(VDSF)DAFV-Hauptversammlung

AW: (VDSF)DAFV-Hauptversammlung

Ja, aber wieso waren die GF schon da?
Wer hat die eingeladen, ohne dass vorher abgestimmt wurde?
Wieso waren nicht alle GF eingeladen stand (jedenfalls in keiner offiziellen Einladung)?
Meines Wissens machte da Sollbach vom Rheinischen drauf aufmerksam und erst dann wurde abgestimmt...

Aaaahja, ich weiss schon....- den Regeln der Demokratie folgend............
Aha, hätte man deiner Meinung nach vorher erstmal ne VA-Sitzung einberufen sollen um darüber abzustimmen ob nun die GF dabeisein dürfen oder nicht? Wer jetzt wen, wie wo, eingeladen hat ist doch völlig egal. Die die es betrifft sitzen dort und wenns jemand nicht passt wird er sich schon gemeldet haben. Es könnte doch auch durchaus sein das nur die GF zugegen waren,bei denen das der Präsident des entsprechenden LV´s das so gewünscht hat. Mach doch nicht wieder aus ner Fliege nen Elefant.

@Ossi:

Natürlich steht so ne Finanzierung schon lange vorher und man braucht diese Einsparungen nicht. Dennoch kommt der Austritt doch genau zur "richtigen" Zeit.
 
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AW: (VDSF)DAFV-Hauptversammlung

Bei so ner Sitzung fällt einigen immer mal was auf, das ist bei der JHV des DAFV und auch beim kleinen Dorfverein so. Dann wird darüber gesprochen, abgestimmt und gut.

Warum muss das immer so aufgebauscht werden, das nimmt ja bei manchen langsam schon paranoide Züge an...
 

Brotfisch

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AW: (VDSF)DAFV-Hauptversammlung

Ich weiß nicht, ob es hier OT wäre, den Bericht von Frau Dr. Happach-Kasan zu bewerten.
Darüber, ob das "Geleistete" ausreichend war in dem zur Verfügung stehenden Zeitfenster, kann man sehr wohl geteilter Meinung sein - und es ist gut, dass darüber auch kontrovers diskutiert wurde, sogar auf der Jahreshauptversammlung. Zwar war der niedersächsische Misstrauensantrag erwartungsgemäß ohne Erfolg. Aber der Inhalt "reicht's oder reicht's nicht?" ist im höchsten Gremium einmal streitig ausgetragen worden. Und dabei wurde, soweit ersichtlich, nicht einmal ein niedersächsischer Kopf gewaschen. Deutlich mehr Demokratie als vorher allein dadurch.

Viel wichtiger noch als die Beurteilung der Arbeitsquantität erscheint mir beim Lesen der Ausführungen von Frau Happach-Kasan etwas anderes zu sein: In vielen Passagen geht die Präsidentin indirekt auf Diskussionen ein, die erst durch die Arbeit des Anglerboards und anderer aufgekommen sind, teilweise sogar ohne dass sie durch Delegierte in den innerverbandlichen Diskussionsprozess "eingespeist" wurden. Und dabei verzichtet sie sogar peinlichst auf die erwartbare Kritik an ihren Kritikern. Natürlich spricht sie an dieser Stelle keine Einladungen an Außenstehende aus - das wäre den Delegierten gegenüber auch ein Affront gewesen. Aber sie zeigt Ansätze, dass sie bereit ist, Themen auch dann aufzugreifen und aufzuspüren, wenn diese von außen kommen. Das gilt vor allem anderen in ihren Ausführungen zum Thema "Leitlinien". Konnte man sich noch in ihrem Schreiben an Herrn Stockfleth des Eindrucks des Abkanzelns nicht erwehren, so zeigt ihr Bericht einen ganz anderen Ton: Was diskutiert wird, muss angegangen werden.

Ich weiß, dass dieser Beitrag nicht in die aktuelle Stimmungslage hier passt und vermutlich einen ordentlichen Shitstorm auslösen wird.

Aber ich würde mich freuen, wenn wir uns statt über Geld- und Arbeitsmengen wieder stärker über inhaltliche Fragen mit guten Vorschlägen einbringen würden. Der thread zum Thema catch & release ist für mich eine Art Paradebeispiel für eine ausentwickelte Diskussion, die zu recht konkreten Vorschlägen/ Angeboten geführt hat, die sogar noch von der Wissenschaft mitgetragen und unterstützt werden. Natürlich muss sich noch weisen, ob Frau Happach-Kasan, wenn dieses Thema auf die Agenda kommt, sich wie ihr Vorgänger als dogmatischer Ideologe oder als offene Pragmatikerin zeigen wird. Da ich sie persönlich kaum kenne, bin ich da weder Optimist, noch Pessimist, aber sehr gespannt.

Ich erlaube mir noch einen Hinweis. Das Präsidium wird sich - das liegt in der Natur der Sache - immer zuerst daran orientieren, was bei Delegierten auf der Agenda steht und mehrheitsfähig sein kann und erst danach auf Themen von außen achten und ggf. reagieren können. Daher sind die Landesverbände, wenn man Themen auf die Agenda bekommen möchte, von zentraler "Übersetzungs-" Bedeutung. Dabei muss man wissen, dass die meisten Landesverbände nicht die Ressource und Manpower haben, um laufend neue Inhalte zu entwickeln, zu diskutieren, zu verbreiten und auf Bundesebene einzubringen, zu verteidigen und nachzuhalten. Da müssen strategische Allianzen geschmiedet und oftmals mehr Kontakte gepflegt und Überzeugungsgespräche geführt werden, als es die Zeit von Ehrenamtlern es zulässt. Hier kann eine fachliche Diskussion von außen viel helfen.

Jetzt bitte nicht erwidern, dass man genau das seit Jahren versucht und es rein gar nichts gefruchtet hat. Wer den Bericht von Frau Happach-Kasan liest, findet Themen, die zB im Angelboard höchste Priorität hatten, plötzlich auf dem Radar der Verbandsspitze wieder. Das ist in meinen Augen ein nicht kleiner Erfolg.

P.S.: Dass Frau Happach-Kasan der JHV das Attribut "historisch" verleihen musste, ist wohl Geschmackssache. Ich hätte mir gewünscht, sie hätte darauf verzichtet. Eigentlich wurde ein aus zwei Gebrauchtwagen hobbymäßig zusammengebastelter Wagen gerade mal vom Werkstatthof gerollt. Wer geglaubt hatte, dass schon Formel-1-Rennen damit gefahren werden, der hat die Erwartungen doch recht hochgeschraubt.
 

Thomas9904

Well-Known Member
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Das Präsidium ist in sich inhaltlich zerstritten, die haben nicht mal die fachliche Kompetenz, die Finanzen sachgerecht zu bewerten (da baut selbst der Steuerberater schon Vorsichtsmaßnahmen ein), ein Misstrauensantrag wird nicht geheim abgestimmt, um Frau Dr. möglichst gut aussehen zu lassen, ein jüngerer DAVler tritt zurück als Vize, ein 71-Jähriger VDSFler rückt nach, Du hast recht, es geht vorwärts................

Freuen wir uns also auf die Zukunft mit Frau Dr. Happach-Kasan, der abgewählten Bundestagsabgeordneten, die nicht angelt und davon keinerlei Ahnung hat, die uns aber sicher das Angeln (bzw. die Angelfischerei) schon naturschutzgemäß (inkl. Gentechnik) auf den Leib schneidern wird...

Mal sehen, in wie weit "die da oben" zukünftig Öffentlichkeitsarbeit ernst nehmen werden:
http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=275668
 

angler1996

34Z Löffelschnitzer
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dem Beitrag von Brotfisch kann ich nur zustimmen.

Thomas - sollen sich alle über 50 selber wegrationalisieren?|supergri

Gruß A.
 

Thomas9904

Well-Known Member
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. Zwar war der niedersächsische Misstrauensantrag erwartungsgemäß ohne Erfolg. Aber der Inhalt "reicht's oder reicht's nicht?" ist im höchsten Gremium einmal streitig ausgetragen worden. Und dabei wurde, soweit ersichtlich, nicht einmal ein niedersächsischer Kopf gewaschen. Deutlich mehr Demokratie als vorher allein dadurch.
Da wurde nix diskutiert oder ausgetragen, von was träumst Du denn?

Zuerst fragte einer, ob man nicht abstimmen müsse den Antrag (frist- und formgerecht gestellt) überhaupt zuzulassen.

Dann sollte der abgestimmt werden, ohne auf die im Antrag stehende geheime Abstimmung einzugehen (die hatten da wohl nicht mal was vorbereitet).

Erst Walter Sollbach musste (wieder mal) drauf aufmerksam machen, wie man eine Sitzung leitet.
Und dass man zumindest mal darüber abzustimmen habe, ob geheim abgestimmt wird - gut, Namensvetter, ich sehs ein, wir haben durchaus unterschiedliche Ansichten von demokratischen Prozessen.

Dir mag so ein Verhalten genügen.

Ich finde so was formal zwar möglich, aber von Intention und Ausführung schlicht elend und für ehrbare Angler nicht zumutbar.

Für Delegierte und Funktionäre der naturschützenden Abnickerlandesverbände mag anderes gelten, da gestehe ich natürlich zu..
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
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@Brotfisch: Wenn die erst die Themen, die uns Angler wirklich interessieren und unter den Näglen brennen, von außen erfahren müssen, um diese anzugehen, dann haben die einfach keine Ahnung von ihren Aufgaben. Es sind ja keine Randthemen (z.B. das von die als Beispiel herangezogene C&R), sondern Themen die seit Jahren bei uns Anglern im Fokus stehen.
Das ist für mich ein weiteres Armutszeugnis für die Verantwortlichen.
Es unterstreicht einmal mehr, dass eine Präsidentin die keine Ahnung vom Angeln hat, eine Fehlbesetzung ist. See erkennt nämlich die Probleme nicht.
Genauso verhält es sich mit dem Alter der Vorstandsmitglieder. Wenn man modernen Angelmethoden gegenüber nicht aufgeschlossen ist, erkennt man leider die Prioritäten nicht. Oder das Thema Finanzen.
Anstatt in der (anscheinend) desolaten finanziellen Situation einen Fachmann für diesen Bereich zu wählen - der Bilanzen sicher und zuverlässig erstellen kann - und eventuell darüber hinaus einen Wirtschaftsfachmann - der Einsparpotenziale erkennen und umsetzen kann - wird ein 71- jähriger ex- VDSF'ler (nichts gegen diese Person)vorgeschlagen und gewählt.
Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht über den Tellerrand zu schauen.
Ich glaube bei 4 Millionen Angler hätte man diese Posten entsprechend besetzen können. Wenn man gewollt hätte!
So halte ich für mich fest, dass eine Besserung in meinen Augen mit dem Personal nicht erfolgen kann und wird.
Ein schönes Protokoll macht noch keine gute Arbeit.
Oder findest Du dort Ergebnisse, die uns Angler in naher Zukunft weiterhelfen? Ich nicht...
 

Blauzahn

Muldenfischer
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Servus,

so manche Diskussion verstehe ich mittlerweile garnicht mehr...

Es sind nicht Personen, die für irgendetwas verantwortlich sind,
es ist das System, was nichts anderes zulässt.
Versteht doch endlich, das es absolut Wumpe ist, ob man aus dem Präsidium alle alten Abnicker entfernt und durch jüngere ersetzt.
Das System lässt keine andere Entwicklung zu.

Thomas hat sich brüskiert über Sachsens Vorhaben, "sinnvolle angelpolitische Leitlinien" vorzulegen.
Thomas ist demnach auch ein Teil des Systems.
Frei Nach Luther:
"Hier steh ich nun und kann nicht anders"

Viele Grüße
René

PS: Von dem Geld für die angelpolitischen Leitlinien fahren wir nächstes Jahr geschlossen an die Ostsee zum Angeln und verwenden die VDSF-Ehrenspangen zum Pilken #h
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
AW: (VDSF)DAFV-Hauptversammlung

Es sind nicht Personen, die für irgendetwas verantwortlich sind,es ist das System, was nichts anderes zulässt.
Dann sind es die Personen, die das System nicht ändern!

Ich bleibe dabei: mit den handelnden Personen steht und fällt der Verband (oder das System)- und seit ewigen Zeiten fällt dieser leider....
 

Naturliebhaber

Well-Known Member
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Es sind nicht Personen, die für irgendetwas verantwortlich sind,
es ist das System, was nichts anderes zulässt.
Versteht doch endlich, das es absolut Wumpe ist, ob man aus dem Präsidium alle alten Abnicker entfernt und durch jüngere ersetzt.
Das System lässt keine andere Entwicklung zu.
Falls du meinst, es werden nur gleichgeschaltete Betonschädel nachgewählt, gebe ich dir recht.

Das liegt aber auch wieder an den Leuten in führenden Positionen der Landesverbände.

Im Prinzip wäre H-K genau die Person, die den Laden reformieren oder die Leute bloßstellen könnte. Sie ist durch ihre politische Historie wirtschaftlich abgesichert und könnte dem DSFV die Pistole auf die Brust setzen: Entweder moderate Reformen oder sie stellt den Laden öffentlich bloß.

Ich bin Atheist, aber einigermaßen begeistert vom Agieren des neuen Papstes. Wenn die Kardinäle gewusst hätten, was er vor hat, wäre er auch nie in das Amt gewählt worden. Er zieht die Kiste jetzt aber knallhart durch.|wavey:

Genug geträumt. H-K ist natürlich völlig unverdächtig, eine mutige Reformerin zu sein, insbesondere wo sie keinerlei Beziehung zu dem hat, was sie da reformieren soll. Die älteren Herren können also die Herztabletten wieder gelegen. Nix passiert. :q
 

angler1996

34Z Löffelschnitzer
AW: (VDSF)DAFV-Hauptversammlung

eine Diskussion um alt und jung ist genau der Maßstab für eine qualifizierte Diskussion mit hohem inhaltlichen Wert

Guten Abend
A.
 

Naturliebhaber

Well-Known Member
AW: (VDSF)DAFV-Hauptversammlung

eine Diskussion um alt und jung ist genau der Maßstab für eine qualifizierte Diskussion mit hohem inhaltlichen Wert

Guten Abend
A.
Reformer in gesetztem Alter sind äußerst selten. Einem Vorstand mit einem Altersschnitt ü65 traue ich gar nichts Fortschrittliches mehr zu. Früher waren sie konservativ und vielleicht nicht die Hellsten. Heute kommen Zipperlein und die Angst vor dem Verlust des letzten Bisschen Macht dazu. Schlechte Konstellation.

Ich gehe hart auf die 50 zu und darf das sagen. Ich ertappe mich sogar selbst schon dabei, bei bestimmten Entscheidungen im Job nicht mehr so forsch zu sein wie früher. Ich bin aber helle genug, mir junges Blut ins Team zu holen, die meine Entscheidungen dann schon mal dezent hinterfragen. Dazu gehört natürlich etwas Souveränität, den Nachwuchs ranzulassen, der dann plötzlich besser ist als man selbst. #h
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
AW: (VDSF)DAFV-Hauptversammlung

eine Diskussion um alt und jung ist genau der Maßstab für eine qualifizierte Diskussion mit hohem inhaltlichen Wert

Guten Abend
A.
DIE Alten haben doch bisher nichts bewegt- also sollten einfach mal jüngere ans Ruder. Doch da haben die Alten anscheind Angst davor. Angst Macht zu verlieren- oder sich gar auf Neuerungen einstellen zu müssen? Und deshalb ist DIESE Diskussion richtig und wichtig. Es geht nicht generell um das Alter- es geht um DIE Alten!

Wir brauchen einfach Reformer, die keine Angst vor unangenehmen Entscheidungen haben und bereit sind neue Wege zu gehen. Angler die unsere Gegner bekämpfen- das machen DIE jetzigen Alten nicht einmal im Ansatz. Zumindest kann ich das nicht erkennen....
 
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