und die Landesverbände halten sich nur dran, wenns ihnen in den Kram passt.

Beim VdSF gelten bis heute die alten Definitionen aus den 90er Jahren, die mit den Tierschützern damals ausgemacht wurden..

Beim DAV ist alles was Du ansprichst (Setzkescher, Wettfischen etc.) eigentlich entsprechend anglerfreundlich verfasst und auch mit entsprechenden Gutachten etc. belegt.

Da ist es dann umso ärgerlicher, wenn Landesverbände sich nicht dran halten (ich gehe davon aus, dass das stimmt was Du da über eure Situation schreibst).

Und genau deswegen brauchts eben stärkere Bundesverbände!

Wie reagiert eigentlich der DAV auf das Verbot vom lebenden Köderfisch? Hat ja der VDSF verbockt
Da wird aber weder der eine noch der andere was machen können, weil da auf jeden Fall das Tierschutzgesetz mit länger andauernden oder wiederholten Leiden, Schmerzen oder Schäden greifen wird..

Im Gegensatz zu Wettangeln, Setzkescher, Rückwurfverbot etc..

Anhand der beiden Antwortschreiben, würde ich mich für keinen Verband entscheiden wollen.
Deswegen wäre doch ein neuer, starker, mit eindeutigen Positionen ne klasse Sache, oder?

;-))

Vielleicht kriegen sies ja noch hin..




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