Anglerdemo- Aktuelles

Dieses Thema im Forum "Angeln in Politik und Verbänden" wurde erstellt von Anglerdemo, 19. August 2017.

  1. Es ist ja eine Interpretation von Studien und wie man sich das alles so hinbiegt, dass es zu Maßnahmen passt und politische durchgesetzte Beschränkungen begründen kann. Wir arbeiten ja ausschließlich mit den Zahlen von ICES, obwohl wir auch eigene Zahlen haben, nämlich von Angelkuttern die Aufzeichnungen und auch von einigen Kleinbootanglern (meine Zahlen eingeschlossen). VIele Bootsangler führen Fangbücher und die Fänge weichen dann doch von den Hochrechnungen der Wissenschaft ab.

    Bleiben wir aber bei den Zahlen von ICES und nehmen die Aussage "Angler fangen so viel wie die Berufsfischer". Man könnte ja die ICES Zahlen heranziehen und die Historie bemühen.

    Faenger 1994_2017.JPG

    Addiert man die Zahlen sieht das dann so aus:

    Vergleich Faenge_gesamt_1994.jpg
    Ja, oder die Statistik von 2014 bis 2016- warum erzählt man uns und der Öffentlichkeit nicht die Wahrheit? Ich denke dann steht die Aussage in einem anderen Licht!
    Vergleich Faenger 2014_2016.jpg
    Noch einmal, die Aussage lautet "Angler fangen so viel wie die Berufsfischer"! Können wir mit diesen ICES Zahlen nicht erkennen...Einer der Punkte unserer massiven Kritik am Baglimit.

    In unserem Video haben wir ja bereits 2017 eine Erhöhung des Baglimits gefordert, da die Anglerfänge stark zurückgegangen sind, berücksichtigt wurde das beim Baglimit für 2018 nicht- erst ein Jahr später hat man unsere Fänge dann nach unten korrigiert. Jetzt hätte man die "weniger Fänge" der Angler aus 2017 und 2018 ja beim Baglimt für 2019 berücksichtigen können (müssen!) und unser Baglimit aufheben können, aber natürlich Pustekuchen. Komisch, immer wenn ich mit ICES Zahlen in Zusammenhang mit dem Baglimit jongliere, geht mein Blutdruck in den gefährlichen Bereich...

    Hier noch einmal unsere Videos zum Baglimit/ zu den Anglerfängen. Dort kann man die Zahlen auch noch einmal sehen und wir versuchen die Zusammenhänge zu erklären.



     
  2. Wollebre

    Wollebre Well-Known Member

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    geht mein Blutdruck in den gefährlichen Bereich...

    Bevor du deine Gesundheit ruinierst pack die Koffer.... gibt ausreichend schöne Ecken wo man ohne nicht nachvollziehbare Restriktionen sein Hobby ausüben kann.
    Aber so lange die Angler keine Lobby haben, sehe ich nicht das sich etwas ändern wird.
    Wie schon mal geschrieben habe ich die Konsequenzen gezogen. Angel dadurch weniger aber mit mehr Freude.
     

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  3. Im Leben nicht! Ich bleibe meiner Heimat treu und werde bis zum letzten Fisch für unser Hobby kämpfen. Ich räume doch nicht das Feld und überlasse anderen die Fische. Wenn wir weg sind, wer wird dann als nächstes ausgesperrt?

    Und Deine Rechnung wird nicht aufgehen! Wenn wir hier nicht mehr angeln dürfen und die deutschen Meeresangler alle nach Norwegen, Dänemark und meinetwegen Holland fahren- wann wird dort der Druck auf die Natur so groß, dass es auch dort Verbote und Beschränkungen geben wird? Und wenn die EU in Deutschland verbietet (Aufnahme der Angler in die CFP), wann werden die in DK etc. aktiv?

    Nein, das ist mir nicht zu Ende gedacht. Ich denke wir müssen weitermachen und unsere Position klar beziehen und vertreten. Wobei nichts gegen einen Angelurlaub spricht, denn auch ich bin bekennender Langeland- Fan...
     
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  4. Meefo 46

    Meefo 46 Active Member

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    Moin Lars .

    Solange der Kampf für Angler und gegen weitere Verbote und Einschränkungen der Angler diese noch senken ohne Medizin ist doch alles gut.Und Urlaub auf Langeland soll auch helfen.

    Obwohl ich persönlich Als für einen Urlaub bevorzuge.
     
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  5. Anglerdemo

    Anglerdemo Well-Known Member

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    "Zehn" ist unsere traurige Zahl der Woche! Populismus wurde uns von vielen im Sommer 2017 vorgeworfen, als wir ein Bild vom leeren Kommunalhafen von Heiligenhafen veröffentlicht haben. Als Schwarzmaler wurden wir bezeichnet und das wird schon nicht so schlimm werden.

    Heiligenhafen ohne kuttersw 2_klein.jpg

    Robert Habeck schrieb damals, man müsse neue Wege beschreiten und zum Beispiel an Bord Fische zubereiten. Die Fahrgastschiffsrichtlinie lässt dieses nicht zu- ein Hochseeangelschiff ist laut der Richtlinie ein Sportanglerfahrzeug und keine schwimmenden Kochschule lieber Robert Habeck!

    So gucken wir wehmütig zurück in die Vergangenheit. Wir haben bereits 2016 darauf hingewiesen, dass alleine direkt auf den Hochseeangelschiffen rund 400 Arbeitsplätze durch die zu erwartenden Einschränkungen gefährdet sind. So ist die aktuelle Entwicklung natürlich auch für den Tourismus ein schwerer Schlag. Die Betriebe der Hochseeangelfahrt haben pro Jahr rund 580.000 Gäste an Bord begrüßen dürfen. Hierdurch wurde eine Kaufkraft von rund 41,2 Mio. € in die strukturschwachen Küstenregionen gelenkt. Dadurch lässt sich ein Beschäftigungseffekt von rund 2.600 Arbeitsplätzen durch die Hochseeangelfahrt errechnen. Und heute?

    All das hat die Politik mit fragwürdigen Entscheidungen aufs Spiel gesetzt. Existenzen wurden zerstört und Familien vor eine ungewisse Zukunft gestellt. Die Landespolitik hat viel versprochen, doch Unterstützung haben die Betriebe bis heute nicht erhalten. In Berlin scheinen unsere Probleme ebenfalls niemanden zu interessieren- eventuell müssen wir Angler zukünftig in Indianerkostümen die Angelkutter betreten, damit wir politische und mediale Aufmerksamkeit erhalten.

    Das sind die Fakten. Fakt ist aber auch, dass die verbliebenen Schiffe Euch Angler hier oben weiterhin bei Wind und Wetter zum Fisch bringen. Die Fänge sind so gut wie seit Jahren nicht mehr!

    Also, ab an die Küste mit Euch- wir empfangen Euch natürlich auch in Zukunft mit einem Lächeln im Gesicht.

    Bitte habt Verständnis, dass wir weiterhin keine Namen der Hochseeangelschiffe veröffentlichen, die aufgeben mussten. Auf der Seite von www.Erlebnis-Meer.de könnt Ihr hingegen selbstverständlich alle Informationen zu den noch in Fahrt befindlichen Schiffen abrufen und zum Beispiel die Kontaktdaten abrufen, um Plätze für Eure Angeltour zu reservieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2019
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  6. Ich habe diese Frage mal hier rübergezogen, da ich denke das ist dann doch zu OT bei den Bienen :laugh2

    Irgendwie übersehen die Frage, sorry! Grundsätzlich haben wir tatsächlich ja nur die Schiffe aus SH bei Erlebnis-Meer aufgeführt, aktuell sind es 12 Stück.

    Wir haben damals alle Eigner/ Reeder angeschrieben und die Möglichkeit zur Veröffentlichung angeboten. Wer geantwortet hat, ist auch online. Zwingen können wir keinen...
     
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  7. Anglerdemo

    Anglerdemo Well-Known Member

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    "Zehn" war unsere Zahl vor gut einer Woche. "Zehn" ist die Zahl der Hochseeangelschiffe, die seit 2017 bei uns in SH durch immer neue Verbote und Einschränkungen für uns Meeresangler aufgeben mussten. Diese Zahl hat viele von Euch entsetzt. Auf finanzielle Hilfen durch die Politik im Land warten die Unternehmen hier in SH weiterhin vergeblich!

    Wie sieht es eigentlich in Mecklenburg- Vorpommern aus? Wir haben uns mal in den Häfen von Rostock und Warnemünde umgehört. Nach unseren Informationen sind von ehemals 21 Angelkuttern aktuell noch SIEBEN Schiffe für uns Angler im Einsatz. Die negative Entwicklung konnte anscheinend durch die finanzielle Unterstützung durch das Land gestoppt werden und wir hoffen natürlich, dass die verbliebenen Schiffe erhalten werden.

    Kutter_Thiessow.jpg

    Jeder Angler, der aktuell mit einem der Schiffe auf die Ostsee rausfährt, kommt als zufriedener Dorschfänger zurück in den Hafen- wir denken, dass wir für den Erhalt der Schiffe weiterkämpfen müssen. Die Generation nach uns soll doch auch noch die Möglichkeit bekommen, das geilste Hobby der Welt kennenzulernen und nicht nur aus alten Geschichten von Opa vor dem Computer im Kinderzimmer, oder? Was gibt es schöneres, als selbstgefangenen Dorsch zuzubereiten?

    Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende und Petri Heil!
     
  8. Anglerdemo

    Anglerdemo Well-Known Member

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    Für uns aktuell sehr arbeitsintensiv, aber auch interessant und lehrreich!

    Wir haben ja bereits vor gut einem Jahr darauf hingewiesen, dass sich das VG Köln im zweiten Halbjahr 2019 mit unserer Klage gegen das Angelverbot im Fehmarnbelt beschäftigen wird.

    So wurden wir jetzt aufgefordert, weitere Beweismittel vorzulegen, da unsere Gegenseite – das BfN-unsere Klagebegründung für nichtzutreffend hält. In diesem Fall umso einfacher für uns, da wir diesen Nachweis mit Hilfe von amtlichen Dokumenten erbringen können.

    Wir haben in den letzten Tagen in einer Arbeitsgruppe die Klageerwiderung geprüft und alle Punkte entsprechend entkräftet.

    Was uns hierbei aufgefallen ist, dass eine Behörde aus einem „A“ ein „B“ macht und mit „C“ begründet. Teilweise widerspricht man sich in der Klageerwiderung sogar selbst und gibt die Antworten auf angezweifelte Punkte eine Seite später. Da ist eines unserer Argumente auf Seite 3 falsch, wird aber auf Seite 5 von der Gegenseite als Beweis angeführt. Schon spannend! Da stellt sich und dann erneut die Frage, ob es mangelndes Fachwissen ist, fehlende juristische Beratung oder doch einfach nur von Ideologen getriebene Willkür?

    Interessant sind hierbei die zeitlichen Abläufe, die u.U. noch eine wichtige Rolle vor dem VG Köln spielen werden.

    Fakt ist aber auch, dass wir im Falle einer Niederlage vor Gericht als Angler verdammt schweren Zeit entgegen gehen werden. Denn wenn das so rechtmäßig sein sollte, dürfen wir in naher Zukunft mit verdammt vielen Verbotszonen in den Küstengewässern, AWZ und auch Binnengewässern rechnen.

    Wenn ein „A“ vor Gericht als „B“ durchgeht und mit „C“ begründet werden darf, dann ist das ein Freifahrtschein für den Naturschutz und für die Aussperrung von Menschen aus der Natur! Mit diesen fragwürdigen Begründungen müssen wir ganz klar erkennen, dass entweder fehlende Kompetenz auf der Gegenseite eine Rolle spielt oder man bewusst diese Vorgehensweise gewählt hat. In einem demokratischen Rechtsstaat hätten wir persönlich das so nicht für möglich gehalten. Man ist hier eigentlich der Willkür des Staates ausgeliefert und die Politik schaut einfach nur noch tatenlos zu, wie ein ganzer Berufszweig Stück für Stück verschwindet. Menschen, die sich eine Existenz aufgebaut haben, verlieren alles und die zuständige Behörde bastelt seit Jahren an neuen Begründungen für die Angelverbotszone. Ihr erinnert Euch? Die Riffe mussten geschützt werden, unspezifischer Bootsverkehr durch Angelboote sollte eingedämmt werden und der Schweinswal war durch Angler bedroht. Ja, die feste Fehmarnbeltquerung scheint die Riffe weniger zu beeinträchtigen und zu gefährden, als ein Angler. Eine Handvoll Kleinboote hat gravierende Auswirkungen auf die Umwelt- auf einer der meistbefahrenden Schifffahrtstraßen der Welt. Ja, und der Beifang von Schweinswalen bei uns Anglern ist alarmierend- wobei wir bis heute von keinem Angler gehört haben, der jemals einen Schweinswal gedrillt hat. Nein, das gesamte Paket zum Angelverbot ist konstruiert und wir hoffen dann doch noch auf unseren Rechtsstaat.

    In diesem Verfahren könnte übrigens auch noch „der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit“ eine Rolle spielen. Aber dazu bei Zeiten mehr.

    Bitte habt Verständnis dafür, dass wir aus taktischen Gründen keine Details veröffentlichen.

    Selbstverständlich werden wir im weiteren Verlauf auch detaillierte Informationen zum Verfahren und Schriftstücke soweit zulässig veröffentlichen.

    Vielen Dank für Eure Unterstützung und herzliche Grüße von der Küste!

    190828 Bild_Klage.jpg Spenden Anglerdemo.JPG
     
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  9. ragbar

    ragbar disparu en mer....

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    Wie mir ein befreundeter Rechtsanwalt abends bei einem Treffen einmal mitteilte: Er habe bis vor wenigen Jahren an den Rechtsstaat geglaubt. Die rechtliche Daherschwurbelei der Gerichte nehme in einem Maße zu, daß er nun nicht mehr daran glaube.
    Das trifft auf den oben genannten Modus Operandi "ideologiegetriebene Willkür" eben genauso zu.
    Es sitzen in der heutigen Zeit Geister an den Schalthebeln der Macht, denen,vorsichtig gesagt, das "normale Denken abhanden gekommen ist". Ich meine, weniger vorsichtig gesagt, könnte man das im Arbeiterjargon auch "den A.... auf" nennen. Jeder postmoderne kleine Nasenbohr-Richter scheint zu meinen, im Sinne des durchaus fragwürdigen Zeitgeistes Urteile herbeisteuern zu müssen. Man darf sich niemals durch die angesagte "Hoheitliche Renitenz "zur Aufgabe zwingen lassen.
    Denn das ist das Ziel der derzeitigen,selbstgefälligen sogenannten Vordenker, die andere, nämlich Angler, für aus der Zeit gefallen erklären und diese ihre Macht schmecken lassen wollen.
    Ich glaube, in dem unteren Bild links die Silverland aus Burgstaaken erkannt zu haben, auf der ich als Junge vor vielen Jahren meine ersten Dorsche fangen konnte. Wenn diese Kutter wie die Silverland und alle anderen nun mit obskuren, scheinheiligen Rechtsprechungen, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen, in die Knie gezwungen werden, könnte ich vor Wut abkotzen und heulen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. August 2019
  10. climber

    climber Member

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    Zum Thema Glaube an den Rechtsstaat fällt mir spontan der Dieselskandal ein.
    Wenn man sich die Urteile vor deutschen Gerichten dazu ansieht, fällt ein Gericht komplett aus dem Rahmen.
    Am 19.12. stehe ich vor dem Landgericht und Klage gegen VW und letztendlich auch gegen KBA und Land.
     
  11. Anglerdemo

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    Fliegt dem BMUB heute das Naturschutzgebiet Fehmarnbelt um die Ohren?

    Was eigentlich eine ruhige Angeltour werden sollte, wurde dann am heutigen 29. August 2019 für unser Team bei diesigem Wetter eher eine Bootstour in explosive Reviere!

    Unser Ziel war heute der Fehmarnbelt, speziell wollten wir unser Glück an der Grenze zum Naturschutzgebiet Fehmarnbelt versuchen und über unsere Tour berichten. Doch heute berichten wir dann nicht von Fischen, sondern von Unterwasserexplosionen!

    Die NATO führt aktuell ein Manöver in der Ostsee durch. Heute waren die Schiffe im NSG Fehmarnbelt unterwegs. Über UKW Sprechfunk erhielten wir auf Kanal 16 die Ankündigung von regelmäßigen Unterwassersprengungen, so auch zum Beispiel um 12.50 Uhr oder auch um 14.20 Uhr lokale Zeit. Der Sicherheitsabstand zu diesen Sprengungen wurde mit einem Radius von 1 SM angegeben, doch selbst bei einem Abstand von 4 SM vibrierte unser Boot noch deutlich spürbar.

    Als wir die Koordinaten auf der Seekarte kontrollierten, mussten wir überraschend feststellen, dass die wiederholten Sprengungen zentral in der Angelverbotszone durchgeführt wurden.

    Wir denken, dass solche Sprengungen sicherlich im Vorfeld genehmigt werden müssen- also stellt sich uns die Frage, ob Meeresangler für die Natur schädlicher sind als Unterwassersprengungen!

    Warum will man uns das Angeln in diesem Gebiet eigentlich wirklich verbieten? Wir sind die einzigen Nutzer, die dort ausgesperrt worden sind! Es wird mit jedem Tag deutlicher, dass sich das BMUB ausschließlich gegen uns Angler stellt und es nicht um den Schutz des Fehmarnbelts geht, was wir ja von Beginn an vorhergesagt haben. Es ist ein ideologisches und willkürliches Angelverbot!

    AIS_NATO_Blank_FB.jpg

    Selbstverständlich haben wir die Koordinaten auf unserer Seekarte eingezeichnet, damit wir den Sicherheitsabstand einhalten können und auch die Uhrzeiten der Detonationen vermerkt.

    Die genauen Bezeichnungen der Schiffe von unserem AIS haben wir aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht.
     
  12. Anglerdemo

    Anglerdemo Well-Known Member

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    Bei einer Erhöhung der Fangmengen wurden wir Angler benachteiligt, bei der Reduzierung hingegen gilt die Gleichbehandlung!

    Der Vorschlag der EU ist ein Schlag ins Gesicht der Meeresangler und des Angeltourismus!

    Zitat "Therefore, the Commission proposes to reduce the total allowable catches by 68%, to re-introduce a spawning closure period and to reduce the limit for recreational fishermen to 2 specimens per day. "

    "Daher schlägt die Kommission vor, die zulässigen Gesamtfangmengen um 68% zu verringern, die Laichschonzeit wieder einzuführen und die Höchstgrenze für Freizeitfischer auf 2 Exemplare pro Tag zu senken."

    Dann klappen wir das Buch mal langsam zu...

    Wir hoffen auf den Rat, dass man dieser Empfehlung nicht folgen wird!


    Empfehlung 2020.JPG
     
  13. Deep Down

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    Die Bedeutung dieses Satzes verinnerlichen und alles was diesbezüglich von offizieller Seite veröffentlich wird oder sich von dritter Seite in den Verlautbarungen anschliesst oder zustimmt, genau daran messen!

    @Anglerdemo
    Ihr seid die Helden im Kampf gegen jede hoheitliche Beschränkung der Angelei.
    Andere labbern oder hängen sich dran, ihr handelt!
     
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  14. torstenhtr

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  15. Anglerdemo

    Anglerdemo Well-Known Member

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    Es wird aber - unter Berücksichtigung des Baglimit - in ICES Subdivision 24 eine Küstenzone für Angler geben...
     
  16. torstenhtr

    torstenhtr Active Member

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    Meine damit eher SD25 und weiter östlich .. u.a. hatten die Polen/Kolberg bisher Werbung gemacht (kein Baglimit etc. pp.)
     
  17. Anglerdemo

    Anglerdemo Well-Known Member

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    Letztes Jahr wurden wir bei der Erhöhung benachteiligt, dieses Jahr fällt die prozentuale Reduzierung bei den Anglern mit -71,4% höher aus als bei der Berufsfischerei mit -68%. Wer glaubt da noch an Gerechtigkeit oder Fairness?

    Das kommt davon, wenn man als Angler in die CFP einbezogen wird und dort zum Spielbal der Lobbyisten wird!
     
  18. Georg Baumann

    Georg Baumann Administrator Mitarbeiter

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    Lars, weißt Du, wie der Kommissionsvorschlag in den letzten Jahren im Verhältnis zu dem tatsächlichen Ergebnis jeweils aussah? Kann man bestimmt irgendwo ergoogeln, aber ich find's gerade nicht.
     
  19. Testudo

    Testudo Schützer und Nutzer

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    2 Dorsche ? Gefällt mir, muss keiner hungern.
     
  20. Anglerdemo

    Anglerdemo Well-Known Member

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