Steinpilze,Rotkappen und Birkenpilze.......

angler1996

35Z Löffelschnitzer
Hallo,

aus meinen, Jahrzehnte herliegenden, Pilzexkursionen mit einem Profi habe ich ein sicheres Unterscheidungsmerkmal gelernt: der Ring beim Perlpilz ist immer gerieft, beim Pantherpilz dagegen glatt. Nutze mir bei meiner Ex aber nichts, diese weigerte sich, den Pilz zuzubereiten. Mittlerweile habe ich durch Scheidung dieses Problem (und auch andere :laugh2) gelöst.
Krause Glucke finde ich auch gut, habe da noch nie eine madige gefunden. Leider sind sie nicht sehr häufig, zumindest bei uns nicht.
Bei den Täublingen wird es oft schon schwierig, zumal die Farbvariationen aufweisen können, welche ein Bestimmung rein nach dem Pilzbuch ungewiß machen.
Da hat damals der Pilzprofi empfohlen, eine Geschmacksprobe zu machen, wenn man Zweifel hat: mild schmeckende Täublinge sind eßbar, scharf schmeckende nicht. Allerdings mache ich das äußerst selten und nehme nur die 4/5 Arten, welche ich sicher bestimmen kann. Aber wenn man sich da richtig gut auskennt, hat man immer viel Pilze.

Pilz Heil

Lajos
Jepp , so ist das - also mit dem Pilz Namens Perl oder Panther Pilz
zu dem Rest kann ihc nichst beitragen ;-)))
 

Fruehling

Kommunikaze
Um den Grauen Wulstling würde ich beim Sammeln auch einen Bogen machen, denn den bekommt man oft nur schwer gegen den Pantherpilz abgegrenzt. Beim Perlpilz halte ich das für nicht sooo schwierig, da er immer an Stil, Fleisch und Lamellen einen rötlichen Stich haben muß, den Pantherpilz nie hat.
 

Minimax

Well-Known Member
Liebe Pilzfreunde,
Durch Zufall führte mich heute ein Weg durch eine kleine Parkanlage, wo ich direkt am Wegesrand auf diese nette Herde Schopftintlinge stieß.
Mir fehlten Zeit und Musse, und in der Stadt (der Hundefreunde) sammle ich ohnehin nicht, aber den Liebhabern dieses Pilzes will ich den schönen Anblick nicht vorenthalten:
20201016_104846.jpg

Viel Glück allen die am Wochenende in die Pilze gehen,
Hg
Minimax
 

Minimax

Well-Known Member
Sagt mal, liebe Pilzmeister,
angenommen ich würde auf genau dieses gezeigte Vorkommen an Schpftintlingen auf den Lande treffen, ich würde sie gerne mitnehmen, weil die ja als Speisepilz hoch gelobt werden. Es ist ja aber auch so, dass sie wegen ihrem raschen Zerfall bekannt sind.
Was würden die Kenner unter Euch sagen, da ich keinerlei Erfahrung mit der Spezies habe:
1)Wären Schopftintlinge des oben gezeigten Entwicklungsstadiums noch verwertbar?
2)Wieviel Zeit hätte ich in Stunden ca. zwischen Pflücken solcher Exemplare und Zubereitung? Üblicherweise sammeln wir so ab mittags bis nachmittags und putzen und braten der Pilze so gegen 18-19h. Ist das zu lange für diese Spezies, bzw. was würdet ihr als Experten als maximale Zeitspanne empfehlen?
schon mal vielen Dank,
hg
Minimax
 

Forelle74

Well-Known Member
Sagt mal, liebe Pilzmeister,
angenommen ich würde auf genau dieses gezeigte Vorkommen an Schpftintlingen auf den Lande treffen, ich würde sie gerne mitnehmen, weil die ja als Speisepilz hoch gelobt werden. Es ist ja aber auch so, dass sie wegen ihrem raschen Zerfall bekannt sind.
Was würden die Kenner unter Euch sagen, da ich keinerlei Erfahrung mit der Spezies habe:
1)Wären Schopftintlinge des oben gezeigten Entwicklungsstadiums noch verwertbar?
2)Wieviel Zeit hätte ich in Stunden ca. zwischen Pflücken solcher Exemplare und Zubereitung? Üblicherweise sammeln wir so ab mittags bis nachmittags und putzen und braten der Pilze so gegen 18-19h. Ist das zu lange für diese Spezies, bzw. was würdet ihr als Experten als maximale Zeitspanne empfehlen?
schon mal vielen Dank,
hg
Minimax
Die geschlossenen gehen auf jedenfall noch.
Je weißer desto besser.
Am Bild sieht man es nicht so gut.
Ich schneide die in der Mitte durch und entferne die lilanen Stellen.
(Aber erst in der Küche).
Das merkst du auch das die sich nach einiger Zeit am abgeschnittenen Stielende verfärben.
Lang brauchst die nicht aufheben.
1-2 h dürfte kein Problem sein.
Bei mir kommen die gleich nach dem Sammeln in die Pfanne.
Einfach nur mit etwas Zwiebel und und Speck anbraten.
Die sind echt eine Delikatesse.
 

Seele

Böhser Siluro
Teammitglied
Liebe Pilzfreunde,
Durch Zufall führte mich heute ein Weg durch eine kleine Parkanlage, wo ich direkt am Wegesrand auf diese nette Herde Schopftintlinge stieß.
Mir fehlten Zeit und Musse, und in der Stadt (der Hundefreunde) sammle ich ohnehin nicht, aber den Liebhabern dieses Pilzes will ich den schönen Anblick nicht vorenthalten:
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Viel Glück allen die am Wochenende in die Pilze gehen,
Hg
Minimax
Die Dinger kann man essen???? Die haben wir als Kind immer zertreten :sneaky
Hätte ja nie gedacht, dass man die Essen kann. Wieder was dazu gelernt.
 

Lajos1

Well-Known Member
Die Dinger kann man essen???? Die haben wir als Kind immer zertreten :sneaky
Hätte ja nie gedacht, dass man die Essen kann. Wieder was dazu gelernt.
Hallo,

doch, die schmecken sogar sehr gut. Man muss sie nur frisch (relativ jung) erwischen, solange sich die Lamellen nicht dunkel verfärben, dann zerfliessen die Pilze regelrecht und sind nicht mehr verwertbar.

Pilz Heil

Lajos
 

Minimax

Well-Known Member
@Forelle74 , vielen Dank, dann werd ich, falls sie mir in diesem Zustand in Wald oder Feld begegnen, sie mal probieren.

Edit: @Christian.Siegler Ohhhh, was für eine tolle Ernte, herzliches Pilzpetri!

Bei mir heute gabs auch was Schönes: Ich war heut zum angeln rausgefahren, habe aber schändlicherweise geschneidert (wofür ich mich gleich noch vor meinen strengen Ükelkumpels zu verantworten habe)
Aber die Pilzgöttin war mir hold und hat mir zum Trost ein paar prachtvolle Parasols in den Kescher gezaubert, heissa, die wird Mrs. Minimax uns gleich köstlich braten, Schleck!
20201017_184858.jpg
 

Fruehling

Kommunikaze
Nein!

Kommentar: Uns ist bisher kein einziger Fall (auch nur geringsten Anzeichen) bekannt durch den Verzehr von Schopftintlingen mit Alkoholgenuss!

Vergleich zum Faltentintling: Der Coprin-Gehalt vom Faltentintling wurde durch Forschungen ermittelt und beträgt zwischen 160-360 mg/kg.
Somit wird von einer ersten Vergiftungserscheinung gesprochen, wenn etwa 25 g verzehrt wurden = ca. 1 Pilz = ca. 5 mg Coprin.

Die essbaren Schopftintlinge sollen in etwa 1-4 mg/kg Coprin enthalten, weshalb in der Regel keine Beschwerden durch Alkoholgenuss beim Verzehr auftreten. Regional können diese Werte etwas abweichend sein!


Quelle: https://www.123pilzsuche.de/daten/details/Schopftintling.htm
 

Minimax

Well-Known Member
Oh, Götter, seit das schmackhaft aus! Ich bin absolut pilzisiert, und habe grade zwei köstliche Parasolschnitzel bekommen.
Morgen geht's mit Mrs. Minimax auf die Hatz, ihr Ältester und seine Holde kommen auch mit.
Vermutlich werden wir Pech haben (Eigentlich kann man Pilze nicht verscheuchen, die beiden schaffen das aber bestimmt), oder wir haben Glück und finden reichlich- aber dann kennen sie meine geheimen Spezialstellen.
Ich könnte ihnen natürlich nachher die Körbe abnehmen und sie dann im Wald verschwinden lassen. Weniger Esser, ihr wisst was ich meine.
Andererseits krieg ich dann bestimmt Ärger mit der Missus, und Pilze putzen sich ja auch nicht von alleine.
Ohje, Entscheidungen, Entscheidungen...
 
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