Gutulia

Fläche: 23 km²
Fylker: Hedmark
Gegründet: 1968/2004
Bereits 1916 wurde empfohlen, das Gebiet wegen seines uralten Baumbestandes und der mächtigen, mehrer hundert Jahre alten Bäume unter Schutz zu stellen. 1968 wurde dann der Gutulia Nationalpark gegründet. Mit seinen 23 km² ist er der zweitkleinste Nationalpark Norwegens. In dem Park sind über 300 Jahre alte Fichten und fast 500 Jahre alte Kiefern zu finden. Der Wald kann sich hier frei entwickeln, so dass Forscher die Entwicklung über Generationen von Bäumen verfolgen können. Eine Reihe Vogelarten (ca. 75) hat in dem unberührten Wald Zuflucht gefunden, weiterhin gibt es Otter, Rehe, Füchse, Elche und Minks zu sehen. Und es besteht die Möglichkeit Rentiere, Bären, Vielfraße, Luchse und Wölfe bei Streifzügen zu beobachten. Der Gutulia Nationalpark hat hauptsächlich grobes und wenig nährstoffreiches Erdreich. In einigen Bereichen gibt es allerdings Kalkvorkommen, welche sich auf Pflanzenwuchs und -vielfalt positiv auswirken. Das kalte Inlandsklima Norwegens und geringe Niederschläge haben eine trockene Landschaft mit Kieferbeständen in Flechten überzogenen Geröllflächen sowie tiefen Fichtenwäldern mit weichen Moosböden entstehen lassen. Ungefähr von 1750 bis 1949 wurde in der Region Almwirtschaft betrieben. Die Gebäude wurden restauriert und stehen heute unter Schutz. Der Nationalpark ist zum Großteil seit Jahrhunderten unberührt, lediglich in einen kleinen Abschnitt im Süden des Parks wurde nach 1945 intensiver Holzschlag betrieben

  • Veröffentlicht
    10. Januar 2019
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